Robotik

Bachelor-Studiengang

Der Studiengang Robotik der Hochschule Stralsund qualifiziert Sie für ein Berufsfeld an der Spitze des technologischen Wandels. In den kommenden Jahren verschiebt sich der Fokus von der klassischen Automatisierung hin zur Integration hochvernetzter, autonomer Systeme in Bereichen wie der Smart Factory, Medizintechnik oder mobilen Logistik. Zukünftige Herausforderungen liegen dabei insbesondere in der Verschmelzung von Sensor- und Aktuatorentechnik mit Künstlicher Intelligenz und Echtzeit-Datenverarbeitung.

Das Studium vermittelt hierfür die notwendigen interdisziplinären Kompetenzen an den Schnittstellen von Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik. Durch spezialisierte Inhalte wie das Robot Operating System (ROS) und Computer Vision wird die Basis geschaffen, komplexe Roboterapplikationen nicht nur zu bedienen, sondern grundlegend zu entwerfen und zu optimieren. Ein hoher Laboranteil sowie die integrierte Praxisphase stellen den direkten Transfer wissenschaftlicher Methoden in die industrielle Anwendung sicher. Damit bereitet Sie die Hochschule Stralsund optimal auf die anspruchsvollen Aufgaben als Ingenieur*in z.B. in der Anlagenentwicklung oder auch der Projektleitung vor.

Steckbrief

Überblick

Studiengang Robotik Bachelor (ROB)
Fakultät Fakultät für Maschinenbau
Studienbeginn Wintersemester
Zulassung zulassungsfrei
Studiendauer 7 Semester
Creditpoints 210 ECTS
Abschluss Bachelor of Engineering (B.Eng.)
Vorlesungssprache Deutsch

Kurzbeschreibung

Der Bachelor-Studiengang Robotik an der Hochschule Stralsund qualifiziert Studierende für die Konzeption, Entwicklung und Integration intelligenter robotischer Systeme. In einer zunehmend vernetzten und automatisierten Welt vermittelt das Studium die notwendigen interdisziplinären Kompetenzen an den Schnittstellen der Ingenieurwissenschaften – insbesondere des Maschinenbaus, der Elektrotechnik sowie der Informatik.

Das Curriculum deckt sowohl die Grundlagen der klassischen Automatisierungstechnik und Industrierobotik als auch moderne Anwendungsfelder wie die humanoide und kollaborative Robotik (Cobots), autonome Fahrzeuge und die intelligente Fabrik (Smart Factory) ab. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Verbindung klassischer Sensor- und Aktuatorentechnik mit zukunftsweisenden Technologien wie Künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen und Echtzeit-Datenverarbeitung.

Durch praxisorientierte Lehrmethoden, projektbasiertes Lernen und eine integrierte Praxisphase im siebten Semester werden die Absolventinnen und Absolventen optimal auf eine anspruchsvolle Rolle in einem dynamischen, technologisch geprägten Arbeitsumfeld vorbereitet.

Dieser Studiengang befindet sich im Genehmigungsprozess. Das Angebot dieses Studiengangs erfolgt vorbehaltlich der ministeriellen Freigabe. 

Die Erstakkreditierung dieses neuen Studiengangs wird zusammen mit der Reakkreditierung der WING-Studiengänge im Herbst 2027 angestrebt.

Voraussetzungen

  • allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder
  • Fachhochschulreife oder
  • Meisterabschluss bzw. eine gleichgestellte berufliche Fortbildungs- oder Fachschulprüfung (nähere Infos bei der Allgemeinen Studienberatung) oder
  • Zugangsprüfung

Informationen für alle Bewerber*innen mit ausländischen Zeugnissen: Incoming

Besuchen Sie uns auch auf:

Studiengangsleitung

Prof. Dr.
Thomas Dziekan

Materialfluss- und Handhabungstechnik

Tel:

+49 3831 45 6688

Raum:

Raum 15 / Haus W9 | BFW

Allgemeine Studienberatung

Christina Wanke

Studienberaterin

Tel:

+49 3831 45 6513

Raum:

117, Haus 1

Perspektiven

Studienziele

Das primäre Ziel des Studiums ist die Vermittlung eines soliden ingenieurwissenschaftlichen Grundwissens für die Anwendung in den Bereichen Robotik, Automatisierung und Mechatronik. Die Studierenden werden für die Konzeption, Entwicklung und Integration intelligenter robotischer Systeme qualifiziert. Dabei erwerben sie interdisziplinäre Kompetenzen an den Schnittstellen von Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik. Das Curriculum deckt sowohl die klassische Automatisierungstechnik als auch moderne Felder wie humanoide Robotik, kollaborative Systeme (Cobots) und autonome Fahrzeuge ab. Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbindung von Sensor- und Aktuatorentechnik mit zukunftsweisenden Technologien wie Künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen und vernetzten Systemen (IoT). Ergänzt wird das Profil durch die Vermittlung ethischer und nachhaltiger Entwicklungsprinzipien für ein verantwortungsbewusstes ingenieurmäßiges Handeln.

Berufliche Perspektiven

Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs sind befähigt, komplexe robotische Systeme zu entwerfen, zu programmieren und zu validieren. Dies eröffnet vielfältige Einsatzmöglichkeiten in einer Vielzahl von Branchen, beispielsweise:

  • Systemintegration: Fachspezifische Rollen in der Implementierung autonomer Systeme und der Entwicklung von Automatisierungslösungen.
  • Beratung und Projektmanagement: Planung und Steuerung automatisierter Fertigungsprozesse und Logistiksysteme.
  • Unternehmensgründung: Qualifizierung für den Aufbau eigener Start-ups im Bereich der intelligenten Robotik durch Module wie Entrepreneurship.
  • Forschung und Entwicklung: Tätigkeit in der Konzeption neuartiger Robotikanwendungen für Industrie oder Smart Cities.

In der Region Mecklenburg-Vorpommern bieten sich insbesondere an den Schnittstellen der lokalen Kernindustrien attraktive Einsatzfelder, hierzu zählen insbesondere:

  • Maritime Wirtschaft: Automatisierungslösungen für den modernen Schiffbau und die maritime Logistik.
  • Erneuerbare Energien: Einsatz von Robotersystemen z.B. für die Wartung und Inspektion von Offshore-Windenergieanlagen.
  • Medizintechnik und Gesundheit: Entwicklung von Assistenz- und Rehabilitationsrobotik in enger Anbindung an die regionale Gesundheitswirtschaft.
  • Agrartechnik: Integration autonomer Fahrzeuge bzw. Systeme und mobiler Roboter für eine nachhaltige und präzise Landwirtschaft.

Tür an Tür mit der Praxiswelt

Der Bachelor-Studiengang Robotik zeichnet sich durch eine enge Verzahnung von theoretischer Ausbildung und industrieller Praxis aus. Dieser Transfer wird durch verschiedene Säulen im Studienablauf sichergestellt:

  • Integrierte Praxisphase: Das gesamte siebte Fachsemester ist für eine mindestens 12-wöchige Praxisphase in einem Unternehmen oder einer Forschungseinrichtung reserviert. Dies ermöglicht die Anwendung der im Studium erworbenen Kenntnisse auf reale betriebliche Problemstellungen.
  • Projektbasiertes Lernen: In Modulen wie dem „Programmierprojekt“ oder dem „Robotik Labor“ bearbeiten die Studierenden eigenständig fachspezifische Aufgabenstellungen, oft in Kooperation mit externen Partnern.
  • Exkursionen und Gastvorträge: Durch Exkursionen wird das theoretische Wissen durch praktische Einblicke in moderne Fertigungsstätten und Entwicklungslabore vertieft.
  • Industrienahe Abschlussarbeiten: Die Bachelor-Arbeit im siebten Semester wird in der Regel zu aktuellen Fragestellungen aus der industriellen Praxis oder angewandten Forschung verfasst. Die Abschlussarbeit kann (unter bestimmten Voraussetzungen) auch zu einer konkreten Problemstellung eines Wirtschaftsunternehmens oder Industriebetriebes verfasst werden.
  • Moderne Laborinfrastruktur: Die Ausbildung findet in Laboren statt, die mit aktueller industrieller Hard- und Software (z. B. ROS, Cobots, SPS) ausgestattet sind, um einen nahtlosen Übergang in den Beruf zu gewährleisten.

Durch Wahlmodule und mittels Projekten in Pflichtmodulen richten Sie Ihr Studium ab dem 4. bzw. 5. Semester nach persönlichen Vorstellungen aus. Neben der fachlichen Qualifikation tragen Laborversuche und Übungen in kleinen Arbeitsgruppen sowie die umfangreichen Projektphasen dazu bei, das Studium anspruchsvoll zu gestalten.

Im letzten Semester bereiten die mindestens 12-wöchige Praxisphase und die Bachelorarbeit effektiv auf das spätere Berufsleben vor. Der Abschluss als Bachelor of Engineering bietet neben dem beruflichen Direkteinstieg ebenso die Möglichkeit, die Hochschulausbildung in einem thematisch verwandten Masterstudium (z.B. Advanced Systems Engineering) fortzusetzen.

Studienaufbau

Der Bachelor-Studiengang Robotik ist modular aufgebaut und umfasst eine Regelstudienzeit von sieben Semestern. Das Studium vermittelt eine fundierte interdisziplinäre Ausbildung an der Schnittstelle von Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik. Ziel ist es, die Studierenden zur Entwicklung, Programmierung und Steuerung komplexer robotischer Systeme zu befähigen. Das Curriculum gliedert das Studium in drei wesentliche Phasen:

Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen (1. – 2. Semester): 

In der ersten Phase liegt der Fokus auf den mathematisch-naturwissenschaftlichen Basiskompetenzen sowie ersten technischen Grundlagen in der Informatik, Mechanik und Elektrotechnik. Bereits im zweiten Semester erfolgt mit dem Modul „Robotik I“ der Einstieg in die fachspezifische Ausbildung.

Fachliche Vertiefung und Anwendung (3. – 4. Semester): 

Die Studierenden erlernen spezialisierte Methoden wie das „Robot Operating System (ROS)“, „Computer Vision“ sowie die Automatisierungstechnik. Module zur systematischen Produktentwicklung und Nachhaltigkeit erweitern das Profil um methodische und gesellschaftliche Kompetenzen.

Spezialisierung und Praxis (5. – 7. Semester): 

Die fortgeschrittene Phase beinhaltet hochaktuelle Themen wie „Künstliche Intelligenz“ und „Autonome Mobile Systeme“. Ein intensives Robotik-Labor sowie Wahlpflichtmodule ermöglichen eine individuelle Schwerpunktsetzung. Den Abschluss bildet das siebte Semester, welches vollständig der Praxisphase im Unternehmen und der Bachelor-Arbeit gewidmet ist.

Semester- und Modulübersicht

1. Semester
2. Semester
3. Semester
4. Semester
5. Semester
6. Semester
7. Semester

Legende:

ECTS: European Credit Transfer System

SWS: Semesterwochenstunden


Welcher Studientyp sind Sie?

Neben der Möglichkeit den Bachelorstudiengang Smart Production in Vollzeit zu studieren, kann das Studium alternativ mit vertiefter Praxis oder als Teilzeitstudium studiert werden. Damit lässt sich das Studium flexibel auf die persönlichen Bedürfnisse für Familie und Beruf zuschneiden.

Studienorganisation

Prüfungsorganisation

 

Prüfungspläne

Prüfungsauschuss

Online-Portal

 

Rechtsvorschriften

Wichtige Dokumente des Studiengangs ROB: 

  • Studienplan ab WS 2026/27 
    (Letzte Änderung: Januar 2026)
  • Wahlpflichtmodulkatalog ROB
    (voraussichtlich verfügbar ab Ende Februar 2026)
  • Diploma Supplement ROB (deutsch) (englisch) 
    (voraussichtlich verfügbar ab April 2026)

 

Prüfungs- und Studienordnung ROB:

Die Veröffentlichung der Unterlagen und des Studiengangs ROB erfolgt unter Vorbehalt, da das Anzeigeverfahren für die Neueinrichtung des Studienganges und die Prüfungs- und Studienordnung gemäß LHG M-V noch nicht abgeschlossen ist. Es handelt sich daher aktuell noch nicht um eine Veröffentlichung im Sinne von § 13 Abs. 5 LHG M-V.

Rahmenprüfungsordnung der Hochschule Stralsund:

Lernplattformen

MOODLE

Hier können Sie sich mit Ihren Benutzerdaten einloggen.

Services

IT-Services

Hier finden Sie Informationen zum WLAN, Printservice und mehr.

Bibliothek

Zur Benutzung, Recherche und Beschaffung von Medien unterstützt die Bibliothek.

Studiengangsleiter

Prof. Dr.
Thomas Dziekan

Materialfluss- und Handhabungstechnik

Tel:

+49 3831 45 6688

Raum:

Raum 15 / Haus W9 | BFW

Studienbüro 2

Stefanie Humboldt

Sachbearbeiterin Studienbüro

Tel:

+49 3831 45 6574

Raum:

121, Haus 1

Highlights

Exkursion

Exkursionen sind wichtige Höhepunkte im Verlauf Ihres Studiums. Besuche in Firmen der Region geben Ihnen dabei Einblicke in die Praxis der Produktion. Die bei den Exkursionen gewonnen Eindrücke sind dann Bestandteil der Vorlesungen. Wir freuen uns immer wieder, zu welchen interessanten Erkenntnissen die hier geführten Diskussionen bei den Studierenden und den Professoren führen.

Für den Studiengang ROB sind folgende Labore interessant

Produktionstechnik

Wertstromdesign, Materialflussplanung und -steuerung

Fertigungstechnik, Werkzeugmaschinen und Umformtechnik

zu den Laboren

Studierendenprojekte

An der Hochschule Stralsund sind Studierendenprojekte eine echte Erfolgsgeschichte. Studierende aller Fakultäten organisieren sich seit dem Jahr 1999 im Baltic Racing Team, konstruieren und bauen jedes Jahr einen neuen Formula-Student-Rennwagen und nehmen an nationalen und internationalen Wettbewerben teil.

Etwas jünger ist das ThaiGer-H2-Racing Team. Durch kontinuierliche Verbesserungen konnte es 2017 und 2018 beim Shell Eco-marathon den Europameister-Titel für sich entscheiden.

Im Team MariteamRacing finden seit der Gründung im Jahr 2016 Motorradbegeisterte ihre Herausforderung.

 

 

Ranking

Ein CHE-Ranking gibt es für diesen neuen Studiengang noch nicht. Vergleichbar sind die CHE-Rankings anderer Studiengänge der Fakultät für Maschinenbau wie Wirtschaftsingenieurwesen oder Maschinenbau. 

 

 

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