Presse Ticker

    07.10.2019 Wie man jetzt die Zukunft des Gesundheitswesens studiert

    Das Gesundheitswesen wird immer digitaler. Bildrechte: Luke Chesser, CC0

    Speziell für den Zukunftsbereich Gesundheitswirtschaft wurde an der Hochschule Stralsund der wirtschaftswissenschaftliche Master-Studiengang Gesundheitsökonomie entwickelt. Er ist für Fachpersonal an der Schnittstelle von Gesundheit, Management und Digitalisierung konzipiert und eröffnet beste Berufsaussichten in diesem Zukunftsfeld. Nun ermöglicht eine offizielle Akkreditierung bis 2027, dass auch in Mecklenburg-Vorpommern die Zukunft des Gesundheitswesens studiert werden kann.

    Die zunehmende Digitalisierung stellt Krankenkassen und Pharmaunternehmen ebenso wie Pflegeeinrichtungen und Patienten vor ganz neue Herausforderungen. Daher verändern sich derzeit die Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt. Neue Wege der Kommunikation entstehen, wie Apps oder Tools für den Austausch von Gesundheitsdaten zwischen verschiedenen Einrichtungen. Doch Daten müssen vor fremden Zugriffen geschützt werden, ohne dass den Patienten daraus Nachteile erwachsen. Auch müssen Daten gezielt einsetzbar sein, ohne dass deren Fülle die Einrichtungen erstickt. Kenntnisse über Statistik und Qualitätsmanagement sind daher genauso gefragt wie ein Verständnis für medizinische und ethische Aspekte. Der demografische Wandel erfordert nicht nur zukunftsgerichtete Lösungsansätze und Ideen, sondern auch fachübergreifend ausgebildetes Personal. So benötigt das moderne Gesundheitswesen Kenntnisse in Ökonomie und Management, aber auch in IT-Sicherheit und Datenverarbeitung.

    An dieser Schnittstelle bietet die Hochschule Stralsund seit Sommersemester 2019 den Studiengang Gesundheitsökonomie an. Der interdisziplinäre Studiengang steht Studierenden mit einem Bachelor in Gesundheits- oder Wirtschaftswissenschaften offen und ist fakultätsübergreifend angelegt. Darüber hinaus ermöglicht er individuelle Schwerpunktsetzungen und praxisnahes Lernen. Mit interaktiven Lehrmethoden wie Fallstudien, Simulationen und eigenständigen Projekten wird wissenschaftliches Wissen praktisch angewandt und umgesetzt.

     

    „Wir konnten einen modernen und praxisnahen Studiengang ins Leben rufen, der die Anforderungen der Branche, insbesondere der Digitalisierung bestens erfüllt. Wir liefern den Studierenden durch viele Praxisprojekte, gemeinsame Forschungstreffen, Praxisvorträge und Besuche relevanter Branchenkonferenzen einen realen und hautnahen Einblick in den wahren und aktuellen Unternehmensablauf. Schon nach dieser kurzen Zeit haben wir dafür ein sehr positives Feedback erhalten.“ Lieven Kennes, Professor für Ökonometrie und Statistik an der Hochschule Stralsund und Studiengangsleiter Gesundheitsökonomie

    Der Studiengang ist bereits erfolgreich angelaufen: Zum Start im Sommersemester 2019 gab es deutlich mehr Bewerber als Studienplätze, so dass alle Plätze sofort belegt waren. Der zulassungsbeschränkte Master-Studiengang ist anspruchsvoll und erweitert mit seinem interdisziplinären Ansatz das Angebot der Hochschule Stralsund in der Fakultät für Wirtschaft. Mit diesem Zuschnitt stärkt er den Forschungsschwerpunkt „Gesundheitstechnologien/E-Health und Gesundheitswirtschaft“ und zugleich das Profil der Hochschule.

    Nun bestätigte der Akkreditierungsrat mit einem Siegel, dass die Lehre nach internationalen Standards erfolgt und der Studiengang ohne Auflagen bis 2027 akkreditiert wird. Den Studierenden steht damit ein neuer und zukunftsstarker Studiengang zur Verfügung, der die Transformation des Gesundheitswesens voranführen möchte.

    01.10.2019 Schweden im Fokus des 25. Baltic Sea Forum

    Das BSF ist immer hervorragend besucht. Bildrechte: Helen Hallier | Hochschule Stralsund

    Am 23. und 24. Oktober findet an der Hochschule Stralsund das 25. Baltic Sea Forum mit dem Schwerpunkt Schweden statt. Diese Veranstaltungsreihe informiert jährlich über die aktuelle Entwicklung von Wirtschaftsbeziehungen zu einem Land aus dem Ostseeraum. Vorträge zu Tourismus, Logistik und Management richten sich vorwiegend an Wirtschaftsakteure.

    In diesem Herbst wird bereits zum 25. Mal das Baltic Sea Forum an der Hochschule Stralsund durchgeführt. Unser Nachbar und Handelspartner Schweden stellt sich dieses Jahr im Forum vor.

    An den zwei Veranstaltungstagen werden in Vorträgen und Workshops von Experten und Fachkräften konkrete Informationen über Logistik, Tourismus und Management vermittelt. Die Abendveranstaltung am 23. Oktober findet im Rahmen des Studium generale statt und richtet sich auch an interessierte Bürger in der Stadt. Organisiert wird das Forum von Studierenden und Mitarbeiter*innen des Studiengangs International Management Studies in the Baltic Sea Region. Sie möchten damit den Teilnehmer‘innen dieses Land näherbringen und laden herzlich zur Teilnahme ein. Professorin Claudia Danker, Dekanin der Fakultät für Wirtschaft, ist bereits positiv gestimmt mit Blick auf das Event: „Ich freue mich schon auf die Vorstellung unseres Nachbarlandes und das anschließende Networking.“

    Das Baltic Sea Forum richtet sich an Unternehmen Mecklenburg-Vorpommerns mit bestehenden oder geplanten Geschäftsaktivitäten im Ostseeraum, Studierende mit Interesse am Ostseeraum und seiner Wirtschaft und natürlich alle Skandinavien-Interessierten, die sich auf den neuesten Stand der Wirtschaftsbeziehungen bringen möchten.

    Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldungen sind möglich bis 11. Oktober.

    Die Organisatoren des Baltic Sea Forum beantworten gerne Ihre Fragen unter:

    bsf@hochschule-stralsund.de

     

     

     

    17.09.2019 Campus in der Stadt: Mentoring – Erfolgskonzept für Personalentwicklung

    Netzwerken und unterstützen – Mentoring stärkt beide Seiten Bildrechte: Scott Trento – CC.0

    Am 25. September findet ein Vortrag mit Diskussion zum Thema Mentoring als Teil moderner Personalentwicklung und Unternehmensführung statt. Andere befähigen und stärken durch Anleiten, Helfen und Vorleben von Werten ist ein zunehmend wichtiger Faktor beim so genannten Leadership. Interessierte sind herzlich zu dieser Veranstaltung der Hochschule Stralsund um 18:00 Uhr im Rathaus der Hansestadt Stralsund eingeladen.

    Mentoring ist brandaktuell und dabei eines der ältesten Instrumente zur persönlichen Förderung auf dem Karriereweg. Am 25. September 2019, um 18:00 Uhr, findet zu diesem Thema eine Veranstaltung der Hochschule Stralsund im Löwenschen Saal des Rathauses der Hansestadt Stralsund statt. Dabei geht es darum, das bewährte Konzept Mentoring in moderne Führungsprozesse einzubinden. Arbeitnehmer und Fachkräfte wünschen sich heutzutage ein attraktiveres Arbeitsumfeld, in dem ihre persönlichen Stärken gefördert werden und sie einen Sinn in ihrer Tätigkeit erkennen. Das Anleiten, Helfen und Vorleben von Werten ist daher ein zunehmend wichtiger Faktor beim so genannten Leadership. Der starke persönliche Austausch von Mentor*innen und Mentees und das gemeinsame Profitieren von Fähigkeiten begünstigen nicht nur ein harmonisches Mitarbeiterverhältnis, sondern auch eine zukunftsgerichtete Personalentwicklung.

    Die Hochschule Stralsund richtet sich als professioneller Ansprechpartner im Bereich Führungsentwicklung daher mit dieser Veranstaltung besonders an Führungskräfte und Unternehmer.

    Ein Impulsreferat wird das Mentoring zunächst vorstellen. Was genau ist Mentoring und welche Formen gibt es? Für welche Zielgruppen ist es einsetzbar und was vermag es zu bewirken? In der anschließenden Podiumsdiskussion werden Mentees, Mentor*innen sowie Personalreferent*innen zu Wort kommen, die aus ganz praktischen Erfahrungen zur Spannbreite des Mentorings, den derzeitigen Einsatz als Instrument in der Personalentwicklung und natürlich über Erfolgsgeschichten auf beiden Seiten berichten können.

    Dieser Vortrag eröffnet gleichzeitig die Vorlesungsreihe Studium Generale im Wintersemester 2019/20. Die Veranstaltung ist kostenfrei und wird durch die Stralsunder Projektmitglieder von KarriereStartMentoring M-V – im Tandem zum Erfolg der Hochschule Stralsund organisiert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

     

    04.09.2019 Speichertechnologien und Wasserstoff: Einladung zur Tagung am 16.-17.09.2019

    Bilddatei: Wasserstoff-Brennstoffzelle Foto: Joseph Brent | CC BY-SA 2.0

    Neue Trends aus Forschung und Wirtschaft rund um Speichertechnologien und Wasserstoff werden bei einer öffentlichen Tagung am Institut für Erneuerbare Energien der Hochschule Stralsund im September vorgestellt.Interessenten sind eingeladen, in einen direkten Austausch mit Referenten, Wissenschaftlern sowie Unternehmen zu treten.

    Um die Energiewende erfolgreich zu gestalten, werden Speicher für Strom aus regenerativen Energiequellen benötigt. Innovative Speichertechnologien und -medien wie beispielsweise Wasserstoff bieten neue Möglichkeiten, Energie effizient und schnell verfügbar zu speichern und zur Sektorenkopplung zu nutzen. Die Hochschule Stralsund mit ihrer langjährigen Expertise im Bereich Wasserstoff und regenerative Energiesysteme lädt gemeinsam mit der Cleantech Initiative Ostdeutschland, der Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern und der enviMV e.V. Unternehmen der Branche und Forschungseinrichtungen zum intensiven Austausch mit spannenden Fachvorträgen ein. Ein Technologieabend der Wirtschaftsförderung Vorpommern zum selben Thema bietet vielseitigen Input aus der Praxis und die Möglichkeit intensiven Netzwerkens.

    Interessenten können hier in einen direkten Austausch mit Referenten, Wissenschaftlern sowie Unternehmen treten. Zudem bietet enviMV (Netzwerk für Umwelttechnologie und Innovation aus Mecklenburg-Vorpommern) den Teilnehmern die Möglichkeit, am 17. September an Führungen im Fusionskraftwerk Wendelstein X, sowie im ehemaligen Kernkraftwerk Lubmin teilzunehmen.

    Wir laden Sie herzlich ein! Die Teilnahme ist kostenfrei.

    Das Veranstaltungsprogramm und die Anmeldeunterlagen finden Sie hier. Bitte melden Sie rechtzeitig Ihre Teilnahme über die Cleantech Initiative Ostdeutschland an. Insbesondere für die Laborführungen sowie die Exkursion am 17.09. gibt es begrenzte Plätze.

    Ansprechpartnerin:
    Romy Sommer
    Telefon:      03831 - 45 6702
    E-Mail:        romy.sommer@hochschule-stralsund.de

     

    HOST – Hochschule Stralsund
    University of Applied Science Stralsund
    Institut für Regenerative EnergieSysteme – IRES
    Institute of Renewable EnergySystems
    Zur Schwedenschanze 15
    D-18435 Stralsund

    02.09.2019 Cybercrime und Drohnenangriff: IT-Sicherheitskonferenz lädt zu spannenden Workshops und Vorträgen ein

    Bildrechte: Jonathan Lampel | Unsplash

    Vom 24.-26. September findet an der Hochschule Stralsund die IT-Sicherheitskonferenz statt. Die dreitägige Konferenz umfasst zahlreiche Fachvorträge von namhaften Referenten und spannende Workshops. Nicht nur IT-Experten und Studierende sind eingeladen, sondern auch Laien, die sich für Datensicherheit im Internet interessieren.

    Cybercrime in M-V, Möglichkeiten bei forensischen Analysen oder Angriffe auf Drohnen sind nur ein kleiner Ausschnitt der Themen, die während der dreitägigen IT-Sicherheitskonferenz vom 24.-26. September an der Hochschule Stralsund behandelt werden. Bereits zum 8. Mal findet die Veranstaltung für IT-Interessierte und -Experten statt. Präsentationen zu Sicherheitskonzepten und Erfahrungsberichte aus der Wirtschaft zeigen reelle Gefahren, unerlässliche Maßnahmen und vor allem wichtige Weiterentwicklungen. Fachvorträge und Workshops sprechen auch Studierende und Laien an, die sich für IT-Sicherheit interessieren und weiterbilden möchten. Vertreter der IT-Branche nutzen die Veranstaltung selbstverständlich auch gerne als Treff, um Kontakte zu knüpfen, um Neues zu erfahren und um sich untereinander auszutauschen.

    Tagungsgebühr für einen Tag: 149,00 EUR
    Tagungsgebühr für die gesamte Konferenz: 299,00 EUR
    (Preise inklusive Tagungsverpflegung und Mittagessen.)

    Studierende haben zu dieser Hochschulveranstaltung kostenlosen Eintritt.
    Mitglieder von Handwerkskammern mit Dienst- und Wohnort in Mecklenburg-Vorpommern erhalten einen Rabatt.

    Weitere Informationen, Programm sowie Online-Anmeldung:

    https://www.it-sicherheitskonferenz.de/

    Kontakt:
    it-sicherheitskonferenz@hochschule-stralsund.de

    Ansprechpartner:
    Prof. Dr.-Ing. Andreas Noack

    Tel: 03831 45-6626

    Andreas.Noack@hochschule-stralsund.de

    Sponsoring-Unterstützung erfährt die Konferenz durch die Unternehmen CRATOS GmbH, Boreus Rechenzentrum GmbH und Tedesio GmbH.

     

    13.08.2019 Hochschule Stralsund ist erste Wahl bei HRK-Präsident

    HRK-Präsident Peter-André Alt im Rennwagen des ThaiGer-Racing-Teams. Foto: Christian Rödel | Rechte: Hochschule Stralsund

    Bei seinem Besuch auf dem Campus am 12. August informierte sich der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Peter-André Alt, zur Bedeutung der Hochschule Stralsund als Prototyp für gute Lehre, angewandte Forschung und als Innovationsmotor für die Region. Präsident Alt möchte sich vermehrt der Stärke und der Bedeutung der kleineren Fachhochschulen zuwenden. Die Hochschule Stralsund war hierfür seine erste Wahl.

    Prof. Dr. Peter-André Alt, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), informierte sich heute am Modell der Hochschule Stralsund zu den Vorzügen und Stärken einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW). Mit ausgewählten Highlights aus praxis- und anwendungsorientierter Lehre und Forschung zeigte die Hochschule Stralsund (HOST) ihre Stärke, Forschung auf Spitzenniveau zu betreiben und gleichzeitig mit einer hervorragenden Lehre die Studierenden für die Zukunft vorzubereiten. Bei einem Rundgang auf dem Campus standen daher vor allem Begegnungen mit Lehrkräften und Studierenden der Hochschule auf dem Programm.

     

    Im Reinraum-Labor sah sich Alt die Ergebnisse der Digitalisierungsforschung „Productive 4.0: hardwarenahe Digitalisierung“ an. Dazu schlüpfte der HRK-Präsident extra in einen weißen Ganzkörperanzug und stieg durch die Luftschleuse in das ultra-reine Hochleistungslabor. Mit einer Fernbedienung steuerte er dort so genannte AGV-Roboter, die sich automatisiert frei im Raum bewegen können – eine Eigenentwicklung der Hochschule.

    Die Begeisterung der Studierenden für ihre energiegeladenen Dozenten und die gute Betreuung ließ sich in einem kurzen Pitch zum Studiengang Gesundheitsökonomie spüren. Die Ausbildung der erstklassigen Fachkräfte in der Zukunftsbranche Gesundheitswesen ist besonders erfahrungs- und praxisorientiert. Von dem außergewöhnlich guten Betreuungsverhältnis profitieren darüber hinaus eine Reihe von erstklassigen studentischen Teams. 

    Mit einem selbstgebauten Motorrad stellte sich zunächst das Motorradrennteam MariTeam Racing vor. Von der ingenieurstechnischen Arbeit bis zum Marketing lernen die Studierenden im Projekt alles für die Praxis. Gerade erst mit einem Europameister-Titel vom Shell Eco-marathon zurückgekehrt, ließ anschließend das ThaiGer-H₂-Racing Team seinen Rennwagen auf dem Campus mit umweltfreundlichem Wasserstoff-Antrieb fahren. Beeindruckt von der Leistung des Teams und den Möglichkeiten der E-Mobilität stieg Präsident Alt selbst einmal in den Rennwagen. „Der Wissenstransfer in die Region und die gute Vernetzung zu Unternehmen und Wirtschaft laufen hier besonders vorbildlich“, lobte Alt. „Wir stellen Fachkräfte für große Wirtschaftsunternehmen bundesweit und international bereit, besonders aber für den regionalen Markt, auf dem gut ausgebildetes Personal dringend gesucht wird“, bestätigt Prof. Dr. Petra Maier, Rektorin der Hochschule.

    Auf die speziellen Bedingungen in M-V zugeschnittene Studiengänge wie „Management in kleinen und mittleren Unternehmen“ oder „Gesundheitsökonomie“ förderten die Ausbildung hochqualifizierten Personals. „In Mecklenburg-Vorpommern sind 25% der Beschäftigten im Gesundheitswesen tätig. Da greifen wir nicht nur den Bedarf der Wirtschaft auf, sondern liefern Fachkräfte, die mit hochwertigen und gut bezahlten Stellen am Ende wieder Steuergelder einspielen“, verdeutlicht Maier.

    Die HOST war umso erfreuter, die erste Wahl des wichtigsten Organs der Hochschulen in Deutschland zu sein, da sie ein Modell für gute Lehre, angewandte Forschung und einen hervorragenden Transfer in die Region ist. Vor dem Hintergrund des 50jährigen Jubiläums der Hochschulen für Angewandte Forschung zeigt sie stellvertretend die Stärke der HAWs, flexibler und dynamischer auf die Bedingungen der Wirtschaft reagieren zu können. Damals etablierten sich die so genannten Fachhochschulen als neuer Hochschultyp mit einem besonders starken Praxis- und Anwendungsbezug. Mittlerweile haben sich aus den ursprünglichen Fachhochschulen erfolgreich die heutigen modernen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) entwickelt. In diesem Jahr begehen sie nun das Jubiläum mit der Kampagne „unglaublich wichtig“. 

    Erst im Juni diskutierten des Jubiläums fast 100 Präsidentinnen und Präsidenten bzw. Rektorinnen und Rektoren über die zukünftige Entwicklung von HAWs bzw. FHs in Deutschland. Dabei wurden im so genannten „Lübecker Manifest“ sechs Kernforderungen aufgestellt, die von einem eigenständigen Promotionsrecht bis zu der Unterstützung in der Personalentwicklung oder der Ressourcenausstattung für Internationalisierung reichen.

    HRK-Präsident Alt sieht vor allem im Bereich der Strukturen Verbesserungsbedarf. „Für Promotionen ist es sinnvoll, besonders in den forschungsstarken Fachrichtungen KollegStrukturen zu schaffen, die jeweils die Stärken der Fachhochschulen und Universitäten fördern und zusammenbringen“, so Alt. Um die Forschungsmöglichkeiten besser auszubauen, fordert Alt die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften auf, in deutlich höherem Maße Fördermittel abzurufen. „Der Gesetzgeber sollte außerdem möglich machen, dass Mittel aus Förderprogrammen umgewidmet werden können, damit HAWs diese zielorientierter, zum Beispiel für den Transfer, nutzen können.“ 

    Verbesserungen im Vergleich zu früheren Hochschulpakten werden an der Hochschule Stralsund beim „Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken“ gesehen, der ab 2021 in Kraft tritt. So soll die Vergabe der Hochschulpaktmittel unter anderem an die Absolventenquote gebunden werden. „Früher wurden die Hochschulen belohnt, ihre Studiengänge mit Studierenden zu füllen, egal mit welchem Ergebnis. Heute stehen die Studienabschlüsse im Vordergrund. Die Vergabe nach Erstsemestereinschreibungen, Absolventenquote und Abschlüssen in der Regelstudienzeit bietet eine ausgewogenere Mischung der Anreize. Damit wir keine Discount-Abschlüsse herstellen, muss natürlich weiterhin die Qualität der Lehre gewahrt werden“, stellt Präsident Alt fest. Grundsätzlich sollten die Ministerien auf Landesebene stärker unterstützen und Zielvereinbarungen bzw. Rahmenverträge auf Augenhöhe aushandeln.

    Die sehr gute Vernetzung in die Stadt konnte Präsident Alt nach seinem Campus-Besuch erleben. Oberbürgermeister Badrow empfing im Anschluss den HRK-Präsidenten im Rathaus von Stralsund. Ein Eintrag in das Buch der Stadt rundete den Besuch gebührend ab.

     

    25.07.2019 Sommerakademie für Schüler – eine Woche Hochschule erleben

    Teilnehmer der Sommerakademie an der Hochschule Stralsund. Foto: Steven Pohl | Rechte: Hochschule Stralsund

    16 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland unddem europäischen Ausland sind für eine Woche zu Gast an der Hochschule Stralsund. Hier findet derzeit die Sommerakademie statt, während der die baldigen Abiturienten Schnuppervorlesungen und Workshops belegen und so die Hochschule mit ihren verschiedenen Studienfächern kennenlernen können. Der Hochschulstandort Stralsund bietet damit ein umfangreiches Format für Studieninteressierte.

    Eine Woche lang wohnen Schüler aus verschiedensten Ecken Deutschlands und dem Baltikum an der Hochschule direkt am Meer und können für ein paar Tage in die Rolle eines Studenten schlüpfen. Für die meisten Schüler ist dies eher ungewohnt, denn größtenteils waren sie noch nie so weit von zuhause weg. In kurzen Vorlesungen und Workshops aus allen drei Fakultäten können die Studieninteressierten nun zum ersten Mal eine Hochschule live erleben und ausprobieren, auf welche Bereiche sie Lust haben. Dabei haben sie keinen Druck, sich sofort für einen Studiengang zu entscheiden oder gar eine Aufnahmeprüfung zu bestehen. Stattdessen werden in lockeren Runden kleine Vorlesungen gehalten zu Themen wie Robotik, Medientechnik oder Erneuerbare Energien. Gemeinsam wird erprobt, wie Aerodynamik im hochschuleigenen Windkanal funktioniert und über Möglichkeiten zu Auslandsaufenthalten im Tourismus-Studiengang informiert. Zusätzlich gibt es ein unterhaltsames Freizeitangebot, bei dem sie die Region Vorpommern-Rügen entdecken und Zeit zum Austausch haben. Denn die Schüler sind in ihren Ferien und damit natürlich auch zum Spaß haben hier.

    Die Sommerakademie hat sich in den letzten Jahren als recht erfolgreiches Format erwiesen, Schülerinnen und Schülern, die kurz vor Erreichen ihrer Hochschulzugangsberechtigung stehen, auf die Hochschule aufmerksam zu machen. Die Teilnahme soll ihnen die spätere Studienwahl erleichtern und für ein Studium am Standort Stralsund begeistern.

     

    Felix ist aus Braunschweig hergekommen und schon überzeugt. „Ich wurde durch eine Messe auf die Hochschule Stralsund aufmerksam und entschied mich, da es nicht schaden kann und kostenlos ist, das Angebot der Sommerakademie anzunehmen. Man konnte in jede Fakultät „reinschnuppern“ und seine individuellen Vorzüge herausfinden. Ich für meinen Teil überlege nach meiner Zeit hier durchaus ein Studium an der Hochschule Stralsund zu beginnen und empfehle jedem, der mal in eine Hochschule schauen möchte, die Sommerakademie zu besuchen.“

    Diana aus Stralsund ist sich über ein Studium noch nicht ganz sicher. Ihr gefällt die Sommerakademie sehr gut, aber die große Entscheidung ist noch nicht gefallen. „Es hat mir hier total gut gefallen und ich bin glücklich, dass ich die Möglichkeit habe hier zu sein. Alle Professoren sind sehr nett und das Meer liegt direkt neben der Hochschule. Hier ist eine Studentenatmosphäre, die beeindruckend ist.“

     

    Beide möchten die Sommerakademie auf jeden Fall weiterempfehlen, denn die Hochschule vor Ort und mit echten Unterrichtsbeispielen kennenzulernen, macht das Entscheiden leichter. „Viele der Teilnehmer spielen mit dem Gedanken zu studieren, sind sich aber noch nicht ganz klar darüber, was sie eigentlich interessiert oder sie später beruflich damit machen können“, stellt Steven Pohl fest. Zusammen mit seinem Kollegen Roy Enke organisiert der Marketingexperte der Hochschule das gesamte Programm. „Je mehr Einblicke die Schüler in den Unterricht und den Campus-Alltaggewinnen, umso gezielter entscheiden sie sich für ein Studienfach – am besten natürlich bei uns.“

    19.07.2019 Wie Business-Manager von Künstlern lernen können

    Prof. Volker Rundshagen spricht mit Studierenden über Werke des Impressionismus. Foto: Steven Pohl | Rechte: Hochschule Stralsund

    Die European Academy of Management (EURAM) zeichnete bei ihrer diesjährigen Konferenz rund um die Zukunft des Managements Prof. Dr. Volker Rundshagen von der Hochschule Stralsund im Bereich „Arts for Society“ aus. In seinem konzeptionellen Forschungspapier widmet er sich dem hochaktuellen gesellschaftlichen Thema, sich in Bildungseinrichtungen wie Business Schools und Wirtschaftsfakultäten wieder „weicheren“ Faktoren der Ausbildung zuzuwenden. Erfolgreiche Management-Qualitäten zeigt er am Beispiel der Impressionisten, die mit einem interdisziplinären Ansatz, internationalen Einflüssen und neuen Wegen der Marktorientierung die Kunstwelt tiefgreifend veränderten.

    Rund 2.000 Professoren und Doktoranden von Business Schools und Wirtschaftsfakultäten aus aller Welt sowie Praktiker mit Interesse an wissenschaftlichen Management-Erkenntnissen nehmen jährlich an der Konferenz der EURAM teil. Die 2001 gegründete akademische Vereinigung hat sich der Weiterentwicklung der akademischen Management-Disziplin in Europa verschrieben. In strategisch ausgerichteten Interessengruppen werden dabei jedes Jahr ausgewählte Forschungspapiere präsentiert und Symposien abgehalten, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen Debatten auseinandersetzen.

    „Exploring the Future of Management“ war das Motto der diesjährigen Konferenz Ende Juni in Lissabon, und sich auf neue Wege in der Ausbildung zukünftiger Manager einzulassen liegt auch Volker Rundshagen am Herzen. Der Professor für Management mit Schwerpunkt Tourismusmanagement an der Hochschule Stralsund wurde nun mit dem Best Paper Award im Zweig „Arts for Society“ ausgezeichnet. Sein ungewöhnliches Konzept „Impression, Soleil Levant: What Business Schools Can Learn from the Impressionists“ beschäftigt sich mit der Frage, welche Qualitäten Hochschulen und Business Schools zukünftig ihren Studierenden vermitteln wollen. Eine vermeintlich Naturgesetzen folgende Wirtschaftslehre suggerierte viele Jahre, Märkte und Verhalten seien rational und kontrollierbar. Diese Einstellung erwies sich spätestens seit der Finanzkrise 2008 als fragwürdig. Menschliche Faktoren wie psychologische Einflüsse, ethische Fragen, mangelnde Vorstellungskraft, Ängste und Bedürfnisse lassen sich nicht ausblenden und sollten daher eine Berücksichtigung im Unterricht erfahren. Kreativität im Umgang mit den Herausforderungen am Markt muss ebenso erlernt werden wie die Fähigkeit zum berühmten Blick über den Tellerrand.

    Rundshagen faszinieren daher Künstler des Impressionismus am Ende des 19. Jahrhunderts, wie Claude Monet und Lovis Corinth. Kunst war für sie nicht nur das Althergebrachte, die klassische Salonmalerei nach Wertmaßstäben der Kunstakademie. Kunst sollte Teil des modernen Lebens sein und sich daher mit gesellschaftlichen Entwicklungen und neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft auseinandersetzen. Durch den Austausch mit internationalen Künstlern und den Einfluss vieler Kulturen erweiterten sie ihren Horizont und experimentierten mit neuer Malweise, Formen, Farbigkeit, Kompositionen. Als die tonangebende Akademie ihre Werke nicht zu Ausstellungen zuließ, organisierten sie teilweise eigene Ausstellungen. „Business Schools und Wirtschaftsfakultäten können hier eine Menge lernen, denn in der Festlegung und Bewertung unserer Lehre drehen wir uns meist in ebenso engen Zirkeln wie die Kunstakademien damals“, meint der Tourismusexperte. „Über die eigenen Bereiche hinauszuschauen und Anregungen von anderen Feldern wie Kunst, Naturwissenschaften oder Psychologie zu erhalten, ist wegweisend, wenn es um die Ausbildung unserer zukünftigen Manager geht. Sie vertreten mit ihrer Führungskultur die Werte unserer Gesellschaft und sind ein Spiegelbild dessen, was wir sie gelehrt haben.“

    Rundshagen möchte zukünftig in seinen Vorlesungen in Wirtschafts- und Touristikfächern verstärkt Kunstwerke einbeziehen, um aktuelle Wirtschaftsentwicklungen in einem breiteren Kontext zu beleuchten. „Auch in der Kunst aus vorigen Jahrhunderten spiegeln sich viele unserer heutigen Themen wie Globalisierung und Massentourismus wieder. Ich möchte den Blick der Studierenden für solche neuen Perspektiven öffnen.“

    Für inhaltlich Fragen wenden Sie sich bitte an Prof. Volker Rundshagen:

    https://www.hochschule-stralsund.de/ws/personal-an-der-fakultaet-fuer-wirtschaft/rundshagen-volker/#971007_blank

    Weitere Informationen zur EURAM-Konferenz 2019 erhalten Sie hier:

    http://www.euramonline.org/78-general-content/643-euram-2018-presidential-activities-the-state-of-management-research-in-europe-and-across-the-world.html

    Informationen zu den Strategic Interest Groups finden Sie hier:

    http://euramonline.org/2016-04-18-09-30-12.html

     

     

     

     

    19.07.2019 Vortrag im Planetarium zu Sternbildern des Sommerhimmels

    Am Mittwoch, dem 7. August 2019, 19:00 Uhr lädt der Förderverein der Hochschule Stralsund zu einem weiteren öffentlichen Vortrag in der Reihe „Der aktuelle Sternenhimmel über Stralsund“ in das Planetarium ein.

    Der Referent J. Wolfgang Herbst stellt in seinem Vortrag das „Sommerdreieck“ mit den Sternbildern Schwan, Lyra und Adler mit den dazugehörigen Sternbildsagen vor. 

    Die Veranstalter weisen darauf hin, dass keine Reservierungen vorgenommen werden können und die Platzkapazität begrenzt ist. 

    10.07.2019 Weltrekord und Europameistertitel für ThaiGer-Racing Team

    Das Gewinner-Team ThaiGer der Hochschule Stralsund. Foto: Claudia Rahn | Rechte:Hochschule Stralsund

    Mit einem neuen Effizienzrekord hat sich das ThaiGer-H2-Racing Team der Hochschule Stralsund beim Shell Eco-marathon vom 2. bis 5. Juli in London auf den ersten Platz gefahren. Zum dritten Mal in Folge holte das Team damit den Europameistertitel nach Stralsund.

    Erneut hat es das studentische Racing Team geschafft und mit seinem wasserstoffbetriebenen Rennwagen den wichtigsten Titel des Shell Eco-marathons, einem der weltweit größten Effizienzwettbewerbe rund um Mobilität, eingefahren. Ziel des Wettbewerbs ist es, ein Fahrzeug zu konstruieren, das eine bestimmte Distanz mit möglichst wenig Kraftstoff zurücklegt. Bereits in den letzten zwei Jahren fuhr das Team damit den Europatitel ein, in diesem Jahr stellte es einen neuen Effizienzrekord von 1083 km/m³ Wasserstoff auf – und sich damit an die Weltspitze. Denn neben Europa (Austragungsort London) findet der Shell Eco-marathon auch in Amerika (Sonoma) und Asien (Singapur) statt, erreicht dort aber längst nicht diese Werte.

    Der Europa-Wettbewerb, bei dem dieses Jahr insgesamt 145 Teams an den Start gingen, lockte die Vorjahressieger bereits zum 11. Mal nach London. Regelmäßig tritt das ThaiGer-Team in der Kategorie Prototype/Wasserstoff an, der Rennwagen fährt statt mit einem Verbrennungsmotor also mit Elektromotor und Wasserstoff-Brennzelle. Für die Hochschule Stralsund ein wichtiger Leitgedanke, denn Wasserstoff ist hier eines der ganz großen Forschungsthemen. Im Bereich umweltfreundlicher Mobilität ist Wasserstoff sowohl für den Straßen- als auch den Schiffsverkehr das Mittel der Zukunft.

    Fahrerin Janika Schmeiser erwartete nach einer Verlegung des Austragungsortes in die Mercedes-Benz World eine ebene, aber kurvenreiche Strecke. Die Studentin war bereits vor zwei Jahren mit in das Vereinigte Königreich gereist und hatte, gemeinsam mit dem damaligen Team, den ersten Europameistertitel errungen. Im letzten Jahr konnte dieser Titel ebenso wie in diesem Jahr bestätigt werden. Unterstützt wurde das Hochschulteam dabei von dem Projekt-Vorsitzenden Prof. Dr. Johannes Gulden, Leiter des Instituts für Erneuerbare Energien an der Hochschule Stralsund, Projektmitarbeiter und treibende Kraft Andreas Sklarow sowie Team-Manager Paul Grape, Student der Elektrotechnik im 8. Semester. Große Anerkennung gab es übrigens auch von der Konkurrenz. Besonders das ebenfalls starke Team H2politO aus Turin, dieses Jahr auf dem 2. Platz, gratulierte herzlich und sprach seine Freude darüber aus, einen großen Herausforderer zu haben. „Das Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Turiner Team war für uns Ansporn und erhöhte die Spannung ordentlich“, gab Projektleiter Johannes Gulden zu. „Am Ende wurde deutlich, dass sowohl ein bisschen Glück, als auch ganz viel ingenieurstechnisches Know-how dazugehören, so einen Titel einzufahren.“

    Gemeinsam wird am Mittwoch, dem 10. Juli, in der Hochschule gefeiert. Rektorin Prof. Dr. Petra Maier ist sichtlich stolz auf die erbrachte Leistung und das persönliche Engagement aller Teammitglieder. „Unsere Studentinnen und Studenten haben zwischen Prüfungen und intensivem Lernstoff einen Großteil ihrer Freizeit geopfert, um sich das nötige Spezialwissen anzueignen, den neuen Wagen anzufertigen und sämtliche Aufnahmebedingungen für das Rennen zu erfüllen. Hier ist ganz viel Herzblut mit dabei“, lobt Maier das Team.

    Dass in Stralsund ganz großes Potential für künftige Ingenieure der Spitzenklasse ist, zeigte sich darüber hinaus in der Schüler-Kategorie: Auch das Team Greendrive, das von der Hochschule intensiv mitbetreute Schülerteam des Schulzentrums am Sund, nahm wiederholt am Rennen teil und sicherte sich den 5. Platz von insgesamt 41 Teilnehmern in der Schülerwertung. Eine umso beeindruckendere Leistung, da wegen der Vielzahl an schwierigen Aufgaben Schülerteams auf dem Event kaum vertreten sind.

    Weitere Hintergrundinformationen zum Shell Eco-marathon finden Sie hier:

    https://www.shell.de/ueber-uns/shell-eco-marathon/ueber-den-shell-eco-marathon.html

    01.07.2019 Kanzlerwahl an der Hochschule Stralsund: Erweiterter Senat wählt Dr.-Ing. Thomas Bartnitzki zum neuen Kanzler

    Am Mittwoch, den 26.06.2019, wurde Dr.-Ing. Thomas Bartnitzki im ersten Wahlgang mit der Mehrheit der Stimmen des erweiterten Senats zum neuen Kanzler der Hochschule Stralsund gewählt. Die Rektorin Petra Maier freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit.

    Vorausgesetzt der rechtzeitigen Ernennung durch das Ministerium wird er sein Amt zum 1.11.2019 in Stralsund antreten und die Hochschule dann mit seinen operativen und strategischen Erfahrungen im Hochschulwesen als Kanzler bereichern.

    „Ich freue mich sehr über die Wahl zum Kanzler der Hochschule Stralsund und das entgegengebrachte Vertrauen des erweiterten Senats. Als Kanzler möchte ich die Voraussetzungen dafür schaffen, die Chancen, die die Digitalisierung bietet, für unsere Hochschule zu nutzen. Dabei kommt es mir besonders darauf an, dass wir den Wandel und Weg in die Zukunft gemeinsam gestalten."

    Dr.-Ing. Thomas Bartnitzki ist promovierter Ingenieur und kann auf mehr als 15 Jahre Führungserfahrung an der RWTH Aachen zurück greifen.
    Er wird zusammen mit seiner Frau nach Stralsund ziehen, weil sie sich der Region verbunden fühlen.

     

    28.06.2019 Preisträger des Hochschul-Ideenwettbewerbs in Stralsund prämiert

    Ein paar Gewinnerteams des „Inspired“-Ideenwettbewerbs 2019.

    Mit ausgefallenen Ideen und fachübergreifenden Denkansätzen gewannen elf Teams am Mittwoch, dem 26. Juni, den diesjährigen Hochschulwettbewerb „Inspired – Der Ideenwettbewerb. In MV“. Vor einer Jury aus Vertretern von Wirtschaft und Wissenschaft präsentierten Studierende und Absolventen aller drei Fakultäten der Hochschule Stralsund ihre eingereichten Vorschläge und konnten dafür tolle Preise mitnehmen. Alle Gründungsinteressierten erhalten darüber hinaus Unterstützung bei der Weiterentwicklung ihrer Idee.Die besten Ideenträger vertreten zudem die HOST beim Landeswettbewerb am 4. Juli in Greifswald.

    Zahlreiche Gäste folgten der Einladung der Hochschule Stralsund zur Prämierung der Preisträger des diesjährigen Hochschulideenwettbewerbes „Inspired – Der Ideenwettbewerb. In MV.“ am 26. Juni 2019.  „Inspired“ ist ein Verbundprojekt der Universität Rostock, der Universität Greifswald, der Hochschule Wismar, der Hochschule Neubrandenburg, der Hochschule Stralsund, der Fachhochschule des Mittelstands sowie verschiedener außeruniversitärer Forschungseinrichtungen unter Trägerschaft des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit. Der Wettbewerb wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

    Von den 31 angemeldeten Ideen an der Hochschule Stralsund durften die besten 11 Ideenträger ihre Ideen vor einer Jury aus Vertretern von Wirtschaft und Wissenschaft unter Leitung des Juryvorsitzenden Prof. Dr. Heiko Auerbach präsentieren. Unter den Teilnehmenden waren Studierende und Absolventen aller Fakultäten vertreten, wobei mittlerweile vermehrt interdisziplinäre Teams gebildet werden. Auffallend waren beim diesjährigen Wettbewerb auch die große Anzahl technischer Ideen sowie das hohe Niveau bei der Präsentation.

    Den 1. Platz und 1.500 EUR von der Sparkasse Stralsund gewannen Robert Garbe und Hartmann Schleifer mit ihrer Idee „NautiTronix“. Bestehend aus eigens konzipierter Hard- und Software wird auf technische Störungen auf Schiffen hingewiesen, bevor sie auftreten. Das Team belegte nicht nur den 1. Platz, sondern konnte auch den mit 1.000 EUR dotierten Sonderpreis Technik von ml&s, den ebenfalls mit 1.000 EUR dotierten Sonderpreis E-Mobilität auf dem Wasser der Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern sowie ein Coaching-Angebot von Intero Technologies für sich in Anspruch nehmen.

    Über den 2. Platz und 1.234 EUR des Stralsunder Mittelstandsvereins e.V. sowie den mit 500 EUR dotierten Sonderpreis für die beste regionale Idee konnten sich Paul Grape, Annika Döring und Andreas Sklarow freuen. Die Mitglieder der ThaiGer Teams stellten ihre Idee vor, einen Radnabenmotor mit einer Brennstoffzelle zu kombinieren.

    Johannes Mai und Edith Koppe sicherten sich mit ihrem Entwurf einer Schlüsseleinführhilfe „Turn“ den 3. Platz und 500 EUR der Brunel GmbH.

    Weitere Sonderpreise gingen an Viktor Garske für die beste Idee im IT-Bereich (500 EUR von der adesso AG), sowie Christian Hack und Michelle Heinzel, die sich mit einem Konzept für IT Sicherheit den Sonderpreis Digitalisierung (500 EUR, Intero Technologies) sichern konnten. Fabian Kentsch und Arwed Grünwold erhielten schließlich für ihren mobilen Geschirrspülautomaten Swiller den Sonderpreis für die innovativste Idee der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft.

    Die besten Ideenträger werden die Stralsunder Hochschule nun beim Landeswettbewerb am 4. Juli in Greifswald vertreten.

    Unabhängig von der Platzierung erhalten alle Gründungsinteressierten Unterstützung bei der Weiterentwicklung ihrer Idee: durch individuelle Beratung, Aufzeigen von Unterstützungsmöglichkeiten durch die Projektpartner, Workshops zur Weiterentwicklung der Ideen bzw. Vorbereitung einer EXIST- Antragstellung oder ein individuelles Coaching.

     

     

    27.06.2019 Roboter für Stralsunder Schüler

    Prof. Gero Szepannek möchte mit kleinen Robotern fürs Programmieren begeistern.

    Im Rahmen einer Kooperation mit dem Mediamarkt wurden am Dienstag einer siebten Klasse des Goethe Gymnasiums stellvertretend für alle Stralsunder Schüler*innen sechs programmierbare Roboter durch die Hochschule Stralsund übergeben.

    Die Digitalisierung ist mit großen Schritten auf dem Weg in das Alltagsleben und die Hochschule Stralsund möchte dafür begeistern. Am Dienstag, dem 25. Juni, übergaben Gero Szepannek, Professor am Studiengang Wirtschaftsinformatik der HOST, und Torsten Grundke, Geschäftsführer des Mediamarktes Stralsund deshalb sechs kleine Roboter zum Üben und Lernen an Schüler aus Stralsund. „An diesen Robotern kann man sehr schön und anschaulich lernen, dass Mathe auch Spaß machen kann und programmieren gar nicht so schwer ist.“, ermuntert Gero Szepannek. Anhand der Roboter können Schüler in kleinen Workshops an der Hochschule erste Berührungspunkte mit Programmieren erhalten.
    Die Digitalisierung wird unsere Gesellschaft verändern, und es ist wichtig, dass wir dieser Entwicklung mit Offenheit begegnen. Gerade die jungen Menschen hier in der Region sollten dies als Chance begreifen. Ich bin froh, dass wir hier an unserer Hochschule in Stralsund so engagierte Professoren haben, die über Ihren Tellerrand hinausschauen und sich derart einsetzen. Von daher freue ich mich, das Projekt mit diesem kleinen Beitrag unterstützen können.“, so Torsten Grundke.Silke Herbst, Informatiklehrerin am Schulzentrum am Sund, ergänzt: „Zwischen unserer Schule und dem Studiengang Wirtschaftsinformatik besteht bereits jetzt eine sehr gute Zusammenarbeit. Für unsere Schülerinnen und Schüler bilden die Angebote der Hochschule immer eine angenehme Abwechslung zum Schulalltag.

    Auch andere Schulen der Umgebung sind herzlich eingeladen, Kontakt mit der Hochschule aufzunehmen. Mit einem Abschluss in Wirtschaftsinformatik hat man derzeit übrigens beste Berufsaussichten und dabei oft zusätzlich Top Einstiegsgehälter.

    Bewerben kann man sich noch bis zum 31.08. unter
    https://www.hochschule-stralsund.de/studium-und-lehre/bewerbung/bewerbung-und-einschreibung/.

     

     

     

     

    26.06.2019 HOST bei Familienfreundlichkeit ganz vorne

    Hochschulen aus Hamburg, Hessen und M-V wurden mit dem Zertifikat audit familiengerechte Hochschule ausgezeichnet. Foto: Thomas Ruddies / Christoph Petras | Rechte: berufundfamilie

    Am gestrigen Dienstag, dem 25. Juni, wurde der Hochschule Stralsund erneut das Qualitätssiegel „audit familiengerechte hochschule“ für eine besonders familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik verliehen. Hochschulrektorin Prof. Dr.-Ing. Petra Maier nahm in Berlin die Zertifikatsurkunde stolz von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey entgegen.

    Was lange währt, wird immer besser: Zum fünften Mal schon erhält die Hochschule Stralsund das Zertifikat zur familiengerechten Hochschule der berufundfamilie Service GmbH, einer Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung. In den kommenden drei Jahre sollen dabei auch die neuen, in der Zielvereinbarung getroffenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen verfolgt werden.

    Zusammen mit 22 weiteren Hochschulen, 171 Unternehmen und 131 Institutionen zeichnet sich die HOST darin aus, bewusst und nachhaltig die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder Studium umzusetzen. Bereits seit 2006 engagieren sich Angehörige der Hochschule deshalb dafür, dass mehr als 200 Beschäftigte und 2.300 Studierende an der HOST von dem in der Hochschulkultur verankerten Motto Ein Campus eine Familie und den vielfältigen familienbewussten Maßnahmen profitieren können. Dabei gilt es vor allem, die Chancengleichheit zwischen Hochschulangehörigen ohne und mit familiären Aufgaben zu erhöhen und die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Karriere ausbauen. Hier ist die HOST bereits seit Jahren ein starkes Vorbild in der Region.

    So ist das Projektteam mit seinem Familiencenter eine etablierte Anlaufstelle für alle Hochschulangehörigen. Geboten wird ein breites Beratungsangebot zu vereinbarkeitsrelevanten Themen, z.B. zur Fürsorge für hilfe- und pflegebedürftige Angehörige oder zum Studieren und Arbeiten mit Kind. Außerdem lädt das Team des Familiencenters unter Projektleitung von Prof. Dr.-Ing. Petra Strauch regelmäßig zu verschiedenen Veranstaltungen rund um das Thema Familie ein. Damit Studierenden und Beschäftigten der Balanceakt zwischen Familie und Studium oder Beruf gelingt, bietet die HOST eine Vielzahl niedrigschwelliger Angebote und eine familiengerechte Infrastruktur. Kinder von Studierenden erhalten darüber hinaus freies Mittagessen in der Mensa.

    Gestern nahmen in Berlin nun Rektorin Prof. Dr.-Ing. Petra Maier, Projektleiterin Prof. Dr.-Ing. Petra Strauch und Sarah Leffler, Leiterin des Familiencenters, das Zertifikat aus den Händen der Schirmherrin Dr. Franziska Giffey entgegen. Bundesfamilienministerin Giffey unterstrich auf der Zertifikatsverleihung: „Für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie braucht es mehrere Faktoren, die im besten Fall zusammenkommen. Gute und bedarfsgerechte Kinderbetreuungsmöglichkeiten und finanzielle Unterstützungsleistungen für Familien werden idealerweise durch eine familienorientierte Personalpolitik in den Unternehmen ergänzt. Diese muss im betrieblichen Alltag, in der Kommunikation, im Umgang zwischen Beschäftigten und Führungskräften gelebt werden – und zwar für Frauen und Männer gleichermaßen, in allen Lebensphasen und auf allen Qualifikationsstufen. Das audit berufundfamilie unterstützt dabei, dass für alle Beteiligten sichtbar und spürbar wird, wie eine familienorientierte Unternehmenskultur aussehen kann.“

    Die HOST unterstützt dieses Vorhaben und will auch in Zukunft als entschlossenes Vorbild vorangehen!

    Weitere Informationen erhalten Sie bei der Leitung des Familiencenters, Sarah Leffler, Tel: 03831-45 7071 und unter:
    https://www.hochschule-stralsund.de/host/im-portrait/familiengerechte-hochschule/

    Zur Zertifizierung audit berufundfamilie sind weitere Informationen hier erhältlich:
    https://www.berufundfamilie.de/auditierung-unternehmen-institutionen-hochschule/audit-bf

     

     

    20.06.2019 Gesundheit neu denken! Die HOST begleitet neue Entwicklungslinien in der Gesundheitswirtschaft

    Vertreter*innen der Hochschule Stralsund auf der Branchenkonferenz

    Erstmalig war die Hochschule Stralsund (HOST) mit einem eigenen Stand auf der 15. Nationalen Branchenkonferenz der Gesundheitswirtschaft in Rostock-Warnemünde vertreten. Wissenschaftler*innen und Studierende der Hochschule, sowie die Rektorin, Petra Maier, präsentierten den Forschungsschwerpunkt Gesundheitstechnologien/e-health und Gesundheitswirtschaft. Im Gepäck hatten die Vertreter*innen brandaktuelle Fakten und den neuen Master-Studiengang der HOST: Gesundheitsökonomie.

    Das diesjährige Thema der Konferenz "Gesundheit neu denken" verdeutlicht den Bedarf von Veränderungen in der Gesundheitswirtschaft. Die Notwendigkeit eines Wandels wurde sowohl in der Eröffnungsrede der Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, angesprochen, als auch im Redebeitrag des Bundesministers für Gesundheit, Jens Spahn, mit Blick auf die notwendigen Verbesserungen im Qualitätsmanagement hervorgehoben. Die Vertreter der HOST machten den besonderen Stellenwert der Gesundheitswirtschaft für unser Bundesland Mecklenburg-Vorpommern deutlich und sprachen sich für eine verstärkte Förderung der Bildung und Forschung in diesem Bereich aus. Immerhin werden 15% der Wirtschaftsleistung in Mecklenburg-Vorpommern in der Gesundheitsbranche erwirtschaftet. Mit dem innovativen Studiengang Gesundheitsökonomie begegnet die HOST zukünftig dem Fachkräftemangel in der Branche auf Hochschulebene und trägt aktiv zum neuen Denken und Handeln in diesem Bereich bei.

    Die Vertreter*innen der HOST suchten zu den Themen Digitalisierungsprozesse und der Implementierung neuer Technologien in der Pflege und im Wohnungsbau das Gespräch mit Wissenschaftlern, Politikern und Branchenvertretern. Der Einsatz telemedizinischer Instrumente zur Versorgung der Bevölkerung im ländlichen Raum wurde mit den Branchenakteuren ebenfalls diskutiert. In diesem intensiven Austausch wurde schnell deutlich, dass die wissenschaftliche Begleitung der anstehenden Veränderungsprozesse für die Region ein Mehrwert ist, dem sich die Wissenschaftler*innen der HOST mit Weitblick und Qualitätsbewusstsein annehmen wollen. Die Dialoge und Diskussionen der HOST-Vertreter*innen in Rostock-Warnemünde zur Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik mündete in neuen Kooperationsvereinbarungen zum Zukunftsthema „Plasma Wound Healing“. Diese gehen bereits im September dieses Jahres in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie Greifwald (INP) auf und finden als Pilotprojekt im Bereich der Biometrie Umsetzung.

    #Gesundheit
    #HochschuleStralsund
    #StudierenInStralsund
    #StudierenAmMeer
    #StudierenMitMeerwert
    #Stralsund

    19.06.2019 Studium generale: „Geschäftsideen aus der Garage: Innovationsmanagement bei Dräger“

    Bilddatei: Loai Fandi Rechte: Drägerwerk AG & Co. KGaA | Fotograf: Arne Wesenberg

    Mit Innovationsmanagement in Unternehmen beschäftigt sich die kommende Veranstaltung des Studium Generale der Hochschule Stralsund am Mittwoch, dem 26. Juni, 18:00 Uhr. Referent Loai Fandi berichtet aus der Praxis, wie die Firma Dräger (Lübeck) dem Wandel in der Arbeitswelt mit einer neuen Unternehmenskultur und einer Innovationsabteilung begegnet. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

    Die Arbeitswelt wandelt sich, Unternehmen sind mehr denn je gefragt, sich neuen technischen Anforderungen zu stellen und Ansprüchen von Kunden zuzuwenden. Doch auch Arbeitnehmer und Fachkräfte wünschen sich ein attraktiveres Arbeitsumfeld, in dem zum einen ihre Bedürfnisse berücksichtigt, zum anderen steife Hierarchien abgebaut werden. Eigenverantwortliches Handeln entlang der persönlichen Stärken, Sinnhaftigkeit im Tun und das Einsetzen für Werte motivieren deutlich mehr zur Arbeit als das Ausführen von Vorgaben in einem begrenzten Aufgabenfeld.
    Mit einem neuen Ansatz geht die Firma Dräger aus Lübeck, ein international führendes Unternehmen auf den Gebieten der Medizin- und Sicherheitstechnik, diese Herausforderungen an. 2016 entstand hier die „Dräger Garage“, das Innovationszentrum des Medizintechnikunternehmens und ein Ort, an dem neue Ideen, Denkansätze und Arbeitsweisen experimentell und methodisch unterstützt durchgespielt werden können.
    Referent Loai Fandi ist seit 2017 Mitarbeiter dieser Innovationsabteilung. Er begann seinen Berufsweg als Werkstudent in der IT-Abteilung von Dräger, wechselte in den Bereich Unternehmenskommunikation und schließlich in die so genannte „Dräger Garage“. Er berichtet aus eigener Erfahrung vom Prozess, Ängste vor Veränderungen abzubauen und Offenheit herzustellen, neue Denkweisen in die Unternehmenskultur zu bringen und gleichzeitig die Ziele des Unternehmens im Blick zu behalten.

    Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet auf dem Campus der Hochschule Stralsund statt, Haus 21, Hörsaal 4.

     

    Datum: 26. Juni 2019
    Uhrzeit: 18:00 Uhr
    Ort: Hochschule Stralsund, Haus 21, Hörsaal 4
    Referent: Loai Fandi, Mitarbeiter der Innovationsabteilung, Global Innovation Management Dräger, Lübeck
    Thema: „Geschäftsideen aus der Garage: Innovationsmanagement bei Dräger“

     

    07.06.2019 Digitales gemeinsam gestalten

    Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung an der Hochschule Stralsund

    Die Hochschule Stralsund (HOST) und die IT-Lagune e. V. gehen die Herausforderungen des digitalen Wandels nun offiziell gemeinsam an. Um Ressourcen und Synergien der Digitalisierung für beide Seiten nutzbar zu machen, haben die beiden Partner die Zusammenarbeit besiegelt.

    Die Vereinbarung sieht den Austausch und die Zusammenarbeit in der Forschung und der Entwicklung sowie im Bereich der Lehre vor. Ziel ist es, ein regionales Netzwerk als Ermöglichungsraum für digitale Innovation zu schaffen. Studierende, Wissenschaftler und Hochschullehrende können dann in konkreten Kooperationsprojekten mit Unternehmen zusammenarbeiten und Ergebnisse weiterdenken.

    Die HOST bietet Unternehmen hierfür wissenschaftliche Unterstützung bei Entwicklungs-projekten oder Forschungsvorhaben, indem sie die Expertise der Hochschullehrenden und Wissenschaftler zur Verfügung stellt. Studierende der HOST haben die Möglichkeit, praxisnah und erfahrungsorientiert Lösungen für die digitalen Herausforderungen der Wirtschaft mitzugestalten, indem sie ihre Studien- und Abschlussarbeiten den realen Bedarfen der Unternehmen widmen. Die IT-Lagune bringt ihr gewachsenes Netzwerk und das Know-how der Mitglieder ein. Der Verein setzt bereits seit 2012 auf die IT-Branche als wirtschaftlichen Hebel, um die Region Vorpommern zu stärken. Die Zusammenarbeit der IT Lagune mit der HOST hat sich über sieben Jahre etablieren können und ist zuletzt im Stralsunder MakerPort aufgegangen, dem Knotenpunkt für Digitales, an dem auch die Stadt Stralsund und die Wirtschaftsförderung beteiligt sind.

    Um die Kompetenzen im Bereich Digitalisierung und das Unternehmensnetzwerk der IT-Lagune in Zukunft den Studierenden leichter zugänglich zu machen, haben sich die HOST und die IT-Lagune zu einer Kooperation nun auch offiziell verpflichtet.

    „In der Zusammenarbeit können wir die Potentiale des digitalen Wandels für die Studierenden der Hochschule Stralsund und den Unternehmen der Region zukünftig effizienter und effektiver nutzbar machen."

    Petra Maier, Rektorin der HOST

    Mit ihren Unterschriften haben die Rektorin der HOST, Petra Maier, und der Vorstandsvorsitzende der IT-Lagune e. V., Mario Gleichmann, deutlich gemacht, dass nicht nur die gleiche Blickrichtung, sondern auch das gemeinschaftliche Handeln wichtig sind, um die Region zukunftsfähig zu machen.

    06.06.2019 Kooperationsmöglichkeiten in optischer Messtechnik der Spitzenklasse

    Bilddatei: Studierende demonstrieren die Funktion des Laserinterferometers auf dem Campus Tag anhand der Durchbiegung eines Skateboards

    An der Hochschule Stralsund wurde kürzlich ein hochleistungsfähiges faseroptisches Laserinterferometer in Betrieb genommen und am 18.5.2019 auf dem Campus-Tag der Öffentlichkeit vorgestellt. In den kommenden Monaten sollen erste Forschungsprojekte in Angriff genommen werden. Es bestehen exzellente Möglichkeiten für Kooperationsprojekte mit Industrie und anderen Forschungseinrichtungen.

    Bei dem mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) angeschafften Messgerät handelt es sich um einen neuartigen Laserinterferometer-Typ eines US-amerikanischen Herstellers. Die Übergabe an die Fakultät für Maschinenbau erfolgte Anfang Mai durch den deutschen Vertriebspartner Polytec. Damit ist die Hochschule Stralsund derzeit die einzige Einrichtung in Mecklenburg-Vorpommern, die über diese Messtechnik der Spitzenklasse verfügt.
    Künftig sollen mit diesem hochmodernen optischen Messsystem anspruchsvolle Forschungsprojekte zusammen mit institutionellen und industriellen Partnern realisiert werden. Jan-Christian Kuhr, Professor für Messtechnik und Physik an der Hochschule Stralsund, fordert daher mögliche Kooperationspartner ausdrücklich auf, ihre Projekte, Anforderungen und Ideen vorzustellen. „Die Möglichkeiten, mit optischer Messtechnik Dehnungs- oder Temperaturprofile zu erstellen sind enorm, damit setzen wir in Mecklenburg-Vorpommern ganz neue Maßstäbe in der Forschung“ ist sich Kuhr sicher. „Besonders wichtig ist, dass wir auch Dienstleistungen für die Industrie und andere institutionelle Partner anbieten können.“ Auch für Studierende an der Hochschule bietet das Laserinterferometer ausgezeichnete Möglichkeiten, im Rahmen von Forschungsprojekten modernste Messtechnik kennenzulernen und ihre Bachelor- oder Masterarbeiten zu schreiben.

    Das Gerät ist Vertreter einer neuen Generation faseroptischer Sensoren, die auf der so genannten Rayleigh-Streuung basieren. Bisher konnten mechanische Komponenten wie Tragstrukturen, Rotorblätter oder Flugzeugflügel auf ihre Belastbarkeit oder Ermüdung hin mit so genannten Dehnungsmessstreifen und hohem Verkabelungsaufwand nur punktweise vermessen werden. Das neu beschaffte Laserinterferometer liefert stattdessen kontinuierliche Dehnungsprofile mit Auflösungen unter einem Zentimeter. Es benötigt hierfür lediglich eine handelsübliche und damit kostengünstige Glasfaser. Der große Vorteil der Nutzung dieses physikalischen Effektes ist die relativ große Signalintensität. Dadurch sind nicht nur sehr hohe Ortsauflösungen, sondern auch zeitaufgelöste Untersuchungen möglich. An jedem beliebigen Punkt der Faser können z.B. Schwingungen bis zu 50 Hz gemessen werden.

    Außer Dehnungs- können auch Temperaturprofile mit hoher räumlicher Auflösung vermessen werden. Ein weiteres Anwendungsfeld kann daher das Thermomanagement von Elektrobatterien sein. Auch zur Überwachung von Beton-Tragstrukturen wie Brücken, Trägern und Fundamenten lässt sich das Interferometer einsetzen. Solche Strukturen können z.B. während eines Langzeitmonitorings auf die Bildung von Mikrorissen untersucht und damit frühzeitig Schäden erkannt werden. Mit der Anschaffung dieses hochwertigen Messgerätes baut die Hochschule Stralsund erneut ihren Status in der Spitzenforschung aus, und bietet gleichzeitig praktisch anwendbare, erstklassige Möglichkeiten zur Kooperation mit der Wirtschaft.

    03.06.2019 Vortrag mit Experimenten zur Plasmaforschung

    Am Mittwoch, dem 13. Juni, findet an der Hochschule Stralsund ein öffentlicher Experimentalvortrag zum Thema „Plasma – Der 4. Aggregatzustand – Vielfalt in Forschung und Anwendung" statt.  
     
    Prof. Dr. Jürgen Röpcke und Dr. Jörg Ehlbeck vom Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e. V. werden im Haus 5, Hörsaal 1 der
    Hochschule Stralsund über den sogenannten "4. Aggregatzustand" sprechen und interessante Demonstrationsversuche vorführen sowie über die neuesten Anwendungsgebiete sprechen.  
     
    Alle Interessenten sind dazu herzlich eingeladen, der Vortrag ist kostenfrei. Beginn ist 17:30 Uhr.
     
     

     

     

    28.05.2019 Einladung zur Steuertagung an der Hochschule Stralsund

    Alle an Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Steuerwissenschaft und überhaupt an Steuern Interessierte sind herzlich eingeladen zur Teilnahme an der jährlichen Veranstaltung zu den Steuerwissenschafts- und Praxistagen am 3. Juni. Expertinnen und Experten der Hochschule Stralsund bieten zusammen mit Fachgrößen aus dem gesamten Bundesgebiet ab 10 Uhr ein ganztägiges Programm rund um das deutsche und internationale Steuerrecht. Die Veranstaltung ist kostenfrei, um eine unverbindliche Anmeldung wird gebeten.

    Das Ziel der 6. Stralsunder Steuerwissenschafts- und Praxistage ist es, aktuelle Fragestellungen des deutschen und des internationalen Steuerrechts zu analysieren und gemeinsam zu diskutieren. Referentinnen und Referenten aus dem gesamten Bundesgebiet erkunden dabei, in welche Richtung sich das deutsche Steuerrecht entwickeln sollte.
    Ein ganztägiges Programm mit Beiträgen aus Wissenschaft, Rechtsprechung, Verwaltung und Beratungspraxis beschäftigt sich mit der Rechtsfigur des wirtschaftlichen Eigentums, gefolgt von einem Referat zur grenzüberschreitenden Betriebsprüfung. Anschließend werden aktuelle Entwicklungen zum Thema Kassenbuchprüfung und digitale Betriebsprüfung behandelt. Weitere Beiträge betrachten die steuerliche Behandlung von Sanierungsgewinnen und Qualifikationen im internationalen Steuerrecht am Beispiel von Fußballschiedsrichtern.

    Die Steuerprofessorinnen und -professoren der Fakultät für Wirtschaft und der Fakultät für Maschinenbau an der Hochschule Stralsund laden alle Interessierten aus der Branche sehr herzlich zur Teilnahme ein. Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben, für die Planung aber um eine unverbindliche Anmeldung gebeten unter steuertagung@hochschule-stralsund.de.

    Programm:

    Die Rechtsfigur des wirtschaftlichen Eigentümers im nationalen und internationalen Steuerrecht – Grundzüge und aktuelle Entwicklungen
    Dipl.-Finw. Andrea Bilitewski, WP, StB, und Maximilian Bölinger, StB, Deloitte GmbH, Hamburg

    Grenzüberschreitende Betriebsprüfungen
    Ministerialrat Dr. Thomas Eisgruber, Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, München

    Grundsätzliches und Aktuelles zur Besteuerung von Sanierungsgewinnen
    Prof. Dr. Sylvia Bös, HTW Berlin, BeSt², Berlin

    Kassenbuchführung und digitale Betriebsprüfung
    Dr. Kai Tiede, Finanzgericht Berlin-Brandenburg

    Qualifikationen im Internationalen Steuerrecht am Beispiel eines Fußballschiedsrichters
    Regierungsdirektor Dr. Axel Steiner, Finanzamt Stralsund

     

    Für weitere Informationen:
    HOST - Hochschule Stralsund – University of Applied Sciences
    Hochschulkommunikation
    Fon +49 3831 456528
    Fax +49 3831 456640
    pressestelle@hochschule-stralsund.de

    23.05.2019 Studierende der Hochschule Stralsund gewinnen BalticMuseums Hackathon

    Abschiedsfoto nach einem kreativen Hackathon
    Finnische Studierende der Hochschule in Lahti entwickeln Augmented Reality für Museen aus Mecklenburg-Vorpommern

    Der als Kreativwerkstatt durchgeführte Wettbewerb „Baltathon: BalticMuseums Hackathon“ fand am Wochenende rund um den Internationalen Museumstag in der Wirtschaftsakademie Nord in Greifswald statt. Neben der Universität Stettin (Polen), der Hochschule Stralsund und der Fachhochschule Lahti (Finnland) nutzten sieben Museen aus Mecklenburg-Vorpommern dieses Event, um Ideen für Spiele-Apps zu gewinnen. Fünf Studierende der Hochschule Stralsund konnten die Jury mit ihren Ideen für Smartphone-Spiele für Museen begeistern und den Hauptpreis mit nach Hause nehmen. Zukünftig möchten die Museen mit der Hochschule Stralsundin einem separaten Museumsworkshop intensiver kooperieren und das Thema „Digitalisierung in Museen“ gemeinsam vorantreiben.

    Über 40 Auszubildende und Studierende aus Stralsund, Greifswald, Stettin (Polen) und Lahti (Finnland) kamen zusammen, um gemeinsam Ideen für Museen zu schmieden. Die Wirtschaftsakademie Nord und ihre Partner, die Hochschule Stralsund und die Universität Stettin, hatten zu diesem kreativen Wochenend-Event im Rahmen des EU-Projektes „BalticMuseums: LoveIT!“, eingeladen.  „Es ist nach Events in Polen, Litauen und Schweden schon der vierte Hackathon in unserem Projekt ‚BalticMuseums: LoveIT!‘, aber der erste mit internationalen Teams. Die Studierenden unserer Hochschule im Team ‚Renewable Code‘ haben die Jury mit einem durchdachten Spiel über Käfer im Buchenwald überzeugt“, freut sich Michael Klotz, Professor an der Hochschule Stralsund. Das Thema war vom Müritzeum, dem Natur-Erlebnis-Zentrum in Waren (Müritz), gestellt worden, passend zur Ausstellung über den artenreichen Lebensraum alter Buchenwälder. „Die vielfältigen Ideen der jungen Leute waren unglaublich inspirierend, ich nehme sehr viele Anregungen mit zurück ins Museum,“ berichtet Dr. Mathias Küster, Leiter Ausstellung und Naturhistorische Landessammlungen im Müritzeum, begeistert vom ungewöhnlichen Veranstaltungsformat des Hackathons für Museen. Neben dem Müritzeum hatten auch das Deutsche Meeresmuseum, das Stralsund Museum, das Staatliche Museum Schwerin, das phanTECHNIKUM, das Pommersche Landesmuseum sowie das Kunstmuseum Schwaan Themen mitgebracht, die von den Auszubildenden und Studierenden in Prototypen für Spiele verwandelt wurden. Und das in kürzester Zeit: Getüftelt wurde innerhalb von 24 Stunden gemeinsam in einem großen Raum, nachdem Themen und Museen den Teams zu Veranstaltungsbeginn zugelost wurden. Viele Kreative kamen sogar ganz ohne Schlaf aus. Der Publikumspreis ging an ein Team der Universität Stettin, die den Croy-Teppich im Pommerschen Landesmuseum in ein erlebnisreiches Spiele-Konzept verwandelt haben.

    Obwohl der Hackathon als Ideenwettbewerb angelegt ist, standen die Kooperation und das gemeinsame Lernen im Mittelpunkt. Studierende der Hochschule in Lahti, Finnland, unterstützten alle Teams mit ihrem Know-how in Augmented-Reality-Anwendungen. In kürzester Zeit wurde so zum Beispiel dem Raupenschlepper „Podeus“, einem Neuzugang des phanTECHNIKUMs in Wismar, digitales Leben eingehaucht. „Die Anregungen der Studierenden sind so vielfältig, wir wollen unbedingt weiter daran anknüpfen,“ beschreibt Gloria Janas, Mitarbeiterin der Presse-und Öffentlichkeitsarbeit des phanTECHNIKUMs, ihre Erlebnisse. In einem separaten Museumsworkshop beschlossen die Museen, mit der Hochschule Stralsund weiter zu kooperieren und das Thema „Digitalisierung in Museen“ gemeinsam voran zu treiben. Erster Ansatz ist, dass die sieben Museen aus Mecklenburg-Vorpommern in das Projekt „BalticMuseums: Love IT!“ als Berater und Nutzer der Projektergebnisse eingebunden werden.

    In dem Projekt arbeiten neben der Hochschule Stralsund, der Wirtschaftsakademie Nord und der Universität Stettin bereits sechs Museen und IT-Experten aus fünf Ländern im südlichen Ostseeraum zusammen. Gemeinsam entwickeln sie ein Open-Source-System, das Museen in die Lage versetzen soll, in Eigenregie Apps zu erstellen und diese mit spielerischen Elementen auszustatten. Die Serie an Hackathon-Events sollte Ideen für dieses System liefern und viele davon stammen nun vom Hackathon in Greifswald und Studierenden aus Stralsund.

    Das Projekt ‚BalticMuseums: LoveIT‘ wird ko-finanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, im Programm Interreg Südliche Ostsee.

     

    Bilddateien: © Wirtschaftsakademie Nord

     

     

    20.05.2019 STeP-Kongress 2019: Einladung zum Netzwerken

    Am kommenden Mittwoch, dem 22. Mai, findet der diesjährige STeP-Kongress statt, dieStralsunder Tagung für erfolgreiche Partnerschaften. Unternehmer, Wissenschaftler, Manager und weitere Interessierte sind ab 14.00 Uhr in den großen Saal des Rathauses eingeladen, um spannende Vorträge zu erleben, sich an Diskussionen zu beteiligen und den Kongress zum "networking" zu nutzen.

    Unter dem diesjährigen Motto „Was braucht ein Wirtschaftswunder? Vernetzen. Vertrauen. Vermarkten.“ organisierte das STeP-Projektteam um die Professoren Auerbach und Zdrowomyslaw sowie Studierende der Hochschule Stralsund in Kooperation mit dem Stralsunder Mittelstandsverein e.V. eine bemerkenswerte Tagung. Ab 14.00 Uhr befassen sich am Mittwoch, dem 22. Mai, einen ganzen Nachmittag lang Referentinnen und Referenten im großen Saal des Stralsunder Rathauses in fünf Vorträgen mit Strategien, Kontaktgewinnung und Unternehmensentwicklung. So sollen betriebswirtschaftliche Herausforderungen angesprochen und Lösungsansätze aufgezeigt werden. In einer anschließenden Diskussionsrunde sind Teilnehmende der Tagung eingeladen, sich gerne mit Fragen oder Hinweisen, Ideen und Wünschen zu äußern. Und selbstverständlich besteht während der Tagung reichlich Gelegenheit, sich mit anderen Akteuren zu vernetzen. Denn durch den Austausch von Erfahrungen und Know-how öffnen sich Perspektiven, das eigene Potential kann in neue Verbindungen eingebracht werden. „STeP ist eine Informations- und Kommunikationsplattform, mit der wir Kompetenzen zusammenbringen. Unsere Initiative trägt dazu bei, die regionale Wirtschaft zu stabilisieren und zu entwickeln“ bekräftigt Norbert Zdrowomyslaw, Professor für Betriebswirtschaftslehre, das Ziel der Veranstaltung.

    STeP ist eine Initiative, die im Jahr 1998 von Professoren der Hochschule Stralsund in Kooperation mit dem Stralsunder Mittelstandsverein e.V. und der Wirtschaftsförderung der Hansestadt Stralsund ins Leben gerufen wurde. Sie bringt engagierte Akteure aus der Hansestadt Stralsund und der Region Vorpommern zusammen, um im nationalen, internationalen und Standortwettbewerb Herausforderungen meistern und Chancen erfolgreich ergreifen zu können. Studentinnen und Studenten tragen dabei die Verantwortung für das Projektmanagement. So gewinnen sie bereits während des Studiums einen Einblick in die Praxis.

    Wer am STeP-Kongress 2019 teilnehmen möchte, wird um eine Anmeldung gebeten unter:  https://mittelstandsverein.de/step/

     

    16.05.2019 + + + Gemeinsame Presseinformation der Hochschule Stralsund und der Agentur für Arbeit Stralsund + + +

    Hochschule und Arbeitsagentur Stralsund unterzeichnen Kooperation für neue Wege ins Berufsleben

    Unterzeichnung der neuen Kooperationsvereinbarung

    Die Agentur für Arbeit Stralsund und die Hochschule Stralsund möchten ihre bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit erweitern und unterzeichneten heute (Donnerstag, den 16. Mai) eine neue Kooperationsvereinbarung. Beide Institutionen beabsichtigen, die bisherige Studienberatung weiter zu intensivieren und zusätzliche Interessenkreise einzubeziehen.

    Schon viele Jahre arbeiten die Arbeitsagentur Stralsund und die Hochschule Stralsund erfolgreich und vertrauensvoll zusammen, jetzt möchten beide Institutionen in Anbetracht der Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt, sich wandelnder Berufsmöglichkeiten und Anforderungen ein neues Kapitel aufschlagen. Dabei hatte sich die bisherige gemeinsame Arbeit als so fruchtbar erwiesen, dass nun die rechtliche Grundlage geschaffen werden soll, neue Wege zu gehen und innovative Projekte zu gestalten. Für die Bundesagentur für Arbeit steht dabei die sogenannte „Lebensbegleitende Berufsberatung“ im Mittelpunkt. Deren Ziel ist es, junge Menschen zum Start ins Erwerbsleben mit beruflicher Orientierung und Beratung zu unterstützen und sie präventiv auf den Strukturwandel und veränderte Rahmenbedingungen am Arbeits- und Ausbildungsmarkt vorzubereiten.

    Bereits die Studienberatung und die so genannte Abbrecherberatung sollen Menschen dabei unterstützen, das passende Studienfach oder den geeigneten Berufsweg für sich zu finden. Doch auch Berufstätige oder Menschen in beruflicher Neuorientierung könnten in innovative Projekte eingebunden werden. Vor allem sollen aber Schülerinnen und Schülern größere Möglichkeiten geboten werden, sich zu informieren und spezifisch beraten zu werden, beispielsweise mit gemeinsamen Veranstaltungen zur Berufsorientierung. Hier bietet sich an, die Stralsunder Unternehmens-, Praktikanten- und Absolventenbörse SUPA als eine der größten regionalen Firmenkontaktmessen Mecklenburg-Vorpommerns gemeinsam auszubauen und bekannter zu machen.

    „Die Hochschule hat genauso großes Interesse wie die Agentur für Arbeit, dass besonders junge Menschen die eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt entdecken und gezielt angehen können. Wir vermeiden damit gemeinsam unnötige Extraschleifen und Frust“, stellt Prof. Dr. Petra Maier, Rektorin der Hochschule Stralsund, fest.

    Am Donnerstag, dem 16. Mai, unterzeichnete sie zusammen mit Dr. Jürgen Radloff, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Stralsund, dem operativen Geschäftsführer Dirk Hausweiler und der Beauftragten für Transfer und Kooperation der Hochschule, Eva-Maria Mertens, sowie Ute Harder, Berufsberaterin der Agentur für Arbeit, die neue Kooperationsvereinbarung.

    „Gerade vor dem Hintergrund zunehmender Fachkräfteengpässe ist es uns ein großes Anliegen, die Zusammenarbeit mit allen regionalen Akteuren auf dem Arbeitsmarkt zu intensivieren“, so Dr. Radloff. „Die Hochschule Stralsund ist dabei ein besonderer Partner. Denn der Ausbildung des akademischen Nachwuchses kommt eine besondere Bedeutung zu.“

    16.05.2019 Vortrag im Planetarium zu Sternbildern des Frühlingshimmels

    Am Mittwoch, dem 22. Mai 2019, 19:00 Uhr, lädt der Förderverein der Hochschule Stralsund zu einem weiteren öffentlichen Vortrag in das Planetarium der Hochschule ein.
    In der Reihe „Der aktuelle Sternenhimmel über Stralsund“ geht es diesmal um die Sternbilder des Frühlingshimmels. Es werden u. a. das „Frühlingsdreieck“ mit den Sternbildern Bootes, Löwe und Jungfrau und den Sternbildsagen vorgestellt. 
    Alle Sterneninteressierte sind zu diesem Vortrag des Referenten J. Wolfgang Herbst recht herzlich eingeladen.

    Die Veranstalter weisen darauf hin, dass keine Reservierungen vorgenommen werden können und die Platzkapazität begrenzt ist. 

    08.05.2019 Studium generale: „Gute Werbung merkt man nicht“

    Zur kommenden Veranstaltung des Studium generale am Mittwoch, dem 15. Mai, 18:00 Uhr, erwartet die Hochschule Stralsund einen hochkarätigen Gast aus der Werbebranche: Matthias Spaetgens von der Werbeagentur Scholz & Friends. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

    Matthias Spaetgens zählt zu den angesehensten deutschen Kreativen. Er ist Partner und Chief Creative Officer der Werbeagentur Scholz & Friends und verantwortet am Standort Berlin auch die Geschäftsführung für den Bereich Kreation. Die von ihm betreute Serie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung („Dahinter steckt immer ein kluger Kopf“) gilt laut Der Spiegel als „Jahrhundertkampagne“ und ist eine der bekanntesten und meistausgezeichneten Kampagnen Deutschlands. Darüber hinaus leitet Spaetgens als Professor an der Universität für angewandte Kunst in Wien seit 2010 den Bereich Grafik und Werbung.

    Im Rahmen des Studium generale gibt Spaetgens einen Einblick in verschiedenste psychologische Aspekte von Werbung und berichtet aus der eigenen Praxis.

    Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet auf dem Campus der Hochschule Stralsund statt, Haus 21, Hörsaal 4.

     

    Datum: 15. Mai 2019
    Uhrzeit: 18:00 Uhr
    Ort: Hochschule Stralsund, Haus 21, Hörsaal 4
    Referent: Matthias Spaetgens, Scholz & Friends, Berlin
    Thema: „Gute Werbung merkt man nicht“

    08.05.2019 Mit kostenfreier App den HOST-Campus entdecken

    Mit der App findet man sich schnell auf dem Campus zurecht.

    Mit kostenfreier App den HOST-Campus entdecken

     

    Zum Campustag am 18. Mai präsentiert sich die Hochschule Stralsund mit einer Audio-Tour (Deutsch und Englisch) rund um den Campus. Der Rundgang kann über eine kostenfreie App auf dem Portal izi.TRAVEL ganz einfach mit dem eigenen Smartphone heruntergeladen werden. Er ist für alle Interessierten wie Studierende, Erstsemester, Gäste und international Studierende geeignet.

    Der Rundgang über den Campus möchte zum Entdecken und Kennenlernen der Hochschule anregen. Anhand von Lageplänen lassen sich alle Gebäude schnell auf dem Campus finden. Zunächst werden die wichtigsten Stationen der Hochschulverwaltung in Haus 1 vorgestellt. Interessierte an einem Hochschulstudium, Gäste und alle, die neu auf dem Campus sind, finden hier Informationen zu Ansprechpartnern und Öffnungszeiten.
    Anschließend präsentieren sich die drei Fakultäten für Wirtschaft, Elektrotechnik/Informatik und Maschinenbau. Hier werden jeweils die wesentlichen Labore, Hörsäle oder besondere Ausstattung präsentiert. Natürlich gibt es auch Informationen rund um die Mensa mit Audimax, die Hochschulbibliothek sowie das Studentendorf Holzhausen.

    Jedes Gebäude wird mit einem Lageplan und einem Foto vorgestellt, die sich automatisch öffnen, sobald man mit dem Smartphone und der geöffneten App in die Nähe des Gebäudes kommt. Man kann aber jede Station auch unabhängig vom derzeitigen Standpunkt öffnen. Zu jedem Gebäude gibt es einen Text zum Lesen und eine Audio-Datei zum Hören. Die Fakultäten stellen dabei mit drei zusätzlichen Fotos Beispiele ihrer Labore oder Ausstattung vor. Der Rundgang ist identisch in deutscher und englischer Sprache anwählbar, und daher besonders für die Internationals eine Unterstützung, sich auf dem Campus zurechtzufinden.

    Das Portal izi.TRAVEL bietet kostenfrei (mit Werbung) die Möglichkeit, selbst erstellte Rundgänge hochzuladen. Bereits im Januar hatte die Hochschule als Projektpartner des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Rostock den „Förderverein Historische Warenhäuser Wertheim und Tietz in Stralsund“ mit der Entwicklung einer Audio-Tour im Rahmen eines Lehrprojekts unterstützt. Jetzt hat das Kommunikationsteam der Hochschule Stralsund gemeinsam mit den Mitarbeitenden des Kompetenzzentrums eine Tour eigens für den hiesigen Campus erstellt. Diese soll auch als Demonstrator dienen: Unternehmen und sonstige Organisationen können auf dem Campus der HOST nicht nur die Technologie ausprobieren, sondern sich auch vor Ort mit dem Projektteam des Kompetenzzentrums über Einsatzpotenziale und Unterstützungsmöglichkeiten austauschen.

     

    02.05.2019 Vortragsreihe Familienleben "PUBERTÄT – Wegen Umbauarbeiten im Gehirn eingeschränkter Betrieb! Warum Erziehen wie bisher nicht mehr möglich ist"

    Die Hochschule Stralsund lädt im Rahmen ihrer Vortragsreihe Familienleben alle Interessierten am 9. Mai 2019 um 19:00 Uhr zum Vortrag „PUBERTÄT Wegen Umbauarbeiten im Gehirn eingeschränkter Betrieb! Warum Erziehen wie bisher nicht mehr möglich ist“ ins Haus 4, Hörsaal 3 ein.

    Die Pubertät ist eine Phase, die zu lange dauert, um sie "auszusitzen". Ist ein Kind in der (Vor-) Pubertät, sind irgendwie alle Beteiligten im System merkwürdig, anstrengend, dauergereizt, rebellisch und einzigartig. Das System, in dem sich der/die Pubertierende bewegt, muss sich neu (er-)finden. Wie kann das erfolgreich erreicht werden? Darüber informiert Dipl. Sozialpädagogin Tabea Rath in ihrem Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde.

    Bei Fragen zum Vortrag, wenden Sie sich bitte an das Familiencenter per E-Mail familiencenter@hochschule-stralsund.de oder Telefon 03831/ 45 7071.

     

     

     

    03.04.2019 Spring School macht international Studierende und Unternehmer fit für erneuerbare Energiesysteme und Wasserstofftechnologie

    Begrüßung der internationalen Gäste zur Spring School

    In der Zeit vom 1. bis 12. April 2019 findet wieder die alljährliche internationale „Spring School“ an der Hochschule Stralsund statt. Wissenschaftler und Studierende von zwölf Partneruniversitäten nehmen an der Tagung zu erneuerbaren Energiesystemen und Wasserstofftechnologie teil. Wenn am Mittwoch, dem 10. April, einen ganzen Tag Fachvorträge zum Thema Elektromobilität auf dem Wasser stattfinden, sind auch Vertreter aus der maritimen Wirtschaft zur kostenfreien Teilnahme eingeladen.

    Stralsund. Bereits zum 27. Mal findet in diesem Frühjahr die „International Spring School“ der Hochschule Stralsund statt. Das zweiwöchige internationale Studienseminar zu regenerativen Energiesystemen und Wassersstofftechnologie bietet ein vielseitiges Programm mit Vorträgen, Laborarbeit und Exkursionen. Eigens dafür sind Studierende und Referenten von zwölf beteiligten Partnerhochschulen u.a. aus Norwegen, Finnland, Polen, Litauen, Estland, Russland und Brasilien angereist, die sich mit verschiedensten Themen rund um erneuerbare Energien und Wasserstoff auseinandersetzen. Besonders wichtig ist den Vertretern des an die Hochschule angeschlossenen Instituts für Regenerative EnergieSysteme (IRES) die Sensibilisierung für Wasserstoff als Energieträger für Strom.

    Das im Gegensatz zu Strom aus Kraftwerken überall verfügbare Element Wasser lässt eine deutlich umweltschonendere Gewinnung von Energie zu; die hierfür benötigte Technik ist längst einsatzbereit und massentauglich. Dass sich Studierende, aber auch Professoren und andere Lehrkräfte verschiedenster Fachbereiche aus der ganzen Welt für die neuesten Forschungsergebnisse zu erneuerbaren Energien interessieren, ist auch für die Hochschule ein Gewinn. „Heutzutage ist es völlig normal, dass Studierende sich international bewegen. Wir sorgen hier an der Hochschule daher frühzeitig für eine Vernetzung und den Austausch“, bekräftigt Professor Thomas Luschtinetz, Leiter des IRES und verantwortlich für das umfassende Programm der Spring School.

    Darüber hinaus sind in diesem Jahr zum ersten Mal nicht nur Studierende, sondern auch Unternehmer zur Teilnahme aufgefordert. Am Mittwoch, dem 10. April, findet ein ganztägiges Programm zur Elektromobilität auf dem Wasser statt. Vertreter der maritimen Wirtschaft sind herzlich eingeladen, an den englischsprachigen Vorträgen kostenfrei teilzunehmen, Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen.

    Bei Interesse ist eine Anmeldung erbeten unter:
    Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern mbH
    Karl Kuba
    Tel: 03834 550-606
    E-Mail: kuba@invest-in-vorpommern.de

     

     

     

    Das Programm am Mittwoch, 10. April:

    09:00 – 10:00 Uhr
    Prof. A. Senulis, Klaipeda University: Energy storage estimation for Marine vessels

    10:00 – 11:15 Uhr
    Prof. Richard Leiner, HTWG Konstanz: Who needs combustion engines? 30 Years of Solar Boats

    11:30 – 12:30 Uhr
    Dr. Thomas Kühmstedt, Ampereship GmbH, Stralsund: Electric solar-powered passenger ships / passenger and car ferries

    13:30 – 14:30 Uhr
    Dirk Büchler, BaltiCo GmbH, Hohen Luckow: Extreme lightweight construction in shipbuilding

    14:30 – 16:00 Uhr
    Prof. Dr. Johannes Gulden, Hochschule Stralsund: Hydrogen propulsion for vessels

     

    03.04.2019 Öffentlicher Vortrag zu Steuerunrecht an jüdischen Deutschen im Nationalsozialismus

    Am Mittwoch, dem 10. April, findet an der Hochschule Stralsund um 18:00 Uhr in Haus 21, Hörsaal 4, die erste Veranstaltung des Sommersemesters 2019 in der Reihe Studium generale statt. Recht herzlich sind hierzu alle interessierten Bürgerinnen und Bürger einladen, der Eintritt ist frei.
    Es referiert Prof. Dr. Regine Buchheim von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Fachbereich Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, zum Thema: „Die Verfolgung und Enteignung jüdischer Deutscher durch Steuer(un)recht im Nationalsozialismus“.
    In ihrem Vortrag stellt Professor Buchheim fest, dass die Finanzverwaltung neben der Gestapo und SS maßgeblich an der Verfolgung und Enteignung der jüdischen Deutschen beteiligt war. Dazu waren nur minimale Veränderungen des damaligen Steuerrechts notwendig, das sich in vielen Bereichen von unseren heutigen Gesetzen wie dem Einkommensteuergesetz nur wenig unterscheidet. Diese bürokratischen Verbrechen und ihre Mechanismen im "Dritten Reich" wurden erst in jüngerer Zeit erforscht, ebenso wie die antisemitische Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs, in dessen Tradition sich unser heutiges oberstes Steuergericht, der Bundesfinanzhof in München, lange unkritisch sah.

    Für ihr Forschungsprojekt wertete Professor Buchheim insgesamt 120 Prozessakten aus der Zeit von 1933-1945 aus, die im Bundesarchiv Berlin trotz Kriegseinwirkung weitgehend erhalten geblieben sind. Parallel wurden die zeitgenössischen steuerrechtlichen Normen und der institutionelle Kontext des Reichsfinanzhofs in der Zeit 1933-1945 erarbeitet. Zwar nahm das damalige Reichsfinanzministerium Einfluss auf das oberste Steuergericht in München, die Richter fällten aber bereits ab 1933 – ohne Druck aus Berlin – explizit antisemitische Urteile. Besonders fatal für das Alltagsleben wirkte sich ab 1935 die Aberkennung der Gemeinnützigkeit für jüdische Wohlfahrtsorganisationen und Vereine aus.

    Datum: 10. April 2019
    Uhrzeit: 18:00 Uhr
    Ort: Hochschule Stralsund, Haus 21, Hörsaal 4
    Referentin: Prof. Dr. Regine Buchheim
    Thema: „Die Verfolgung und Enteignung jüdischer Deutscher durch Steuer(un)recht im Nationalsozialismus

    29.03.2019 11. April | 13 – 17 Uhr Stralsunder Unternehmens-, Absolventen- und Praktikantenbörse (SUPA)

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    am 11. April 2019 findet von 13 bis 17 Uhr die Stralsunder Unternehmens-, Praktikanten- und Absolventenbörse (SUPA) in den Fakultäten der Hochschule Stralsund statt. Die SUPA ist eine der größten regionalen Firmenkontaktmessen Mecklenburg-Vorpommerns.

    Mehr als 70 Firmen, lokale, regionale und internationale Unternehmen unterschiedlicher Branchen, stellen sich vor. Sie präsentieren eine ganze Bandbreite aktueller Stellenangebote, darunter Studentenjobs, Praktika und Festanstellungen. Schülerinnen und Schüler, Personen in der Aus- und Weiterbildung, Studierende und Absolventen der Hochschule sind eingeladen, potentielle Arbeitgeber kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen.

    Begleitet wird die Messe von einem Rahmenprogramm. Beginnend mit der Eröffnung durch die Rektorin, Prof. Petra Maier und den Oberbürgermeister der Stadt Stralsund, Dr. Alexander Badrow, werden auf der Messe zahlreiche Veranstaltungen stattfinden. Ausgewählte Firmen stellen sich in einer Kurzpräsentation, dem sogenannten “Pitch”, den Zuhörern vor und promoten ihren Messeauftritt. Die Aussteller bieten zudem eigene Workshops an. Darüber hinaus werden für Messebesucher kostenlose Seminare zum Thema Persönlichkeitsentwicklung durchgeführt, CV-Checks angeboten, und Informationen zum Auslandsstudium und Praktikum vermittelt. Ein Höhepunkt der SUPA ist die Deutsch-Polnische Lounge, in das Kennenlernen und der Austausch zwischen Unternehmern und Besuchern beider Länder möglich ist.

    Als Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind Sie recht herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen.

    Informationen zu teilnehmenden Unternehmen finden Sie unter
    https://supa-2019.hochschule-stralsund.de/de/startseite/ unter der Rubrik Besucher.

    Ihre Ansprechpartnerin: Eva-Maria Mertens
    Transfer & Kooperation /Gleichstellungsbeauftragte
    Hochschule Stralsund
    Zur Schwedenschanze 15
    18435 Stralsund

    Tel. 03831/456 789

     

     

    22.03.2019 Campfire: 8 Millionen Euro zur Entwicklung grüner Ammoniak-Technologien für eine emissionsfreie Schifffahrt bewilligt

    Beim Campfire-Expertenworkshop in Stralsund

    Das Bündnis CAMPFIRE wurde von einer Expertenjury als eine von 20 ostdeutschen Innovationsinitiativen ausgewählt, die in den kommenden fünf Jahren strategische Innovationskonzepte umsetzen und daraus neue Technologiefelder entwickeln. Im Rahmen des Pilotprogramms „WIR! - Wandel durch Innovation in der Region“ fördern Bund und EU das Vorhaben zunächst mit bis zu acht Millionen Euro.

    CAMPFIRE erforscht die dezentrale Herstellung grünen Ammoniaks aus erneuerbaren Energien. Schwerpunkt des Innovationskonzepts ist die dezentrale Herstellung von grünem Ammoniak aus Luft und Wasser. Die dafür notwendige Energie stammt aus Wind- und Solaranlagen. Als elementarer Baustein dieses neuen Verfahrens dienen keramische Dünnschichtmembranen, die eine hohe Effizienz und Lebensdauer aufweisen und die es in dem Forschungsvorhaben noch zu entwickeln gilt. Dadurch werden die Produktionsprozesse erstmals wirtschaftlich darstellbar. Parallel dazu werden technologisch-öko­nomische Studien für die nachhaltige Produktion von Ammoniak und dessen Nutzung als Kraftstoff erarbeitet. Eben­so müssen rechtliche Rahmenbedingungen angepasst und aufwändige Genehmigungsverfahren vorbereitet werden. Ammoniak ist ein hervorragender kohlenstofffreier Energiespei­cher, kann leicht verflüssigt werden und verfügt über eine hohe Energiedichte. Dies macht grünes Ammo­niak wertvoll für den Einsatz in emissionsfreien Antrie­ben, die in den kommenden Jahren für die Schifffahrt entwickelt werden sollen.

    Die Ammoniak-Technologie bietet völlig neue Lösungen für künftige Anwendungen und hat damit auch das Potenzial, die wirtschaftliche Entwicklung der Region durch die Entwicklung innovativer Energietechnologien in einem neuartigen, zukunftsträchtigen Wirtschaftszweig voran zu bringen.   

    Die Hochschule Stralsund gehört mit dem INP Greifswald (Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie) und IKEM (Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität) zum Kernteam, das das Campfire-Konzept im letzten Jahr entwickelt hat. Begleitet wurde die Konzepterstellung von externen Partnern wie dem Zentrum für Brennstofftechnik (ZBT) sowie dem Institut für Kompetenz in der Auto­mobilität (IKAM) und regionalen Wirtschaftspartnern.

    Ansprechpartner für inhaltliche Fragen:
    Prof. Dr. Johannes Gulden
    HOST - Hochschule Stralsund – University of Applied Sciences
    Zur Schwedenschanze 15
    18435 Stralsund
    Fon +49 3831 456742
    Johannes.Gulden@hochschule-stralsund.de
    www.hochschule-stralsund.de

     

    13.03.2019 Kinder experimentieren und forschen an der Hochschule

    Spannende Experimente im Kinderlabor

    Am Dienstag, dem 19. März, lädt frisch zum Semesterbeginn wieder das Kinderlabor der Hochschule Stralsund um 16.30 Uhr ein. In anregenden Experimenten wird den Themen Energie, Technik und Nachhaltigkeit auf den Grund gegangen. Wenn mit Wind, Wasser, Wärme und Sonne verschiedenste Energiequellen ausprobiert werden, lernen auch Kinder im Alter von 4-8 Jahren schon die spannende Welt der Naturwissenschaften kennen.

    Das Kinderlabor dauert eine Stunde, Treffpunkt ist Haus 4, Raum 223. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird unbedingt um Anmeldung gebeten. Weitere Informationen und Anmeldung unter dem Link http://kinderlabor.hochschule-stralsund.de/

    Ab Semesterbeginn findet einmal monatlich dienstags das Kinderlabor statt. Das nächste Kinderlabor für 9 – 12-Jährige findet am 6. April von 10 - 12 Uhr statt. Die weiteren Termine für 4 – 8-Jährige sind am 9. April, 14. Mai und 18. Juni.

    05.03.2019 Girls’ Day 2019 – Noch Plätze frei an der Hochschule Stralsund

    Studentinnen der Fakultät Elektrotechnik/Informatik bauen an einem Roboter. Fotonachweis: Hochschule Stralsund | Timo Roth

    Die Hochschule Stralsund öffnet am 28. März 2019 im Rahmen des Girls’ Day wieder spannende Aktionen für Mädchen an. In zwei Workshops können sich die Schülerinnen ganz praxisnahen Themen widmen: In einem Video-Workshop drehen die Teilnehmerinnen kleine Filme und lernen verschiedene Möglichkeiten der Bearbeitung kennen. Je nach Interesse kann sogar ein kleiner Zeichentrickfilm gedreht werden. In einem zweiten Workshop bauen die Teilnehmerinnen einen richtigen LEGO-Roboter zusammen und lernen diesen zu programmieren.

    Das Programm findet von 8.45 Uhr bis 14.00 Uhr statt. Für organisatorische oder inhaltliche Fragen steht Herr Roy Enke unter der Telefonnummer 03831 – 45-6942 oder unter der E-Mail Adresse hochschulkommunikation@hochschule-stralsund.de zur Verfügung.

    Zur Anmeldung: https://www.girls-day.de/

     

    28.02.2019 Hochschulen stärken wirtschaftliche Entwicklung durch Kooperationsprojekt in deutsch-polnischer Grenzregion

    Studierende besuchen Unternehmen in der Euroregion Pomerania Rechte: Unternehmervereinigung Uckermark | Foto: Nadin Zimmermann

    Die drei Hochschulen Eberswalde, Szczecin (Stettin) und Stralsund starten im Rahmen des Kooperationsprojektes „Hochschulen & Wirtschaft in der Pomerania-Region“ mit zahlreichen Exkursionen zu Unternehmen der deutsch-polnischen Grenzregion sowie Workshops und Fachtagungen. Ziel ist die Intensivierung der Zusammenarbeit und die Nutzung von Synergien für die Karriereorientierung, den Austausch von Personal und Fachwissen sowie den Aufbau von Netzwerken.

    Fachkräfte, Wissen und Kompetenz in der Region zu halten ist der Plan des neuen Projektes „Hochschulen & Wirtschaft in der Pomerania-Region“. In einem grenzüberschreitenden Pilotprojekt erproben die Universität Szczecin, die Hochschule Stralsund, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und die Unternehmervereinigung Uckermark e. V. Strategien und Methoden zur Bindung junger, gut ausgebildeter Fachkräfte in der pommerschen Grenzregion.
    Das von der Europäischen Union im Rahmen des Programms Interreg V A geförderte und von der Hochschule Stralsund mit organisierte Kooperationsprogramm ermöglicht Lehrpersonal der Hochschulen, insbesondere aber Studierenden aller Fachrichtungen direkten Kontakt zu verschiedensten Unternehmen der Region. Während regelmäßig stattfindenden Firmenbesichtigungen, interaktiven Workshops, wissenschaftlichen Fachtagungen oder bei überregionalen Firmenkontaktbörsen stellen Unternehmen der Pomerania-Region ihre Möglichkeiten für Praktika, Bachelor- und Masterarbeiten, wissenschaftlicher Kooperationen bzw. Einstiegsmöglichkeiten vor.
    So lädt am 11. und 12. April Hochschulrektorin und Projektleiterin Prof. Dr. Petra Maier Studierende zu Unternehmensbesuchen in der Nordost-Region in und um Stralsund ein. Studierende knüpfen direkt vor Ort Kontakt mit Unternehmen, diskutieren zukünftige und innovative Fragestellungen und bilden Netzwerke zwischen den beteiligten Hochschulen. Ein internetbasiertes Lern-Portal bietet zusätzlich Unterstützung bei Qualifikationsfragen oder dem Berufseinstieg.

     

     

    26.02.2019 Zukunft für Rennwagen mit umweltfreundlichem Elektroantrieb

    Formel 1 – CAD
    Formel 1 – Rennwagen 2016

    Für den internationalen Technologie-Wettbewerb „Formel 1 in der Schule“ erhielt die Hochschule Stralsund den Auftrag, zum 10-jährigen Jubiläum statt des bisherigen Gasantriebes einen umweltfreundlicheren elektrischen Antrieb für die Miniatur-Rennwagen zu entwickeln. Zur Landesmeisterschaft M-V am 2. März in Wismar wird der Prototyp erstmals vorgestellt.

    Es sind nur noch wenige Tage bis zur Präsentation bei den Landesmeisterschaften M-V am 2. März im phanTECHNIKUM in Wismar: Drei Studenten der Hochschule Stralsund entwickeln derzeit den Antrieb, der zukünftig womöglich die Rennwagen im Wettbewerb „Formel 1 in der Schule“ vorantreiben soll.

    Seit zehn Jahren lockt der weltweit stattfindende Wettbewerb Schüler für den Bereich Technik. Wie bei der „richtigen“ Formel 1 beschäftigen sich die Teammitglieder dabei mit verschiedensten Bereichen, von der Konstruktion über die Technologie bis hin zur Präsentation des Rennwagens. Dafür entwerfen und fertigen Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 19 Jahren am Computer einen Miniatur-Rennwagen, fertigen diesen in 3D-Frästechnik und lassen ihn auf einer 20 Meter langen Rennbahn starten. Wer es von den Landesmeisterschaften bis in den Bundeswettbewerb schafft, hat sogar Chancen auf die Teilnahme an den Weltmeisterschaften, die parallel zu einem richtigen Formel 1 Rennen stattfinden.

    Zum zehnjährigen Jubiläum des Wettbewerbs soll nun im Zuge der allgemeinen Debatte um E-Mobilität auch für die bisher mit kleinen Gaskartuschen betriebenen Rennwagen ein neuer, elektrischer Antrieb gefunden werden.
    Die drei mit der Aufgabe betrauten Studenten der Hochschule Stralsund ließen sich dabei nicht nur vom Thema Rennsport begeistern. „Ich finde es toll, in Schülern das Interesse an der Wissenschaft zu wecken. Durch unser Projekt geht es nochmal einen Schritt weiter, weil ihnen mehr Wissen über die Elektrotechnik vermittelt wird“, hebt Tom Gellert hervor. Der im Team für die Elektronik des Antriebes zuständige Student lernte am Campustag, dem Tag der offenen Tür an der Hochschule, das Projekt kennen. Zusammen mit seinen Kollegen Florian Helms (Motor und Energiequelle) sowie Sebastian Schade (Konstruktion) tüftelt er an der Herausforderung, auch mit einem elektrischen Antrieb die Rennwagen rasant werden zu lassen. Gemeinsam mit einem Schüler des Schulzentrums am Sund haben die drei gleich zwei Prototypen für den E-Antrieb entwickelt.

    Anders als beim raketenartigen Antrieb mit CO²-Gaskartuschen müssen bei dem umweltfreundlichen Elektroantrieb nämlich viel mehr physikalische Gesetze und technische Feinheiten beachtet werden. „Der Quasi-Raketenantrieb der bisherigen Rennwagen ist nicht das Zukunftsmodell“, ist sich Betreuer Dirk Hauschild von der Hochschule Stralsund sicher. „Wenn wir für den Antrieb von Fahrzeugen an E-Mobilität forschen, müssen wir auch für den Wettbewerb F1 in Schulen ökologisch sinnvolle Alternativen finden.“ Zusammen mit seinem Kollegen Sven Koenig leitet er das Projekt, mit dem zukünftig vielleicht weltweit Schülerteams Fahrzeuge für die Welt von morgen gestalten.

    Die Landesmeisterschaft Mecklenburg-Vorpommern zum „NORDMETALL CUP – Formel 1“ findet am Samstag, dem 2. März, ab 9.00 Uhr im phanTECHNIKUM Wismar statt. Der Eintritt ist an diesem Tag für alle Besucher frei.

     

      11.02.2019 Vortrag im Planetarium zu Sternbildern des Winterhimmels

      Am Mittwoch, den 20. Februar 2019, 19:00 Uhr lädt der Förderverein der Hochschule Stralsund zu einem weiteren öffentlichen Vortrag in das Planetarium ein. Die Reihe „Der aktuelle Sternenhimmel über Stralsund“ startet mit den Sternbildern des Winterhimmels. Durch J. Wolfgang Herbst werden die Sternbilder und die dazugehörigen Sternsagen zu den „Winterfiguren“ vorgestellt. Im Mittelpunkt steht u. a. der Orion.

      Alle Sterneninteressierten sind herzlich eingeladen.

      Die Veranstalter weisen darauf hin, dass keine Reservierungen vorgenommen werden können und die Platzkapazität begrenzt ist.

       

      06.02.2019 Selbstständiges Wohnen im Alter: Hochschule Stralsund koordiniert Verbundvorhaben A2030

      Rektorin Prof. Maier freut sich über das Engagement des Seniorenbeirats.

      „Selbstständiges Wohnen im Alter. Innovative Formen der Mobilität“ lautet der Titel des Strategiekonzepts des Bündnis A2030. Es möchte neben der Wohnwirtschaft, regionalen Unternehmen, politischen Akteuren und Trägern aus Medizin und Pflege vor allem zukünftige Nutzerinnen und Nutzer einbeziehen. Auch der Seniorenbeirat der Hansestadt Stralsund möchte das Bündnis unterstützen und traf nun Hochschulrektorin Prof. Dr. Petra Maier zu einem Gespräch.

      Ein Zeitungsartikel machte Anfang Januar den Vorstand des Seniorenbeirats der Hansestadt Stralsund auf das Vorhaben Bündnis A2030 aufmerksam, welches die Hochschule Stralsund (HOST) koordiniert. „Wir haben aus der Zeitung von dem Bündnis erfahren. Der Landesseniorenbeirat Mecklenburg-Vorpommern ist bereits Partner im Vorhaben. Gern möchten wir als Seniorenbeirat der Hansestadt Stralsund auch teilhaben.“ Prof. Maier teilt diese Begeisterung und lud den Vorstand des Seniorenbeirats zum Gespräch Anfang Februar in die Hochschule ein, um über das Vorhaben A2030 und die mögliche Einbindung des Seniorenbeirats der Hansestadt Stralsund zu diskutieren.

      Hintergrund ist das von den Akteuren entwickelte Strategiekonzept „Selbstständiges Wohnen im Alter. Innovative Formen der Mobilität“, das im Frühjahr 2019 möglichst in die Umsetzungsphase gehen soll. Gemeinsam mit der Universität Rostock, der Consileon Business Consultancy GmbH und der Hochschule Wismar wirbt Maier engagiert um eines der größten regionalen Förderprojekte. Ziel dabei ist es, die Wohnwirtschaft, regionale Unternehmen, politische Akteure und wichtige Träger aus Medizin und Pflege an einem Tisch zu bekommen. Dabei soll der demographische Wandel vor allem an der strukturschwachen Küstenregion endlich ganzheitlich gedacht werden. „Genau hier ist das WIR!-Programm anzusiedeln und hat viele Akteure der Hochschule Stralsund mobilisiert, um sich mit zahlreichen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Partnern zu vernetzen“, hebt Rektorin Maier hervor. „Die Rolle der Fachhochschulen wird aktuell diskutiert, im Fokus ist und bleibt der starke Transfergedanke. Als Hochschule sehen wir uns nach wie vor als starker Motor der Region – gut vernetzt und anwendungsorientiert.“

      Für Maier und ihre Mitbewerber liegt der Schwerpunkt in der Kommunikation mit denjenigen, denen technische Neuerungen den Alltag erleichtern sollen. „Es soll nichts entwickelt werden, was letztendlich keiner braucht oder versteht“, so Prof. Teipel der Universität Rostock. „Im Besonderen Menschen mit Demenz benötigen Ansprache und Hilfestellung.“ Prof. Wienecke der Hochschule Wismar ergänzt dazu: „Insgesamt werden diejenigen, die am Ende den demographischen Wandel ganz konkret bewältigen müssen, intensiv eingebunden“. Barrierefreies Bauen in bestehenden Immobilien stellt beispielsweise eine große Herausforderung dar, ist aber längst überfällig. Die  Vertreter des Seniorenbeirates aus Stralsund sollen als Ansprechpartner vor Ort in jedem Fall einbezogen werden.

      Das Bündnis wurde im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gegründeten Programms "WIR! – Wandel durch Innovationen in der Region" ausgewählt und soll strukturschwache Regionen in Ostdeutschland in ihrer Entwicklung fördern. Das Projekt wird von der Hochschule Stralsund koordiniert und in Zusammenarbeit mit der Universität Rostock, der Hochschule Wismar und der Consileon Business Consultancy GmbH durchgeführt werden.

       

      24.01.2019 Feierliche Amtseinführung der Rektorin zum Jahresauftakt

      Bildungsministerin Birgit Hesse gratuliert Rektorin Prof. Petra Maier zur Amtseinführung. Rechte: Hochschule Stralsund | Foto: Christian Rödel
      Bildungsministerin Birgit Hesse gratuliert zusammen mit dem Landrat des Landkreises Vorpommern-Rügen Dr. Stefan Kerth und Stralsund Oberbürgermeister Dr. Alexander Badrow sowie dem Senatsvorsitzenden der Hochschule, Prof. Uwe Creutzburg, Rektorin Prof. Petra Maier zur Amtseinführung. V.l.n.r.: Senatsvorsitzender der Hochschule Stralsund Prof. Uwe Creutzburg Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund Dr. Alexander Badrow Rektorin Prof. Petra Maier Bildungsministerin Birgit Hesse Landrat des Landkreises Vorpommern-Rügen Dr. Stefan Kerth Rechte: Hochschule Stralsund | Foto: Christian Rödel

      Vor über 170 Gästen aus Wirtschaft und Politik trat die neue Rektorin Prof. Dr.-Ing. Petra Maier ihr Amt an. Auch Birgit Hesse, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Oberbürgermeister Dr. Alexander Badrow sowie der neue Landrat Dr. Stefan Kerth gaben sich zum ersten Neujahrsempfang der Hochschule Stralsund die Ehre. Die vier Altrektoren Prof. Jorke, Prof. Straßner, Prof. Meyer-Fujara und Prof. Venghaus befanden sich ebenfalls unter den Gästen.

      Genaugenommen leitet Prof. Dr.-Ing. Maier die Geschicke der Hochschule Stralsund bereits seit Januar 2018. Zunächst als amtierende, schließlich seit September dann als gewählte Rektorin. Maier steht für Offenheit und Transparenz, schlägt leise, aber immer auch selbstkritische Töne an und verhehlt nicht, dass die Hochschule schwierige Zeiten hinter sich hat. In ihrer Antrittsrede weist sie noch einmal deutlich darauf hin, dass auch sie erst in einem zweiten Wahlgang die deutliche Mehrheit der Stimmen des erweiterten Senats für sich gewinnen konnte. Die außerplanmäßige Wiederausschreibung des Rektorenamtes habe, so Maier, bei langjährigen Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Stadt und Landkreis zu recht zu erheblichen Irritationen geführt. „Unsere Außenwelt hat uns gespiegelt: Sieht so ein stabiler Partner aus? Ist die Hochschule auch in Zukunft noch eine verlässliche Bank?“ Ihr Fazit: „Ja, das ist sie!“ Mit hohem zeitlichen und persönlichen Engagement haben Professoren und Mitarbeiter dafür Sorge getragen, den Partnern Verlässlichkeit und Verbindlichkeit zu vermitteln. Denn: An der Basis, wo Lehre, Forschung und Transfer gelebt werden, hatte sich im Grunde nichts geändert. Professoren und Mitarbeiter – das Fundament der akademischen Arbeit – sind die gleichen geblieben. „Aber“, konstatiert Maier, „Hochschulen brauchen eben auch verlässliche Repräsentanten.“

      Dies bemerkte auch Ministerin Birgit Hesse, die ebenfalls in ihrem Grußwort die Sorge um Stralsund teilte. Umso mehr, so Hesse weiter, freue sie sich aber, dass sich mit Prof. Maier eine weitere Frau auf Leitungsebene dazu geselle. Auch die Pläne um einen weiteren Hochschulstandort in Schwerin ließ Hesse nicht unkommentiert. Am 25. Januar, wisse man mehr, hier wolle man das Thema im Landtag diskutieren. Hesse betonte einmal mehr, wie wichtig die Hochschulen für das Land Mecklenburg-Vorpommern seien. Mit über 33.000 Studierenden einer der wichtigsten Bausteine im nationalen wie internationalen Wettbewerb. Gerade für die Neuansiedlung von Unternehmen seien die Universitäten und Hochschulen ein wichtiges Kriterium in Punkto Standortwahl. Stralsunds Oberbürgermeister Dr. Alexander Badrow hingegen forderte, die derzeitigen Hochschulstandorte zu stärken. „Bevor wir überlegen eine weitere Hochschule zu gründen, wäre ich erstmal begeistert, wenn wir nach gewissen Sparorgien, den bestehenden Standorten wieder gerecht werden würden.“

      Maiers wichtigste Forderung besteht darin, „an der Grundidee der Selbstverwaltung festzuhalten.“ Schließlich habe sich der Gesetzgeber einst dazu entschieden, diese Form der Selbst- und Mitbestimmung auf die Hochschulen als Körperschaften des öffentlichen Rechts zu übertragen. Nur so können notwendige Weichenstellungen vorgenommen und der Fortbestand lebendiger Wissenschaft sichergestellt werden. „Wir dürfen nicht zulassen, dass wir uns immer weiter vom humboldtschen Bildungsideal entfernen“, ist Maier überzeugt und fordert, dass die Ressourcenausstattung der Hochschulen mit den wachsenden Anforderungen einhergehe. Andernfalls ließe sich kaum Schritt halten.

      Zum Ende ihrer Rede bedankte sich die neue Rektorin bei ihren Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die gute und treue Zusammenarbeit. Führungskraft und Vorbild wolle sie sein und für mehr Miteinander in der Zusammenarbeit einstehen. Den seit vielen Jahren mit der Hochschule verbundenen Partnern, Institutionen und Unternehmen versprach sie weiterhin gute Zusammenarbeit und eine noch stärkere Vernetzung. Die regionale Strahlkraft durch eine noch höhere Netzwerkarbeit habe bei ihr nach wie vor oberste Priorität.

      Den formalen Höhepunkt des Neujahrsempfangs bildete die Übergabe der Amtskette an die neue Rektorin durch Dr. Henning Klostermann, den Ehrenvorsitzenden des Fördervereins der Hochschule. Die Amtskette ist auch eine Ankerkette der Verbundenheit zwischen Hochschule und Region“, erklärt Klostermann.

      21.01.2019 MVs einziger Fahrzeug-Prüfstand für Ausbildung ist in Stralsund

      Ein Testwagen wird auf dem neuen Prüfstand untersucht.

      Die Hochschule Stralsund hat einen neuen Fahrzeug-Prüfstand erhalten. Als einzige Ausbildungsstätte in Mecklenburg-Vorpommern bietet sie nun neben Forschung und Entwicklung Studierenden die Möglichkeit zu Projekt- und Abschlussarbeiten an einem Allrad-Leistungsprüfstand.

      Fast fünf Jahre dauerte die Antragstellung, seit wenigen Tagen besitzt die Hochschule Stralsund nun einen neuen Allrad-Leistungsprüfstand. Als einzige Hochschule und Ausbildungsstätte in Mecklenburg-Vorpommern bietet sie Studierenden die Möglichkeit, neben Kursen und praktischer Arbeit auch eigene Projekte oder eine Abschlussarbeit am Prüfstand durchzuführen.

      Laboringenieur Ulf Steinfurth erklärt die Funktion eines Prüfstandes und zeigt sich begeistert, dass die Hochschule das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt – immerhin eine Investition um ca. 200.000 Euro – umgesetzt hat. „Durchschnittlich 40 Studierende melden sich pro Semester für Kurse am Prüfstand an, fast alle aus den Studiengängen Maschinenbau und Motorsport Engineering. Aber auch Teilnehmende anderer Studiengänge können sich bei Interesse für die Seminare anmelden“, erläutert Steinfurth. In ihren Laboraufgaben lernen Studierende hier vorzugsweise die Leistungsermittlung verschiedener Fahrzeuge bei unterschiedlichen Bedingungen. Hierzu gehört beispielsweise das sogenannte Zyklusfahren zum Messen von Kraftstoffverbrauch und CO²-Emissionen bei Fahrzeugen, das Herstellern vergleichbare Ergebnisse bei der Entwicklung neuer Fahrzeuge ermöglicht. Neben der theoretischen wissenschaftlichen Ausbildung lernen Studierende auf diese Weise besonders praxisnah Erfordernisse der Automobilindustrie kennen.

       

       

      17.01.2019 Audio-Tour der Hochschule ermöglicht Zeitreise durch Stralsund

      Prof. Michael Klotz mit dem studentischen Team (Hochschule Stralsund) und André Kretzschmar (Tourismuszentrale) prüfen den neuen Audio-Rundgang.

      Studenten der Hochschule Stralsund entwickeln eine Audio-Tour mit einem Rundgang zu Warenhauskultur und jüdischem Leben in Stralsund. Ab sofort steht die multimediale App kostenfrei zum Herunterladen bereit.

      Ab sofort ist eine Audio-Tour zu Warenhauskultur und jüdischem Leben in Stralsund kostenfrei im Internet verfügbar. Vier Studenten der Hochschule entwickelten den Rundgang, der elf Orte in der Stadt vorstellt. Die App kann auf dem Portal „izi.travel.de“ ganz einfach mit dem eigenen Smartphone heruntergeladen werden. Sie ist für jeden Nutzer, ob Gast oder Einheimischer, geeignet, da sie je nach Standort viele interessante Fakten zur jüdischen Vergangenheit in Stralsund multimedial präsentiert.

      Der Förderverein Historische Warenhäuser Wertheim und Tietz in Stralsund hat sich zum Ziel gesetzt, über die Ursprünge der deutschen Warenhauskultur in Stralsund und die jüdische Geschichte in der Hansestadt zu informieren. Der im Verein engagierte Professor Dr. Michael Klotz ist an der Hochschule Stralsund tätig und hat im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten „Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Rostock“ ein Demonstrationsprojekt für die Digitalisierung im Tourismus ins Leben gerufen. Dieses wurde von den vier Studenten Waldemar Adam, Manuel Kasch, Piotr Lukaszek und Rick Mähl umgesetzt, welche sich im letztem Semester ihres BWL-Studiums befinden. Die Audiotour-App umfasst elf Orte jüdischen Lebens und Wirkens, z. B. die Warenhäuser Wertheim und Tietz, die Stele im Johanniskloster oder die der zerstörten Synagoge gewidmete Gedenktafel. Die Orte werden anhand von aktuellen und historischen Bildern illustriert und sind mit wissenswerten Informationen zum Lesen und Hören hinterlegt.

      Besonders angetan ist André Kretzschmar, Leiter der Tourismus Zentrale Stralsund, von der neuen Audio-Tour. „Die Tour bietet spezielle Informationen, die jeder Gast individuell und jederzeit abrufen kann. Dies ist eine perfekte Ergänzung zu unseren organisierten Führungen“, freut sich Kretzschmar. Zukünftig möchte die Tourismuszentrale in Kooperation mit der Hochschule weitere Touren ausarbeiten und so die Zusammenarbeit vertiefen. In jedem Wintersemester soll künftig ein studentisches Team eine weitere Tour entwickeln. Angedacht sind bereits Touren zu den Stationen der Schwedenstraße und der Backsteingotik.

      Der erste Rundgang befasst sich mit dem einstmals umfangreichen Leben der Einwohner jüdischen Glaubens in Stralsund. Bis zur Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 war die jüdische Gemeinde über 170 Jahre in der Hansestadt Stralsund präsent. Mit einer 1787 eröffneten Synagoge und zwei jüdischen Friedhöfen war sie das Zentrum der Juden in ganz Vorpommern. Neben den bekannten Familien Wertheim und Tietz, die in Stralsund ihre ersten Warenhäuser eröffneten, prägten weitere jüdische Kaufleute den Handel in der Hansestadt und darüber hinaus.

      Ihre Blütezeit erlebte die jüdische Gemeinschaft im 19. Jahrhundert, als sie über 170 Mitglieder zählte. Dies änderte sich mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten, die durch Vertreibung und Ermordung die jüdischen Gemeinden zerstörten. Daran erinnern heute vor allem über die Stralsunder Altstadt verteilte Stolpersteine, Erinnerungsplaketten und Gedenkorte. Mit der neuen Audio-Tour werden Interessierte über das eigene Smartphone zu den einzelnen Orten geleitet und erhalten multimediale Hintergrundinformationen in Bild, Text und Ton.

       

       

      20.12.2018 Zertifikat für besonders familienfreundliche Hochschule Stralsund

      Erneut wurde die Hochschule Stralsund für langjähriges Engagement in familiengerechten Arbeits- und Studienbedingungen mit dem Zertifikat „audit familiengerechte hochschule“ ausgezeichnet. Damit bietet die Hochschule seit Jahren deutliche Vorteile und mehr Chancengleichheit für Hochschulangehörige mit familiären Aufgaben.Die öffentliche Verleihung der Zertifikatsurkunden findet am 25. Juni 2019 in Berlin statt.

      Am 10. Dezember 2018 erhielt die Hochschule Stralsund von der berufundfamilie Service GmbH, einer Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung, die mittlerweile vierte erfolgreiche Re-Auditierung zur familiengerechten Hochschule. Für das langjährige, unermüdliche Engagement für familiengerechte Arbeits- und Studienbedingungen wurde die Hochschule nach erfolgreichem Abschluss des Dialogverfahrens mit dem dauerhaften Zertifikat ausgezeichnet. Ziel des Verfahrens ist, die Familienfreundlichkeit zu etablieren, um Studierende und Personal zu akquirieren und die Chancengleichheit zwischen Hochschulangehörigen ohne und mit familiären Aufgaben zu erhöhen. Darüber hinaus möchte die Hochschule eine Vorbildfunktion für Studierende zur Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Karriere wahrnehmen.

      Mehr als 200 Beschäftigte und 2.100 Studierende können an der Hochschule Stralsund von dem in der Hochschulkultur verankerten Motto Ein Campus eine Familie und den vielfältigen familienbewussten Maßnahmen profitieren. So ist das Familiencenter seit Jahren eine etablierte Anlaufstelle für alle Hochschulangehörigen. Geboten wird ein breites Beratungsangebot zu vereinbarkeitsrelevanten Themen, z.B. zur Fürsorge für hilfe- und pflegebedürftige Angehörige oder zum Studieren und Arbeiten mit Kind. Außerdem lädt das Familiencenter unter Projektleitung regelmäßig zu verschiedenen Veranstaltungen rund um das Thema Familie ein. Damit Studierenden und Beschäftigten der Balanceakt zwischen Familie und Studium oder Beruf gelingt, bietet die HOST eine Vielzahl niedrigschwelliger Angebote und eine familiengerechte Infrastruktur. Kinder von Studierenden erhalten darüber hinaus freies Mittagessen in der Mensa.

      Das bereits seit 2006 bestehende und regelmäßig erneuerte Zertifikat wurde der Hochschule nun dauerhaft verliehen. Die öffentliche Verleihung der Urkunde findet am 25. Juni 2019 in Berlin statt.

      Weitere Informationen erhalten Sie bei der Leitung des Familiencenters, Nancy Stange, Tel: 03831 45 7071 oder unter: https://www.hochschule-stralsund.de/host/im-portrait/familiengerechte-hochschule/

      5.12.2018 Land fördert erfolgreiches Mentoring-Projekt zum Karriere-Start von Frauen

      Feierliche Zertifikatsübergabe an Mentor*innen durch Ministerin Drese

      An den drei Hochschulen Neubrandenburg, Wismar und Stralsund wird das erfolgreiche Frauenförderungsprogramm „KarriereStartMentoring – Im Tandem zum Erfolg“ fortgesetzt. Seit 2016 begleiteten Mentorinnen und Mentoren insgesamt 150 Studentinnen auf ihrem Weg in die berufliche Führungsverantwortung. Gleichstellungsministerin Stefanie Drese überreichte in Stralsund Zuwendungsbescheide in Höhe von gut 680.000 Euro.

      Das aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Mecklenburg-Vorpommern geförderte Mentoring-Programm „KarriereStartMentoring – Im Tandem zum Erfolg“ der Hochschulen Wismar, Neubrandenburg und Stralsund möchte den weiblichen akademischen Nachwuchs unterstützen. Zu einer feierlichen Abschlussveranstaltung an der Hochschule Stralsund wurden kürzlich 60 junge Frauen sowie Mentorinnen und Mentoren aus dem Projekt verabschiedet. Gleichstellungsministerin Stefanie Drese überreichte außerdem Zuwendungsbescheide in Höhe von insgesamt 681.000 Euro für eine neue Projektphase.

      Seit 2014 wurden insgesamt 150 Studentinnen der drei Hochschulen in der Abschlussphase ihres Studiums auf ihren Karriereeinstieg und ihre berufliche Führungsverantwortung vorbereitet. Neben umfassenden Workshops profitierten die Studentinnen vor allem vom Erfahrungsaustausch mit einem persönlichen Mentor bzw. einer Mentorin aus der Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns.

      Begrüßt wurden die Gäste der feierlichen Abschlussveranstaltung von Hochschul-Rektorin Prof. Dr.-Ing. Petra Maier. „Das gesamte Netzwerk-Mentoring-Programm stellt eine einzigartige Förder- und Orientierungsmöglichkeit für junge Studentinnen am Anfang ihrer Karriere dar“, betont sie in ihrer Rede. Es folgte ein Rückblick in vergangene Mentoring-Momente, inszeniert durch junge Teilnehmerinnen der drei Hochschulen aus dem aktuellen Jahrgang. Die feierliche Zertifikatsübergabe an die Mentees wurde von den jeweiligen Hochschulleitungen vorgenommen, die Mentoren und Mentorinnen erhielten ihre Zertifikate aus der Hand der Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung MV, Stefanie Drese. „Die Ergebnisse zeigen uns, dass sich die Mentoring-Programme der Landesregierung zu einer bedeutenden Maßnahme der gezielten Frauenförderung entwickelt haben. Sie bieten durch das Tandem-Modell eine optimale Vorbereitung für den Start ins Berufsleben. Wir wissen, dass die meisten Mentees Lerneffekte und Karriereschritte auf ihre Teilnahme am Mentoring zurückführen. Viele der Mentees werden ihr gesamtes Berufsleben von den Erfahrungen und Kontakten profitieren“, versicherte Ministerin Drese.

      Die Erfolge der letzten drei Jahre wurden nicht nur durch das positive Feedback der Mentoring-Teilnehmer*innen belohnt, sondern besonders durch den neuen Zuwendungsbescheid für das dreijährige Folgeprojekt. Der Hochschulverbund startet somit bereits die dritte Projektphase im Mentoring. Ab sofort können sich die Studentinnen der drei Hochschulen wieder für einen der begehrten Plätze als Mentee bewerben. Der Kontakt in die Wirtschaft ist im Mentoring essentiell. „Für unsere neuen Mentees suchen wir im neuen Jahr wiederholt nach engagierten Fach- und Führungskräften aus M-V, die Interesse an der Rolle als Mentor oder Mentorin haben und ihre beruflichen Erfahrungen an eine Studentin weitergeben möchten“, so Prof. Dr. Claudia Danker, zukünftige Projektleiterin an der Hochschule Stralsund.

      Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.karrierestartmentoring.hochschule-stralsund.de

       

       

      Foto: Michaela Gruse / Rechte: HOST

      26.11.2018 - Kommunikationskonzepte zu Künstlicher Intelligenz gesucht – Hochschule Stralsund ruft zur Teilnahme am Wettbewerb „Zeigt eure Forschung!“ auf

      Die Organisation „Wissenschaft im Dialog“ richtet den Wettbewerb „Zeigt eure Forschung!“ zum Thema Künstliche Intelligenz im Wissenschaftsjahr 2019 aus. Als Kompetenzzentrum für Wissenschaft und Dialog ruft die Hochschule Stralsund ihre Studierenden, Promovierenden und junge Forschende aller Fachrichtungen zur Teilnahme auf. Die besten Ideen werden mit 10.000 Euro zur Umsetzung belohnt.

      „Künstliche Intelligenz“ ist das Thema des Wissenschaftsjahres 2019. Auch die Hochschule Stralsund ruft als Kompetenzzentrum für Wissenschaft und Dialog zur Teilnahme an dem hierzu ausgerichteten und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Wettbewerb „Zeigt eure Forschung!“ der Organisation „Wissenschaft im Dialog“ auf. Angesprochen sind junge Forschende aller Fachrichtungen, die ihre Forschungsergebnisse durch kreative Kommunikations-konzepte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen möchten. Mit verschiedensten Formaten der Vermittlung soll dabei der Dialog mit allen Interessierten angeregt werden. Bis 15. Dezember können sich die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zur Teilnahme anmelden. Als Preise winken 10.000 Euro zur Umsetzung für die besten Projektideen sowie ein Workshop zur Wissenschaftskommunikation. „Unsere Studierenden und unsere jungen Forscherinnen und Forscher sind an der Hochschule Stralsund nicht nur auf technischem Gebiet ausgezeichnet ausgebildet, sondern ideenreich und erfinderisch. Sie haben beste Chancen, sich bei diesem Wettbewerb der Öffentlichkeit mit Forschergeister und Menschennähe zu präsentieren“, erklärt Hochschulrektorin Prof. Dr. Petra Maier.

      Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zusammen mit der Initiative Wissenschaft im Dialog ausgerichtete so genannte Wissenschaftsjahr beschäftigt sich jeweils mit einem aktuellen wissenschaftlichen Thema. Es soll den gesellschaftspolitischen Dialog über Forschung anregen und Entwicklungen in der Forschung transparenter und zugänglicher machen. Das Motto für 2019 ist aktueller denn je: „Künstliche Intelligenz“ ist in nahezu allen Belangen des Alltags präsent und ruft zunehmend Veränderungen in unserem Arbeits- und Privatleben hervor. Im Studiengang Wirtschaftsinformatik der Hochschule Stralsund fand erst kürzlich eine Tagung zum Thema „Interpretable Machine Learning“ statt. Das noch sehr junge Forschungsgebiet befasst sich mit Mechanismen von so genannten Black Box-Verfahren aus dem Bereich maschinellen Lernens. Sie liegen zahlreichen populären Anwendungen der „Künstlichen Intelligenz“ zu Grunde und sollen transparenter und deren Wirkungsweise für Menschen nachvollziehbarer machen.

      „Ich gehe davon aus, dass die Transparenz von Algorithmen auch in der Industrie stark an Bedeutung gewinnen wird“, so Prof. Dr. Gero Szepannek, Professor für Statistik und Wirtschaftsmathematik an der Hochschule. Er wünscht sich noch intensiveren Austausch und Interesse der Studierenden an diesem Thema.

      Weitere Informationen zum Wettbewerb und Online-Anmeldeformular finden sich auf der Website www.hochschulwettbewerb.net

       

      14.11.2018 - Sozialministerin Stefanie Drese zu Gast bei der Abschlussveranstaltung „Mentoring – Das Tandem zum Karriereerfolg“

      Das landesweite Mentoring-Projekt „KarriereStartMentoring M-V – Im Tandem zum Erfolg“ findet am 30.11.2018 in Stralsund seinen Abschluss. Seit 2016 unterstützen die Hochschulen Wismar, Neubrandenburg und Stralsund mit ihrem Verbundprojekt Studentinnen auf ihrem Weg in die berufliche Führungsverantwortung. Alle drei Standorte begleiten Mentees des eigenen wissenschaftlichen Nachwuchses und Mentor*innen aus der Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns.

      Das Mentoring-Programm „KarriereStartMentoring M-V – Im Tandem zum Erfolg“ fördert seit drei Jahren den Austausch zwischen Studentinnen in der Abschlussphase und Mentor*innen, die ihre Erfahrungen an die jungen Führungskräfte weitergeben.

      Der Erfahrungsaustausch zwischen Mentee und Mentor wird von Seiten der Hochschulen durch ein umfassendes Seminarprogramm zu Themen wie bspw. Führungsverantwortung, Persönlichkeitstraining oder Selbstmarketing begleitet. Ziel der Workshops ist es, Kompetenzen und persönliche Grenzen zu erkennen, das Persönlichkeitsprofil zu schärfen und die eigene Berufseinstiegsstrategie zu entwickeln.

      Aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Mecklenburg-Vorpommern gefördert, konnte der Verbund seit 2016 insgesamt 151 Studentinnen aus allen Fachrichtungen der drei Hochschulen in ihrer Abschlussphase des Studiums begleiten und auf ihren Berufseinstieg vorbereiten. Nicht selten verspüren junge Frauen zu diesem Zeitpunkt eine große Unsicherheit in Bezug auf die Vereinbarkeit von einer bevorstehenden Karriere und der privaten Lebensplanung. „Das Projektangebot soll jungen Frauen bereits vor ihrem Karriereeinstieg eventuelle Unsicherheiten nehmen und auf eine Führungsverantwortung vorbereiten“, erklärt Rektorin Prof. Dr.-Ing. Petra Maier. In drei Jahrgängen ist dies bereits erfolgreich gelungen. „Am 30. November 2018 werden alle Teilnehmer*innen der aktuellen Projektphase an der Hochschule Stralsund feierlich verabschiedet. Die Sozialministerin Stefanie Drese wird dazu in Stralsund erwartet.

      „KarriereStartMentoring M-V – Im Tandem zum Erfolg“ ist Weiterbildung und Richtungsweiser für kompetente und engagierte Studentinnen, fördert den Austausch des jungen wirtschaftlichen Nachwuches und ansässigen Unternehmen.

      13.11.2018 - Sieben Deutschlandstipendien und DAAD-Preis 2018 für die Hochschule Stralsund

      Bildunterschrift: v.l.n.r. Mario Schumann (Stipendiat), Klaus. F. Winter (Rotary Club – Hansestadt Stralsund), Manja Buntrock (AIDA Cruises), Prof. Dr. med. Johannes Plath (Rotary Club – Hansestadt Stralsund), Julia Dembowski (Stipendiatin), Basel Alhaji (DAAD-Preis 2018), Prof. Dr.-Ing. Petra Maier (Rektorin), Christian Köhler (Stipendiat), Mareen Ressel (Stipendiatin), Prof. Dr. rer. pol. Dirk Engel (Prorektor für Studium und Lehre), Michelle Matthey (Stipendiatin), Tim Heinemeier (Stipendiat), Ulrich Wolff (Stiftung der Sparkasse Vorpommern)

      Stralsund, 12. November 2018. Im Rahmen des Studium Generale und im Anschluss an den Vortrag von Jochen Corthier, Diplom-Geograph und Doktorand am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeographie der Universität Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald, sind sieben Deutschlandstipendien sowie der DAAD-Preis 2018 an begabte und engagierte Studierende der Hochschule Stralsund vergeben worden.

      Prof. Dr. Dirk Engel, Prorektor für Studium und Lehre, überreichte die Deutschlandstipendien an Julia Dembowski, Michelle Matthey, Priska Thiel (alle Leisure and Tourism Management), Mareen Ressel (Betriebswirtschaftslehre), Tim Heinemeier (Maschinenbau), Christian Köhler (Wirtschaftsinformatik) und Mario Schumann (Maschinenbau). Zudem erhielt Herr Basel Alhaji den DAAD-Preis 2018. Er kam im Dezember 2015 nach Deutschland und ist seit Herbst 2017 im englischsprachigen Master-Studiengang Simulation and System Design eingeschrieben. Nach seiner Ankunft hat er drei Monate lang den eingetragenen Verein Grimmener Tafel unterstützt und war nebenbei als Dolmetscher für andere Geflüchtete tätig. 

      Der DAAD-Preis für einen herausragenden internationalen Studierenden wird nach Sichtung eingereichter Vorschläge aus der Hochschule durch die Internationalisierungskommission vergeben. Die Stipendiaten des Deutschlandstipendiums sind von dem Auswahlausschuss der Hochschule aus 37 Bewerbungen ermittelt worden und gehören zu den Besten. In seiner Ansprache bedankt sich Engel für die Bereitschaft der Förderer „einige unserer leistungsfähigsten Studentinnen und Studenten zu fördern. Viele von den Förderern stiften bereits seit Jahren ein oder mehrere Stipendien. AIDA Cruises hat in diesem Jahr zwei Stipendien gegenüber einem Stipendium im Vorjahr gestiftet.“ Förderer mit bereits langer Tradition sind die Stiftung der Sparkasse Vorpommern für Wissenschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft, der Rotary Club Stralsund – Hansestadt und die Wissenschaftsstiftung M-V gGmbH. Als Vertreter der Förderer richtet Herr Prof. Dr. med. Johannes Plath vom Rotary Club – Hansestadt Stralsund ein Grußwort an die Stipendiat*innen.

      Ein Deutschlandstipendium wird jeweils zur Hälfte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie von Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen finanziert. Die Studierenden werden für mindestens zwei Semester und bis maximal zum Ende ihrer Regelstudienzeit mit 300 Euro monatlich unterstützt. Diese Unterstützung ist einkommensunabhängig und kann ohne weiteres zusätzlich zu BAföG-Leistungen bezogen werden.

      Auswahlkriterien für das Stipendium sind hervorragende Studienleistungen, gesellschaftliches und soziales Engagement sowie persönliche und besondere kulturelle Lebensumstände.

       

       

      30.10.2018 - Vortrag im Planetarium zu Sternbildern des Herbsthimmels

      Am Mittwoch, den 7. November 2018, 19:00 Uhr lädt der Förderverein der Hochschule Stralsund zu einem weiteren öffentlichen Vortrag in der Reihe „Der aktuelle Sternenhimmel über Stralsund“ in das Planetarium ein. Durch den Referenten J. Wolfgang Herbst wird der Herbsthimmel und seine Sternbildsagen rund um das „Himmels-W“ und andere Geschichten vorgestellt.
      Die Veranstalter weisen darauf hin, dass keine Reservierungen vorgenommen werden können und die Platzkapazität begrenzt ist. 

       

      30.10.2018 - Russisch-Deutscher Doppelabschluss ab 2019 möglich

      Der Rektor der Elektrotechnischen Universität St. Petersburg und die Rektorin der Hochschule Stralsund unterzeichnen Absichtserklärung. Ziel ist es, durch ein künftiges Doppelabkommen die gegenseitige Anerkennung unter anderem von Lehrveranstaltungen vertraglich zu regeln.

      Bereits im Jahr 2013 fanden auf Initiative von Prof. Dr.-Ing. Klostermeyer (Hochschule Stralsund) erste Gespräche zwischen der Firma DEN GmbH aus Greifswald, der Elektrotechnischen Universität St. Petersburg und der Hochschule Stralsund statt. 2016 begannen schließlich konkrete Verhandlungen zu einem Doppelabkommen, dessen vertragliche Ausgestaltung sich zuletzt seitens der Hochschule Stralsund durch das besondere Engagement von Prof. Dr.-Ing. Thomas Luschtinetz und Prof. Dr.-Ing. Birgit Steffenhagen konkretisierte. Ab dem Wintersemester 2019 steht das Programm interessierten Studierenden beider Hochschulen offen. Dabei profitieren die Studierenden gleich in mehrfacher Hinsicht. Neben interkulturellen Erfahrungen, weiteren Spezialisierungsmöglichkeiten und die Nutzung wissenschaftlicher Ressourcen findet ihr Master-Abschluss Anerkennung in beiden Ländern. Sie erfahren doppelte Unterstützung bei der Beantragung von Stipendien, können ihre bereits erworbenen Fremdsprachenkenntnisse vertiefen und verbessern somit nicht zuletzt ihre Chancen auf dem russischen und europäischen Arbeitsmarkt. Darüber hinaus besteht auch ein grundsätzliches Interesse daran, dass sich auch die Dozenten beider Hochschulen intensiv vernetzen. Ein beispielsweise wechselseitiger Austausch wäre durch die gemeinsame Betreuung von Master-Abschlussarbeiten denkbar.

       

      PM vom 30.10.2018 - Erfolg auf ganzer Linie: Hochschule Stralsund unterzeichnet Doppelabkommen

      Mit über 800 Teilnehmern erfreut sich der 3. Russlandtag bei nationalen wie internationalen Gästen wachsender Beliebtheit. Unternehmen, Institutionen, Hochschulen und Verbände aus Russland und Mecklenburg-Vorpommern verständigen sich auf eine gute Zusammenarbeit und gemeinsame Ziele.

      Insgesamt wurden auf dem Russlandtag über zehn Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet. Im Besonderen die Fakultät für Wirtschaft der Hochschule Stralsund engagierte sich unter der Leitung von Prof. Dr. Björn Jacobsen und warb gezielt für den Studiengang „International Management Studies in the Baltic Sea Region“, dessen Absolventen von Beginn ihres Studiums an mit den kulturellen und wirtschaftlichen Besonderheiten des Ostseeraumes in Kontakt kommen. Das ausschließlich in englischer Sprache gehaltene Betriebswirtschaftsstudium vermittelt, neben umfassenden Management- und Methodenkompetenzen auch soziales und interkulturelles Handlungsvermögen. Großen Wert legt die Hochschule Stralsund dabei auf eine hohe Sprachqualifikation. Das Erlernen einer zweiten Fremdsprache ist verpflichtend. Die Studierenden können zwischen Russisch, Norwegisch, Polnisch, oder Schwedisch wählen. Internationale Studierende belegen Deutsch als Fremdsprache. Auch die Fähigkeit interkulturellen Denkens und Handelns wird geschult. Studierende lernen die historischen, politischen und sozialen Entwicklungen des Ostseeraums von der Pieke auf kennen. Für die Zukunft rücken die Universität St. Petersburg und die Hochschule Stralsund noch näher zusammen. Für den Prorektor der Universität St. Petersburg, Prof. Dr. Dmitry Arseniev, unterzeichnete sein Stellvertreter Prof. PhD. Vladimir Shchepinin gemeinsam mit Rektorin Prof. Dr.-Ing. Petra Maier auf dem Russlandtag das bereits finalisierte Doppelabkommen. Ein russisch-deutscher Doppelabschluss soll Studierenden künftig den Zugang zum russischen und europäischen Arbeitsmarkt erleichtern. Frau Prof. Sholpan Gaisina und Frau Prof. Hiltgunt Fanning sowie deutsche und russische Studierende begleiteten die Delegation.

      Ministerpräsidentin Manuela Schwesig begrüßt das Engagement der Hochschule ausdrücklich. Sie möchte die Zusammenarbeit auch bei Kunst, Kultur und im Bereich der Zivilgesellschaft deutlich intensivieren. Dabei setzt Schwesig auf den Dialog zwischen beiden Nationen. Anfang November werden sie anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Deutsch-Russischen Forums nach Moskau reisen und für 2019 ist ihre Teilnahme am Internationalen Wirtschafts­forum in St. Petersburg bereits fest eingeplant.

      PM vom 30.10.2018 - Schwerpunkt Dänemark: Baltic Sea Forum findet zum 24. Mal an der Hochschule Stralsund statt

      Auch in diesem Jahr folgten zahlreiche Gäste der Einladung der Hochschule zum zweitägigen Baltic Sea Forum in Stralsund. Mit seinen zahlreichen Vorträgen und Workshops gehört das Fachforum zu den wichtigsten Austauschplattformen für Akteure aus Wirtschaft und Politik des Ostseeraums.

      Unter der Leitung von Prof. Dr. Björn Jacobsen organisieren Studierende des Studiengangs „International Management Studies in the Baltic Sea Region“ in jedem Jahr das traditionelle Baltic Sea Forum. Und das mit wachsendem Erfolg. Dabei steht immer ein anderes Land des Ostseeraums im Mittelpunkt. Diesmal entschieden sich die Organisatoren für Dänemark. Mit 5,8 Mio. Einwohnern gehört Dänemark im europäischen Vergleich eher zu den kleineren Ländern, muss den internationalen Vergleich jedoch nicht scheuen. Mit 21 % ist Deutschland eines der Hauptlieferländer (gefolgt von Schweden und den Niederlanden) und mit 15 % eines der Hauptabnehmerländer (gefolgt von Schweden, Großbritannien und den USA). In Ihrer Eröffnungsrede betont Rektorin Maier, dass Dänemark nicht umsonst schon lange als eine der wettbewerbsfähigsten Nationen der Welt gilt. Für Maier ist es eine logische Konsequenz, dass eine wissenschaftliche Einrichtung wie die Hochschule Stralsund mit einer exponierten Lage am nordöstlichen Rand Deutschlands und ihrer Nachbarschaft zu den baltischen und skandinavischen Anrainerstaaten, enge wissenschaftliche wie wirtschaftliche Partnerschaften pflegt. Maier setzt im Rahmen zunehmender Internationalisierungsbestrebungen nach wie vor auf eine regionale Infrastruktur und eine gute Partnerschaft zu den unmittelbaren Nachbarländern. Ihr ausdrücklicher Dank gilt den Projektleitern Evelyn Hinrich, Finn Horn und dem gesamten Projektteam. Insbesondere auch ihren Kollegen Prof. Hanslik, Prof. Rundshagen und Prof. Jacobsen. „Ohne Sie und Ihre wissenschaftliche Expertise, Ihre zahlreichen Kontakte und Ihr deutliches Engagement, wären Projekte wie diese nicht realisierbar.“

       

      24.10.2018 -

      Die Gletscher schmelzen…

      25 Jahre Stralsunder Energie-Symposium

      „Nutzung regenerativer Energiequellen und Wasserstofftechnik“

      Zum Ende des vorigen Jahrhunderts haben Forscher der russischen Antarktis-Expeditionen Wostok den CO2-Gehalt der Luft über Jahrtausende hinweg in Bohrkernen aus dem ewigen Eis bestimmt. Die Auswertung ergab einen deutlichen CO2- Anstieg seit dem Beginn der Industrialisierung mit der immer stärkeren Nutzung von Kohle, Öl und Erdgas. Klimaforscher fanden eine Korrelation zur ansteigenden mittleren Temperatur der Erdatmosphäre. Verantwortungsvolle Wissenschaftler wie E. U. von Weizsäcker forderten seit dem, den Verbrauch von fossilen Energieträgern zurückzufahren. Denn die Klimaänderung ist keine Glaubensangelegenheit, sie ist messbare Realität.

      Da der Energiebedarf beständig steigt, müssen verstärkt regenerative Energiequellen genutzt werden. Den Anteil von Wasserkraft und Geothermie zu erhöhen, erweist sich als besonders aufwändig und auch schwer durchsetzbar. So begann in den Achtzigerjahren der praktische Einsatz von Photovoltaik- und Windenergieanlagen. Die erste kommerzielle Windkraftanlage in Mecklenburg-Vorpommern ging am 10. Oktober 1989 in Wustrow auf dem Fischland ans Netz, damit war sie auch die erste in der DDR. Dank eines für viele Länder zum Vorbild gewordenen Einspeisegesetzes für erneuerbare Energien gestaltete sich die Erzeugung grünen Stroms zu einer Erfolgsstory in Deutschland, auch trug sie deutlich zur Industrialisierung Mecklenburg-Vorpommerns bei.

      Damit kam aber auch elektrolytisch erzeugter Wasserstoff zur Energie-speicherung ins Spiel: Elektrische Netze sind nur bedingt in der Lage, schwankende Anteile wie Wind- oder PV-Strom aufzunehmen. Zur Vergleichsmäßigung müsste der grüne Strom in großem Stil gespeichert werden, um ihn im Bedarfsfall wieder einzuspeisen. Wasserstoff ist dazu als Kraftstoff für Gasmotore und -turbinen einsetzbar, die wiederum mit E-Generatoren gekoppelt sind, effizienter ist die direkte Stromerzeugung in Brennstoffzellen. Die Begrenzung der Wasserstoffnutzung auf den Stromsektor führt absehbar zur Kostenexplosion, während die erforderliche Dekarbonisierung eine viel breitere Nutzung der Wassersstofftechnologie notwendig macht: In der zukünftigen CO2-armen Wirtschaft übernimmt der grüne Wasserstoff nämlich eine Schlüsselrolle. Er ersetzt nicht nur den konventionellen Wasserstoff, der hauptsächlich aus Erdgas unter Freisetzung von CO2 hergestellt wird, sondern kann die Energiebedarfe in der Mobilität, Wärmebereitstellung und in der (chemischen) Industrie nachhaltig und CO2-frei bedienen. Hochgerechnet wird ein CO2-freies Deutschland dazu im Jahr 2050 die heutige weltweite Wasserstoffproduktion als Elektrolyseurkapazität benötigen.

      Während der in Süddeutschland wirkende Vordenker Ludwig Bölkow die Kombination von Photovoltaik und Wasserstoff ins Auge fasste und die Stromerzeugung für Europa in Nordafrika vorschlug, entschied sich die inzwischen gegründete Hochschule in Stralsund für die Verknüpfung von für den Norden typisch gewordenen Windparks mit der Elektrolyse. In Stralsund wurde 1996 auf der Basis einer 100-kW-Windernergieanlage und eines 20-kW-Elektrolyseurs ein erstes Wasserstoff-Speicher-Kraftwerk im Labormaßstab eingeweiht: Außer der direkten Nutzung des grünen Wasserstoffs erfolgte seine Rückverstromung im mischgasbetriebenen Blockheizkraftwerk. Aller Anfang ist klein… Jedenfalls waren dies erste Schritte zu den heutzutage als Power-to-Gas bezeichneten Technologien, die mehr als zehn Jahre später weltweit mit einer Vielzahl von Projekten als wichtiges Element für eine erfolgreiche Energiewende begriffen wurden.

      Diese spannende Entwicklung konnten tausende Ingenieure, die sich am Stralsunder Energiesymposium in den vergangenen 25 Jahren beteiligt haben, nicht nur kommentierend mitverfolgen. Die Konferenz gestaltete den Weg zur Energiewende mit. Studien, Projekte, Diskussionen, das Finden von Projektideen, Projektpartnern, Arbeitsgruppen, Austausch und Anregungen – all dies kennzeichnet so ein Symposium. Strategische und kurzfristige Ziele und Umsetzungen werden aufgezeigt, ermöglichen die Einordnung eigenen Engagements und den Studierenden einen motivierenden Berufseinstieg.

      Die Stralsunder sind Mitglied in einer Reihe überregionaler Forschungs-verbünde, die mit ihren Arbeiten die Konferenz wesentlich prägen. Im Projekt „Netz-stabil“ wird insbesondere die Verbindung der Sektorenkopplung mit der Schaffung wirtschaftlich betreibbarer Speicher und die Übernahme von Netzdienstleistungen durch Einspeiser, Speicher und Verbraucher bearbeitet. „Metha-cycle“ widmet sich der Auslegung von Methanol-Speicherkreisen unter Nutzung von Elektrolysewasserstoff. Das Verbundprojekt „ELMAR“ will die Umsetzung emissionsfreier Schiffsantriebe in der Region u.a. angesichts der norwegischen Vorgabe CO2-freier Fjordschiffahrt ab 2026 voranbringen. Die Etablierung der für die Energiewende notwendigen neuen Technologien in der technischen Umsetzung als auch gesellschaftlichen Verankerung wird der Unternehmens- und Institutsverbund „Campfire“ begleiten.

      Dies sind gute Gründe zum Besuch des Stralsunder Energiesymposiums. Die Veranstalter laden herzlich zur Teilnahme am diesjährigen 25. ein! Außer den ideellen Inhalten gibt es den erfahrungsgemäß gern angenommenen Laborrundgang, Probefahren der Brennstoffzellen-SUV’s (Fahrerlaubnis nicht vergessen!), Techniktouren zur Basisstation des größten deutschen Ostseewindparks und zum Max-Planck-Institut für Plasmaphysik – insgesamt also einen Besuch in der zukünftigen Energiewirtschaft.

      Ein Gefühl für studentische Motivation an den Grenzen des physikalisch Machbaren gibt das Team ThaiGer-H2-Racing mit seinen Leichtrennwagen. Der zweimalige Europameistertitel bei den Wasserstoff-Prototypen und ein hervorragender 4. Platz des Schülerteams GreenDrive bei den Batterie-Prototypen dokumentieren die gelebte Verbindung von Teamgeist und fachlicher Brillianz.

      Die Stralsunder Hochschule tut etwas, damit das Schmelzen der Gletscher eingedämmt werden kann. Sie auch?

      Termin:          7. – 10.11.2018

      Programm unter

      https://www.hochschule-stralsund.de/forschung-und-transfer/institute/institut-fuer-regenerative-energiesysteme/

      Konferenzbeitrag: 120 €, Tageskarte 60 €

      Kostenfreie Teilnahme für Schüler, Studierende, Referenten und Mitglieder der Hochschule Stralsund

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      Sehr geehrte Damen und Herren,

      am Donnerstag, den 8. November um 12:30 Uhr findet für Pressevertreter ein Pressegespräch mit Referenten und den Organisatoren statt. Ort: Haus 4, Raum 300b.

       

      15.10.2018 - Hochschule Stralsund: Deutsch-russischer Doppelabschluss in der Betriebswirtschaftslehre

      Land bei russischen Investoren im oberen Mittelfeld.

      Aus Anlass des bevorstehenden dritten Russlandstages des Landes Mecklenburg-Vorpommern hat die Hochschule Stralsund russische Unternehmen in Deutschland genauer betrachtet. Im Rahmen des „Russian Investment Monitors“ sind dabei mehr als 1.700 deutsche Unternehmen mit russischer Beteiligung analysiert worden. Das Ergebnis bestätigt nach Auffassung von Professor Björn P. Jacobsen das Engagement des Landes Mecklenburg-Vorpommern für die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen: „Bei dem Anteil der Unternehmen mit russischer Beteiligung liegt Mecklenburg-Vorpommern im Mittelfeld der deutschen Bundesländer, zwischen den beiden wirtschaftsstarken Standorten Nordrhein-Westfalen und Baden- Württemberg,“ erklärt Jacobsen.

      Während die absolute Zahl der Unternehmen mit russischer Beteiligung in Mecklenburg- Vorpommern im Vergleich zum Spitzenreiter Berlin überschaubar ist, zeichnen sich die derzeitigen Investitionen durch Nachhaltigkeit aus. „Das Land hat in der Vergangenheit unterschiedliche Erfahrungen mit russischen Investoren gemacht. Die Analyse zeigt auf, dass das Engagement der letzten Jahre nachhaltig und wirtschaftsstrukturell wirksam ist“, so Jacobsen. Investitionen benötigen im Vergleich mit reinen Im- und Exportgeschäften ein weit höheres Maß an Vertrauen in das wirtschaftspolitische Umfeld. Der Russlandtag ist wichtiger Bestandteil im Rahmen der Vertrauensbildung. Die Hochschule Stralsund unterstützt das Land Mecklenburg-Vorpommern bei seiner Zielsetzung, die Handelsbeziehungen zu Russland zu intensivieren. So werden in dem Studiengang „International Management Studies in the Baltic Sea Region“ bereits seit Jahren Studierende für das internationale Umfeld ausgebildet, unter anderem auch in russischer Sprache unterrichtet.

      Beide Partner, die Fachhochschule in St. Petersburg und die Hochschule Stralsund besiegeln ihre Partnerschaft und unterzeichnen anlässlich des Russlandtages mit der größten Fachhochschule in St. Petersburg einen Vertrag zur Einrichtung eines deutsch-russischen Doppelabschlusses. Studierende des Studiengangs „International Management Studies in the Baltic Sea Region“ können dann gleichzeitig einen deutschen und russischen Studienabschluss erwerben, gleiches gilt für die Studierenden der russischen Partnerhochschule. „Wir möchten die Kooperationen des Landes in Richtung Russland und speziell der Partnerregion unseres Bundeslandes seitens der Hochschule Stralsund tatkräftig unterstützen“, so Professorin Petra Maier, Rektorin der Hochschule Stralsund.

      2. Kinder- und Bäumchenfest der Hochschule Stralsund – alle Familien sind herzlich willkommen

      Am Freitag, den 5. Oktober 2018, feiert die Hochschule Stralsund bereits zum zwölften Mal ihr alljährliches Kinder- und Bäumchenfest. Nach der traditionellen Bäumchenpflanzung für neugeborene Hochschulkinder beginnt 15.30 Uhr das öffentliche Kinderfest vor und in der Mensa (Haus 3).
      Alle Kinder und Familien sind herzlich eingeladen.


      "Zum ersten Mal seit Ewigkeiten" begeistern Jennifer und Anja um 16 Uhr in der Elsa & Anna – Show mit Liedern aus dem Disneyfilm "Die Eiskönigin". Zusammen mit Klein und Groß singen, tanzen und toben wir anschließend zu bekannten Kinderliedern. Anschließend besucht Clown Bohnenstange unser Fest und verzaubert mit seiner Ballonmodelage. Zudem erwartet Sie wieder eine Hüpfburg, Ponyreiten sowie zahlreiche Bastelstände und Mitmachstationen.

      Das Fest findet bei schlechtem Wetter in der Sporthalle und der Mensa statt, bei schönem Wetter wird auch draußen gefeiert.

      Für Rückfragen und weitere Informationen steht Ihnen Frau Nancy Stange (Tel. 03831/457071) zur Verfügung. Per E-Mail erreichen Sie das Familiencenter der Hochschule Stralsund unter familiencenter@hochschule-stralsund.de.

       

      Pressemeldungen

      26.09.2018 - Selbstständiges Wohnen im Alter

      26.09.2018 - Selbstständiges Wohnen im Alter

      Hochschule Stralsund mit BMBF-Abschlussveranstaltung zu Gast im Rathaus der Hansestadt Stralsund.

      Rektorin Prof. Petra Maier wirbt seit vielen Jahren aus Überzeugung für regionale Initiativen und Projekte und freute sich besonders über den Gruß aus der Hansestadt. Unter dem Motto „Wohnen im demographischen Wandel“ werden neue Formen der Wohnraumgestaltung und Mobilität aufgezeigt, die langfristige Selbstbestimmung in den eigenen vier Wänden bedeuten. Maier eröffnet in ihrem Beitrag mit einer einfachen Frage: „Ist es nicht unser aller Wunsch, noch möglichst lange in unserem Zuhause selbstbestimmt leben zu können? Wer von uns wäre bereit, sein Heim „vor seiner Zeit“ freiwillig aufzugeben?“. Laut der Online-Umfrage der Statista GmbH steht der Wunsch danach, gesund und fit zu bleiben, für 87% der Befragten ganz oben auf ihrer Agenda. Fragt man weiter, was die wichtigsten Wünsche im Alter sind, so rangieren der Wunsch danach kein Pflegefall zu werden und im eigenen zuhause zu leben ganz weit oben.

      Gemeinsam mit der Universität Rostock, der Consileon Business Consultancy GmbH und der Hochschule Wismar wirbt Maier engagiert um eines der größten regionalen Förderprojekte. Ziel dabei ist es, die Wohnwirtschaft, regionale Unternehmen, politische Akteure und wichtige Träger aus Medizin und Pflege an einem Tisch zu bekommen. Noch nie wurde der demographische Wandel so ganzheitlich gedacht. Dabei liegt für Maier und ihre Mitbewerber der Schwerpunkt in der Kommunikation mit denjenigen, denen technische Neuerungen den Alltag erleichtern sollen. „Es soll nichts entwickelt werden, was letztendlich keiner braucht oder versteht“, so Prof. Teipel der Universität Rostock. „Im Besonderen Menschen mit Demenz benötigen Ansprache und Hilfestellung.“ Prof. Wienecke der Hochschule Wismar ergänzt dazu: „Insgesamt werden diejenigen, die am Ende den demographischen Wandel ganz konkret bewältigen müssen, intensiv eingebunden“.

      Barrierefreies Bauen in bestehenden Immobilien stellt dabei eine große Herausforderung dar, ist aber längst überfällig. „Wir müssen eine gute und transparente Kommunikation mit der Wohnwirtschaft, den Fachkräften aus Pflege und medizinischer Versorgung, dem Handwerk und den Patienten selbst aufbauen“, betont Maier.

       

      20.07.2018 - Vortrag im Planetarium zu Sternbildern des Sommerhimmels

      20.07.2018 - Vortrag im Planetarium zu Sternbildern des Sommerhimmels

      Am Mittwoch, den 8. August 2018, 19:00 Uhr lädt der Förderverein der Hochschule Stralsund zu einem weiteren öffentlichen Vortrag in der Reihe „Der aktuelle Sternenhimmel über Stralsund“ in das Planetarium ein. 

      Referent J. Wolfgang Herbst wird für alle Sterneninteressierte über die Sternbilder des Sommerhimmels und deren Sternbildsagen Interessantes berichten. Im Mittelpunkt des Vortrages stehen die Sommersternbilder Schwan, Lyra und Adler, die das Sommerdreieck bilden.

      Die Veranstalter weisen darauf hin, dass keine Reservierungen vorgenommen werden können und die Platzkapazität begrenzt ist.

       

      12.07.2018 - Ein Studium in Stralsund verspricht Freiheit und Abenteuer: Bewerbungsphase noch bis zum 31. August // Die Hansestadt Stralsund und ihre Hochschule trommeln gemeinsam um die Herzen künftiger Studierender

      12.07.2018 - Ein Studium in Stralsund verspricht Freiheit und Abenteuer: Bewerbungsphase noch bis zum 31. August // Die Hansestadt Stralsund und ihre Hochschule trommeln gemeinsam um die Herzen künftiger Studierender

      "Volle Fahrt voraus: amt. Rektorin Petra Maier und Oberbürgermeister Alexander Badrow im vollen Einsatz für Stralsund. Hansestadt und Hochschule gehen gemeinsam Themen, Projekte und Herausforderungen an, als erstes die Werbung für ein Studium in Stralsund." Fotonachweis: Christian Rödel

      Plakate und Citylights sind nicht zu übersehen: Die Hochschule Stralsund beklebt mit ihrem Motiv alle Flächen, die in Stralsund und auf Rügen noch zu kriegen sind. Schließlich hat die Reisezeit längst begonnen und Besucher, Gäste und Einheimische sollen einmal mehr auf den Hochschulstandort unmittelbar am Strelasund aufmerksam gemacht werden.

      „Mit der aktuellen Kampagne möchten wir zeigen, dass wir als Hochschule auch anders können und die Schlagzeilen der Vergangenheit endlich hinter uns lassen wollen“, erklärt die amtierende Rektorin Petra Maier selbstkritisch. „Es ist an der Zeit, dass wir unser fachliches und pädagogisches Know-how wieder in den Mittelpunkt unserer Kommunikation stellen und junge Menschen davon überzeugen, dass sich studieren und leben in Stralsund nicht nur lohnen, sondern langfristig auszahlen“, ist sich die amtierende Rektorin sicher.

      Dabei überzeugt die Hochschule Stralsund einmal mehr mit maritimem Flair und Lebensqualität. Getreu dem Motto: Studieren, wo andere Urlaub machen. Die Hochschule, die sich aus den drei Fakultäten Wirtschaft, Maschinenbau sowie Elektrotechnik und Informatik zusammensetzt, achtet bei der Ausbildung ihrer Studierenden konsequent auf eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. Zahlreiche Kooperationen, u. a. mit Unternehmen in der Stadt Stralsund und Umgebung stellen sicher, dass die Studierenden sich nicht in einen Elfenbeinturm zurückziehen, sondern ganz konkret an Lösungen arbeiten, die später im Berufsleben gefragt sind.

      „Im Unterschied zu größeren Hochschulen sind unsere Teams überschaubar – man kennt sich persönlich“, sagt Maier. „Das enge Betreuungsverhältnis ist ein entscheidender Qualitätsvorteil. Denn nur, wenn Studierende und Professoren bei der Projektarbeit Hand in Hand arbeiten, entwickelt sich echtes Praxis-Know-how. Die neuen Erkenntnisse finden bei uns zudem schnellen Eingang in die theoretischen Lerninhalte.“ Aktuell sind rund 2.200 Studierende an der HOST eingeschrieben. Ein familiäres Verhältnis prägt das Leben auf dem Campus: Hörsaal, Mensa und das legendäre Studentenwohnheim „Holzhausen“ sind fußläufig erreichbar. Viele Studentenunterkünfte und Sportstätten liegen auf dem Campus - direkt an der Ostsee mit eigenem Zugang zum Wasser. Der hochschuleigene Wassersportverein bietet Segelkurse an. Und nach dem Motto – wer hart arbeitet muss auch kräftig feiern - werden hier im Sommer Beach-Partys und Live-Events organisiert.

      Mit der aktuellen Kampagne bewegt die Hochschule sich auf neues Terrain. Bislang hat es eine Kampagne in diesem Format nicht gegeben. „Design, Copy und Farben richten sich gezielt an junge Menschen, die noch unentschlossen sind, noch nicht den großen Fahrplan in der Tasche haben und auf der Suche sind – nach Freiheit, Abenteuer, aber auch nach Orientierung und Identität“, erklärt Julia Danne, Leiterin der Hochschulkommunikation, die mit ihrem Team die Kampagne entwickelt hat. Die zentrale Botschaft: Es ist cool, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und Verantwortung für sich zu übernehmen. Trotzdem ist es nicht spießig, direkt nach dem Abitur zu studieren. Gerade weil ich mich um meine Zukunft kümmere, erlebe ich Freiheit und Abenteuer mehr denn je.

      Noch bis zum 31. August können sich Studieninteressierte an der Hochschule Stralsund bewerben. Wer noch unentschlossen ist kann bis dahin das Angebot der Studierendenberatung in Anspruch nehmen oder die Gelegenheit nutzen, nach terminlicher Vereinbarung, mit Professoren selbst ins Gespräch zu kommen. Weitere Informationen erteilt Ansprechpartnerin Carola Woller unter studienberatung@hochschule-stralsund.de oder unter 03831 456532.



      Bildunterschrift: "Volle Fahrt voraus: amt. Rektorin Petra Maier und Oberbürgermeister Alexander Badrow im vollen Einsatz für Stralsund. Hansestadt und Hochschule gehen gemeinsam Themen, Projekte und Herausforderungen an, als erstes die Werbung für ein Studium in Stralsund."

      Fotonachweis: Christian Rödel

       

       

       

       

       

      10.07.2018 - Shell Eco-marathon 2018 in London: Europameistertitel für das ThaiGer-H2-Racing Team der Hochschule Stralsund

      10.07.2018 - Shell Eco-marathon 2018 in London: Europameistertitel für das ThaiGer-H2-Racing Team der Hochschule Stralsund

      Auch in diesem Jahr konnte das ThaiGer-H2-Racing Team der Hochschule Stralsund den Titel beim Shell Eco-marathon verteidigen und in der Kategorie der Wasserstoff-Prototypen wiederholt den Sieg nach Hause holen.

      Der Shell Eco-marathon Europe ist der weltgrößte Energieeffizienzwettbewerb und auch in diesem Jahr traten mehr als 143 Teams aus ganz Europa und Nordafrika im Queen Elisabeth Olympia Park gegeneinander an. Dabei rang das Team der Hochschule Stralsund in der Kategorie „Wasserstoffelektrische Prototypen“ mit zwölf weiteren Teams um den Europameistertitel. Mit nur einem Kubikmeter Wasserstoff zeigte die Ergebnisanzeige nach dem ersten Wertungslauf 779 Kilometer an. Damit hatte das ThaiGer-H2-Racing Team bereits von Beginn an die Nase vorn. Auch Rahmenbedingungen und technische Organisation wurden in diesem Jahr einmal mehr professionalisiert. Die Vorbereitung auf das große Rennen lief auf Hochtouren, alle fassten mit an. „Durch die gedrosselte Stromversorgung endete unser Probelauf vorzeitig, dafür war der erste Wertungslauf ein voller Erfolg. Nach 15 Runden mit je 945 Metern ließ Fahrerin Theresa Thiem den ThaiGer ausrollen“, so Projektleiter Dr. Johannes Gulden. Mit einem Verbrauch von 18,3 Litern, also 1,62 Gramm setzte sich das Team an die Spitze der Rangliste und ließ Turin hinter sich.

      Mit dem ThaiGer V startete in London gleichzeitig erstmals das Greendrive-Team des Stralsunder Schulzentrum am Sund unter der Leitung von Detlef Mittelstädt in der Klasse der Batterie-Prototypen. Mit nur minimalem Abstand auf die Vorjahressieger aus Italien erreichten diese einen ordentlichen vierten Platz und ließen unter anderem die Vorjahresdritten der TU Graz weit hinter sich.

       

      28.06.2018 - Vortragsreihe Familienleben an der Hochschule Stralsund „Social Media – Fluch und Segen für Familien“

      28.06.2018 - Vortragsreihe Familienleben an der Hochschule Stralsund „Social Media – Fluch und Segen für Familien“

      Im Rahmen der Vortragsreihe Familienleben organisiert die Hochschule Stralsund für  alle Interessierten am 4. Juli 2018 um 19:00 Uhr einen Vortrag „Social Media – Fluch und Segen für Familien“ in Haus 4, Hörsaal 8.

      Marco Bittner vom Chamäleon Stralsund e.V. ist im Bereich Jugendsozialarbeit  vorrangig für Sucht- und Medienprävention zuständig. In seinem Vortrag wird er die Gefahren und auch die Chancen der digitalen Welt veranschaulichen.
      Worin liegen die Gefahren und auch die Chancen der digitalen Welt? Woran erkenne ich, ob mein Kind oder mein*e Partner*in abhängig ist von Computerspielen? Welche Möglichkeiten gibt es, um sich vor diesen Gefahren zu schützen und wer kann mir helfen?

      Für Fragen steht Nancy Stange, Mitarbeiterin des Familiencenters der Hochschule Stralsund, gern zur Verfügung Tel.: 03831 – 45 7071, E-Mail: familiencenter@hochschule-stralsund.de

      22.06.018 - Preisträger des Hochschul-Ideenwettbewerbs in Stralsund prämiert

      22.06.018 - Preisträger des Hochschul-Ideenwettbewerbs in Stralsund prämiert

      Zahlreiche Gäste folgten der Einladung der Hochschule Stralsund zur Prämierung der Preisträger des diesjährigen Hochschulideenwettbewerbes „Inspired – Der Ideenwettbewerb. In MV.“ am 20. Juni 2018.

      Von den 40 angemeldeten Ideen durften die besten 11 Ideenträger ihre Ideen vor einer Jury aus Vertretern von Wirtschaft und Wissenschaft unter Leitung des Juryvorsitzenden Prof. Dr. Heiko Auerbach präsentieren.

      Den 1. Platz und 1.500 EUR von der Sparkasse Stralsund gewannen Arnold Lange und Mathias Kuttig mit ihrer Idee „RoBrix“, die aus einem Forschungsprojekt der Hochschule hervorging. Bei RoBrix handelt es sich um ein wandlungsfähiges und mobiles Robotersystem. Über den 2. Platz und 1.234 EUR des Stralsunder Mittelstandsvereins e.V. konnte sich Hannes Mirow freuen, der in Kürze mit der Herstellung und dem Vertrieb passgenauer Schienbeinschützer für Fußballer beginnt. Tim Stoye und Paul Netzel sicherten sich mit ihrer Idee „Memoboard“, die Alzheimerpatienten eine bessere Lebensqualität ermöglichen soll, nicht nur den mit 500 EUR dotierten 3. Platz der Brunel GmbH, sondern konnten zusätzlich sowohl den mit 1.000 EUR dotierten Sonderpreis Technik von ml&s sowie den mit 500 EUR ausgelobten Sonderpreis für die innovativste Idee der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft gewinnen.

      Erstmalig in diesem Jahr wurde der mit 1.000 EUR dotierte Sonderpreis „E-Mobilität auf dem Wasser“ der Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern an das Team um Christoph Hering für die Idee „Pedelec Boat“ vergeben. Die weiteren Sonderpreise in Höhe von je 500 EUR gingen an das internationale Team um Anton Förster, gestiftet von der adesso AG sowie an die Idee für ein innovatives Beleuchtungssystem für das Team um Jonas Trittler, die von Intero Technologies prämiert wurden. Die besten Ideenträger werden die Stralsunder Hochschule nun beim Landeswettbewerb am 19.07. in Wismar vertreten.

      19.06.2018 - Kanzlerwahl an der Hochschule Stralsund: Erweiterter Senat wählt Micha Leckebusch zum neuen Kanzler

      19.06.2018 - Kanzlerwahl an der Hochschule Stralsund: Erweiterter Senat wählt Micha Leckebusch zum neuen Kanzler


       Micha Leckebusch wird im dritten Wahlgang mit der erforderlichen Mehrheit der Stimmen zum neuen Kanzler der Hochschule Stralsund gewählt.

      „Ich freue mich über das entgegengebrachte Vertrauen und auf eine gute Zusammenarbeit“, so Leckebusch sichtlich erfreut. Der 1966 in Siegen geborene, studierte Betriebswirt ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt seit 1996 in Erfurt. Als Finanzdezernent war er zuvor an der Universität Leipzig und an der Universität Düsseldorf tätig. Nach der Bestellung durch das Ministerium wird Micha Leckebusch das Amt des Kanzlers zum 1. Januar 2019 übernehmen. Das Rektorat heißt Leckebusch herzlich willkommen und blickt neugierig einer guten und spannenden Zusammenarbeit entgegen.

      15.06.2018 - Vortragsreihe Familienleben: „Betreuungsrecht, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ Vortrag an der Hochschule Stralsund

      15.06.2018 - Vortragsreihe Familienleben: „Betreuungsrecht, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ Vortrag an der Hochschule Stralsund

      Die Hochschule Stralsund lädt im Rahmen der Vortragsreihe „Familienleben“ alle Interessierten am 20. Juni 2018 um 17:30 Uhr zum Vortrag „Betreuungsrecht, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ ins Haus 4 Hörsaal 3 ein.

      In dieser Veranstaltung wird Frau Anke Novakov zum Betreuungsrecht, zur Vorsorge-vollmacht und Patientenverfügung informieren.

      Haben Sie sich eigentlich schon einmal überlegt, was passiert, wenn Sie einen Unfall haben? Wer darf entscheiden, wo und wie Sie behandelt werden? Wer kümmert sich um Ihren Alltag, wie bspw. Versicherungen, die Kinder oder auch nur die Krankmeldung beim Arbeitgeber? All diese Aufgaben werden dann von Ihren nahen Angehörigen übernommen, aber diese dürfen das nur, wenn Sie entsprechende Vorkehrungen getroffen haben. Selbst bei Ehepaaren, ist es nicht automatisch so, dass der Partner sämtliche Entscheidungen übernehmen darf. Das Gleiche gilt, wenn Kinder ihre Eltern betreuen möchten. Wie genau Sie im Ernstfall Ihren Angehörigen viel Papierkram und entsprechende Behördengänge ersparen können, wird Frau Novakov Ihnen in dieser Veranstaltung praxisnah erklären.

      Die Referentin Frau Novakov ist seit über 20 Jahren in der Betreuungsbehörde tätig und hat mit der Kreisgebietsreform die Leitung des Fachgebietes übernommen. In der Betreuungsbehörde arbeiten insgesamt 12 Mitarbeiter*innen an vier Standorten in Stralsund, Grimmen, Ribnitz-Damgarten und Bergen auf Rügen.

      Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Nancy Stange, Familiencenter der Hochschule Stralsund, Tel.: 03831 – 45 7071, E-Mail: familiencenter@hochschule-stralsund.de

      13.06.2018 - Preisverleihung Hochschulideenwettbewerb Über 40 Ideen wurden von Studierenden und Absolventen aller Fakultäten der Hochschule Stralsund eingereicht

      13.06.2018 - Preisverleihung Hochschulideenwettbewerb Über 40 Ideen wurden von Studierenden und Absolventen aller Fakultäten der Hochschule Stralsund eingereicht

      Am Mittwoch, dem 20. Juni 2018, ab 17:00 Uhr, findet die festliche Prämierungsfeier im Foyer von Haus 19 (Fakultät für Maschinenbau) statt.
      Mit Wissen und Forschung Geld verdienen – das ist das Ziel von "Inspired - Der Ideenwettbewerb. In MV.“, ein Verbundprojekt der Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern sowie verschiedener außeruniversitärer Forschungseinrichtungen unter Trägerschaft des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit.

      Nachdem die besten Ideenträger ausgewählt wurden und diese ihre Idee vor der Fachjury präsentiert haben, erfolgt nun die Prämierung. Zahlreiche Unterstützer haben auch in diesem Jahr wieder dazu beigetragen, dass die Hochschule Stralsund die Ideenträger mit attraktiven Geld- und Sachpreisen auszeichnen kann.

      Wieder einmal zeigt der Ideenwettbewerb, dass weit vor der Unternehmensgründung kreative Ideen identifiziert, weiterentwickelt und durch eine intensive Unterstützung der Partner zur Gründungsreife geführt werden müssen. Dass dies zum Erfolg führen kann, haben Unternehmensgründungen wie GWA Hygiene, Treibholz und Suncruisr bewiesen.

      12.06.2018 - Rektorenwahl an der Hochschule Stralsund: Erweiterter Senat wählt mit entschiedener Mehrheit Petra Maier als neue Rektorin

      12.06.2018 - Rektorenwahl an der Hochschule Stralsund: Erweiterter Senat wählt mit entschiedener Mehrheit Petra Maier als neue Rektorin

      Am Dienstag, dem 12. Juni 2018 wählte der Erweiterte Senat mit 25 von 34 anwesenden Senatsmitgliedern die derzeit amtierende Rektorin Prof. Dr.-Ing. Petra Maier zur neuen Rektorin der Hochschule Stralsund.

      Nach nur einem Wahlgang stand das Ergebnis fest. Petra Maier soll künftig als gewählte Rektorin die Geschäfte der Hochschule Stralsund lenken und leiten. Maier wurde mit 25 zu 7 Stimmen für den zweiten Kandidaten gewählt, 2 Stimmabgaben wurden als ungültig gewertet. Dabei positionierte sich die amtierende Rektorin deutlich in ihrem zweiten Vortrag. Vorgesehen war, dass sich, nach einem ersten Wahlversuch am 15. Mai 2018, heute erneut vier Kandidaten dem Wahlprozedere stellen sollten. Ein Kandidat hat seine Bewerbung zurückgezogen, ein weiterer Kandidat hat seine Bewerbung aufrechterhalten ohne noch einmal vor dem Erweiterten Senat vorzusprechen und eine weitere Absage erfolgte kurzfristig.

      „Als Rektoratsmitglied bin ich überzeugt, dass der Erweiterte Senat mit der Wahl Petra Maiers zur Rektorin eine sehr gute Entscheidung für die Hochschule Stralsund getroffen hat. So sind Kontinuität und Stabilität gewahrt und die Hochschule kann ihren Kurs in Richtung Zukunftsfähigkeit fortsetzen“, erklärt Prof. Dr. Dirk Engel, Prorektor für Studium und Lehre.

      Petra Maier wurde am 22. August 1972 im Süden von Berlin geboren, studierte an der TH Wildau und absolvierte ihre Promotion in Loughborough (UK). Sie ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in der Nähe von Stralsund. „Meine Familie und ich haben hier in der Region unsere Heimat gefunden. Wir fühlen uns hier sehr verbunden“, betont Maier. Seit über einem Jahrzehnt lehrt und forscht Maier als Professorin für Maschinenbau an der Hochschule Stralsund und ist überzeugt, dass man gerade hier in der Region sehr viel bewegen kann. Für Maier trage vor allem eine starke Auseinandersetzung mit der Region zum Erfolgsrezept einer national wie international erfolgreichen Hochschule bei. „Nur wer lokal verankert ist, über starke Wurzeln und belastbare Netzwerke verfügt, kann auch international erfolgreich agieren“, ist Maier überzeugt. Der Hochschule selbst stehen große Herausforderungen bevor. Eine jüngst nur hochschulintern bekannte Mitarbeiterbefragung, die heute in Auszügen von der Ostsee-Zeitung veröffentlicht wurde, zeigt hingegen ein geteiltes Stimmungsbild. „Es gibt konstruktive und nachvollziehbare Kritik, aber auch einige wenige Mitarbeiter, die mit destruktiven Äußerungen die hervorragende tägliche Arbeit von Professoren und Mitarbeitern in Abrede stellen“, ist Maier überzeugt. Bereits in ihrer Bewerbungsrede setzte Maier Schwerpunkte in den Bereichen Personalpolitik und Führungskultur. „Es ist wichtig, dass wir auf die Befragung reagieren und die konstruktive Kritik der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ernst nehmen“, erklärt Maier. „Es muss uns gelingen an einem Strang zu ziehen, aber bitte in die gleiche Richtung.“

      06.06.2018 - Hoher Besuch bei den Stralsunder Steuerwissenschafts- und Praxistagen

      06.06.2018 - Hoher Besuch bei den Stralsunder Steuerwissenschafts- und Praxistagen

      Am Montag, dem 11. Juni 2018, mit Beginn um 10.30 Uhr, finden zum 5. Mal in Zusammenarbeit mit BeSt² (Berlin-Stralsunder Zentrum für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre) die Stralsunder Steuerwissenschafts- und Praxistage in der Fakultät für Wirtschaft (Haus 21, Hörsaal 4) an der Hochschule Stralsund statt.

      Auch in diesem Jahr ist der Fakultät für Wirtschaft, unter der Leitung des Dekans Prof. Dr. Heiner Richter, erneut eine hochkarätige Besetzung gelungen. Neben zahlreichen Referenten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik werden auch der Vorsitzende Richter des IV. Senats des Bundesfinanzhofs aus München, Michael Wendt, der Finanzminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus Schwerin sowie die Ministerialrätin des Bundesfinanzministeriums aus Berlin der Veranstaltung beiwohnen.

      In Beiträgen aus Wissenschaft, Rechtsprechung, Verwaltung und Beratungspraxis werden Brennpunkte des deutschen und internationalen Steuerrechts referiert und diskutiert. Besondere Höhepunkte bilden dabei die Amtsveranlagung für Rentnerinnen und Rentner, die Auswirkungen der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs auf das nationale Steuerrecht sowie die aktuellen Entwicklungen in der Besteuerung der Personengesellschaften. Für weiteren Gesprächsstoff sorgen außerdem ungeklärte Rechtsfragen bezüglich der Gewerbesteuer sowie das Anti-BEPS-Projekt der OECD und der G-20-Staaten.

      Weitere Informationen und das entsprechende Tagungsprogramm finden Sie im Veranstaltungskalender auf der Webseite der Hochschule Stralsund. Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben.

      04.06.2018 - Studium generale "Digitale Transformation: Lösungsansätze einer auf den Gesundheitsmarkt spezialisierten Bank

      04.06.2018 - Studium generale "Digitale Transformation: Lösungsansätze einer auf den Gesundheitsmarkt spezialisierten Bank

      Am Mittwoch, dem 13. Juni 2018, findet um 18:00 Uhr in Haus 21, Hörsaal 4 ein weiterer Vortrag der Veranstaltungsreihe Studium generale an der Hochschule Stralsund statt. Damian Beldycki, Digital Leader apoFuture, von der Deutschen Apotheker-und Ärztebank, Düsseldorf spricht zum Thema "Digitale Transformation: Lösungsansätze einer auf den Gesundheitsmarkt spezialisierten Bank".
      Die Finanzbranche steht, wie die übrige Wirtschaftswelt, vor einem Wandel, der unter dem Megatrend Digitalisierung zusammengefasst wird. Eine generelle Blaupause für die Digitalisierung der Finanzbranche existiert nicht. Unter dem Schlagwort Digitalisierung entstehen aber bereits heute zahlreiche neue Finanzprodukte, es werden bestehende Produkte und Dienstleistungen verbessert und dabei oft die Grenzkosten der Abwicklungsprozesse gesenkt. Zusätzlich ist die apoBank, als spezialisierte Bank im Gesundheitsmarkt, von der Digitalisierung des Gesundheitsmarktes strukturell betroffen. Unter dem Schlagwort „DigitalHealth“ entstehen neue Entwicklungspfade, wie computergestützte Diagnostik und Therapie oder Wearables und Tracking, die ebenfalls den Gesundheitsmarkt fundamental transformieren werden.
      Ziel des Vortrags ist es, einen Überblick über die Herausforderungen für Finanzdienstleister durch die Digitalisierung zu geben. Des Weiteren werden aktuelle Lösungsansätze aus der Praxis der apoBank vorgestellt. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die kulturelle Komponente der Digitalen Transformation gelegt.

      04.06.2018 - Vortrag mit Experimenten zur Plasmaforschung

      04.06.2018 - Vortrag mit Experimenten zur Plasmaforschung

      Am Mittwoch, dem 13. Juni findet an der Hochschule Stralsund ein öffentlicher Experimentalvortrag zum Thema "Plasma – Der 4. Aggregatzustand - Vielfalt in Forschung und Anwendung" statt.

      Prof. Dr. Jürgen Röpcke und Dr. Jörg Ehlbeck vom Leibniz-Institut fürPlasmaforschung und Technologie e. V. werden im Haus 5, Hörsaal 1 derHochschule über den sogenannten "4. Aggregatzustand" sprechen und interessante Demonstrationsversuche vorführen sowie über die neuesten Anwendungsgebiete sprechen. 

      Alle Interessenten sind dazu herzlich eingeladen. Beginn ist 17:30 Uhr. 



      30.05.2018 - Harvard und Hochschule Stralsund ziehen bei neuem „Health-Master“ an einem Strang

      30.05.2018 - Harvard und Hochschule Stralsund ziehen bei neuem „Health-Master“ an einem Strang

      Stralsund – 29. Mai 2018. Ab 2019 startet die Hochschule Stralsund (HOST) mit dem neuen Masterstudiengang „Gesundheitsökonomie“. Der Clou: Sowohl Absolventen der Gesundheitswissenschaften als auch der Wirtschaftswissenschaften steht der „Health-Master“ offen. Der Studienplan bereitet dabei gezielt auf die digitale Transformation im Gesundheitswesen vor.  Hervorragende Teilnehmer können ihre Abschlussarbeit oder ein Projekt an der renommierten Harvard University in den USA durchführen.

      „Mit dem neuen Masterprogramm setzt die Hochschule Stralsund den seit 2017 in der Forschung eingeschlagenen Weg konsequent fort und gibt bundesweit neue Impulse für die Gesundheitsökonomie“, sagt Thomas Mayrhofer, Professor für Volkswirtschaftslehre an der HOST sowie Lecturer an der Harvard University in Boston. Im Forschungsschwerpunkt für Gesundheitstechnologien (E-Health) und Gesundheitswirtschaft der Hochschule Stralsund sind bereits mehr als ein Dutzend Professoren aktiv.

      Stralsund hat weltweit renommierte Forschungspartner
      Die Hochschule Stralsund ist zudem in ein weltweites Forschungsnetzwerk eingebunden und kooperiert in den USA mit der Harvard University, der Duke University, sowie der Oregon Health and Science University. Zusätzlich gibt es verschiedene Projekte mit den Universitäten Yale, Cornell, Brown, Chicago sowie Los Angeles und noch zahlreichen anderen. In diesem Zusammenhang übernimmt Stralsund beispielsweise die Datenauswertung für große klinische Studien, die in den USA durchgeführt werden. „Allein in meiner Arbeitsgruppe werden derzeit rund 20 Projekte mit den Universitäten Harvard und Duke betreut“, berichtet Professor Mayrhofer. Für hervorragende Studierende besteht daher die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeit oder ein Projekt an der medizinischen Fakultät der Harvard University in Boston im Flaggschiff-Krankenhaus durchzuführen (Massachusetts General Hospital).

      Digitalisierung im Gesundheitswesen
      Die Stralsunder Forscher treiben darüber hinaus zukunftsweisende Themen für das Gesundheitswesen von morgen voran. Von zentraler Bedeutung dabei: die Digitalisierung. Das neue Masterprogramm bietet den Studenten die Chance, sich in drei digitalen Bereichen zu spezialisieren: Mit der Fachkompetenz „Informationssysteme“, die etwa für die Anwendung der Telemedizin benötigt wird, „Datenmanagement“ - mit Blick auf Ressourcensteuerung im Gesundheitswesen - oder „IT-Sicherheit“. „Die digitale Transformation im Gesundheitswesen läuft auf Hochtouren“, sagt Professor Mayrhofer. „Das Anwendungspotential ist riesig - wird in Deutschland aber bislang nur ansatzweise genutzt.“  Die Einführung von Videosprechstunden, digital gestützter Fernbetreuung oder die elektronische Patientenakte werden rege diskutiert. Die Folge: Für die medizinische Versorgung müssen neue digitale Fähigkeiten entwickelt werden. „Diese neuen Kernkompetenzen vermittelt die Hochschule Stralsund in ihrem neuen Masterprogramm. Für unsere Absolventen sehen wir daher hervorragende Perspektiven in der Gesundheitswelt von morgen“, so Professor Mayrhofer.

      Über die Hochschule Stralsund
      Die Hochschule Stralsund hat sich mit dem Leitgedanken „Praxis verstehen – Chancen erkennen – Zukunft gestalten“ ein ambitioniertes Leitbild gegeben, an dessen Verwirklichung sie über Jahre kontinuierlich arbeitet. Sie zeigt ihr unverwechselbares Profil auf den Gebieten Informatik, Technik, Tourismus und Wirtschaft. Sie bietet eine praxisorientierte Lehre und Forschung, gerichtet auf Interdisziplinarität, gesellschaftliche Relevanz und beruflichen Anwendungsbezug. Ein vertrauensvoller Umgang von Lehrenden und Studierenden sowie die engagierte Förderung frauenspezifischer Belange prägen das Hochschulklima. Familienfreundliche Studien- und Arbeitsbedingungen erleichtern die Vereinbarkeit von Studium, Beruf, Familie und ermöglichen Chancengleichheit zwischen Hochschulmitgliedern ohne und mit familiären Aufgaben. Die Hochschule Stralsund stellt sich flexibel den vielfältigen Herausforderungen in der Hochschulausbildung zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Dies zeigt sich in ihren innovativen Bachelor- und Masterstudiengängen. Ergänzend entwickelt sie arbeitsmarktgerechte Weiterbildungskonzepte für ein lebenslanges Lernen. Die Hochschule Stralsund fördert in hohem Maße die Internationalisierung zur fachwissenschaftlichen Zusammenarbeit in Lehre und Forschung. Die Hochschule Stralsund pflegt intensive Kontakte zu Wirtschaftsunternehmen und anderen nationalen sowie internationalen Einrichtungen. Sie versteht sich als Motor der regionalen Wirtschaft und als Partner der kleinen und mittleren Unternehmen Vorpommerns.


      29.05.2018 - STRALSUND? LÄUFT! – UNSERE STADT GEGEN BLUTKREBS

      29.05.2018 - STRALSUND? LÄUFT! – UNSERE STADT GEGEN BLUTKREBS

      Großer Spendenlauf mit Typisierungsaktion in Stralsund

      Am Sonntag, dem 24.06.2018, organisieren neun Tourismusstudentinnen der Hochschule Stralsund mit Unterstützung des Lions-Club Stralsund für die DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) einen Spendenlauf auf dem Gelände der Hochschule Stralsund mit Livemusik und Grillen für Jung und Alt, um auf das wichtige Thema Knochenmarkspende aufmerksam zu machen.

      Von 13.00 Uhr an besteht die Möglichkeit, sich vor Ort über die Arbeit der DKMS zu informieren und sich idealerweise direkt als Knochenmarkspender typisieren zu lassen. Für alle teilnehmenden Läufer geht es dann um 15.00 Uhr direkt von der Hochschule Stralsund aus auf die 5 Kilometer lange Rundstrecke am Sund entlang.

      Im Anschluss an den Lauf sind alle Teilnehmer und alle interessierten Stralsunder Bürger herzlich zu einem bunten Programm mit Live-Musik und Grillen eingeladen.

      Gegen eine Startgebühr von 5 Euro können sich Interessierte an unserem Stand bei den Hafentagen Stralsund am ersten Juniwochenende sowie am 30.05.2018, 31.05.2018, 12.06.2018 und 21.06.2018 von jeweils 11.00 Uhr -14.00 Uhr im Mensafoyer der Hochschule Stralsund für den Lauf anmelden.

      29.05.2018 - Stralsunder Studierende auf Wirtschaftskonferenz in Schweden

      29.05.2018 - Stralsunder Studierende auf Wirtschaftskonferenz in Schweden

      Acht Studierende in Malmö - Themenschwerpunkt „Feste Fehmarnbeltquerung“

      Acht Studierende des Studiengangs "International Management Studies in the Baltic Sea Region" sind am 28. und 29. Mai auf eine internationale Wirtschaftskonferenz nach Malmö (Schweden) eingeladen. Sie werden dort unter anderem an einem Workshop zur zukünftigen Entwicklung der Wirtschaftsregion Malmö - Kopenhagen - Hamburg teilnehmen und gemeinsam mit Wirtschaftsvertretern Zukunftsszenarien erarbeiten. "Die Einladung unserer Studierenden auf die Konferenz ist eine Anerkennung ihrer Kompetenz zu dem Thema der Festen Querung über den Fehmarnbelt", so Prof. Dr. Björn P. Jacobsen von der Hochschule Stralsund (HOST), der die Studierenden begleitet.

      Im vergangenen November hatten die Studierenden eine Studie zur Wahrnehmung des europäischen Großprojektes "Feste Fehmarnbeltquerung" angefertigt und unter anderem dem Vorsitzenden des Verkehrsausschusses im dänischen Parlament vorgestellt. Daneben wurden die Studienergebnisse auch dem staatlichen dänischen Unternehmen Femern A/S, das mit dem Bau der Festen Fehmarnbeltquerung beauftragt ist, vorgestellt. Von dort erhielten die Studierenden jetzt die Einladung ihr Wissen im Rahmen der Konferenz in Malmö einzubringen.
      Der Studiengang "International Management Studies in the Baltic Sea Region" bereitet die Absolventen auf eine Berufstätigkeit in einem internationalen Umfeld, schwerpunktmäßig in einem Ostseeanrainerstaat vor. Jährlich zum Wintersemester nehmen zwischen 40 und 50 Studierende das komplett englischsprachige Studium an der Hochschule Stralsund auf.

      16.05.2018 - Vortrag im Planetarium zu Sternbildern des Frühlinghimmels

      16.05.2018 - Vortrag im Planetarium zu Sternbildern des Frühlinghimmels

      Am Donnerstag, den 24. Mai 2018, 19:00 Uhr lädt der Förderverein der Hochschule Stralsund zu einem weiteren öffentlichen Vortrag in der Reihe „Der aktuelle Sternenhimmel über Stralsund“ in das Planetarium ein.

      Referent J. Wolfgang Herbst wird an diesem Abend Interessantes über die Sternbilder des Frühlinghimmels und deren Sternbildsagen berichten sowie Antworten darauf geben, warum das Osterfest zu wechselnde Zeiten stattfindet. Im Mittelpunkt steht u. a. das Sternbild Jungfrau.

      Die Veranstalter weisen darauf hin, dass keine Reservierungen vorgenommen werden können und die Platzkapazität begrenzt ist.


      15.5.2018 - Informationen zur Wahl einer neuen Rektorin /eines neuen Rektors der Hochschule Stralsund

      15.5.2018 - Informationen zur Wahl einer neuen Rektorin /eines neuen Rektors der Hochschule Stralsund

      Die Wahl einer neuen Rektorin / eines neuen Rektors kam in der heutigen Sitzung des 1. Erweiterten Senats nicht zu Stande. Die im dritten Wahlgang erforderliche Mehrheit der anwesenden Mitglieder des 1. Erweiterten Senats wurde von keinem der in diesem Wahlgang zur Wahl stehenden Kandidat*innen erreicht.

      Das weitere Verfahren richtet sich nach der Wahlordnung. Zur Neuwahl kann der Senat die Nominierungsliste bestätigen, ergänzen oder neu aufstellen.

      09.05.2018 - Hochschulranking: Hochschule Stralsund erreicht sehr gute Ergebnisse im Fach Informatik

      09.05.2018 - Hochschulranking: Hochschule Stralsund erreicht sehr gute Ergebnisse im Fach Informatik

      Im aktuellen CHE Hochschulranking hat die Informatik die Nase weit vorn.

      Der neue Studienführer 2018/2019, herausgegeben von der überregionalen Wochenzeitung „Die Zeit“, ist am 9. Mai erschienen und vermittelt auf einen Blick, welche Hochschulen im bundesweiten Vergleich die Nase vorn haben. Einmal mehr ist auch die Hochschule Stralsund wieder auf der Pole Position vertreten. Das Fach Informatik punktet im Besonderen bei den Kriterien „Unterstützung am Studienanfang“ und „Kontakt zur Berufspraxis“.

      Das CHE Hochschulranking

      Mit dem Hochschulranking bietet das CHE seit 20 Jahren für über 30 Fächer Studieninteressierten Informationen und Transparenz, um das passende Angebot zu finden. Das CHE Ranking ist das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum. Untersucht werden mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen, mehr als 150.000 Studierende werden befragt. Neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen. Weitere Informationen finden Sie unter ranking.zeit.de/che/de/

      25.04.2018 - Campus Tag an der Hochschule Stralsund

      25.04.2018 - Campus Tag an der Hochschule Stralsund

      Am 5. Mai 2018 zwischen 10 Uhr und 14 Uhr öffnet die Hochschule Stralsund wie in jedem Jahr ihre Türen für alle interessierten Schüler*innen, deren Eltern, Familien und Freunde. Aber auch Vertreter*innen anderer Bildungseinrichtungen und Urlaubsgäste sind herzlich willkommen, sich einen Überblick zu verschaffen und Professor*innen und Mitarbeiter*innen der Hochschule Stralsund persönlich kennen zu lernen.

      Unter Hochdruck organisieren Fakultäten und Verwaltung den alljährlich stattfindenden Campus Tag (ehem. Tag der offenen Tür), um Studieninteressierten und weiteren Gästen einen unvergesslichen Tag zu bereiten. Im Mittelpunkt steht ein vielfältiges Programm rund um das Studienangebot der Hochschule Stralsund und deren Freizeitaktivitäten. Professoren und Mitarbeiter stehen selbst Rede und Antwort und geben direkte Einblicke in ihre Arbeit. „Auch das Internet und die sozialen Medien können einen Besuch und den direkten persönlichen Kontakt zu den Lehrkräften nicht ersetzen“, ist die amtierende Rektorin Petra Maier überzeugt. „Nur auf diese Weise kann man sich einen echten Überblick über mehr als 28 Studiengänge verschaffen“, ergänzt Maier. Mit ihren derzeit rund 2.300 Studierenden, die an insgesamt drei Fakultäten (Wirtschaft, Elektrotechnik und Informatik und Maschinenbau) studieren, zählt die Hochschule Stralsund zu den eher kleineren Hochschulen. Neben einer fundierten Lehre wird hier am Strelasund auch Spitzenforschung betrieben. Studieren in kleinen Gruppen und der direkte Kontakt zum Lehrpersonal ermöglichen es, die Studierenden engmaschig zu
      betreuen und diese von Beginn an in regionale wie internationale Projekte einzubinden.

      Neben Informationsständen präsentieren Studierende ihre Projekte und die studentischen Vereine. Für das leibliche Wohl sorgen das Studierendenwerk Greifswald, die Burgermeisterei aus Stralsund und das Baltic Racing Team mit selbstgegrillten Bratwürsten uvm.

      Alle weiteren Informationen rund um den Campus Tag sowie ein detailliertes Programm finden Sie unter www.hochschule-stralsund.de.

      24. April 2018 - Stralsunder Mittelstandsverein e. V. spricht amtierender Rektorin der Hochschule Stralsund ihr Vertrauen aus

      24. April 2018 - Stralsunder Mittelstandsverein e. V. spricht amtierender Rektorin der Hochschule Stralsund ihr Vertrauen aus

      Am Donnerstag, dem 19. April 2018 wurde Prof. Dr. Petra Maier, die derzeit als amtierende Rektorin die Geschäfte der Hochschule Stralsund leitet, mit 28 von insgesamt 31 Stimmen in den Vorstand des Stralsunder Mittelstandsverein e. V. gewählt.

      Diesmal lud die Stralsunder Mittelstandsvereinigung zur Neuwahl des Vorstandes in das Gasthaus „Alte Brauerei“ ein. Bereits im Vorfeld hatte die Vorsitzende Heidi Waschki bekannt gegeben, dass sie für eine weitere Kandidatur nicht zur Verfügung steht. Mit neuen Vorstandsmitgliedern soll nun in einem weiteren Schritt eine Neuausrichtung des Vereins erfolgen, um die eigenen Aktivitäten noch stärker in die Wahrnehmung der Bürgerinnen und Bürger in Stralsund zu rücken. Auf der Wahlversammlung selbst präsentierten sich Ariane Kross, Marietta Will, Prof. Dr. Petra Maier, Anja Schurich, Uwe Becker, Stefan Suckow, Christian Langhoff, Olaf Waehnke, Mario Gleichmann und Rico Krause. Maier, dass für sie vor allem die lokale Verankerung und Vernetzung im Vordergrund stehe. „Wir müssen lokal stark sein, um überregional wettbewerbsfähig zu werden. Das ist für mich eine Gemeinschaftsaufgabe. Nur so können wir die notwendige Energie entwickeln, um die großen Herausforderungen, beispielsweise die Gewinnung von Fach- und Führungskräften, die Stärkung der Region durch attraktive Angebote und die fortschreitende Digitalisierung, anzugehen“, erklärt Maier. Künftig ist man bestrebt eine noch aktiver gestaltende Rolle einzunehmen. Wichtige Aufgaben liegen dabei in der Entwicklung des Markenprozesses der Stadt und in der Intensivierung der Kommunikation mit den eigenen Mitgliedern. Projekte sollen ausgebaut und die Themen der Mitglieder selbst, beispielsweise auch in den sozialen Medien, verstärkt dargestellt werden. Ein ausdrücklicher Dank richtete sich an die scheidende Vorstandsvorsitzende Heidi Waschki und die Vorstandsmitglieder Bernd Waschki und Dr. Bernd Rethmeier für ihr langjähriges Engagement gegenüber den Mitgliedern.

       

      23.04.2018 - EU-Spitzenforschung: Hochschule Stralsund liefert intelligente Roboter nach ‚Legoprinzip‘

      23.04.2018 - EU-Spitzenforschung: Hochschule Stralsund liefert intelligente Roboter nach ‚Legoprinzip‘

      Studierende, Ingenieure und Professoren der Hochschule Stralsund arbeiten an der smarten Fabrik der Zukunft. Das Ziel: Maschinen sollen selbstständig auf wechselnde Auftragseingänge reagieren und die Produktion flexibel anpassen. Kern des Vorhabens ist ein neues „Mobiles Wandlungsfähiges Robotersystem“. Wie Legosteine lassen sich die Maschinen im Fabrikbetrieb modular zusammensetzen. 

      „Die Fabrik der Zukunft benötigt intelligente Maschinen, die sehr schnell auf neue Produktionsaufträge reagieren können“, sagt Arthur Deutschländer, Professor an der Fakultät für Maschinenbau der Hochschule Stralsund. „Das spart Zeit und Kosten bei den Anpassungen – Rüstvorgängen - und erweitert die Nutzbarkeit der Maschinen. Diese Flexibilitätszunahme stellt einen deutlichen Wettbewerbsvorteil dar.“

      Produktion beschleunigen
      Hintergrund: Unternehmen müssen sich Produktinnovationen in immer kürzeren Zeitabständen und einer kundenorientierten Fertigung stellen. Dabei wirkt sich der Wunsch nach Individualisierung  insbesondere auf der Produktebene aus und spiegelt sich in einer rasant steigenden Produkt- und Variantenvielfalt wider. In den Werkhallen muss künftig flexibler gearbeitet werden, um komplexere Serien bis hin zur Einzelfertigung herzustellen. „Die wirtschaftliche Fertigung kleiner Stückzahlen ist in der heutigen Produktionstechnik eine große Herausforderung“, konstatiert Arthur Deutschländer. „Während wir in den 90er Jahren versucht haben, die Komplexität zu reduzieren, stehen uns in Zukunft digitale Hilfsmittel zur Verfügung, um Arbeitskomplexität zu beherrschen.“

      Roboter werden wandlungsfähig
      Mit Förderung der EU und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Hochschule Stralsund im Verbundprojekt ‚Productive4.0‘ einen Arbeitsschwerpunkt auf „Mobile Wandlungsfähige Robotersysteme“ gelegt, bei denen künstliche Intelligenz eingesetzt wird. „Wir entwickeln Roboter, die sich nach dem ‚Legoprinzip‘ mit verschiedenen Werkzeugen modular kombinieren lassen und sowohl stationär als auch mobil einsetzbar sind“, so Deutschländer. Mittels fahrerloser Transportfahrzeuge werden die Roboter an den jeweils erforderlichen Standort der Produktion bereitgestellt und kommen dort temporär zum Einsatz. Die Maschinen passen sich dabei selbstständig an die verschiedenen Arbeitsaufgaben und Abläufe an. Wie in einem „Maschinenballett“ die Choreografie die Umsetzung beeinflusst, sollen sich in Zukunft durch die Digitalisierung Materialflussbewegungen und Prozessvorgänge zu einem Ganzen verbinden.

      Innovation durch Kooperation
      Im Rahmen von ‚Productive4.0‘ arbeitet die Hochschule Stralsund mit dem Halbleiterhersteller Infineon und weiteren Partnern zusammen: „Wir unterstützen diesen zukunftsweisenden Lösungsansatz, da sich hierdurch vielfältige Rationalisierungs¬potentiale erschließen lassen“, erklärt Harald Heinrich, Principal for Industrial Engineering and Automatisation bei Infineon in Dresden. „Zusammen mit der Hochschule Stralsund wollen wir am Standort Dresden den Lösungsansatz der ‚Mobilen Wandlungsfähigen Robotersysteme‘ erforschen, unter industrienahen Bedingungen erproben und weiterentwickeln.“ 

      Über die Hochschule Stralsund
      Die Hochschule Stralsund hat sich mit dem Leitgedanken „Praxis verstehen - Chancen erkennen - Zukunft gestalten“ ein ambitioniertes Leitbild gegeben, an dessen Verwirklichung sie über Jahre kontinuierlich arbeitet. Sie zeigt ihr unverwechselbares Profil auf den Gebieten Informatik, Technik, Tourismus und Wirtschaft. Sie bietet eine praxisorientierte Lehre und Forschung, gerichtet auf Interdisziplinarität, gesellschaftliche Relevanz und beruflichen Anwendungsbezug. Ein vertrauensvoller Umgang von Lehrenden und Studierenden prägt das Hochschulklima. Familienfreundliche Studien- und Arbeitsbedingungen erleichtern die Vereinbarkeit von Studium, Beruf, Familie und ermöglichen Chancengleichheit zwischen allen Hochschulmitgliedern. Die Hochschule Stralsund stellt sich flexibel den vielfältigen Herausforderungen in der Hochschulausbildung zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Dies zeigt sich in ihren innovativen Bachelor- und Master-Studiengängen. Ergänzend entwickelt sie arbeitsmarktgerechte Weiterbildungskonzepte für ein lebenslanges Lernen. Die Hochschule Stralsund fördert in hohem Maße die Internationalisierung zur fachwissenschaftlichen Zusammenarbeit in Lehre und Forschung. Intensive Kontakte zu Wirtschaftsunternehmen und anderen nationalen sowie internationalen Einrichtungen gewährleisten eine interessante und praxisorientierte Ausbildung. Sie versteht sich als Motor der regionalen Wirtschaft und als Partner der kleinen und mittleren Unternehmen Vorpommerns.

      Über den Kooperationspartner Infineon
      Die Infineon Technologies AG ist ein weltweit führender Anbieter von Halbleiterlösungen, die das Leben einfacher, sicherer und umweltfreundlicher machen. Mikroelektronik von Infineon ist der Schlüssel für eine lebenswerte Zukunft. Mit weltweit etwa 37.500 Beschäftigten erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2017 (Ende September) einen Umsatz von rund 7,1 Milliarden Euro. Mit den in den letzten Jahren durchgeführten Automatisierungsvorhaben ist Infineon in Dresden Technologieführer. Dafür wurde die Halbleiterfertigung in Dresden 2016 mit dem Titel „Fabrik des Jahres“ ausgezeichnet – in der Kategorie: Sicherung des Standortes durch Digitalisie¬rung. Infineon Dresden arbeitet im Projekt Productive4.0 gemeinsam mit der Hochschule Stralsund an ‚Mobilen Wandlungsfähigen Robotersystemen‘.

      Über das Projekt Productive4.0
      Um die digitale mit der realen Welt zu verbinden, sind neue Technologien gefragt. Die Hochschule Stralsund ist einer der Akteure des Verbundprojektes Productive4.0, welches unter der Federführung der Infineon Technologies AG steht. Mit 108 beteiligten Partnern ist Productive4.0 Europas größtes Forschungsprojekt im Bereich der digitalen Industrie. Mit seinen Innovationen ebnet das Projektkonsortium den Weg zur Digitalisierung der Produktion und erforscht Zukunftslösungen. Elektronik-, Informations- und Kommunikationstechnologien über die gesamte Wert¬schöpfungskette hinweg sind der Schlüssel zu einer hohen Produktionseffizienz. Die Digitalisierung wird einen wesentlichen Beitrag leisten, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen zu steigern. Productive4.0 wird grundlegende Werkzeuge liefern, um die Potenziale der bevorstehenden digitalen Revolution, bekannt als Digital Industry, in Geschäftserfolg umzuwandeln.

      Das kofinanzierte Innovationsprojekt Productive4.0 erhält Zuschüsse aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon2020 der Europäischen Kommission (ECSEL Joint Undertaking Projektnummer 737459), dem Freistaat Sachsen, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie den nationalen Förderbehörden der beteiligten Länder.

      12. April 2018 - "Gemeinsam für die Region“: Landkreis Vorpommern-Rügen und Hochschule Stralsund schließen Kooperationsvereinbarung

      12. April 2018 - "Gemeinsam für die Region“: Landkreis Vorpommern-Rügen und Hochschule Stralsund schließen Kooperationsvereinbarung

      „Gemeinsam für die Region“: Landkreis Vorpommern-Rügen und Hochschule Stralsund schließen Kooperationsvereinbarung

      Am 3. April trafen sich Landrat Ralf Drescher, sein zweiter Stellvertreter Manfred Gerth und die amtierende Rektorin Petra Maier an der Hochschule Stralsund, um die bislang intensive und gelungene Zusammenarbeit fortzusetzen. Eine Kooperationsvereinbarung soll den Pakt für drei weitere Jahre besiegeln.

      Im Besonderen versprechen sich Landkreis und Hochschule gegenseitige wissenschaftliche Unterstützung bei der Konzeption, Realisierung und Evaluierung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Vor allem Studierende und Promovenden sollen von dem Schulterschluss profitieren. So können beispielsweise Studien- oder Abschlussarbeiten in enger Zusammenarbeit mit dem Landkreis entstehen. Aber auch in Sachen Förderung wollen die beiden Akteure an einem Strang ziehen. Geplant ist sich gegenseitig bei der Einwerbung regionaler, nationaler und internationaler Fördermittel zu unterstützen. „Uns ist die Kooperation mit dem Landkreis ebenso wichtig wie die mit der Hansestadt Stralsund. Nur gemeinsam können wir Politik und Wirtschaft von unseren Kompetenzen und Stärken überzeugen“, erklärt Petra Maier. „Wir dürfen die Kommunen außerhalb der Ballungszentren und Touristenregionen nicht vergessen. Diese brauchen unsere Unterstützung, nicht zuletzt auch um an regionalen Förderprogrammen teilzunehmen“, konstatiert Maier.

      11. April 2018 - Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz im Mai zum 7. Mal an der Hochschule Stralsund

      11. April 2018 - Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz im Mai zum 7. Mal an der Hochschule Stralsund

      Prof. Dr.-Ing. Andreas Noack
      Lernen Entwicklung und Umgang mit Sicherheitskonzepten – HOST-Studierende des Studiengangs „IT-Sicherheit und Mobile Systeme“

      Die Hochschule Stralsund lädt IT-Experten, Fachbesucher und Interessierte zur
      Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz vom 15. bis 17.05.2018 ein. Die dreitägige Konferenz umfasst zahlreiche Fachvorträge, Diskussionen und spannende Workshops namhafter Referenten.
       
      Das Programm ist in forschungsnahe und wirtschaftlich orientierte Beiträge gegliedert.
      So werden u.a. Datenschutzexperten zur zeitnah in Kraft tretenden neuen EUDatenschutz-Grundverordnung in Unternehmen und öffentliche Einrichtungen referieren. Eine Aufgabe, der sich auch Firmen der Region stellen müssen. Das sich immer schneller und breiter entwickelnde „Internet of Things“ (IoT) mit seinen Gefahrenquellen ist ein weiteres umfassendes Thema, das neben aktuellen CyberBedrohungsentwicklungen und Abwehrmechanismen umfassend diskutiert wird. 
      "Schon seit sieben Jahren findet die Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz an der Hochschule Stralsund statt. In diesem Jahr gemeinsam mit der IT-Messe. Wir begrüßen erstmalig das „Bundesamt für Verfassungsschutz“ und die „Cisco Systems GmbH“ bei unserer Konferenz, darauf freue ich mich sehr. Daneben werden an den drei
      Konferenztagen viele hochkarätige Vorträge und Workshops stattfinden, auch für Security-Interessierte ohne Expertenwissen", erklärt Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Andreas Noack. 
      Sponsoring-Unterstützung erfährt die Konferenz durch die Unternehmen Boreus Rechenzentrum GmbH, TEDESIO GmbH und telexiom AG. 
      Die Registrierung erfolgt online unter www.it-sicherheitskonferenz.de, hier finden Interessierte auch weitere Informationen zum Programm und zu den Referenten. Die Teilnahmegebühr beträgt 100,00 Euro für die gesamte Konferenz, inklusive Verpflegung und Konferenzdinner am ersten Abend.    
                
      Der Preis für ein Tagesticket liegt bei 70,00 Euro pro Person. Für Studierende der Hochschule Stralsund ist die Teilnahme kostenfrei. 
       
       


      Fotonachweise: Hochschule Stralsund/Roth
       
       

      09.04.2018 - Preis für Stralsunder Hochschule

      09.04.2018 - Preis für Stralsunder Hochschule

      Der Wirtschaftsinformatik-Absolvent Jannes Rausch-Stroomann wurde mit seiner Abschlussarbeit  für den Hochschulpreis der Konferenz für SAS in Forschung und Entwicklung (KSFE) 2018 nominiert.

      Er präsentierte seine Ergebnisse auf der Konferenz am 1.3. in Mannheim und darf sich über den 2. Platz und ein Preisgeld in Höhe von 800 € freuen. „Diese Auszeichnung bestätigt, dass unsere Ausbildung im Bereich Wirtschaftsinformatik mit der Spitze der deutschen Hochschulen konkurrieren kann“, freut sich sein Betreuer Prof. Dr. Gero Szepannek. Bereits während der Arbeit war die US-amerikanische Entwicklungsabteilung der Softwarefirma mit dem Professor in Kontakt getreten. „Das zeigt, dass wir mit unseren Themen absolut am Puls der Zeit sind“, so Szepannek. „Solche Auszeichnungen sind zudem ein tolles Feedback für die tolle Arbeit vieler engagierter Kollegen hier an der Hochschule Stralsund und unterstreichen, dass wir hier national wie auch international keinen Vergleich zu scheuen brauchen.“ Auch der Absolvent wusPreis für Stralsunder Hochschule

      Der Wirtschaftsinformatik-Absolvent Jannes Rausch-Stroomann wurde mit seiner Abschlussarbeit  für den Hochschulpreis der Konferenz für SAS in Forschung und Entwicklung (KSFE) 2018 nominiert.

      Er präsentierte seine Ergebnisse auf der Konferenz am 1.3. in Mannheim und darf sich über den 2. Platz und ein Preisgeld in Höhe von 800 € freuen. „Diese Auszeichnung bestätigt, dass unsere Ausbildung im Bereich Wirtschaftsinformatik mit der Spitze der deutschen Hochschulen konkurrieren kann“, freut sich sein Betreuer Prof. Dr. Gero Szepannek. Bereits während der Arbeit war die US-amerikanische Entwicklungsabteilung der Softwarefirma mit dem Professor in Kontakt getreten. „Das zeigt, dass wir mit unseren Themen absolut am Puls der Zeit sind“, so Szepannek. „Solche Auszeichnungen sind zudem ein tolles Feedback für die tolle Arbeit vieler engagierter Kollegen hier an der Hochschule Stralsund und unterstreichen, dass wir hier national wie auch international keinen Vergleich zu scheuen brauchen.“ Auch der Absolvent wusste Positives zu berichten: „Dass ich die Chance erhalten habe, meine Ergebnisse auf einer derartigen Fachtagung zu präsentieren hat mir eine tolle Möglichkeit für den Austausch mit Experten ermöglicht und gleichzeitig eine Gelegenheit eröffnet, mit überreste Positives zu berichten: „Dass ich die Chance erhalten habe, meine Ergebnisse auf einer derartigen Fachtagung zu präsentieren hat mir eine tolle Möglichkeit für den Austausch mit Experten ermöglicht und gleichzeitig eine Gelegenheit eröffnet, mit überregional aktiven Unternehmen in Kontakt zu treten.“  

      09.04.2018 - Ergebnisreicher Frühjahrsputz: Baby- und Kindersachenflohmarkt an der Hochschule Stralsund

      09.04.2018 - Ergebnisreicher Frühjahrsputz: Baby- und Kindersachenflohmarkt an der Hochschule Stralsund

      Die Hochschule Stralsund öffnet für alle Interessierten am 14.04.2018 von 10:00 - 14:00 Uhr ihre Türen zum Baby- und Kindersachenflohmarkt in Haus 19.
      In den letzten Wochen haben Mitarbeiter*innen, Studierende und Freunde der Hochschule Stralsund in den Kinderzimmern aufgeräumt. Aus gegebenem Anlass ruft
      der AStA zum Flohmarkt auf und es werden Kleidung, Spielzeug und anderes Zubehör im Haus 19 zum Verkauf angeboten.

      Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Familiencenter der Hochschule Stralsund, Tel.: 03831 – 457008 bzw. 03831 - 457071, E-Mail: familiencenter@hochschulestralsund.de

       

      04. April 2018 - Studium generale zum Thema: „Künftige Herausforderungen für mittelständische Unternehmen der regionalen Wirtschaft“

      Am Mittwoch, den 11. April 2018, findet um 18:00 Uhr in Haus 21, Hörsaal 4 der erste Vortrag des Wintersemesters 2018/19 der Veranstaltungsreihe Studium generale an der Hochschule Stralsund statt.

      Zum Thema: "Künftige Herausforderungen für mittelständische Unternehmen der regionalen Wirtschaft" sprechen Knut Schäfer, Geschäftsführer der Weiße Flotte GmbH Stralsund und Absolvent der Hochschule Stralsund sowie Dr. Johannes Gulden von der Hochschule Stralsund.

      Inhaltliche Schwerpunkte der Ausführungen von Knut Schäfer werden u. a. die großen Herausforderungen regionaler Unternehmen bei der Digitalisierung und der Energiewende sein. Unabhängig von strategischen Investitionen wachsen gleichfalls die Ansprüche an Führung und Weiterbildung. Um auch zukünftig die Wettbewerbsfähigkeit auf regionalen Märkten in Zeiten von Personalknappheit sicherzustellen, bedarf es neuer Führungstechniken, die sowohl bei der Integration der Generation Z als auch beim Schulterschluss aller Generationen der Mitarbeiter wirksam sind.

      In diesem Zusammenhang erfolgt die Darstellung der Zusammenarbeit des Unternehmens mit der Hochschule an einem aktuellen Beispiel. Dazu wird Dr. Johannes Gulden u. a. Ausführungen dazu geben, dass mit der weiter voranschreitenden Energiewende nicht nur ein Umdenken in der Stromversorgung ausreicht, sondern in allen Sektoren neue Impulse benötigt werden. Alternative Antriebe sind auf der Straße bereits heute Konsens. Jedoch müssen alle Mobilitätszweige betrachtet werden um eine flächendeckende nachhaltige Versorgung zu ermöglichen.

      In den küstennahen Regionen ist es daher essentiell auch für den maritimen Sektor nach neuen Lösungen zu suchen. Diese stellen in der regionalen Wirtschaft große Herausforderungen für mittelständische Unternehmen dar. So sind für den pendelnden Einsatz von Fähren und viele Hobby-Segler batterieelektrische Antriebe ausreichend.

      Für eine nachhaltige Energieversorgung der  Berufsschifffahrt werden allerdings weit größere Energiemengen benötigt.

      Hierfür sollen neue Ansätze vorgestellt werden.

      21. Februar 2018 - Warum die „Provinz-Hochschule“ Stralsund ein Geheimtipp ist

      21. Februar 2018 - Warum die „Provinz-Hochschule“ Stralsund ein Geheimtipp ist

      Die Hochschule Stralsund (HOST) hat abseits der großen Universitäten, die unter ihrem Massenbetrieb leiden ein Lehrangebot entwickelt, das sich bei Studierenden herumspricht. Der Grund: Auf dem Campus am Strelasund werden Praxis und Theorie aufs Engste verzahnt. Heute arbeiten die Studierenden der HOST bei Zukunfts-Projekten mit, beispielsweise für Industrie- und Forschungsaufträge rund um die digitale Fabrik der Zukunft. Die Hochschule pflegt aktuell Kontakte zu mehr als 70 ausländischen Universitäten und arbeitet mit Hochdruck daran, sich weiter international zu vernetzen.

      Eine Spitzen-Hochschule dort, wo andere Urlaub machen: Die HOST-Stralsund setzt sich aus den drei Fakultäten Wirtschaft, Maschinenbau sowie Elektrotechnik und Informatik zusammen. Die Bereiche achten bei der Ausbildung ihrer Studenten konsequent auf eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. „Statt viel Zeit in anonymen Vorlesungen zu verbringen, stehen die angehenden Akademiker mit den Professoren zusammen in den Werkstätten und Laboren oder entwickeln gemeinsam Strategien am Computermodell“, erklärt Susanne Bowen, Kanzlerin der Hochschule Stralsund. „Die enge Anbindung von Forschung und Lehre an die Praxis spielt dabei eine Schlüsselrolle. Dazu pflegen wir mit Firmen und Forschungseinrichtungen in der Region, national und international ein Netzwerk der Spitzenklasse.“

      Ausbildung für die Arbeitswelt der Zukunft

      Die Kooperationen stellen sicher, dass die Studenten an der HOST sich nicht in einem Elfenbeinturm zurückziehen, sondern ganz konkret an Lösungen arbeiten, die später im Berufsleben gefragt sind. Dazu ein Beispiel aus dem  Maschinenbau: Professoren und Studenten der HOST forschen und entwickeln derzeit gemeinsam mit Industrieunternehmen Konzepte für die Fabrik der Zukunft. Roboter und Maschinen sollen künftig in der digitalen Produktion zusammenarbeiten. Für Projekte wie diese werden vernetzte Systeme entwickelt, die das Know-how traditioneller Maschinenbauer mit der IT-Kompetenz von Softwareentwicklern verbindet. Wie in den Werkhallen der Zukunft, entstehen hier ganz neue Teamstrukturen, mit der die Studierenden auf die nachgefragten Jobprofile vorbereitet werden. Die Studierenden aus Stralsund lernen das neue Zusammenspiel an Teilaufgaben, für die sie unter der Leitung der Lehrkräfte gemeinsam Verantwortung tragen.

      Student und Prof kennen sich persönlich

      „Im Unterschied zu größeren Hochschulen sind unsere Teams überschaubar – man kennt sich persönlich“, sagt Susanne Bowen. „Das enge Betreuungsverhältnis ist ein entscheidender Qualitätsvorteil. Denn nur, wenn Studierende und Professoren bei der Projektarbeit Hand in Hand arbeiten, entwickelt sich echtes Praxis-Know-how. Die neuen Erkenntnisse finden bei uns zudem schnellen Eingang in die theoretischen Lerninhalte.“

       

       

      Maritimer Flair und Lebensqualität

      Aktuell sind rund 2.200 Studierende an der HOST eingeschrieben. Ein familiäres Verhältnis prägt das Leben auf dem Campus: Hörsaal, Mensa und das legendäre Studentenwohnheim „Holzhausen“ sind fußläufig erreichbar. Viele Studentenunterkünfte und Sportstätten liegen auf dem Campus - direkt an der Ostsee mit eigenem Zugang zum Wasser. Der hochschuleigene Wassersportverein bietet Segelkurse an. Und nach dem Motto – wer hart arbeitet muss auch kräftig feiern - werden hier im Sommer Beach-Partys und Live-Events organisiert.

      Neue Studierende können sich selber ein Bild machen

      „Auf der Suche nach der richtigen Hochschule nehmen wir angehende Studenten direkt mit in den Tagesbetrieb der Hochschule Stralsund“, erklärt Susanne Bowen. Die Interessenten unterhalten sich auf dem Campus mit den aktuell Studierenden und Absolventen, die von Anfang an einen Einblick in die Schnittstellen mit dem praktischen Berufsleben geben können. Wichtig ist zudem die begleitende Studienberatung der HOST-Experten. Die Interessenten werden bei der Analyse eigener Stärken und Schwächen unterstützt, um die richtige Ausbildung für sich zu finden“, sagt Susanne Bowen.

      Schnuppertage am 05. Mai 2018 an der Hochschule Stralsund

      Seit vielen Jahren öffnet die Hochschule Stralsund für interessierte Schüler und deren Eltern Hörsäle und Labore. So auch mit dem Campus Tag am 5. Mai 2018. Neben zahlreichen Schnupper-Lehrveranstaltungen präsentieren sich auch zahlreiche Vereine und Kooperationspartner der Hochschule. „Die Atmosphäre ist einmalig und bei schönem Wetter macht es gleich doppelt Spaß hier auf dem Campus zu sein. Der Campus Tag entwickelt sich immer mehr zu einem Event mit Festival-Charakter“, so HOST-Kanzlerin Bowen.

      Über die Hochschule Stralsund

      Die Hochschule Stralsund hat sich mit dem Leitgedanken „Praxis verstehen – Chancen erkennen – Zukunft gestalten“ ein ambitioniertes Leitbild gegeben, an dessen Verwirklichung sie über Jahre kontinuierlich arbeitet. Sie zeigt ihr unverwechselbares Profil auf den Gebieten Informatik, Technik, Tourismus und Wirtschaft. Sie bietet eine praxisorientierte Lehre und Forschung, gerichtet auf Interdisziplinarität, gesellschaftliche Relevanz und beruflichen Anwendungsbezug. Ein vertrauensvoller Umgang von Lehrenden und Studierenden sowie die engagierte Förderung frauenspezifischer Belange prägen das Hochschulklima. Familienfreundliche Studien- und Arbeitsbedingungen erleichtern die Vereinbarkeit von Studium, Beruf, Familie und ermöglichen Chancengleichheit zwischen Hochschulmitgliedern ohne und mit familiären Aufgaben. Die Hochschule Stralsund stellt sich flexibel den vielfältigen Herausforderungen in der Hochschulausbildung zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Dies zeigt sich in ihren innovativen Bachelor- und Masterstudiengängen. Ergänzend entwickelt sie arbeitsmarktgerechte Weiterbildungskonzepte für ein lebenslanges Lernen. Die Hochschule Stralsund fördert in hohem Maße die Internationalisierung zur fachwissenschaftlichen Zusammenarbeit in Lehre und Forschung. Die Hochschule Stralsund pflegt intensive Kontakte zu Wirtschaftsunternehmen und anderen nationalen sowie internationalen Einrichtungen. Sie versteht sich als Motor der regionalen Wirtschaft und als Partner der kleinen und mittleren Unternehmen Vorpommerns.

      Fotomaterial - Professionelles Fotomaterial stellen wir auf Anfrage gern zur Verfügung.

      Pressekontakt - Leitung Hochschulkommunikation: Julia Danne
      Hochschule Stralsund – University of Applied Sciences Telefon +49 3831 456528 pressestelle@hochschule-stralsund.de

      13. Februar 2018 - Vortrag im Planetarium zu Sternbildern des Winterhimmels

      Am Mittwoch, den 21. Februar 2018, 19:00 Uhr lädt der Förderverein der Hochschule Stralsund zu einem weiteren öffentlichen Vortrag in der Reihe „Der aktuelle Sternenhimmel über Stralsund“ in das Planetarium ein.


      Referent J. Wolfgang Herbst wird an diesem Abend für alle Sterneninteressierte Interessantes über Sternbilder des Winterhimmels und deren Sternbildsagen zu berichten haben. Im Mittelpunkt steht u. a. der Orion.

      Die Veranstalter weisen darauf hin, dass keine Reservierungen vorgenommen werden können und die Platzkapazität begrenzt ist.

       

      08. Januar 2018 - Tageszeitung – wer macht denn heute noch sowas?

      Der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Werner D’Inka spricht am 10.01.2018 an der Hochschule Stralsund über Journalismus in Zeiten des Internets, über Blogger, Google und neue Geschäftsmodelle für Medienhäuser. Neben seiner Tätigkeit bei der F.A.Z ist D’Inka auch Präsident des Frankfurter Presse Clubs, Direktor des Russisch-Deutschen Instituts für Journalistik in der Stadt Rostow am Don sowie Professor für Redaktionsmanagement an der Universität der Künste Berlin.

      Der Herausgeber der F.A.Z. kommt auf Einladung von Prof. Dr. Jan Klage nach Stralsund, der an der Hochschule Stralsund das Fachgebiet Leisure and Media Economics lehrt und selbst viele Jahre die Kommunikation und Außendarstellung der F.A.Z

      Wann und wo? Mittwoch, 10.01.2018, 18.00 Uhr, Hochschule Stralsund (Zur Schwedenschanze 15, 18435 Stralsund) im Haus 4, Hörsaal 6  Anmeldungen werden  an anne.christiansen@hochschule-stralsund.de erbeten.