Pressemeldungen

12. April 2018 - "Gemeinsam für die Region“: Landkreis Vorpommern-Rügen und Hochschule Stralsund schließen Kooperationsvereinbarung

12. April 2018 - "Gemeinsam für die Region“: Landkreis Vorpommern-Rügen und Hochschule Stralsund schließen Kooperationsvereinbarung

„Gemeinsam für die Region“: Landkreis Vorpommern-Rügen und Hochschule Stralsund schließen Kooperationsvereinbarung

Am 3. April trafen sich Landrat Ralf Drescher, sein zweiter Stellvertreter Manfred Gerth und die amtierende Rektorin Petra Maier an der Hochschule Stralsund, um die bislang intensive und gelungene Zusammenarbeit fortzusetzen. Eine Kooperationsvereinbarung soll den Pakt für drei weitere Jahre besiegeln.

Im Besonderen versprechen sich Landkreis und Hochschule gegenseitige wissenschaftliche Unterstützung bei der Konzeption, Realisierung und Evaluierung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Vor allem Studierende und Promovenden sollen von dem Schulterschluss profitieren. So können beispielsweise Studien- oder Abschlussarbeiten in enger Zusammenarbeit mit dem Landkreis entstehen. Aber auch in Sachen Förderung wollen die beiden Akteure an einem Strang ziehen. Geplant ist sich gegenseitig bei der Einwerbung regionaler, nationaler und internationaler Fördermittel zu unterstützen. „Uns ist die Kooperation mit dem Landkreis ebenso wichtig wie die mit der Hansestadt Stralsund. Nur gemeinsam können wir Politik und Wirtschaft von unseren Kompetenzen und Stärken überzeugen“, erklärt Petra Maier. „Wir dürfen die Kommunen außerhalb der Ballungszentren und Touristenregionen nicht vergessen. Diese brauchen unsere Unterstützung, nicht zuletzt auch um an regionalen Förderprogrammen teilzunehmen“, konstatiert Maier.

11. April 2018 - Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz im Mai zum 7. Mal an der Hochschule Stralsund

11. April 2018 - Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz im Mai zum 7. Mal an der Hochschule Stralsund

Prof. Dr.-Ing. Andreas Noack
Lernen Entwicklung und Umgang mit Sicherheitskonzepten – HOST-Studierende des Studiengangs „IT-Sicherheit und Mobile Systeme“

Die Hochschule Stralsund lädt IT-Experten, Fachbesucher und Interessierte zur
Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz vom 15. bis 17.05.2018 ein. Die dreitägige Konferenz umfasst zahlreiche Fachvorträge, Diskussionen und spannende Workshops namhafter Referenten.
 
Das Programm ist in forschungsnahe und wirtschaftlich orientierte Beiträge gegliedert.
So werden u.a. Datenschutzexperten zur zeitnah in Kraft tretenden neuen EUDatenschutz-Grundverordnung in Unternehmen und öffentliche Einrichtungen referieren. Eine Aufgabe, der sich auch Firmen der Region stellen müssen. Das sich immer schneller und breiter entwickelnde „Internet of Things“ (IoT) mit seinen Gefahrenquellen ist ein weiteres umfassendes Thema, das neben aktuellen CyberBedrohungsentwicklungen und Abwehrmechanismen umfassend diskutiert wird. 
"Schon seit sieben Jahren findet die Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz an der Hochschule Stralsund statt. In diesem Jahr gemeinsam mit der IT-Messe. Wir begrüßen erstmalig das „Bundesamt für Verfassungsschutz“ und die „Cisco Systems GmbH“ bei unserer Konferenz, darauf freue ich mich sehr. Daneben werden an den drei
Konferenztagen viele hochkarätige Vorträge und Workshops stattfinden, auch für Security-Interessierte ohne Expertenwissen", erklärt Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Andreas Noack. 
Sponsoring-Unterstützung erfährt die Konferenz durch die Unternehmen Boreus Rechenzentrum GmbH, TEDESIO GmbH und telexiom AG. 
Die Registrierung erfolgt online unter www.it-sicherheitskonferenz.de, hier finden Interessierte auch weitere Informationen zum Programm und zu den Referenten. Die Teilnahmegebühr beträgt 100,00 Euro für die gesamte Konferenz, inklusive Verpflegung und Konferenzdinner am ersten Abend.    
          
Der Preis für ein Tagesticket liegt bei 70,00 Euro pro Person. Für Studierende der Hochschule Stralsund ist die Teilnahme kostenfrei. 
 
 


Fotonachweise: Hochschule Stralsund/Roth
 
 

04. April 2018 - Studium generale zum Thema: „Künftige Herausforderungen für mittelständische Unternehmen der regionalen Wirtschaft“

Am Mittwoch, den 11. April 2018, findet um 18:00 Uhr in Haus 21, Hörsaal 4 der erste Vortrag des Wintersemesters 2018/19 der Veranstaltungsreihe Studium generale an der Hochschule Stralsund statt.

Zum Thema: "Künftige Herausforderungen für mittelständische Unternehmen der regionalen Wirtschaft" sprechen Knut Schäfer, Geschäftsführer der Weiße Flotte GmbH Stralsund und Absolvent der Hochschule Stralsund sowie Dr. Johannes Gulden von der Hochschule Stralsund.

Inhaltliche Schwerpunkte der Ausführungen von Knut Schäfer werden u. a. die großen Herausforderungen regionaler Unternehmen bei der Digitalisierung und der Energiewende sein. Unabhängig von strategischen Investitionen wachsen gleichfalls die Ansprüche an Führung und Weiterbildung. Um auch zukünftig die Wettbewerbsfähigkeit auf regionalen Märkten in Zeiten von Personalknappheit sicherzustellen, bedarf es neuer Führungstechniken, die sowohl bei der Integration der Generation Z als auch beim Schulterschluss aller Generationen der Mitarbeiter wirksam sind.

In diesem Zusammenhang erfolgt die Darstellung der Zusammenarbeit des Unternehmens mit der Hochschule an einem aktuellen Beispiel. Dazu wird Dr. Johannes Gulden u. a. Ausführungen dazu geben, dass mit der weiter voranschreitenden Energiewende nicht nur ein Umdenken in der Stromversorgung ausreicht, sondern in allen Sektoren neue Impulse benötigt werden. Alternative Antriebe sind auf der Straße bereits heute Konsens. Jedoch müssen alle Mobilitätszweige betrachtet werden um eine flächendeckende nachhaltige Versorgung zu ermöglichen.

In den küstennahen Regionen ist es daher essentiell auch für den maritimen Sektor nach neuen Lösungen zu suchen. Diese stellen in der regionalen Wirtschaft große Herausforderungen für mittelständische Unternehmen dar. So sind für den pendelnden Einsatz von Fähren und viele Hobby-Segler batterieelektrische Antriebe ausreichend.

Für eine nachhaltige Energieversorgung der  Berufsschifffahrt werden allerdings weit größere Energiemengen benötigt.

Hierfür sollen neue Ansätze vorgestellt werden.

21. Februar 2018 - Warum die „Provinz-Hochschule“ Stralsund ein Geheimtipp ist

21. Februar 2018 - Warum die „Provinz-Hochschule“ Stralsund ein Geheimtipp ist

Die Hochschule Stralsund (HOST) hat abseits der großen Universitäten, die unter ihrem Massenbetrieb leiden ein Lehrangebot entwickelt, das sich bei Studierenden herumspricht. Der Grund: Auf dem Campus am Strelasund werden Praxis und Theorie aufs Engste verzahnt. Heute arbeiten die Studierenden der HOST bei Zukunfts-Projekten mit, beispielsweise für Industrie- und Forschungsaufträge rund um die digitale Fabrik der Zukunft. Die Hochschule pflegt aktuell Kontakte zu mehr als 70 ausländischen Universitäten und arbeitet mit Hochdruck daran, sich weiter international zu vernetzen.

Eine Spitzen-Hochschule dort, wo andere Urlaub machen: Die HOST-Stralsund setzt sich aus den drei Fakultäten Wirtschaft, Maschinenbau sowie Elektrotechnik und Informatik zusammen. Die Bereiche achten bei der Ausbildung ihrer Studenten konsequent auf eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. „Statt viel Zeit in anonymen Vorlesungen zu verbringen, stehen die angehenden Akademiker mit den Professoren zusammen in den Werkstätten und Laboren oder entwickeln gemeinsam Strategien am Computermodell“, erklärt Susanne Bowen, Kanzlerin der Hochschule Stralsund. „Die enge Anbindung von Forschung und Lehre an die Praxis spielt dabei eine Schlüsselrolle. Dazu pflegen wir mit Firmen und Forschungseinrichtungen in der Region, national und international ein Netzwerk der Spitzenklasse.“

Ausbildung für die Arbeitswelt der Zukunft

Die Kooperationen stellen sicher, dass die Studenten an der HOST sich nicht in einem Elfenbeinturm zurückziehen, sondern ganz konkret an Lösungen arbeiten, die später im Berufsleben gefragt sind. Dazu ein Beispiel aus dem  Maschinenbau: Professoren und Studenten der HOST forschen und entwickeln derzeit gemeinsam mit Industrieunternehmen Konzepte für die Fabrik der Zukunft. Roboter und Maschinen sollen künftig in der digitalen Produktion zusammenarbeiten. Für Projekte wie diese werden vernetzte Systeme entwickelt, die das Know-how traditioneller Maschinenbauer mit der IT-Kompetenz von Softwareentwicklern verbindet. Wie in den Werkhallen der Zukunft, entstehen hier ganz neue Teamstrukturen, mit der die Studierenden auf die nachgefragten Jobprofile vorbereitet werden. Die Studierenden aus Stralsund lernen das neue Zusammenspiel an Teilaufgaben, für die sie unter der Leitung der Lehrkräfte gemeinsam Verantwortung tragen.

Student und Prof kennen sich persönlich

„Im Unterschied zu größeren Hochschulen sind unsere Teams überschaubar – man kennt sich persönlich“, sagt Susanne Bowen. „Das enge Betreuungsverhältnis ist ein entscheidender Qualitätsvorteil. Denn nur, wenn Studierende und Professoren bei der Projektarbeit Hand in Hand arbeiten, entwickelt sich echtes Praxis-Know-how. Die neuen Erkenntnisse finden bei uns zudem schnellen Eingang in die theoretischen Lerninhalte.“

 

 

Maritimer Flair und Lebensqualität

Aktuell sind rund 2.200 Studierende an der HOST eingeschrieben. Ein familiäres Verhältnis prägt das Leben auf dem Campus: Hörsaal, Mensa und das legendäre Studentenwohnheim „Holzhausen“ sind fußläufig erreichbar. Viele Studentenunterkünfte und Sportstätten liegen auf dem Campus - direkt an der Ostsee mit eigenem Zugang zum Wasser. Der hochschuleigene Wassersportverein bietet Segelkurse an. Und nach dem Motto – wer hart arbeitet muss auch kräftig feiern - werden hier im Sommer Beach-Partys und Live-Events organisiert.

Neue Studierende können sich selber ein Bild machen

„Auf der Suche nach der richtigen Hochschule nehmen wir angehende Studenten direkt mit in den Tagesbetrieb der Hochschule Stralsund“, erklärt Susanne Bowen. Die Interessenten unterhalten sich auf dem Campus mit den aktuell Studierenden und Absolventen, die von Anfang an einen Einblick in die Schnittstellen mit dem praktischen Berufsleben geben können. Wichtig ist zudem die begleitende Studienberatung der HOST-Experten. Die Interessenten werden bei der Analyse eigener Stärken und Schwächen unterstützt, um die richtige Ausbildung für sich zu finden“, sagt Susanne Bowen.

Schnuppertage am 05. Mai 2018 an der Hochschule Stralsund

Seit vielen Jahren öffnet die Hochschule Stralsund für interessierte Schüler und deren Eltern Hörsäle und Labore. So auch mit dem Campus Tag am 5. Mai 2018. Neben zahlreichen Schnupper-Lehrveranstaltungen präsentieren sich auch zahlreiche Vereine und Kooperationspartner der Hochschule. „Die Atmosphäre ist einmalig und bei schönem Wetter macht es gleich doppelt Spaß hier auf dem Campus zu sein. Der Campus Tag entwickelt sich immer mehr zu einem Event mit Festival-Charakter“, so HOST-Kanzlerin Bowen.

Über die Hochschule Stralsund

Die Hochschule Stralsund hat sich mit dem Leitgedanken „Praxis verstehen – Chancen erkennen – Zukunft gestalten“ ein ambitioniertes Leitbild gegeben, an dessen Verwirklichung sie über Jahre kontinuierlich arbeitet. Sie zeigt ihr unverwechselbares Profil auf den Gebieten Informatik, Technik, Tourismus und Wirtschaft. Sie bietet eine praxisorientierte Lehre und Forschung, gerichtet auf Interdisziplinarität, gesellschaftliche Relevanz und beruflichen Anwendungsbezug. Ein vertrauensvoller Umgang von Lehrenden und Studierenden sowie die engagierte Förderung frauenspezifischer Belange prägen das Hochschulklima. Familienfreundliche Studien- und Arbeitsbedingungen erleichtern die Vereinbarkeit von Studium, Beruf, Familie und ermöglichen Chancengleichheit zwischen Hochschulmitgliedern ohne und mit familiären Aufgaben. Die Hochschule Stralsund stellt sich flexibel den vielfältigen Herausforderungen in der Hochschulausbildung zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Dies zeigt sich in ihren innovativen Bachelor- und Masterstudiengängen. Ergänzend entwickelt sie arbeitsmarktgerechte Weiterbildungskonzepte für ein lebenslanges Lernen. Die Hochschule Stralsund fördert in hohem Maße die Internationalisierung zur fachwissenschaftlichen Zusammenarbeit in Lehre und Forschung. Die Hochschule Stralsund pflegt intensive Kontakte zu Wirtschaftsunternehmen und anderen nationalen sowie internationalen Einrichtungen. Sie versteht sich als Motor der regionalen Wirtschaft und als Partner der kleinen und mittleren Unternehmen Vorpommerns.

Fotomaterial - Professionelles Fotomaterial stellen wir auf Anfrage gern zur Verfügung.

Pressekontakt - Leitung Hochschulkommunikation: Julia Danne
Hochschule Stralsund – University of Applied Sciences Telefon +49 3831 456528 pressestelle(at)hochschule-stralsund(dot)de

13. Februar 2018 - Vortrag im Planetarium zu Sternbildern des Winterhimmels

Am Mittwoch, den 21. Februar 2018, 19:00 Uhr lädt der Förderverein der Hochschule Stralsund zu einem weiteren öffentlichen Vortrag in der Reihe „Der aktuelle Sternenhimmel über Stralsund“ in das Planetarium ein.


Referent J. Wolfgang Herbst wird an diesem Abend für alle Sterneninteressierte Interessantes über Sternbilder des Winterhimmels und deren Sternbildsagen zu berichten haben. Im Mittelpunkt steht u. a. der Orion.

Die Veranstalter weisen darauf hin, dass keine Reservierungen vorgenommen werden können und die Platzkapazität begrenzt ist.

 

08. Januar 2018 - Tageszeitung – wer macht denn heute noch sowas?

Der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Werner D’Inka spricht am 10.01.2018 an der Hochschule Stralsund über Journalismus in Zeiten des Internets, über Blogger, Google und neue Geschäftsmodelle für Medienhäuser. Neben seiner Tätigkeit bei der F.A.Z ist D’Inka auch Präsident des Frankfurter Presse Clubs, Direktor des Russisch-Deutschen Instituts für Journalistik in der Stadt Rostow am Don sowie Professor für Redaktionsmanagement an der Universität der Künste Berlin.

Der Herausgeber der F.A.Z. kommt auf Einladung von Prof. Dr. Jan Klage nach Stralsund, der an der Hochschule Stralsund das Fachgebiet Leisure and Media Economics lehrt und selbst viele Jahre die Kommunikation und Außendarstellung der F.A.Z

Wann und wo? Mittwoch, 10.01.2018, 18.00 Uhr, Hochschule Stralsund (Zur Schwedenschanze 15, 18435 Stralsund) im Haus 4, Hörsaal 6  Anmeldungen werden  an anne.christiansen@hochschule-stralsund.de erbeten.  

 

 

 

 

 

20. Dezember 2017 - Erweiterter Senat beschließt Wechsel in Hochschulleitung

Der Antrag auf ein vorzeitiges Ende der Amtszeit des Rektors hat auf der erweiterten Senatssitzung am 19.12.2017 die erforderliche Zweidrittelmehrheit erhalten.

Die Amtsgeschäfte des Rektorats werden weiterhin durch Prof. Dr. Petra Maier, Prorektorin für Forschung und Entwicklung, zugleich in Vertretung des Rektors handelnd sowie durch den Prorektor für Studium und Lehre Prof. Dr. Dirk Engel und die Kanzlerin Susanne Bowen wahrgenommen.

Die Vorbereitungen zur Wahl einer/eines neuen Rektorin/Rektors werden zeitnah getroffen.

07. Dezember 2017 - Syrischer Student der HOST mit DAAD-Preis ausgezeichnet
Syrischer Student der HOST erhält DAAD Preis
Omar Alroumi erhält den DAAD-Preis 2017

Im Rahmen der Internationalen Weihnachtsfeier an der Hochschule Stralsund wurde Omar Alroumi der DAAD-Preis 2017 verliehen.

Der Preis zeichnet internationale Studierende aus, welche sich nicht nur durch hervorragende Studienleistungen hervorgetan haben, sondern auch ein großes ehrenamtliches Engagement vorweisen können. Gestiftet wird er vom Namensgeber, dem DAAD. Der DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) ist die staatliche Hochschulagentur, welche die Internationalisierung der deutschen Hochschulen vorantreibt. Neben einer Urkunde erhält Herr Alroumi zudem ein Preisgeld von 1.000 EUR.


Herr Alroumi selbst war sehr glücklich über diese Auszeichnung. "Ich nehme den Preis mit großer Freude entgegen. Vor allem, weil er von einer deutschen Stiftung kommt, aus dem Land, in dem ich gern weiterstudieren und meine Ziele verwirklichen möchte. Für mich hat dieser Preis eine ganz besondere Bedeutung, da dieser einer der wichtigsten Punkte in meiner Laufbahn ist. Ebenfalls möchte ich mich bei allen Dozenten an der Hochschule Stralsund, besonders im Machinenbau, bedanken, die sich große Mühe geben, um uns die Inhalte beizubringen. Abschließend möchte ich besonders meinen Mitstundenten und Freunden danken, die hinter mir standen. Mit ihrer Unterstützung konnte ich die Schwierigkeiten überwinden.“


Der gebürtige Syrer flüchtete 2015 wegen des Bürgerkrieges aus seinem Heimatland. Seit knapp zwei Jahren lebt er in Stralsund und arbeitete anfangs bei der Diakonie als ehrenamtlicher Dolmetscher. Schon kurz nach seiner Ankunft nahm er Kontakt zum damaligen Dekan der Fakultät für Maschinenbau, Herrn Professor Schikorr, auf, um die Wege zur Aufnahme eines Studiums zu erfahren. Mittlerweile unterstützt er andere Geflüchtete in Grünhufe bei Behördengängen und der Sprache und hält Vorträge im Begegnungscafé. Seit März 2017 studiert er an der HOST erfolgreich im Masterstudiengang Maschinenbau.

Auch Herr Schikorr freute sich über die Auszeichnung seines Studenten: "Der Preis wird ihn sicherlich bei seinen Aktivitäten innerhalb und außerhalb der Hochschule anspornen. Herr Alroumi ist ein Gewinn für die Fakultät für Maschinenbau und für die gesamte Hochschule".

Das Beispiel von Omar Alroumi zeigt, dass es viele Geflüchtete gibt, welche sich trotz aller Hindernisse in Deutschland integrieren wollen und zudem erfolgreich einen Bildungsabschluss anstreben. Herr Alroumi ist nur eines von zahlreichen positiven Beispielen an der HOST.

Wir wünschen Herrn Alroumi weiterhin viel Erfolg für sein Studium. Begleiten wird ihn dabei auch sein Fürsprecher Professor Schikorr: "Herr Alroumi fragte mich vor einigen Tagen, ob ich ihn in seiner Masterarbeit betreuen würde. Ich habe sofort zugesagt, denn ich erwarte eine interessante und anspruchsvolle Arbeit und viele Anregungen bei der Betreuung."

09. November 2017 - Sieben Deutschlandstipendien für die Hochschule Stralsund

Im Rahmen des Studium generale und im Anschluss an den Vortrag von Ministerin Stefanie Drese sind am Mittwochabend Deutschlandstipendien an sieben begabte und engagierte Studierende der Hochschule Stralsund vergeben worden. Seit 2010 werden mit diesem Stipendienprogramm leistungsstarke Studierende aller Fächer an den staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland gefördert. Neben überzeugenden Noten werden bei der Vergabe des Deutschlandstipendiums auch gesellschaftliches Engagement und besondere persönliche Leistungen berücksichtigt.

Prof. Dr. Dirk Engel, Prorektor für Studium und Lehre, überreicht die Deutschlandstipendien an Dana Eller (Leisure and Tourism Management), Fiona Froböse (Baltic Management Studies), Carolin Seiferth (Leisure and Tourism Management), Tim Heinemeier (Maschinenbau), Pascal Kardel (Maschinenbau), Max Koopmann (Betriebswirtschaftslehre) und Stefan Mehnert (Motorsport Engineering). Die Studierenden sind von dem Auswahlausschuss der Hochschule aus 78 Bewerbungen ermittelt worden und gehören in ihrer Kohorte zu den Besten.

In seiner Ansprache bedankt sich Prof. Engel für die Bereitschaft der Förderer „einige unserer begabtesten und leistungsfähigsten Studentinnen und Studenten zu fördern. Viele von den Förderern stiften bereits seit Jahren ein oder mehrere Stipendien. Mit AIDA Cruises und WITENO GmbH kommen in diesem Jahr zwei weitere dazu.“ Förderer mit bereits langer Tradition sind die Stiftung der Sparkasse Vorpommern für Wissenschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft, die Sparkasse Vorpommern, der Rotary Club Stralsund – Hansestadt und die Wissenschaftsstiftung M-V gGmbH. Als Vertreter der Förderer richtet Frau Romy Schwittay von AIDA Cruises ein Grußwort an die Studierenden und Gäste. Sie sieht in der Unterstützung junger Talente eine zukunftsweisende Chance für alle Beteiligten. Durch das Engagement der Förderer ist eine frühzeitige Ansprache des qualifizierten Nachwuchses möglich.

Ein Deutschlandstipendium wird jeweils zur Hälfte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie von Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen finanziert. Die Studierenden werden für mindestens zwei Semester und bis maximal zum Ende ihrer Regelstudienzeit mit 300 Euro monatlich unterstützt. Diese Unterstützung ist einkommensunabhängig und kann ohne weiteres zusätzlich zu BAföG-Leistungen bezogen werden. Auswahlkriterien für das Stipendium sind hervorragende Studienleistungen, gesellschaftliches und soziales Engagement sowie persönliche und besondere kulturelle Lebensumstände.

08. November 2017 - Neue Erkenntnisse in der Krebsforschung gewonnen

Forscher der Hochschule Stralsund um Prof. Dr. Gero Wedemann konnten zusammen mit Ärzten des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf nachweisen, dass Chemotherapeutika und Strahlentherapie nicht nur die Größe von Tumoren verändert, sondern auch die Geometrie der Blutgefäße. Diese Änderung wiederum verringert in den meisten Fällen die Rate der Neubildung von Metastasen.

Bei Krebserkrankungen führt in 90 Prozent der Fälle nicht der Primärtumor sondern die Metastasen zum Tod. Wie die Verbreitung von Metastasen genau geschieht und wie sie mit Behandlungen beeinflusst werden kann, ist jedoch zum großen Teil noch unbekannt.

Die gewonnene Erkenntnis führt zu neuen Ansätzen in der Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten. Um dies herauszufinden, verknüpften die Forscher Experimente mit Mäusen und Computersimulationen.  

Die Ergebnisse sind am 06.11.2017 im Fachjournal PLOS ONE unter dem Titel „Radiotherapy and chemotherapy change vessel tree geometry and metastatic spread in a small cell lung cancer xenograft mouse tumor model“ erschienen.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Gero Wedemann
Tel. 03831 457051
gero.wedemann(at)hochschule-stralsund(dot)de

05. Oktober 2017 - Stellungnahme des Senats der Hochschule Stralsund zur Bildung von Zwangsrücklagen für Notfälle

Der Senat der Hochschule Stralsund hat den Wirtschaftsplan zum Doppelhaushalt 2018/19 auf seiner Sitzung am 26.9.2017 zur Kenntnis genommen und stellt diesbezüglich fest:
Durch die Bewirtschaftungsgrundsätze wird den Hochschulen die Bildung von Mindestrücklagen sowie von Pflichtrücklagen für die Beschäftigte außerhalb des Stellenplans auferlegt. Diese erzwungene Bildung von Rücklagen stellt nach Auffassung des Senats insoweit eine substantielle Verletzung der vom Landtag mit der Hochschule für die Jahre 2016 bis 2020 geschlossenen Zielvereinbarung dar, als diese Mittel fortan lediglich nach spezieller Genehmigung durch das Bildungsministerium verwendet werden dürfen. Sie sind damit im Kern der freien Verwendung innerhalb des Hochschulhaushalts entzogen.
Dabei ist besonders zu kritisieren, dass für Beschäftigungspositionen, die außerhalb des Stellenplans geführt werden, eine Pflichtrücklage in Höhe der dynamisierten „Nasensätze“ bei befristeten Beschäftigungspositionen für die Laufzeit nach dem 31.12.2022 sowie bei unbefristeten Beschäftigungspositionen für jeweils fünf Jahre zu dotieren ist. Nach Auffassung des Senats rechtfertigen etwaige Überlegungen, wonach eine solche Rücklagenbildung „zur Sicherheit“ erforderlich sei, deren verpflichtende Bildung nicht, da, wie es die Bewirtschaftungsgrundsätze selbst anordnen, immer dann, wenn eine dauerhafte Finanzierung der Beschäftigungspositionen aus dem laufenden Hochschulhaushalt nicht mehr gewährleistet ist, die betreffenden Beschäftigten unverzüglich auf frei werdende Stellen zu überführen sind. Insofern erscheint eine tatsächliche Inanspruchnahme zumindest dieser Rücklagen durch die Hochschulen einigermaßen unwahrscheinlich.
Nicht minder schwer wiegt die Verpflichtung zur Bildung einer allgemeinen Rücklage in Höhe von 2,5 % bzw. 5 % des Grundzuschusses. Da ca. 80 % der konsumtiven Mittel Personalkosten darstellen und folglich gebunden sind, wird diese Rücklage primär zu Lasten der verfügbaren Sachmittel zu bilden sein. Entsprechend negative Auswirkungen auf die Lehr- und Forschungsbedingungen an der Hochschule Stralsund wären somit unvermeidbar.
All dies führt nach Auffassung des Senats für die Hochschule dazu, dass der Großteil der Rücklage, welche bisher für durch die Hochschule bestimmte Zwecke in Lehre und Forschung gebunden war, nunmehr in einer Art und Weise gebunden werden muss, dass die darin enthaltenen Mittel nicht mehr zur Erfüllung der Kernaufgaben der Hochschule in Lehre und Forschung zur Verfügung stehen. Hinzu kommt, dass die Aufstellung des Wirtschaftsplans selbst sowie die sich daraus künftig ergebenden Berichtspflichten in hohem Maße Personal an den Hochschulen binden und damit dem eigentlichen gesellschaftlichen Auftrag der Hochschulen dauerhaft entziehen. Im Ergebnis beurteilt der Senat die hier in Rede stehenden Bewirtschaftungsgrundsätze als unvereinbar mit der systematisch richtigen und dem Gedanken der Hochschulautonomie entsprechenden Idee eines Globalhaushalts. Die Bildung von Zwangsrücklagen, deren Inanspruchnahme zumindest in Teilen als unwahrscheinlich zu beurteilen ist, stellt dabei nicht nur eine formale Verwendungsfestschreibung dieser Mittel dar, sondern bewirkt vielmehr einen dauerhaften Entzug dieser Mittel aus dem zuvor gewährten Landeszuschuss. In all diesen Reglementierungen erkennt der Senat letztlich ein grundsätzliches Misstrauen der Landespolitik gegenüber einer im Rahmen des Globalhaushalts eigentlich autonom zu agieren verpflichteten Haushaltsführung durch die Hochschulen selbst. Das Gegenteil, mithin eine im Kern durch gegenseitiges Vertrauen geprägte Zusammenarbeit zwischen Landespolitik und Hochschulen, wäre demgegenüber wünschenswert.