Hochschule Stralsund – University of Applied Sciences


Die Hochschule Stralsund ist eine junge und innovative Campus-Hochschule mit technisch-wirtschaftlichem Profil. Zukunftsorientierte Studiengänge, starke Kooperationen mit Unternehmen und ein hervorragendes Betreuungsverhältnis bieten ca 1.800 Studierenden optimale Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium und einen aussichtsreichen Berufsstart. Mit exzellenter Forschung und zeitgemäßer Lehre in den Bereichen Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau und Wirtschaft macht die Hochschule auf sich aufmerksam.

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Willkommen an der HOST

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Was studieren? Und wo studieren? Keine leichten Fragen. Die Antwort auf die Frage nach dem Studienfach können nur Sie selbst geben.
Bei der Antwort auf die Frage nach dem Studienort können wir Ihnen helfen: an der Hochschule Stralsund.

We HOST your Studium

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Großstadt-Stress? Überfüllte Hörsäle? Oder doch lieber an der Ostsee? An der Hochschule Stralsund praxisnah studieren, mit idealen Karrierechancen und in Strandnähe  – egal ob Wirtschaft, Technik, Energie oder Gesundheit. Klingt gut? Dann bewerben Sie sich jetzt.

Wohnen in Stralsund

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Bei der Suche nach dem richtigen Wohnraum helfen wir Ihnen gern ein bisschen mit Tipps aus erster Hand von unseren Studierenden. Günstig, stylisch, wassernah? – Das geht in Stralsund!

Aktuelles

"Wissenschaftliche Partnerschaften über Kontinente hinweg"

Gastwissenschaftlerin Dr.-Ing. Latifatu Mohammed arbeitet mit den Kolleg*innen des IRES-Institutes an Bausteinen der globalen Energiewende.

Mit Prof. Dr. Johannes Gulden und Romy Sommer, deren Gastfreundschaft und Unterstützung sie lobt.
Mit ihrer Familie: John Adjah sowie die Kinder Daniella und Zephaniah
Auf einem Workshop mit Wissenschaftlern und Industrie-Stakeholdern
Latifatu Mohammed leitet eine Feldstudie im ländlichen Raum, um die lokale Bevölkerung über erneuerbare Alternativen zu traditionellen holzbefeuerten Kochstellen aufzuklären.
Dr. Latifatu Mohammed mit dem Team des IRES an der Hochschule Stralsund

„Ich bin überzeugt, dass wissenschaftliche Partnerschaften über Kontinente hinweg entscheidend sind, um globale Herausforderungen zu bewältigen.“ – Das sagt Dr.-Ing. Latifatu Mohammed. Die Ingenieurwissenschaftlerin aus Ghana ist seit Mai und noch bis in den August 2026 als Gastwissenschaftlerin am Institut für Regenerative Energiesysteme (IRES) der Hochschule Stralsund tätig. Sie kam über das TWAS-DFG Cooperation Visits Programme vom CSIR–Institute of Industrial Research in Accra, Ghana an die HOST. Ihre Ziele? – Viele, darunter auch die wachsende Zusammenarbeit zwischen Ghana und Deutschland im Bereich erneuerbare Energien und die nachhaltige industrielle Entwicklung. 

„Während meiner Kindheit in Ghana habe ich erlebt, wie sich der eingeschränkte Zugang zu einer zuverlässigen und sauberen Energieversorgung auf Bildung, Gesundheitswesen, industrielle Produktivität und die Lebensgrundlagen der Menschen auswirkt. Das hat mich dazu inspiriert, Ingenieurwissenschaften und nachhaltige Energieforschung zu verfolgen.“ Am CSIR-Institute leitet Latifatu Mohammed als Senior Research Scientist die Abteilung für nachhaltige Energietechnologien. Darüber hinaus ist sie als Adjunct Lecturer am Africa Centre of Excellence in Future Energies and Electrochemical Systems (ACE-FUELS) der Federal University of Technology Owerri in Nigeria tätig.

„Meine Arbeit verbindet Forschung, Innovation, Lehre, Projektentwicklung und den Aufbau wissenschaftlicher Kompetenzen in den Bereichen erneuerbare Energien, Wasserstofftechnologien, Batteriesysteme, nachhaltige Industriesysteme und Kreislaufwirtschaft.“ Damit ist sie ihrem Kindheitsplan nachgekommen. Mittlerweile hat Latifatu Mohammed selbst Kinder, Daniella und Zephaniah. Von ihnen weg zu sein, ist nicht leicht, auch wenn ihr Mann und ihre Mutter sich liebevoll kümmern würden. Aber ihre Kinder sind auch ihr Motor: „Sie erinnern mich jeden Tag daran, dass unsere heutige Arbeit die Welt gestaltet, die sie morgen erben werden.

Als Mutter und Ingenieurin möchte ich, dass meine Kinder mit der Überzeugung aufwachsen, dass Wissenschaft, Technik und Führungsverantwortung allen Menschen offenstehen – unabhängig vom Geschlecht. Ich hoffe, dass mein eigener Weg zeigt, dass Frauen Familie, wissenschaftliche Forschung und internationale Zusammenarbeit erfolgreich miteinander verbinden können.“

Während ihres Aufenthalts an der Hochschule Stralsund hat sie an Laborforschung, der Entwicklung von Forschungsanträgen, Seminaren, Unternehmensbesuchen sowie an Gesprächen über zukünftige Programme zum Kapazitätsaufbau und gemeinsamen Postgraduiertenprogramme teilgenommen.

Bereits während ihres Aufenthalts hat Dr. Mohammed einen eindrucksvollen Impuls für die internationale Zusammenarbeit gesetzt: Gemeinsam mit der Hochschule Stralsund organisierte sie das virtuelle Fachseminar „Green Hydrogen Pathways: Ghana–Germany Collaboration for Sustainable Industrial Development", das am 19. Juni stattfand.

64 Teilnehmende aus 31 Organisationen – darunter Forschungseinrichtungen, Industrie, Politik und Entwicklungspartner aus Ghana, Deutschland und weiteren Ländern – diskutierten Potenziale und Wege für eine nachhaltige Wasserstoffwirtschaft in Ghana sowie konkrete Möglichkeiten der deutsch-ghanaischen Zusammenarbeit.

Prof. Dr. Johannes Gulden, der Leiter des Instituts für Regenerative Energiesysteme der Hochschule Stralsund, hielt den Hauptvortrag zu aktuellen globalen Wasserstoffentwicklungen, der deutschen Wasserstoffstrategie und Kooperationschancen mit Ghana. Rektor Prof. Dr. Ralph Sonntag betonte das Engagement der Hochschule Stralsund für internationale Forschungspartnerschaften als Beitrag zur globalen Energiewende.

Das Seminar mündete in ersten Ideen für gemeinsame Pilotprojekte zu grünem Wasserstoff, grünem Ammoniak und grünem Methanol und unterstrich das große Interesse aller Beteiligten an einer langfristigen Zusammenarbeit. Ein Meilenstein für Dr. Mohammend. „Mein Ziel ist es, bezahlbare und an die lokalen Gegebenheiten angepasste Technologien zu entwickeln, die Afrikas Energiewende unterstützen und gleichzeitig zu den globalen Klimazielen beitragen. Besonders interessiert mich die Verbindung erneuerbarer Energien mit Wasserstofftechnologien, modernen Batteriesystemen und Brennstoffzellen, um widerstandsfähige Energiesysteme für Industrie, Landwirtschaft, Verkehr und ländliche Regionen zu schaffen. Durch internationale Zusammenarbeit möchte ich zum Technologietransfer, zum Kapazitätsaufbau und zur Ausbildung der nächsten Generation von Fachkräften im Energiebereich beitragen.“ 

Sie sieht viele Möglichkeiten für eine zukünftige Zusammenarbeit mit der Hochschule Stralsund. "Bereits während meines Aufenthalts haben wir mehrere Bereiche für eine langfristige Zusammenarbeit identifiziert. Dazu gehören gemeinsame Forschung zu grünem Wasserstoff, Brennstoffzellensystemen, der Integration erneuerbarer Energien, Biomasseumwandlung, Power-to-X-Technologien, modernen Batteriesystemen sowie der Dekarbonisierung industrieller Prozesse. Außerdem diskutieren wir den Aufbau eines Lehrlabors für erneuerbare Energien und grünen Wasserstoff am CSIR-IIR, das Studierenden, Auszubildenden, Technikerinnen und Technikern sowie Fachkräften aus der Industrie praktische Ausbildungsmöglichkeiten bieten soll. Darüber hinaus sehen wir gemeinsame Master- und Promotionsprogramme, die gemeinsame Betreuung von Studierenden, den Austausch von Forschenden und Studierenden, Summer Schools, die Entwicklung gemeinsamer Forschungsanträge sowie Kooperationen im Rahmen von Förderprogrammen wie DFG, GIZ, Horizon Europe und weiteren internationalen Programmen. Für Ghana und Deutschland bietet diese Partnerschaft die Chance, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen, qualifizierte Fachkräfte auszubilden, den Technologietransfer zu beschleunigen und die weltweite Energiewende sowie eine nachhaltige industrielle Entwicklung in beiden Ländern zu unterstützen."

"Wissenschaftliche Partnerschaften über Kontinente hinweg"

Gastwissenschaftlerin Dr.-Ing. Latifatu Mohammed arbeitet mit den Kolleg*innen des IRES-Institutes an Bausteinen der globalen Energiewende.

Mit Prof. Dr. Johannes Gulden und Romy Sommer, deren Gastfreundschaft und Unterstützung sie lobt.
Mit ihrer Familie: John Adjah sowie die Kinder Daniella und Zephaniah
Auf einem Workshop mit Wissenschaftlern und Industrie-Stakeholdern
Latifatu Mohammed leitet eine Feldstudie im ländlichen Raum, um die lokale Bevölkerung über erneuerbare Alternativen zu traditionellen holzbefeuerten Kochstellen aufzuklären.
Dr. Latifatu Mohammed mit dem Team des IRES an der Hochschule Stralsund

„Ich bin überzeugt, dass wissenschaftliche Partnerschaften über Kontinente hinweg entscheidend sind, um globale Herausforderungen zu bewältigen.“ – Das sagt Dr.-Ing. Latifatu Mohammed. Die Ingenieurwissenschaftlerin aus Ghana ist seit Mai und noch bis in den August 2026 als Gastwissenschaftlerin am Institut für Regenerative Energiesysteme (IRES) der Hochschule Stralsund tätig. Sie kam über das TWAS-DFG Cooperation Visits Programme vom CSIR–Institute of Industrial Research in Accra, Ghana an die HOST. Ihre Ziele? – Viele, darunter auch die wachsende Zusammenarbeit zwischen Ghana und Deutschland im Bereich erneuerbare Energien und die nachhaltige industrielle Entwicklung. 

„Während meiner Kindheit in Ghana habe ich erlebt, wie sich der eingeschränkte Zugang zu einer zuverlässigen und sauberen Energieversorgung auf Bildung, Gesundheitswesen, industrielle Produktivität und die Lebensgrundlagen der Menschen auswirkt. Das hat mich dazu inspiriert, Ingenieurwissenschaften und nachhaltige Energieforschung zu verfolgen.“ Am CSIR-Institute leitet Latifatu Mohammed als Senior Research Scientist die Abteilung für nachhaltige Energietechnologien. Darüber hinaus ist sie als Adjunct Lecturer am Africa Centre of Excellence in Future Energies and Electrochemical Systems (ACE-FUELS) der Federal University of Technology Owerri in Nigeria tätig.

„Meine Arbeit verbindet Forschung, Innovation, Lehre, Projektentwicklung und den Aufbau wissenschaftlicher Kompetenzen in den Bereichen erneuerbare Energien, Wasserstofftechnologien, Batteriesysteme, nachhaltige Industriesysteme und Kreislaufwirtschaft.“ Damit ist sie ihrem Kindheitsplan nachgekommen. Mittlerweile hat Latifatu Mohammed selbst Kinder, Daniella und Zephaniah. Von ihnen weg zu sein, ist nicht leicht, auch wenn ihr Mann und ihre Mutter sich liebevoll kümmern würden. Aber ihre Kinder sind auch ihr Motor: „Sie erinnern mich jeden Tag daran, dass unsere heutige Arbeit die Welt gestaltet, die sie morgen erben werden.

Als Mutter und Ingenieurin möchte ich, dass meine Kinder mit der Überzeugung aufwachsen, dass Wissenschaft, Technik und Führungsverantwortung allen Menschen offenstehen – unabhängig vom Geschlecht. Ich hoffe, dass mein eigener Weg zeigt, dass Frauen Familie, wissenschaftliche Forschung und internationale Zusammenarbeit erfolgreich miteinander verbinden können.“

Während ihres Aufenthalts an der Hochschule Stralsund hat sie an Laborforschung, der Entwicklung von Forschungsanträgen, Seminaren, Unternehmensbesuchen sowie an Gesprächen über zukünftige Programme zum Kapazitätsaufbau und gemeinsamen Postgraduiertenprogramme teilgenommen.

Bereits während ihres Aufenthalts hat Dr. Mohammed einen eindrucksvollen Impuls für die internationale Zusammenarbeit gesetzt: Gemeinsam mit der Hochschule Stralsund organisierte sie das virtuelle Fachseminar „Green Hydrogen Pathways: Ghana–Germany Collaboration for Sustainable Industrial Development", das am 19. Juni stattfand.

64 Teilnehmende aus 31 Organisationen – darunter Forschungseinrichtungen, Industrie, Politik und Entwicklungspartner aus Ghana, Deutschland und weiteren Ländern – diskutierten Potenziale und Wege für eine nachhaltige Wasserstoffwirtschaft in Ghana sowie konkrete Möglichkeiten der deutsch-ghanaischen Zusammenarbeit.

Prof. Dr. Johannes Gulden, der Leiter des Instituts für Regenerative Energiesysteme der Hochschule Stralsund, hielt den Hauptvortrag zu aktuellen globalen Wasserstoffentwicklungen, der deutschen Wasserstoffstrategie und Kooperationschancen mit Ghana. Rektor Prof. Dr. Ralph Sonntag betonte das Engagement der Hochschule Stralsund für internationale Forschungspartnerschaften als Beitrag zur globalen Energiewende.

Das Seminar mündete in ersten Ideen für gemeinsame Pilotprojekte zu grünem Wasserstoff, grünem Ammoniak und grünem Methanol und unterstrich das große Interesse aller Beteiligten an einer langfristigen Zusammenarbeit. Ein Meilenstein für Dr. Mohammend. „Mein Ziel ist es, bezahlbare und an die lokalen Gegebenheiten angepasste Technologien zu entwickeln, die Afrikas Energiewende unterstützen und gleichzeitig zu den globalen Klimazielen beitragen. Besonders interessiert mich die Verbindung erneuerbarer Energien mit Wasserstofftechnologien, modernen Batteriesystemen und Brennstoffzellen, um widerstandsfähige Energiesysteme für Industrie, Landwirtschaft, Verkehr und ländliche Regionen zu schaffen. Durch internationale Zusammenarbeit möchte ich zum Technologietransfer, zum Kapazitätsaufbau und zur Ausbildung der nächsten Generation von Fachkräften im Energiebereich beitragen.“ 

Sie sieht viele Möglichkeiten für eine zukünftige Zusammenarbeit mit der Hochschule Stralsund. "Bereits während meines Aufenthalts haben wir mehrere Bereiche für eine langfristige Zusammenarbeit identifiziert. Dazu gehören gemeinsame Forschung zu grünem Wasserstoff, Brennstoffzellensystemen, der Integration erneuerbarer Energien, Biomasseumwandlung, Power-to-X-Technologien, modernen Batteriesystemen sowie der Dekarbonisierung industrieller Prozesse. Außerdem diskutieren wir den Aufbau eines Lehrlabors für erneuerbare Energien und grünen Wasserstoff am CSIR-IIR, das Studierenden, Auszubildenden, Technikerinnen und Technikern sowie Fachkräften aus der Industrie praktische Ausbildungsmöglichkeiten bieten soll. Darüber hinaus sehen wir gemeinsame Master- und Promotionsprogramme, die gemeinsame Betreuung von Studierenden, den Austausch von Forschenden und Studierenden, Summer Schools, die Entwicklung gemeinsamer Forschungsanträge sowie Kooperationen im Rahmen von Förderprogrammen wie DFG, GIZ, Horizon Europe und weiteren internationalen Programmen. Für Ghana und Deutschland bietet diese Partnerschaft die Chance, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen, qualifizierte Fachkräfte auszubilden, den Technologietransfer zu beschleunigen und die weltweite Energiewende sowie eine nachhaltige industrielle Entwicklung in beiden Ländern zu unterstützen."

"Wissenschaftliche Partnerschaften über Kontinente hinweg"

Gastwissenschaftlerin Dr.-Ing. Latifatu Mohammed arbeitet mit den Kolleg*innen des IRES-Institutes an Bausteinen der globalen Energiewende.

Mit Prof. Dr. Johannes Gulden und Romy Sommer, deren Gastfreundschaft und Unterstützung sie lobt.
Mit ihrer Familie: John Adjah sowie die Kinder Daniella und Zephaniah
Auf einem Workshop mit Wissenschaftlern und Industrie-Stakeholdern
Latifatu Mohammed leitet eine Feldstudie im ländlichen Raum, um die lokale Bevölkerung über erneuerbare Alternativen zu traditionellen holzbefeuerten Kochstellen aufzuklären.
Dr. Latifatu Mohammed mit dem Team des IRES an der Hochschule Stralsund

„Ich bin überzeugt, dass wissenschaftliche Partnerschaften über Kontinente hinweg entscheidend sind, um globale Herausforderungen zu bewältigen.“ – Das sagt Dr.-Ing. Latifatu Mohammed. Die Ingenieurwissenschaftlerin aus Ghana ist seit Mai und noch bis in den August 2026 als Gastwissenschaftlerin am Institut für Regenerative Energiesysteme (IRES) der Hochschule Stralsund tätig. Sie kam über das TWAS-DFG Cooperation Visits Programme vom CSIR–Institute of Industrial Research in Accra, Ghana an die HOST. Ihre Ziele? – Viele, darunter auch die wachsende Zusammenarbeit zwischen Ghana und Deutschland im Bereich erneuerbare Energien und die nachhaltige industrielle Entwicklung. 

„Während meiner Kindheit in Ghana habe ich erlebt, wie sich der eingeschränkte Zugang zu einer zuverlässigen und sauberen Energieversorgung auf Bildung, Gesundheitswesen, industrielle Produktivität und die Lebensgrundlagen der Menschen auswirkt. Das hat mich dazu inspiriert, Ingenieurwissenschaften und nachhaltige Energieforschung zu verfolgen.“ Am CSIR-Institute leitet Latifatu Mohammed als Senior Research Scientist die Abteilung für nachhaltige Energietechnologien. Darüber hinaus ist sie als Adjunct Lecturer am Africa Centre of Excellence in Future Energies and Electrochemical Systems (ACE-FUELS) der Federal University of Technology Owerri in Nigeria tätig.

„Meine Arbeit verbindet Forschung, Innovation, Lehre, Projektentwicklung und den Aufbau wissenschaftlicher Kompetenzen in den Bereichen erneuerbare Energien, Wasserstofftechnologien, Batteriesysteme, nachhaltige Industriesysteme und Kreislaufwirtschaft.“ Damit ist sie ihrem Kindheitsplan nachgekommen. Mittlerweile hat Latifatu Mohammed selbst Kinder, Daniella und Zephaniah. Von ihnen weg zu sein, ist nicht leicht, auch wenn ihr Mann und ihre Mutter sich liebevoll kümmern würden. Aber ihre Kinder sind auch ihr Motor: „Sie erinnern mich jeden Tag daran, dass unsere heutige Arbeit die Welt gestaltet, die sie morgen erben werden.

Als Mutter und Ingenieurin möchte ich, dass meine Kinder mit der Überzeugung aufwachsen, dass Wissenschaft, Technik und Führungsverantwortung allen Menschen offenstehen – unabhängig vom Geschlecht. Ich hoffe, dass mein eigener Weg zeigt, dass Frauen Familie, wissenschaftliche Forschung und internationale Zusammenarbeit erfolgreich miteinander verbinden können.“

Während ihres Aufenthalts an der Hochschule Stralsund hat sie an Laborforschung, der Entwicklung von Forschungsanträgen, Seminaren, Unternehmensbesuchen sowie an Gesprächen über zukünftige Programme zum Kapazitätsaufbau und gemeinsamen Postgraduiertenprogramme teilgenommen.

Bereits während ihres Aufenthalts hat Dr. Mohammed einen eindrucksvollen Impuls für die internationale Zusammenarbeit gesetzt: Gemeinsam mit der Hochschule Stralsund organisierte sie das virtuelle Fachseminar „Green Hydrogen Pathways: Ghana–Germany Collaboration for Sustainable Industrial Development", das am 19. Juni stattfand.

64 Teilnehmende aus 31 Organisationen – darunter Forschungseinrichtungen, Industrie, Politik und Entwicklungspartner aus Ghana, Deutschland und weiteren Ländern – diskutierten Potenziale und Wege für eine nachhaltige Wasserstoffwirtschaft in Ghana sowie konkrete Möglichkeiten der deutsch-ghanaischen Zusammenarbeit.

Prof. Dr. Johannes Gulden, der Leiter des Instituts für Regenerative Energiesysteme der Hochschule Stralsund, hielt den Hauptvortrag zu aktuellen globalen Wasserstoffentwicklungen, der deutschen Wasserstoffstrategie und Kooperationschancen mit Ghana. Rektor Prof. Dr. Ralph Sonntag betonte das Engagement der Hochschule Stralsund für internationale Forschungspartnerschaften als Beitrag zur globalen Energiewende.

Das Seminar mündete in ersten Ideen für gemeinsame Pilotprojekte zu grünem Wasserstoff, grünem Ammoniak und grünem Methanol und unterstrich das große Interesse aller Beteiligten an einer langfristigen Zusammenarbeit. Ein Meilenstein für Dr. Mohammend. „Mein Ziel ist es, bezahlbare und an die lokalen Gegebenheiten angepasste Technologien zu entwickeln, die Afrikas Energiewende unterstützen und gleichzeitig zu den globalen Klimazielen beitragen. Besonders interessiert mich die Verbindung erneuerbarer Energien mit Wasserstofftechnologien, modernen Batteriesystemen und Brennstoffzellen, um widerstandsfähige Energiesysteme für Industrie, Landwirtschaft, Verkehr und ländliche Regionen zu schaffen. Durch internationale Zusammenarbeit möchte ich zum Technologietransfer, zum Kapazitätsaufbau und zur Ausbildung der nächsten Generation von Fachkräften im Energiebereich beitragen.“ 

Sie sieht viele Möglichkeiten für eine zukünftige Zusammenarbeit mit der Hochschule Stralsund. "Bereits während meines Aufenthalts haben wir mehrere Bereiche für eine langfristige Zusammenarbeit identifiziert. Dazu gehören gemeinsame Forschung zu grünem Wasserstoff, Brennstoffzellensystemen, der Integration erneuerbarer Energien, Biomasseumwandlung, Power-to-X-Technologien, modernen Batteriesystemen sowie der Dekarbonisierung industrieller Prozesse. Außerdem diskutieren wir den Aufbau eines Lehrlabors für erneuerbare Energien und grünen Wasserstoff am CSIR-IIR, das Studierenden, Auszubildenden, Technikerinnen und Technikern sowie Fachkräften aus der Industrie praktische Ausbildungsmöglichkeiten bieten soll. Darüber hinaus sehen wir gemeinsame Master- und Promotionsprogramme, die gemeinsame Betreuung von Studierenden, den Austausch von Forschenden und Studierenden, Summer Schools, die Entwicklung gemeinsamer Forschungsanträge sowie Kooperationen im Rahmen von Förderprogrammen wie DFG, GIZ, Horizon Europe und weiteren internationalen Programmen. Für Ghana und Deutschland bietet diese Partnerschaft die Chance, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen, qualifizierte Fachkräfte auszubilden, den Technologietransfer zu beschleunigen und die weltweite Energiewende sowie eine nachhaltige industrielle Entwicklung in beiden Ländern zu unterstützen."

Veranstaltungen

"Wissenschaftliche Partnerschaften über Kontinente hinweg"

Gastwissenschaftlerin Dr.-Ing. Latifatu Mohammed arbeitet mit den Kolleg*innen des IRES-Institutes an Bausteinen der globalen Energiewende.

Mit Prof. Dr. Johannes Gulden und Romy Sommer, deren Gastfreundschaft und Unterstützung sie lobt.
Mit ihrer Familie: John Adjah sowie die Kinder Daniella und Zephaniah
Auf einem Workshop mit Wissenschaftlern und Industrie-Stakeholdern
Latifatu Mohammed leitet eine Feldstudie im ländlichen Raum, um die lokale Bevölkerung über erneuerbare Alternativen zu traditionellen holzbefeuerten Kochstellen aufzuklären.
Dr. Latifatu Mohammed mit dem Team des IRES an der Hochschule Stralsund

„Ich bin überzeugt, dass wissenschaftliche Partnerschaften über Kontinente hinweg entscheidend sind, um globale Herausforderungen zu bewältigen.“ – Das sagt Dr.-Ing. Latifatu Mohammed. Die Ingenieurwissenschaftlerin aus Ghana ist seit Mai und noch bis in den August 2026 als Gastwissenschaftlerin am Institut für Regenerative Energiesysteme (IRES) der Hochschule Stralsund tätig. Sie kam über das TWAS-DFG Cooperation Visits Programme vom CSIR–Institute of Industrial Research in Accra, Ghana an die HOST. Ihre Ziele? – Viele, darunter auch die wachsende Zusammenarbeit zwischen Ghana und Deutschland im Bereich erneuerbare Energien und die nachhaltige industrielle Entwicklung. 

„Während meiner Kindheit in Ghana habe ich erlebt, wie sich der eingeschränkte Zugang zu einer zuverlässigen und sauberen Energieversorgung auf Bildung, Gesundheitswesen, industrielle Produktivität und die Lebensgrundlagen der Menschen auswirkt. Das hat mich dazu inspiriert, Ingenieurwissenschaften und nachhaltige Energieforschung zu verfolgen.“ Am CSIR-Institute leitet Latifatu Mohammed als Senior Research Scientist die Abteilung für nachhaltige Energietechnologien. Darüber hinaus ist sie als Adjunct Lecturer am Africa Centre of Excellence in Future Energies and Electrochemical Systems (ACE-FUELS) der Federal University of Technology Owerri in Nigeria tätig.

„Meine Arbeit verbindet Forschung, Innovation, Lehre, Projektentwicklung und den Aufbau wissenschaftlicher Kompetenzen in den Bereichen erneuerbare Energien, Wasserstofftechnologien, Batteriesysteme, nachhaltige Industriesysteme und Kreislaufwirtschaft.“ Damit ist sie ihrem Kindheitsplan nachgekommen. Mittlerweile hat Latifatu Mohammed selbst Kinder, Daniella und Zephaniah. Von ihnen weg zu sein, ist nicht leicht, auch wenn ihr Mann und ihre Mutter sich liebevoll kümmern würden. Aber ihre Kinder sind auch ihr Motor: „Sie erinnern mich jeden Tag daran, dass unsere heutige Arbeit die Welt gestaltet, die sie morgen erben werden.

Als Mutter und Ingenieurin möchte ich, dass meine Kinder mit der Überzeugung aufwachsen, dass Wissenschaft, Technik und Führungsverantwortung allen Menschen offenstehen – unabhängig vom Geschlecht. Ich hoffe, dass mein eigener Weg zeigt, dass Frauen Familie, wissenschaftliche Forschung und internationale Zusammenarbeit erfolgreich miteinander verbinden können.“

Während ihres Aufenthalts an der Hochschule Stralsund hat sie an Laborforschung, der Entwicklung von Forschungsanträgen, Seminaren, Unternehmensbesuchen sowie an Gesprächen über zukünftige Programme zum Kapazitätsaufbau und gemeinsamen Postgraduiertenprogramme teilgenommen.

Bereits während ihres Aufenthalts hat Dr. Mohammed einen eindrucksvollen Impuls für die internationale Zusammenarbeit gesetzt: Gemeinsam mit der Hochschule Stralsund organisierte sie das virtuelle Fachseminar „Green Hydrogen Pathways: Ghana–Germany Collaboration for Sustainable Industrial Development", das am 19. Juni stattfand.

64 Teilnehmende aus 31 Organisationen – darunter Forschungseinrichtungen, Industrie, Politik und Entwicklungspartner aus Ghana, Deutschland und weiteren Ländern – diskutierten Potenziale und Wege für eine nachhaltige Wasserstoffwirtschaft in Ghana sowie konkrete Möglichkeiten der deutsch-ghanaischen Zusammenarbeit.

Prof. Dr. Johannes Gulden, der Leiter des Instituts für Regenerative Energiesysteme der Hochschule Stralsund, hielt den Hauptvortrag zu aktuellen globalen Wasserstoffentwicklungen, der deutschen Wasserstoffstrategie und Kooperationschancen mit Ghana. Rektor Prof. Dr. Ralph Sonntag betonte das Engagement der Hochschule Stralsund für internationale Forschungspartnerschaften als Beitrag zur globalen Energiewende.

Das Seminar mündete in ersten Ideen für gemeinsame Pilotprojekte zu grünem Wasserstoff, grünem Ammoniak und grünem Methanol und unterstrich das große Interesse aller Beteiligten an einer langfristigen Zusammenarbeit. Ein Meilenstein für Dr. Mohammend. „Mein Ziel ist es, bezahlbare und an die lokalen Gegebenheiten angepasste Technologien zu entwickeln, die Afrikas Energiewende unterstützen und gleichzeitig zu den globalen Klimazielen beitragen. Besonders interessiert mich die Verbindung erneuerbarer Energien mit Wasserstofftechnologien, modernen Batteriesystemen und Brennstoffzellen, um widerstandsfähige Energiesysteme für Industrie, Landwirtschaft, Verkehr und ländliche Regionen zu schaffen. Durch internationale Zusammenarbeit möchte ich zum Technologietransfer, zum Kapazitätsaufbau und zur Ausbildung der nächsten Generation von Fachkräften im Energiebereich beitragen.“ 

Sie sieht viele Möglichkeiten für eine zukünftige Zusammenarbeit mit der Hochschule Stralsund. "Bereits während meines Aufenthalts haben wir mehrere Bereiche für eine langfristige Zusammenarbeit identifiziert. Dazu gehören gemeinsame Forschung zu grünem Wasserstoff, Brennstoffzellensystemen, der Integration erneuerbarer Energien, Biomasseumwandlung, Power-to-X-Technologien, modernen Batteriesystemen sowie der Dekarbonisierung industrieller Prozesse. Außerdem diskutieren wir den Aufbau eines Lehrlabors für erneuerbare Energien und grünen Wasserstoff am CSIR-IIR, das Studierenden, Auszubildenden, Technikerinnen und Technikern sowie Fachkräften aus der Industrie praktische Ausbildungsmöglichkeiten bieten soll. Darüber hinaus sehen wir gemeinsame Master- und Promotionsprogramme, die gemeinsame Betreuung von Studierenden, den Austausch von Forschenden und Studierenden, Summer Schools, die Entwicklung gemeinsamer Forschungsanträge sowie Kooperationen im Rahmen von Förderprogrammen wie DFG, GIZ, Horizon Europe und weiteren internationalen Programmen. Für Ghana und Deutschland bietet diese Partnerschaft die Chance, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen, qualifizierte Fachkräfte auszubilden, den Technologietransfer zu beschleunigen und die weltweite Energiewende sowie eine nachhaltige industrielle Entwicklung in beiden Ländern zu unterstützen."

"Wissenschaftliche Partnerschaften über Kontinente hinweg"

Gastwissenschaftlerin Dr.-Ing. Latifatu Mohammed arbeitet mit den Kolleg*innen des IRES-Institutes an Bausteinen der globalen Energiewende.

Mit Prof. Dr. Johannes Gulden und Romy Sommer, deren Gastfreundschaft und Unterstützung sie lobt.
Mit ihrer Familie: John Adjah sowie die Kinder Daniella und Zephaniah
Auf einem Workshop mit Wissenschaftlern und Industrie-Stakeholdern
Latifatu Mohammed leitet eine Feldstudie im ländlichen Raum, um die lokale Bevölkerung über erneuerbare Alternativen zu traditionellen holzbefeuerten Kochstellen aufzuklären.
Dr. Latifatu Mohammed mit dem Team des IRES an der Hochschule Stralsund

„Ich bin überzeugt, dass wissenschaftliche Partnerschaften über Kontinente hinweg entscheidend sind, um globale Herausforderungen zu bewältigen.“ – Das sagt Dr.-Ing. Latifatu Mohammed. Die Ingenieurwissenschaftlerin aus Ghana ist seit Mai und noch bis in den August 2026 als Gastwissenschaftlerin am Institut für Regenerative Energiesysteme (IRES) der Hochschule Stralsund tätig. Sie kam über das TWAS-DFG Cooperation Visits Programme vom CSIR–Institute of Industrial Research in Accra, Ghana an die HOST. Ihre Ziele? – Viele, darunter auch die wachsende Zusammenarbeit zwischen Ghana und Deutschland im Bereich erneuerbare Energien und die nachhaltige industrielle Entwicklung. 

„Während meiner Kindheit in Ghana habe ich erlebt, wie sich der eingeschränkte Zugang zu einer zuverlässigen und sauberen Energieversorgung auf Bildung, Gesundheitswesen, industrielle Produktivität und die Lebensgrundlagen der Menschen auswirkt. Das hat mich dazu inspiriert, Ingenieurwissenschaften und nachhaltige Energieforschung zu verfolgen.“ Am CSIR-Institute leitet Latifatu Mohammed als Senior Research Scientist die Abteilung für nachhaltige Energietechnologien. Darüber hinaus ist sie als Adjunct Lecturer am Africa Centre of Excellence in Future Energies and Electrochemical Systems (ACE-FUELS) der Federal University of Technology Owerri in Nigeria tätig.

„Meine Arbeit verbindet Forschung, Innovation, Lehre, Projektentwicklung und den Aufbau wissenschaftlicher Kompetenzen in den Bereichen erneuerbare Energien, Wasserstofftechnologien, Batteriesysteme, nachhaltige Industriesysteme und Kreislaufwirtschaft.“ Damit ist sie ihrem Kindheitsplan nachgekommen. Mittlerweile hat Latifatu Mohammed selbst Kinder, Daniella und Zephaniah. Von ihnen weg zu sein, ist nicht leicht, auch wenn ihr Mann und ihre Mutter sich liebevoll kümmern würden. Aber ihre Kinder sind auch ihr Motor: „Sie erinnern mich jeden Tag daran, dass unsere heutige Arbeit die Welt gestaltet, die sie morgen erben werden.

Als Mutter und Ingenieurin möchte ich, dass meine Kinder mit der Überzeugung aufwachsen, dass Wissenschaft, Technik und Führungsverantwortung allen Menschen offenstehen – unabhängig vom Geschlecht. Ich hoffe, dass mein eigener Weg zeigt, dass Frauen Familie, wissenschaftliche Forschung und internationale Zusammenarbeit erfolgreich miteinander verbinden können.“

Während ihres Aufenthalts an der Hochschule Stralsund hat sie an Laborforschung, der Entwicklung von Forschungsanträgen, Seminaren, Unternehmensbesuchen sowie an Gesprächen über zukünftige Programme zum Kapazitätsaufbau und gemeinsamen Postgraduiertenprogramme teilgenommen.

Bereits während ihres Aufenthalts hat Dr. Mohammed einen eindrucksvollen Impuls für die internationale Zusammenarbeit gesetzt: Gemeinsam mit der Hochschule Stralsund organisierte sie das virtuelle Fachseminar „Green Hydrogen Pathways: Ghana–Germany Collaboration for Sustainable Industrial Development", das am 19. Juni stattfand.

64 Teilnehmende aus 31 Organisationen – darunter Forschungseinrichtungen, Industrie, Politik und Entwicklungspartner aus Ghana, Deutschland und weiteren Ländern – diskutierten Potenziale und Wege für eine nachhaltige Wasserstoffwirtschaft in Ghana sowie konkrete Möglichkeiten der deutsch-ghanaischen Zusammenarbeit.

Prof. Dr. Johannes Gulden, der Leiter des Instituts für Regenerative Energiesysteme der Hochschule Stralsund, hielt den Hauptvortrag zu aktuellen globalen Wasserstoffentwicklungen, der deutschen Wasserstoffstrategie und Kooperationschancen mit Ghana. Rektor Prof. Dr. Ralph Sonntag betonte das Engagement der Hochschule Stralsund für internationale Forschungspartnerschaften als Beitrag zur globalen Energiewende.

Das Seminar mündete in ersten Ideen für gemeinsame Pilotprojekte zu grünem Wasserstoff, grünem Ammoniak und grünem Methanol und unterstrich das große Interesse aller Beteiligten an einer langfristigen Zusammenarbeit. Ein Meilenstein für Dr. Mohammend. „Mein Ziel ist es, bezahlbare und an die lokalen Gegebenheiten angepasste Technologien zu entwickeln, die Afrikas Energiewende unterstützen und gleichzeitig zu den globalen Klimazielen beitragen. Besonders interessiert mich die Verbindung erneuerbarer Energien mit Wasserstofftechnologien, modernen Batteriesystemen und Brennstoffzellen, um widerstandsfähige Energiesysteme für Industrie, Landwirtschaft, Verkehr und ländliche Regionen zu schaffen. Durch internationale Zusammenarbeit möchte ich zum Technologietransfer, zum Kapazitätsaufbau und zur Ausbildung der nächsten Generation von Fachkräften im Energiebereich beitragen.“ 

Sie sieht viele Möglichkeiten für eine zukünftige Zusammenarbeit mit der Hochschule Stralsund. "Bereits während meines Aufenthalts haben wir mehrere Bereiche für eine langfristige Zusammenarbeit identifiziert. Dazu gehören gemeinsame Forschung zu grünem Wasserstoff, Brennstoffzellensystemen, der Integration erneuerbarer Energien, Biomasseumwandlung, Power-to-X-Technologien, modernen Batteriesystemen sowie der Dekarbonisierung industrieller Prozesse. Außerdem diskutieren wir den Aufbau eines Lehrlabors für erneuerbare Energien und grünen Wasserstoff am CSIR-IIR, das Studierenden, Auszubildenden, Technikerinnen und Technikern sowie Fachkräften aus der Industrie praktische Ausbildungsmöglichkeiten bieten soll. Darüber hinaus sehen wir gemeinsame Master- und Promotionsprogramme, die gemeinsame Betreuung von Studierenden, den Austausch von Forschenden und Studierenden, Summer Schools, die Entwicklung gemeinsamer Forschungsanträge sowie Kooperationen im Rahmen von Förderprogrammen wie DFG, GIZ, Horizon Europe und weiteren internationalen Programmen. Für Ghana und Deutschland bietet diese Partnerschaft die Chance, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen, qualifizierte Fachkräfte auszubilden, den Technologietransfer zu beschleunigen und die weltweite Energiewende sowie eine nachhaltige industrielle Entwicklung in beiden Ländern zu unterstützen."

"Wissenschaftliche Partnerschaften über Kontinente hinweg"

Gastwissenschaftlerin Dr.-Ing. Latifatu Mohammed arbeitet mit den Kolleg*innen des IRES-Institutes an Bausteinen der globalen Energiewende.

Mit Prof. Dr. Johannes Gulden und Romy Sommer, deren Gastfreundschaft und Unterstützung sie lobt.
Mit ihrer Familie: John Adjah sowie die Kinder Daniella und Zephaniah
Auf einem Workshop mit Wissenschaftlern und Industrie-Stakeholdern
Latifatu Mohammed leitet eine Feldstudie im ländlichen Raum, um die lokale Bevölkerung über erneuerbare Alternativen zu traditionellen holzbefeuerten Kochstellen aufzuklären.
Dr. Latifatu Mohammed mit dem Team des IRES an der Hochschule Stralsund

„Ich bin überzeugt, dass wissenschaftliche Partnerschaften über Kontinente hinweg entscheidend sind, um globale Herausforderungen zu bewältigen.“ – Das sagt Dr.-Ing. Latifatu Mohammed. Die Ingenieurwissenschaftlerin aus Ghana ist seit Mai und noch bis in den August 2026 als Gastwissenschaftlerin am Institut für Regenerative Energiesysteme (IRES) der Hochschule Stralsund tätig. Sie kam über das TWAS-DFG Cooperation Visits Programme vom CSIR–Institute of Industrial Research in Accra, Ghana an die HOST. Ihre Ziele? – Viele, darunter auch die wachsende Zusammenarbeit zwischen Ghana und Deutschland im Bereich erneuerbare Energien und die nachhaltige industrielle Entwicklung. 

„Während meiner Kindheit in Ghana habe ich erlebt, wie sich der eingeschränkte Zugang zu einer zuverlässigen und sauberen Energieversorgung auf Bildung, Gesundheitswesen, industrielle Produktivität und die Lebensgrundlagen der Menschen auswirkt. Das hat mich dazu inspiriert, Ingenieurwissenschaften und nachhaltige Energieforschung zu verfolgen.“ Am CSIR-Institute leitet Latifatu Mohammed als Senior Research Scientist die Abteilung für nachhaltige Energietechnologien. Darüber hinaus ist sie als Adjunct Lecturer am Africa Centre of Excellence in Future Energies and Electrochemical Systems (ACE-FUELS) der Federal University of Technology Owerri in Nigeria tätig.

„Meine Arbeit verbindet Forschung, Innovation, Lehre, Projektentwicklung und den Aufbau wissenschaftlicher Kompetenzen in den Bereichen erneuerbare Energien, Wasserstofftechnologien, Batteriesysteme, nachhaltige Industriesysteme und Kreislaufwirtschaft.“ Damit ist sie ihrem Kindheitsplan nachgekommen. Mittlerweile hat Latifatu Mohammed selbst Kinder, Daniella und Zephaniah. Von ihnen weg zu sein, ist nicht leicht, auch wenn ihr Mann und ihre Mutter sich liebevoll kümmern würden. Aber ihre Kinder sind auch ihr Motor: „Sie erinnern mich jeden Tag daran, dass unsere heutige Arbeit die Welt gestaltet, die sie morgen erben werden.

Als Mutter und Ingenieurin möchte ich, dass meine Kinder mit der Überzeugung aufwachsen, dass Wissenschaft, Technik und Führungsverantwortung allen Menschen offenstehen – unabhängig vom Geschlecht. Ich hoffe, dass mein eigener Weg zeigt, dass Frauen Familie, wissenschaftliche Forschung und internationale Zusammenarbeit erfolgreich miteinander verbinden können.“

Während ihres Aufenthalts an der Hochschule Stralsund hat sie an Laborforschung, der Entwicklung von Forschungsanträgen, Seminaren, Unternehmensbesuchen sowie an Gesprächen über zukünftige Programme zum Kapazitätsaufbau und gemeinsamen Postgraduiertenprogramme teilgenommen.

Bereits während ihres Aufenthalts hat Dr. Mohammed einen eindrucksvollen Impuls für die internationale Zusammenarbeit gesetzt: Gemeinsam mit der Hochschule Stralsund organisierte sie das virtuelle Fachseminar „Green Hydrogen Pathways: Ghana–Germany Collaboration for Sustainable Industrial Development", das am 19. Juni stattfand.

64 Teilnehmende aus 31 Organisationen – darunter Forschungseinrichtungen, Industrie, Politik und Entwicklungspartner aus Ghana, Deutschland und weiteren Ländern – diskutierten Potenziale und Wege für eine nachhaltige Wasserstoffwirtschaft in Ghana sowie konkrete Möglichkeiten der deutsch-ghanaischen Zusammenarbeit.

Prof. Dr. Johannes Gulden, der Leiter des Instituts für Regenerative Energiesysteme der Hochschule Stralsund, hielt den Hauptvortrag zu aktuellen globalen Wasserstoffentwicklungen, der deutschen Wasserstoffstrategie und Kooperationschancen mit Ghana. Rektor Prof. Dr. Ralph Sonntag betonte das Engagement der Hochschule Stralsund für internationale Forschungspartnerschaften als Beitrag zur globalen Energiewende.

Das Seminar mündete in ersten Ideen für gemeinsame Pilotprojekte zu grünem Wasserstoff, grünem Ammoniak und grünem Methanol und unterstrich das große Interesse aller Beteiligten an einer langfristigen Zusammenarbeit. Ein Meilenstein für Dr. Mohammend. „Mein Ziel ist es, bezahlbare und an die lokalen Gegebenheiten angepasste Technologien zu entwickeln, die Afrikas Energiewende unterstützen und gleichzeitig zu den globalen Klimazielen beitragen. Besonders interessiert mich die Verbindung erneuerbarer Energien mit Wasserstofftechnologien, modernen Batteriesystemen und Brennstoffzellen, um widerstandsfähige Energiesysteme für Industrie, Landwirtschaft, Verkehr und ländliche Regionen zu schaffen. Durch internationale Zusammenarbeit möchte ich zum Technologietransfer, zum Kapazitätsaufbau und zur Ausbildung der nächsten Generation von Fachkräften im Energiebereich beitragen.“ 

Sie sieht viele Möglichkeiten für eine zukünftige Zusammenarbeit mit der Hochschule Stralsund. "Bereits während meines Aufenthalts haben wir mehrere Bereiche für eine langfristige Zusammenarbeit identifiziert. Dazu gehören gemeinsame Forschung zu grünem Wasserstoff, Brennstoffzellensystemen, der Integration erneuerbarer Energien, Biomasseumwandlung, Power-to-X-Technologien, modernen Batteriesystemen sowie der Dekarbonisierung industrieller Prozesse. Außerdem diskutieren wir den Aufbau eines Lehrlabors für erneuerbare Energien und grünen Wasserstoff am CSIR-IIR, das Studierenden, Auszubildenden, Technikerinnen und Technikern sowie Fachkräften aus der Industrie praktische Ausbildungsmöglichkeiten bieten soll. Darüber hinaus sehen wir gemeinsame Master- und Promotionsprogramme, die gemeinsame Betreuung von Studierenden, den Austausch von Forschenden und Studierenden, Summer Schools, die Entwicklung gemeinsamer Forschungsanträge sowie Kooperationen im Rahmen von Förderprogrammen wie DFG, GIZ, Horizon Europe und weiteren internationalen Programmen. Für Ghana und Deutschland bietet diese Partnerschaft die Chance, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen, qualifizierte Fachkräfte auszubilden, den Technologietransfer zu beschleunigen und die weltweite Energiewende sowie eine nachhaltige industrielle Entwicklung in beiden Ländern zu unterstützen."

Aktuelle Zahlen

elftausendsechshundertsechsundneunzig Absolvent*innen seit eintausendneunhundertdreiundneunzig, neunundvierzig verschiedene Nationalitäten an der Hochschule, nur fünf min. Fußweg bis zum Strand, bisher vierhundertdreiundachtzigtausend Kilowatt Stunden erzeugter Strom auf dem Campus, es gibt bei uns bezahlbaren Wohnraum z.B. ein Wohnheimplatz ab zweihundertsechsunddreißig Euro