Wie kann die Energiewende im ländlichen Raum gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern gestaltet werden? Dieser Frage hat sich das Verbundprojekt ReEnAct (Regenerative Energiewende aktiv gestalten) in den vergangenen Jahren gewidmet. Nach fast drei Jahren Projektlaufzeit laden die Projektpartner am 27. August 2026 zur Transferveranstaltung ins Bützower Rathaus ein.
Die Hochschule Stralsund hat die Federführung im Arbeitspaket „Grundlagenermittlung und Wirtschaftlichkeitsberechnungen für konkrete Vorhaben der Energiewende in ländlichen Pilotgemeinden“ übernommen. Das Institut für Regenerative Energiesysteme stellte während der Projektlaufzeit innovative Technologien und Lösungsansätze für die Energieversorgung der Energieregion Peenetal vor, informierte Bürgerinnen und Bürger über Möglichkeiten der Energiewende und förderte den Austausch mit regionalen Akteurinnen und Akteuren.
Die Abschluss-Veranstaltung richtet sich an Bürgermeister*innen, Vertreter*innen aus Kommunen sowie weitere Interessierte. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen aus der kommunalen Praxis sowie Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte rund um Energiewende, Bürgerbeteiligung und gesellschaftliche Akzeptanz.
Das Programm
… gliedert sich in drei Themenblöcke. Zunächst werden das Projekt ReEnAct und seine Ergebnisse vorgestellt. Dazu gehören unter anderem Einblicke in den Energierat Peenetal, den im Projekt entwickelten Energieplaner, eine Machbarkeitsstudie zur alternativen Nutzung der Moore sowie die wissenschaftliche Begleitforschung.
Im zweiten Teil berichten Modellkommunen und Initiativen über ihre Erfahrungen mit der lokalen Energiewende und der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern. Den Abschluss bilden Vorträge zu weiteren Forschungsprojekten, die sich mit Beteiligungsformaten und datenbasierten Informationssystemen für kommunale Entscheidungen im Kontext der Energiewende beschäftigen.
ReEnAct erforscht und erprobt
… Simulations-, Visualisierungs- und Kommunikationsformen für Energiewendemaßnahmen am Beispiel des Amtsbereichs Peenetal/Loitz in Mecklenburg-Vorpommern. Ziel des Projekts ist es, Entscheidungsgrundlagen für die regionale Energieversorgung zu schaffen und den öffentlichen Diskurs über die Energiewende gemeinsam mit gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren zu begleiten.
Das Verbundprojekt läuft von Dezember 2023 bis Dezember 2026. Neben der Hochschule Stralsund sind das Wind Energy Network e. V., das Reiner Lemoine Institut gGmbH, DUENE e. V., Stadtgespräche e. V. und ROSIS e. V. beteiligt.
Die Teilnahme an der Veranstaltung am 27. August (9:00 bis 14:30 Uhr) im Großen Saal des Rathauses Bützow ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 3. August 2026 möglich.
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