

Praktikum
Interalpen-Hotel Tyrol
Laura J., Leisure and Tourism Management, 7. Fachsemester, Österreich, Telfs-Buchen , Wintersemester 25/26
Hoch. Genuss. Pur.
Luxus in den Tiroler Alpen
1. Praktikumssuche und Bewerbung
Ich habe ein Jahr im Vorfeld angefangen nach Praktikumsstellen zu schauen. Dafür habe ich primär das Internet genutzt und nebenbei auf LinkedIn nach
offenen Stellen gesucht. Ich wusste, dass ich nach Österreich wollte, so war die Suche geografisch eingeschränkt. Dennoch hatte ich Glück, da ich früh dran war und das wäre mein Tipp: So früh wie möglich nach Stellen schauen und sich drauf bewerben. Der Bewerbungsprozess war in meinem Fall sehr simple und hat sich insgesamt circa zwei Monate gezogen, ich habe meine Bewerbung abgeschickt, hatte ein Vorstellungsgespräch und anschließend habe ich eine
Zusage bekommen und habe gewartet, bis der Vertrag aufgesetzt wurde.
2. Das Leben im Interalpen-Hotel
Das Hotel bietet Mitarbeiterunterkünfte an, diese sind zum Teil renoviert und mit einer kleinen Küchenzeile ausgestattet. Die Häuser befinden sich zwei Minuten Fußweg neben dem großen Hotel. Ich habe von Montag bis Freitag von 08.00 bis 16.30 Uhr gearbeitet. Abends konnten wir das Hotel-Spa nutzen, ins Gym gehen oder uns im Aufenthaltsraum aufhalten. Es hab viele Freizeitmöglichkeiten, wie zum Beispiel Ski fahren (Mitarbeiter haben kostenlose Skipässe erhalten), wandern, rodeln oder in die nächstgrößere Stadt Innsbruck fahren. Das Hotel hatte eine sehr exklusive allein Lage auf dem Berg. Dementsprechend gibt es sehr viel Natur rund um das Hotel. Es gibt viele Wanderwege, Langlaufloipen, Golfplätze und kleinere Ortschaften in der Umgebung.
Die Anbindung war nicht ganz so gut. Aufgrund dass das Hotel mitten im Wald auf 1300 Metern liegt, gibt es keine Zuganbindung. Es gibt einen öffentlichen Bus, der alle zwei Stunden, jedoch nur bis 19.30 Uhr, fährt. Am besten ist einem geholfen, wenn man ein Auto hat. Viele Mitarbeiter*innen haben ein Auto, so ergeben sich auch Fahrgemeinschaften. Jegliche Art von Geschäften findet man im nächsten Ort, Telfs, welcher nach einer 15 minütigen Fahrt zu erreichen ist. Ebenfalls gibt es einen Bahnhof in Telfs oder in Seefeld (20 Minuten entfernt).
3. Das Hotel
Das Interalpen-Hotel Tyrol ist ein 5 Sterne s Hotel in den Tiroler Bergen. Es hat 274 Zimmer und Suiten, verschiedene Locations für Meetings und Events, einen 5.400 m² großen Spa-Bereich, ein großes Restaurant mit kulinarischen Highlights und vielen Extras. Es gibt ebenfalls zwei Mitarbeiterhäuser auf dem Gelände und zwei Tiefgaragen. Das Hotel hat 14 verschiedene Abteilungen und rund 300 Mitarbeitende. Das Hotelleben würde ich als aufregend und lebendig beschreiben. Als mitarbeitende Person profitiert man von zahlreichen Benefits und ist nie allein. Es bildet sich schnell eine Gemeinschaft und man schließt schnell neue Freundschaften. Ich habe alle Mitarbeitenden als sehr offen, liebevoll und hilfsbereit kennengelernt.
4. Mein Praktikum
Ich habe mein Praktikum in der Marketingabteilung absolviert. Das Team besteht aus fünf Leuten. Jeder hatte sein Bereich (Social Media, HR Marketing,
Kooperationen/Drucksorten, Website/App und eine Abteilungsleiterin, die über alle Bereiche schaut). Als Praktikantin habe ich in jedem Bereich Einblicke
erhalten und eigenständige Aufgaben zugeteilt bekommen. Eine meiner Hauptaufgaben waren die Drucksorten, hier habe ich das neue Sommermagazin
erstellt, das Weihnachtsprogrammheft gestaltet und tägliche Drucksorten, wie beispielsweise Speisekarten, Parktickets, KeyCard Hüllen oder Spa-Gästekartei Karten, neu designt und bestellt. Ebenfalls habe ich Anzeigen für Magazine oder Online-Ads gestaltet. Auch im Bereich Social Media habe ich unterstützt, indem ich Content überlegt und vorbereitet habe. Bei der Umsetzung habe ich ebenfalls geholfen. Der Kontakt zu Kunden, wie Forbes oder Falstaff, war ebenfalls Teil meiner Aufgabe. Wenn es Änderungen auf der Website oder in der Hotel-App zu tätigen gab, habe ich mein Team tatkräftig unterstützt.
5. Schlusswort
Eine offene Einstellung ist meiner Meinung nach das Wichtigste. Immer seine Hilfe anbieten und stets Interesse zeigen. Am besten von Anfang an einen Block und Stift mitbringen und alle Arbeitsschritte notieren, so kann man es beim nächsten Mal nachschlagen, wenn man es alleine machen darf. Und nicht
scheuen, nach Hilfe zu fragen, wenn man etwas nicht versteht. Das Praktikum hat mir einen tiefen Einblick in das Hotel Marketing gegeben und ich habe vieles gelernt. Ich hatte eine großartige Zeit mit meinen Kolleg*innen, da die Hotelgemeinschaft wie eine eigene Familie ist. Ich kann ein Praktikum in der
Hotellerie wärmstens empfehlen, da man mit vielen Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen zusammenkommt, es nie langweilig wird und es so
viele spannende Bereiche gibt.