Wir feiern die Diversität und freuen uns daher über 370 internationale Studierende aus 49 Nationen, die an der Hochschule Stralsund studieren. Sie machen 21 Prozent der Studierenden aus – ein Zeugnis der internationalen Ausrichtung der HOST. In dieser Kategorie stellen wir jeden Monat einen International vor – ob aus Südasien, Nordafrika oder Lateinamerika. Warum haben sie sich für Stralsund entschieden? Was sind ihre Tipps für andere Internationals und wofür feiern sie ihren Studiengang? Aber International Mobility funktioniert auch andersherum: Was suchen und finden unsere Outgoing-Studierenden von der HOST? – Hier verraten sie es.
Lena, 22, LTM, 6. Semester
Auslandssemester war im 5. Semester an der Linnaeus University, Kalmar, Schweden
Was hat dich motiviert, ins Ausland zu gehen?
Neue Menschen kennenlernen, neue Erfahrungen sammeln, neue Orte sehen, und einen besseren Einblick in die schwedische Kultur bekommen.
Wie hast du deine Gasthochschule ausgewählt?
Für mich war von Anfang an klar, dass ich nach Schweden will. Ich habe mir also die 3 Partner-Unis der HOST dort einzeln angeschaut und mich jeweils über die sozialen Angebote, die Städte und die Kurse informiert und mich dann für die Linnaeus University in Kalmar entschieden.
Welche Erwartungen oder Hoffnungen hattest du vor der Abreise?
Mein Ziel war es eine tolle Zeit zu haben, liebe Menschen kennenzulernen, schwedische Kultur mitzuerleben und meine Sprachkenntnisse zu vertiefen. Ich wollte so viel wie möglich mitmachen und die Zeit dort einfach genießen. Ich würde sagen, das ist mir auch echt gut gelungen.
Wie hast du dich auf den Auslandsaufenthalt vorbereitet?
Filme und Bücher auf Schwedisch geschaut/gelesen und über Social Media schon mit ein paar Leuten geschrieben die auch nach Kalmar gehen werden.
Was hast du im Ausland gemacht (Studium, Praktikum, Forschungsaufenthalt, …)?
Ich habe dort ein Semester lang studiert
Wie unterscheidet sich das Studium von dem in Deutschland/an der HOST?
Es finden deutlich weniger Vorlesungen statt und dafür wird aber mehr self-study erwartet. Zudem hat man in Schweden immer nur ein Fach gleichzeitig und also immer in 4 bis 5 Wochen Abschnitten. Dadurch fällt eine große Prüfungsphase am Ende weg, wie sie in Stralsund ist, da man nach/in jedem Kurs direkt die Prüfungsleistungen erbringt.
Was hast du dazugelernt? Was hast du über dich selbst gelernt?
Generell mehr Selbstvertrauen, allein schon, weil man merkt, wie schnell man dann doch an einem neuen Ort an- und zurechtkommt und sich wohlfühlt. Das ist einfach sehr bestätigend, wenn alles so gut klappt. Außerdem auch, wie schnell doch aus Fremden enge Freundinnen werden können, und die Dinge mehr so zu nehmen, wie sie kommen und bisschen spontaner zu sein.
Wie hast du das Land, die Kultur und die Menschen erlebt?
Die Schweden sind total liebe Menschen, und vor allem im Sprachcafé richtig offen. Außerhalb ist es oft bisschen schwieriger, weil alle natürlich schon in ihren Gruppen sind und man auch selbst sehr in der International-Bubble unterwegs ist. Vor allem über die Weihnachtszeit und die Introduction-Weeks war es sehr schön die (Studenten-)Kultur mitzuerleben und z.B. an Weihachten mit um den Baum zu tanzen.
Welche Tipps würdest du Studierenden geben, die noch zögern?
Machs! Ich habe es als sehr bereichernde Erfahrung empfunden und kann es jedem nur empfehlen. Es ist einfach voll die tolle Chance neue Orte, Menschen und sich selbst kennenzulernen, die man nicht missen sollte.
Wie würdest du deinen Auslandsaufenthalt in einem Satz beschreiben?
Eine total schöne Zeit mit vielen Trips, Zeit in der Bibliothek mit Freundinnen, und ganz viel Fika*!
*Brauch einer geselligen Kaffee-Pause














