Stimmen vom Deck - Funktioniert die Online-Plattform Küstenmatch?

„Studi sucht Job an der Küste“, „Job an der Küste sucht Studi“ – Soweit die Theorie. Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, wie Küstenmatch für einen Unternehmer (und unsere Studierenden) funktioniert.

 

Noch wächst die verhältnismäßig junge Plattform, die Studierende und Unternehmen zum perfekten Küstenmatch zusammenbringen soll. Dass „Küstenmatch“ das kann, hat es schon bewiesen. „Wir freuen uns über Erfolgsstories wie die von Gerd Rodé von Synactive”, sagt Tanja Sonntag, die für die Hochschule Stralsund die Plattform betreut.

Von der Stadt und Küstenmatch ist der ambitionierte Unternehmer überzeugt. Synactive ist ein Software-Unternehmen mit Kunden in ganz Deutschland, Europa und sogar weltweit. „Stralsund ist ein sehr schöner Ort zum Leben und zum Arbeiten, speziell auch in der Softwareentwicklung. Dass Stralsund nicht in der Mitte Deutschlands liegt, macht heutzutage in unserer Branche keinen Unterschied”, so Gerd Rodé. Bis vor Kurzem hatte das Unternehmen nur zwei Mitarbeitende. „Mittlerweile sind wir zu fünft, zwei der drei neuen Mitarbeiter sind Absolventen der HOST. Einer davon hat sich über Küstenmatch bei uns gemeldet.”

Auf die Online-Plattform war er zufällig aufmerksam geworden: „Die Idee, ein lokales Forum mit guter Anbindung an eine hiesige Hochschule auf die Beine zu stellen, hat mir gefallen, vor allem auch, weil ich das Home-Office zwar ganz praktisch finde, aber alles zu seiner Zeit. Gerade für den Anfang des Berufswegs halte ich es für wichtig, sich mit realen Kollegen und nicht nur über ihre Monitore auszutauschen.“ Und so blieb seine Wahl lokal – trotz zahlreicher Bewerbungen aus anderen Teilen Deutschlands, die nur an komplettem Home-Office zum Beispiel von Berlin und München aus interessiert waren. Über seinen Auftritt auf der Plattform konnte er leichter in Kontakt mit Absolvierenden der HOST kommen, die ihren Berufsweg in der Region beginnen möchten – und möchte das weiterhin nutzen. Was hält er von der Plattform? – „Insgesamt ein gelungener Auftritt.” Zu Anregungen, wie der noch besser werden kann, hat der Software-Experte sich auch schon produktiv mit Projekt-Leiterin Tanja Sonntag ausgetauscht und nicht nur dazu: „Mittelfristig suchen wir noch einen weiteren Mitarbeiter. Vielleicht meldet sich ja jemand über Küstenmatch oder nimmt bei der SUPA im April Kontakt mit uns auf.“

„Solche Beispiele sind Gold für uns. Sie zeigen, dass das Konzept funktioniert, dass die Jobs und die Studis von der Küste matchen. Man muss für den Job seine Region meist nicht verlassen, vor allem nicht, wenn die Firmen vor Ort unser Potenzial an Absolvent*innen und Fachkräften kennenlernen können und ihrerseits auf Bewerber*innen aus der Region setzen können. Dafür ist die Plattform da”, erklärt Tanja Sonntag, „und auch wir haben ja noch Potenzial, vor allem zu wachsen, es wäre auch schlimm, wenn nicht. Wir arbeiten mit echten Unternehmen und echten Studierenden bzw. Absolvierenden. Wir freuen uns über jeden der Teil von unserem Küstenmatch-Netzwerk wird und unterstützen gerne in der Anbahnungsphase bis zum perfekten Match“.