„Als Hochschule für Angewandte Wissenschaften ist es unser Ziel, praxisnahe Lehre zu machen – deswegen sind wir hier“ – mit diesen Worten hat Prof. Dr. Michael Koch, Prorektor für Studium und Lehre, den Nachmittag für Lehre und Lernen an der Hochschule Stralsund in Haus 5 eröffnet. Es sei ein Tag, um innezuhalten, zu reflektieren und voneinander zu lernen. Es gehe darum, „die Lehrqualität weiterzuentwickeln, aus Überzeugung, nicht aus Zwang“.
Den inhaltlichen Einstieg dieser zweiten Auflage des Nachmittags bot eine Keynote von Prof. Dr. Birgit Müller, Vizepräsidentin für Lehre an der HTW Berlin, und Birgitta Kinscher, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HTW Berlin. Sie stellten das Projekt VerOnika Up vor, eine Form des Vorstudiums, die junge Erwachsene besser befähigen soll und kann, sich für Studium oder Ausbildung zu entscheiden.
Im Anschluss kamen die knapp 40 Hochschulangehörigen, die der Einladung gefolgt waren, im Austausch an Thementischen zusammen. Dort konnten sie im gemeinsamen Austausch das Motto des Tages „Was brauchen wir für gutes Lernen, gute Lehre?“ vertiefen. In von Kolleg*innen moderierten Ideenwerkstätten ließen sich Dimensionen und Möglichkeiten erfolgreichen Lernens besprechen und kreative Ansätze entwickeln.
Am Tisch von Prof. Dr. Jan-Christian Kuhr ging es um „Digitale Zwillinge in der Lehre – selbstbestimmtes Lernen“, eine Form, die schon heute an der HOST genutzt wird.
Über „KI in der Lehre“ sprach Prof. Dr. Christian Piroutek und hinterfragte auch, wann und wie viel KI die Studierenden wirklich wollen.
„Kompetenzorientiertes Prüfen“ und wie das gehen kann, machte sich Prof. Dr. Caroline Bönisch im Austausch mit den Teilnehmenden zum Thema („Wie kommen wir weg von den Lehrformen und hin zur Frage: ‚Wie lernen die Studierenden eigentlich?‘“).
„Kollaboratives Lernen – Möglichkeiten“ war die Überschrift, unter der Rektor Prof. Dr. Ralph Sonntag arbeitete,
und als Head of des EuniCoast-Projekts an der Hochschule Stralsund blickte Prof. Dr. Michael Koch selbst auf „Internationalisierung“ und darauf, wie sie sich entwickeln kann.
Auffällig im Austausch war die Offenheit über Fakultäten und Zugehörigkeiten zu Statusgruppen innerhalb des HOST-Gefüges hinaus.
Nach einem gemeinsamen Abschluss klang der informelle Austausch aus.





