Fort- und Weiterbildung im Ausland

ERASMUS+ ermöglicht Hochschulmitarbeiter*innen (aus Lehre und Verwaltung) arbeitsbezogene Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen in Programmländern. 

Informationen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zur Personalmobilität finden Sie hier.

 

Aktuelle Ausschreibungen

Erasmus+ STT

→ Antragsfrist: 15.11. bei Beginn der Mobilität im 1. Quartal des Folgejahres

→ Antragsfrist: 15.02. bei Beginn der Mobilität im 2. Quartal des Kalenderjahres

→ Antragsfrist: 15.05. bei Beginn der Mobilität im 3. Quartal des Kalenderjahres

→ Antragsfrist: 15.08. bei Beginn der Mobilität im 4. Quartal des Kalenderjahres

In besonders begründeten Ausnahmefällen kann die Personalmobilität auch außerhalb der benannten Fristen beantragt werden.

Programme und Informationen

Wer kann gefördert werden?

Professor*innen, Dozent*innen, Hochschulpersonal aus allen Bereichen:

  • Hochschulleitung, 
  • Fakultäten, 
  • Studiengangskoordination, 
  • Studierendenberatung, 
  • International Office, 
  • Haushalt und Finanzen, 
  • Hochschulkommunikation, 
  • allgemeine und technische Verwaltung, 
  • Bibliothek, 
  • Qualitätssicherung, 
  • Forschung, 
  • Transfer, 
  • Weiterbildung
  • etc.
Vorteile einer Erasmus+ Fort- oder Weiterbildung
  • Aufenthalt auf der Basis eines abgestimmten Arbeitsprogramms
  • Fachlicher Austausch und neue Perspektiven
  • Weiterentwicklung der eigenen Kompetenzen
  • Ausbau und Vertiefung von Netzwerken
Weiterbildungsformate
  • Fachliche Workshops und Seminare, z.B. mehrtägige International Staff Weeks an europäischen Partnerhochschulen für verschiedene Zielgruppen und unter bestimmter Themensetzung wie Personalmanagement, Bibliothekswesen, Interkulturelle Kompetenz in Lehre oder Verwaltung. Hier finden Sie die Übersicht aktueller Angebote für International Staff Weeks.
  • Hospitationen, Job Shadowing (Dieses Format sollte nur anvisiert werden, wenn im Gegenzug die Bereitschaft besteht, ein/e Vertreter/in der Partnerhochschule an die HOST einzuladen.)
  •  Studienbesuche
  •  Sprachkurse
  •  Mitwirkung an Curricula-Entwicklung (Dozent*innen)

Konferenzteilnahmen können nicht gefördert werden.

Höhe der Stipendien

Die finanzielle Förderung orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Programmländern.

Aufenthaltspauschalen

Es gelten folgende einheitliche Tagessätze für vier Ländergruppen bis zum 14. Aufenthaltstag, vom 15. bis 60. Aufenthaltstag beträgt die Förderung 70 Prozent der Tagessätze.

Projekt 2018-20:

  • Gruppe 1: 180 Euro am Tag für Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich
  • Gruppe 2: 160 Euro am Tag für Belgien, Deutschland (Incomer), Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Zypern
  • Gruppe 3: 140 Euro am Tag für Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn

Reisekosten

Die Reisekosten werden in Abhängigkeit der Entfernung zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität ermittelt. Hierbei wird einheitlich ein Berechnungsinstrument verwendet. Erstattet werden, je Aufenthalt und in Abhängigkeit von der Distanz, für das Projekt 2018-20 folgende Beträge:

  • 10-99 km – 20 EUR
  • 100 km – 499 km mit 180 Euro
  • 500 km – 1.999 km mit 275 Euro
  • 2.000 km – 2.999 km mit 360 Euro
  • 3.000 km – 3.999 km mit 530 Euro
  • 4.000 km – 7.999 km mit 820 Euro
  • 8.000 km und mehr mit 1.500 Euro

Ggf. Sonderzuschüsse für Hochschulpersonal mit besonderen Bedürfnissen

Förderbedingungen
  • Hochschulpersonal aus allen Bereichen
  • Arbeitsplatzbezogene Fort- und Weiterbildung (siehe geförderte Weiterbildungsformate) bzw. Schlüssige Motivation bzw. Darlegung der Relevanz der angestrebten Fortbildung für die eigene Qualifizierung sowie die Hochschule
  • Es können im Rahmen der Erasmus+-Personalmobilität zu Fortbildungs- und Weiterbildungszwecken max. 25% Sprachkurse gefördert werden.
  • Auslandsaufenthalte von mindestens zwei Tagen und höchstens zwei Monaten (jeweils ohne Reisezeiten)
  • Es kann pro Kalenderjahr maximal eine Erasmus+-Personalmobilität zu Fortbildungs- und Weiterbildungszwecken gefördert werden.
  • Einladung der Gasthochschule (E-Mail ausreichend)
  • Genehmigung der Mobilität durch den/die Vorgesetzte/n
  • Gültiges Partnerschaftsabkommen mit der ausländischen Hochschule
  • Vollständige Bearbeitung aller ERASMUS+ Unterlagen und Online-Abschlussfragebogen
  • Mittelverfügbarkeit (Bewilligung durch Erasmus+ Hochschulkoordination)
  • Nach Abschluss der Fort- und Weiterbildung ist ein Kurzbericht/-protokoll über Ablauf und Ergebnisse der Mobilität im International Office einzureichen (siehe Formular).
Antrag

Bitte füllen Sie das Antragsformular und die hochzuladenden Dokumente vollständig aus und reichen Sie diese fristgerecht ein:

Sollten Sie Fragen haben oder Hilfe benötigen, melden Sie sich gern bei uns im International Office!

Bewilligungen erfolgen gemäß der Erfüllung der Förderbedingungensowie der zur Verfügung stehenden Mittel für das laufende ERASMUS+ Programmjahr.

Nach Sichtung aller eingegangenen Anträge wird die Auswahlentscheidung der ERASMUS+-Hochschulkoordination innerhalb von 14 Tagen durch die Outgoing-Koordination an die Kandidat*innen kommuniziert.

Die ERASMUS+ Hochschulkoordination stellt ein Grant Agreement (Zuwendungsvereinbarung) aus und übermittelt es per Email ebenso wie das Letter of Confirmation (Aufenthaltsbescheinigung).

Das Grant Agreement ist auszudrucken und zu unterschreiben sowie zur Gegenzeichnung an die ERASMUS+ Hochschulkoordination zurückzusenden. Sobald alle Unterlagen vollständig vorliegen, erhalten Sie innerhalb von 30 Tagen eine Abschlagsüberweisung in Höhe von 80 Prozent der bewilligten ERASMUS+ Förderung.

Wichtige Hinweise für die Organisation der Mobilitätsphase

Aufenthaltsbescheinigung kurz vor Rückreise

Lassen Sie sich die Dauer Ihres Aufenthalts auf dem Letter of Confirmation bestätigen (erster/letzter Arbeitstag – ohne Reisetage). Wenn die Weiterbildung auch am Wochenende stattfindet, muss dies auf dem Dokument bestätigt werden.

Versicherungsschutz

Bitte überprüfen Sie Ihren Versicherungsschutz im Ausland. Mit einem ERASMUS+ Mobilitätszuschuss ist kein Versicherungsschutz verbunden.

Einkommenssteuererklärung

Da die Kosten für Ihre Fort- und Weiterbildung pauschal erstattet werden, müssen diese Zahlungen in der Einkommenssteuererklärung ausgewiesen werden. Bitte bewahren Sie alle Rechnungen/ Tickets o.ä. Ihrer Reise auf, um bei Ihrer Einkommenssteuererklärung die Ausgaben nachweisen zu können.

PKW-Nutzung – keine Schadenshaftung

Bitte beachten Sie, dass die Hochschule Stralsund keine Schadenshaftung bei Nutzung von PKWs (gilt für private PKWs und Mietwagen) übernimmt.

Keine Ticket-Buchungen über HOST

Ticket- und Hotelbuchungen u.ä. können nicht über die Hochschule Stralsund erfolgen.

Abrechnung der Mobilitätsphase

Folgende Unterlagen sind innerhalb von 30 Tagen nach Abschluss der Mobilitätsphase einzureichen:

  • Aufenthaltsbescheinigung/ Letter of Confirmation (als Scan per E-Mail an ERASMUS+ Hochschulkoordination ausreichend)
  • EU-Survey-Onlineumfrage/ Teilnehmerbericht (Hierfür erhalten Sie einen Link per E-Mail)
  • Original Dienstreiseantrag plus Dienstreiseabrechnung mit sämtlichen Originalbelegen

Wenn alle Unterlagen vollständig sind, erfolgt die Endabrechnung Ihrer Mobilitätsphase und der Restbetrag wird ggf. ausgezahlt.

Ansprechpartnerin

Xu Xiao

Outgoing-Koordinatorin

Tel:

+49 3831 45 6539

Raum:

126, Haus 1

Sprechzeiten:

telefonisch: Montag und Mittwoch von 11:00 bis 13:00 Uhr 

online (mit Termin): https://www.gotomeet.me/IntOff/outgoing

Dienstag und Donnerstag von 11:30 bis 12:30 Uhr

Terminbuchung

Weitere Termine und in dringenden Fällen Beratung vor Ort nach Absprache. Bitte schreiben Sie eine E-Mail.