Kurzzeitmobilitäten

Erfahrungsbericht BIP Salzburg 2024

Max H., Regenerative Energien, 4. Semester, Österreich, Salzburg, Fachhochschule Salzburg GmbH - Blended Intensive Programmes, Mai 2024

 

Mit meinen Kommilitonen Marco, Lars und Thony und Prof. Gulden war ich vom 12. – 18. Mai auf einem „blended intensive programe“ in Österreich an der FH Salzburg. 

Für dieses Programm kamen viele Studierende aus mehreren Partneruniversitäten an die Fachhochschule im idyllischen Kuchl, welches ein kleiner Ort abseits von Salzburg ist. Es ging generell darum die FH hinsichtlich ihres Campus, der ungenutzten Fläche und einer potenziellen Energieautarkie nachhaltiger zu gestalten. 

Die Zugfahrt am Sonntag dorthin war Ettlich lang und hat den ganzen Tag in Anspruch genommen. Untergekommen bin ich bei einer Familie in Kuchl die auf AirBnb ein Apartment zu Verfügung gestellt haben. Die teilweise sehr verpeilten Kommilitonen Thony und Lars mussten kurzeitig auch noch mit bei mir unterkommen, da ihre Hotelbuchung aufgrund von Verständigungsproblemen storniert wurde. Am Montag ging es dann los. Nach einer Vorstellungsrunde wurden wir in Gruppen eingeteilt. Meine Gruppe sollte sich mit der Frage beschäftigen ob es möglich ist Windkraft auf dem Campus zu etablieren. In den nächsten Tagen haben also alle Gruppen intensiv an ihren Problemstellungen gearbeitet. Intensiv wurde auch Bier getrunken, natürlich erst am späten Nachmittag wenn genug gearbeitet wurde.

Am Montag ging es dann los. Nach einer Vorstellungsrunde wurden wir in Gruppen eingeteilt. Meine Gruppe sollte sich mit der Frage beschäftigen ob es möglich ist Windkraft auf dem Campus zu etablieren. In den nächsten Tagen haben also alle Gruppen intensiv an ihren Problemstellungen gearbeitet. Intensiv wurde auch Bier getrunken, natürlich erst am späten Nachmittag wenn genug gearbeitet wurde.

Mit der Bahn und einen Gratis Bahnticket für die gesamte Region sind wir fast jeden Nachmittag in die Stadt von Salzburg gefahren. Die Stadt ist beeindruckend ästhetisch und hat viel Kultur zu bieten. Am Donnerstag waren Marco und Ich wandern (Marco ist in Fluss gefallen).

Am Freitag Tag haben alle Gruppen ihre Ergebnisse präsentiert. Dafür kamen sogar Leute aus der Stadtverwaltung. Die Präsentationen waren größtenteils äußerst interessant und kreativ. Unser Ergebnis war, dass es wenig Sinn machen würde Windkraftanlagen an der FH Salzburg zu etablieren. Das war bestimmt für niemanden der dortigen Bewohner etwas Neues, aber für unsere Gruppe jedoch sehr interessant die Hintergründe der Thematik zu verstehen. Nach einer ereignisreichen letzten Nacht die ich mit Thony aus unserer toxisch maskulinen Herren WG in dem Nachtclub „City Beats“ in Salzburg, ging es Samstag früh nach einem erholsamen Schlaf von 30 Minuten, mit der Bahn wieder zurück nach Hause. 

Unterm Strich war es eine sehr lehrreiche als auch spaßige Erfahrung, da ich viel über Windkraftanlagen gelernt habe, aber auch viel erlebt habe.

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Marco E., Regenerative Energien, 4. Semester, Österreich, Salzburg, Fachhochschule Salzburg GmbH - Blended Intensive Programmes, Mai 2024

Bereits vor der eigentlichen Intensiv-Woche hatten wir bereits wöchentliche Online-Vorlesungen, welche uns auf die bevorstehende Mobilität vorbereiteten. Angekommen in Salzburg wurden wir in verschiedene Gruppen eingeteilt, welche jede einen eigenen Schwerpunkt zugeteilt bekam. Ziel des ganzen Projektes war es, den ausgelagerten Wissenscampus der FH Salzburg so modern, energieeffizient und attraktiv wie möglich umzugestalten. Dies ging über Gruppen, welche mit dem Umfeld des Campus beschäftigten, um unter anderem die Strecke zwischen Bahnhof und Campus attraktiver zu gestalten, weiter zu Gruppen, die sich sowohl mit der potenziellen Windenergie als auch Solarenergie am Standort auseinandersetzten. Jede Gruppe hatte eine Woche Zeit, um ein Poster zu entwickeln, welches den Fortschritt und die Idee vorstellte. Ich selbst war in der Gruppe der Solar Energie und unser Ziel war es, mithilfe von einer Drohne und speziellen Tools den möglichen Ertrag verschiedener Investitionsstufen zu ermitteln. Diese gingen von der Bedeckung der Dachflächen über die Fassaden bis hin zu Carports. 

Aber auch kulturell wurde einiges geboten, von Stadtführungen und Restaurantbesuchen bis hin zum Besuch einer Wohnsiedlung, welche die vorhandene Wohnfläche fasst verdoppelt hat, indem auf den bereits vorhandenen zwei Stockwerken einfach zwei weitere oben drauf gesetzt wurden und zusätzlich die Siedlung mit einigen modernen Top Up‘s wie Lastenrad-Sharing-Stationen für die BewohnerInnen.
Am Ende der Mobilität stellten alle Gruppen Ihre Idee vor bei einer Campusöffentlichen Veranstaltung bei welcher auch Personen, wie die Hochschulleitung und der Bürgermeister eingeladen wurden.

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Anthony S., Wirtschaftsingenieurwesen Elektrotechnik, 6. Semester, Österreich, Salzburg, Fachhochschule Salzburg GmbH - Blended Intensive Programmes, Mai 2024

Wir starteten unsere Woche am Montag mit einer Vorstellungsrunde mit den Studierenden aus Lübeck, Groningen, Salzburg und Stralsund. Im Anschluss haben wir eine kleine Campus-Tour gemacht und lernten schon die ersten Leute etwas besser kennen. Danach haben wir uns in den zu vor ausgewählten Gruppen eingefunden. Des Weiteren wurde das Thema, mit dem wir uns befassen sollten, konkretisiert und wir fingen gleich mit der Arbeit an. Unser Thema war die Integration neuer Kommunikationsplätze für die Studierenden, sowie die Verbesserung der Fahrradstellplätze. Am Nachmittag machten wir einen Ausflug, um uns die Altstadt von Salzburg anzuschauen.

Am Dienstag ging es gleich wieder an die Arbeit und wir fanden die ersten guten Ideen und Konzepte. Die Zusammenarbeit in meiner Gruppe war ziemlich eng trotz der unterschiedlichen Aufgaben. Die Kommunikation erfolgte teilweise in Deutsch aber auch viel in Englisch. Am Dienstagnachmittag sind wir wieder nach Salzburg gefahren und haben mit einem Architekten gesprochen, der uns sein letztlich fertiggestelltes Projekt in Salzburg vorgestellt hat. 

Der Mittwoch sollte uns etwas überraschen, denn wir starteten wieder mit unserer Arbeit an unseren Projekten, jedoch haben wir mittags erfahren, dass wir den Zwischenstand einer anderen Gruppe vorstellen sollten, so konnte man feststellen ob und wie gut das Thema und die damit verbundenen Lösungen und Konzepte auch von anderen verstanden wurden.

Der Donnerstag war unser reiner Arbeitstag, da wir allerdings schon ziemlich früh fertig waren haben wir die Zeit genutzt um die lokalen Berge zu besteigen. Von dem Verantwortlichen der FH Salzburg Prof. Dr. Stefan Netsch haben wir uns eine Empfehlung geholt.

Freitag wurde genutzt um die Präsentation zu üben, sowie zu perfektionieren. Am Vormittag erfolgte die Präsentation der Ergebnisse durch die einzelnen Gruppenteilnehmer. Am Ende wurden uns unser Transcript of Records übergeben und wir haben auf unsere Arbeit angestoßen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass sich das BIP für mich gelohnt hat, denn man konnte sich mit verschiedenen Leuten vernetzen und hat skills gelernt bzw. verbessert, welche für das spätere Arbeitsleben durchaus relevant sind.

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Lars S.,Wirtschaftsingenieurwesen Elektrotechnik, 6. Semester, Österreich, Salzburg, Fachhochschule Salzburg GmbH - Blended Intensive Programmes, Mai 2024

Unsere Woche begann am Montag mit einer Vorstellungsrunde, bei der wir unser Mitstreiter kennenlernten. Anschließend erkundeten wir bei einer kurzen Campus-Tour die Umgebung und knüpften erste Kontakte. Danach formierten wir uns in die vorher festgelegten Gruppen und konkretisierten unser Arbeitsprojekt: die Schaffung neuer Kommunikationsräume für Studierende sowie die Optimierung der Fahrradabstellplätze. Am Nachmittag gab es eine kleine Führung durch die Altstadt von Salzburg.

Am Dienstag stürzten wir uns direkt in die Arbeit und entwickelten erste vielversprechende Ideen und Konzepte. Trotz unterschiedlicher Aufgaben arbeiteten wir eng in unserer Gruppe zusammen. Am Nachmittag fuhren wir erneut nach Salzburg, um einen Architekten zu treffen, der uns sein kürzlich abgeschlossenes Projekt vorstellte.

Mittwoch begann mit weiteren Projektarbeiten inklusive einer ersten kleinen Präsentation um Lösungsvorschläge und Ideen von Dritten einzuholen

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen intensiver Arbeit. Nachdem wir unsere Aufgaben frühzeitig abgeschlossen hatten, nutzten wir die restliche Zeit zum Wandern. Bei sehr schönem Wetter lernten wir den Gollinger Wasserfall kennen.

Am Freitag widmeten wir uns der Verfeinerung und Übung unserer Präsentation. Am Vormittag trugen die Gruppen ihre Ergebnisse vor. Zum Abschluss war noch eine kleine Feier inklusive Getränke geplant.

Positive Aspekte:

Erhalt von ECTS-Punkten

Sprachkenntnisse verbessern

Ausreichende Fördermittel

Negative Aspekte:

Viel Bürokratie (dafür hilfsbereites Outgoing Team)

Moveon-Webseite

1 Woche Vorlesungen verpasst