Fort -und Weiterbildung im Ausland

ERASMUS+ ermöglicht Hochschulmitarbeiter*innen (aus Lehre und Verwaltung) arbeitsbezogene Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen in Programmländern. 

Informationen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zur Personalmobilität finden Sie hier.

 

Wer kann gefördert werden?

Professor*innen, Dozent*innen, Hochschulpersonal aus allen Bereichen:

  • Hochschulleitung, 
  • Fakultäten, 
  • Studiengangskoordination, 
  • Studierendenberatung, 
  • International Office, 
  • Haushalt und Finanzen, 
  • Hochschulkommunikation, 
  • allgemeine und technische Verwaltung, 
  • Bibliothek, 
  • Qualitätssicherung, 
  • Forschung, 
  • Transfer, 
  • Weiterbildung
  • etc.
Vorteile einer Erasmus+ Fort- oder Weiterbildung
  • Aufenthalt auf der Basis eines abgestimmten Arbeitsprogramms
  • Fachlicher Austausch und neue Perspektiven
  • Weiterentwicklung der eigenen Kompetenzen
  • Ausbau und Vertiefung von Netzwerken
Weiterbildungsformate
  • Fachliche Workshops und Seminare, z.B. mehrtägige International Staff Weeks an europäischen Partnerhochschulen für verschiedene Zielgruppen und unter bestimmter Themensetzung wie Personalmanagement, Bibliothekswesen, Interkulturelle Kompetenz in Lehre oder Verwaltung, Employablity Hier finden Sie die Übersicht aktueller Angebote für International Staff Weeks.
  • Hospitationen, Job Shadowing (Dieses Format sollte nur anvisiert werden, wenn im Gegenzug die Bereitschaft besteht, ein/e Vertreter/in der Partnerhochschule an die HOST einzuladen.)
  •  Studienbesuche
  •  Sprachkurse
  •  Mitwirkung an Curricula-Entwicklung (Dozent*innen)

Konferenzteilnahmen können nicht gefördert werden.

Finanzielle Leistungen

Die finanzielle Förderung orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Programmländern.

Aufenthaltspauschalen

Es gelten folgende einheitliche Tagessätze für vier Ländergruppen bis zum 14. Aufenthaltstag, vom 15. bis 60. Aufenthaltstag beträgt die Förderung 70 Prozent der Tagessätze.

Projekt 2017-19:

  • Gruppe 1: 160 Euro am Tag für Dänemark, Großbritannien, Irland, Niederlande, Schweden
  • Gruppe 2: 140 Euro am Tag für Belgien, Bulgarien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Zypern
  • Gruppe 3: 120 Euro am Tag für Deutschland (Incomer), Lettland, Malta, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Portugal, Slowakei, Spanien
  • Gruppe 4: 100 Euro am Tag für Estland, Kroatien, Litauen, Slowenien

Projekt 2018-20:

  • Gruppe 1: 180 Euro am Tag für Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich
  • Gruppe 2: 160 Euro am Tag für Belgien, Deutschland (Incomer), Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Zypern
  • Gruppe 3: 140 Euro am Tag für Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn

Reisekosten

Die Reisekosten werden in Abhängigkeit der Entfernung zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität ermittelt. Hierbei wird einheitlich ein Berechnungsinstrument verwendet. Erstattet werden, je Aufenthalt und in Abhängigkeit von der Distanz, für das Projekt 2018-20 folgende Beträge:

  • 10-99 km – 20 EUR
  • 100 km – 499 km mit 180 Euro
  • 500 km – 1.999 km mit 275 Euro
  • 2.000 km – 2.999 km mit 360 Euro
  • 3.000 km – 3.999 km mit 530 Euro
  • 4.000 km – 7.999 km mit 820 Euro
  • 8.000 km und mehr mit 1.500 Euro

Ggf. Sonderzuschüsse für Hochschulpersonal mit besonderen Bedürfnissen

Förderbedingungen
  • Hochschulpersonal aus allen Bereichen
  • Arbeitsplatzbezogene Fort- und Weiterbildung (siehe geförderte Weiterbildungsformate) bzw. Schlüssige Motivation bzw. Darlegung der Relevanz der angestrebten Fortbildung für die eigene Qualifizierung sowie die Hochschule
  • Es können im Rahmen der Erasmus+-Personalmobilität zu Fortbildungs- und Weiterbildungszwecken max. 25% Sprachkurse gefördert werden.
  • Auslandsaufenthalte von mindestens zwei Tagen und höchstens zwei Monaten (jeweils ohne Reisezeiten)
  • Es kann pro Kalenderjahr maximal eine Erasmus+-Personalmobilität zu Fortbildungs- und Weiterbildungszwecken gefördert werden.
  • Einladung der Gasthochschule (E-Mail ausreichend)
  • Genehmigung der Mobilität durch den/die Vorgesetzte/n
  • Gültiges Partnerschaftsabkommen mit der ausländischen Hochschule (Übersicht der ERASMUS+ Partnerhochschulen)
  • Vollständige Bearbeitung aller ERASMUS+ Unterlagen und Online-Abschlussfragebogen
  • Mittelverfügbarkeit (Bewilligung durch Erasmus+ Hochschulkoordination)
  • Nach Abschluss der Fort- und Weiterbildung ist ein Kurzbericht/-protokoll über Ablauf und Ergebnisse der Mobilität im International Office einzureichen (siehe Formular).
Bewerbung und Auswahl

Bewerbungen um eine Personalmobilität können mit folgenden Fristen im International Office/ Erasmus+ Hochschulkoordination eingereicht werden:

Bewerbungsfrist Beginn der geplanten Mobilitätsphase
15. November des Vorjahres Im 1. Quartal eines Kalenderjahres
15. Februar Im 2. Quartal eines Kalenderjahres
15. Mai Im 3. Quartal eines Kalenderjahres
15. August Im 4. Quartal eines Kalenderjahres

In besonders begründeten Ausnahmefällen kann die Personalmobilität auch außerhalb der benannten Fristen beantragt werden.

Nach Sichtung aller eingegangenen Bewerbungen wird die Auswahlentscheidung der ERASMUS+-Hochschulkoordination innerhalb von 14 Tagen durch die Outgoing-Koordination an die Kandidat*innen kommuniziert.

Folgende Bewerbungsunterlagen sind vollständig ausgefüllt und unterschrieben im Original einzureichen:

  • HOST-Antragsformular Erasmus+ STT
  • Vom Bewerber und vom Vorgesetzten unterzeichnetes Motivationsschreiben, aus dem die Relevanz der angestrebten Fortbildung für die eigene Qualifizierung sowie die Hochschule hervorgeht
  • Einladung der Gasthochschule (E-Mail), aus dem das vereinbarte Weiterbildungs- bzw. Arbeitsprogramm für den geplanten Aufenthalt hervorgeht
  • durch die/den Vorgesetzte/n und die Rektorin unterschriebene Dienstreiseanzeige bzw.-antrag im Original
  • Antrag auf Ausstellung einer "Bescheinigung über die anzuwenden Rechtsvorschriften" (A1-Formular EU) bzw. ein Antrag auf "Weiterleitung der deutschen Rechtsvorschriften über soziale Sicherheit" (A1-Formular nicht EU-Staat)
  • Formular Erklärung Verzicht auf Förderung nach dem LRKG 
  • Vollständig ausgefüllte ERASMUS+ Mobility Agreement(Englisch)

Hinweis: Die Unterschrift der Partnerhochschule muss nicht im Original vorgelegt werden. Eine gescannte Kopie, zusätzlich unterschrieben vom Antragsteller, kann zur Unterschrift durch die ERASMUS+ Hochschulkoordination eingereicht werden.

Bewilligungen erfolgen gemäß der Erfüllung der Förderbedingungensowie der zur Verfügung stehenden Mittel für das laufende ERASMUS+ Programmjahr.

Die ERASMUS+ Hochschulkoordination stellt ein Grant Agreement (Zuwendungsvereinbarung) aus und übermittelt es per Email ebenso wie das Formular Confirmation of Stay (Aufenthaltsbescheinigung).

Das Grant Agreement ist auszudrucken und zu unterschreiben sowie zur Gegenzeichnung an die ERASMUS+ Hochschulkoordination zurückzusenden. Sobald alle Unterlagen vollständig vorliegen, erhalten Sie innerhalb von 30 Tagen eine Abschlagsüberweisung in Höhe von 80 Prozent der bewilligten ERASMUS+ Förderung.

Wichtige Hinweise für die Organisation der Mobilitätsphase

Aufenthaltsbescheinigung kurz vor Rückreise

Lassen Sie sich die Dauer Ihres Aufenthalts auf dem Letter of Confirmation bestätigen (erster/letzter Arbeitstag – ohne Reisetage). Wenn die Weiterbildung auch am Wochenende stattfindet, muss dies auf dem Dokument bestätigt werden.

Versicherungsschutz

Bitte überprüfen Sie Ihren Versicherungsschutz im Ausland. Mit einem ERASMUS+ Mobilitätszuschuss ist kein Versicherungsschutz verbunden.

Einkommenssteuererklärung

Da die Kosten für Ihre Fort- und Weiterbildung pauschal erstattet werden, müssen diese Zahlungen in der Einkommenssteuererklärung ausgewiesen werden. Bitte bewahren Sie alle Rechnungen/ Tickets o.ä. Ihrer Reise auf, um bei Ihrer Einkommenssteuererklärung die Ausgaben nachweisen zu können.

PKW-Nutzung – keine Schadenshaftung

Bitte beachten Sie, dass die Hochschule Stralsund keine Schadenshaftung bei Nutzung von PKWs (gilt für private PKWs und Mietwagen) übernimmt.

Keine Ticket-Buchungen über HOST

Ticket- und Hotelbuchungen u.ä. können nicht über die Hochschule Stralsund erfolgen.

Abrechnung der Mobilitätsphase

Folgende Unterlagen sind innerhalb von 30 Tagen nach Abschluss der Mobilitätsphase einzureichen:

  • Aufenthaltsbescheinigung/ Letter of Confirmation (als Scan per E-Mail an ERASMUS+ Hochschulkoordination ausreichend)
  • EU-Survey-Onlineumfrage/ Teilnehmerbericht (Hierfür erhalten Sie einen Link per E-Mail)
  • Original Dienstreiseantrag plus Dienstreiseabrechnung mit sämtlichen Originalbelegen

Wenn alle Unterlagen vollständig sind, erfolgt die Endabrechnung Ihrer Mobilitätsphase und der Restbetrag wird ggf. ausgezahlt.

Erfahrungsberichte

Conny Eisfeld, Mitarbeiterin in der Verwaltung, berichtet über ihre Teilnahme an zwei Staff Training Weeks (Universität Oslo & Hochschule Kristianstad) und gibt Tipps zu Ablauf und Vorbereitung.

Präsentation

Kontakt

Frau Caroline Neumann

Head of International Office/ERASMUS+ Hochschulkoordination

Hochschule Stralsund, Haus 1/Raum 101

Fon: +49 3831 457052

leiter.io@hochschule-stralsund.de

Weitergehende Information und Beratung zu den Erasmus+ Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit, Kennedyallee 50, 53115 Bonn

Tel.: +49(0)800 2014 020
Fax: +49(0)228/882-555
E-Mail: erasmus@daad.de
Homepage: www.eu.daad.de

Ansprechpartner

Janine Ketel

Outgoing Koordinator

Tel:

+49 3831 45 6539

Raum:

126, Haus 1

Sprechzeiten:

Mittwoch und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr

Weitere Termine nach Absprache