HOST optimiert ihre Mülltrennung

Neue Behälter, neue Struktur, mehr Eindeutigkeit – Was sich an der Hochschule ändert und warum.

Bei rund 1800 Studierenden und mehr als 200 Mitarbeitenden können beim Thema Mülltrennung durchaus auch mal Fragezeichen auftauchen. Für mehr Eindeutigkeit, kürzere Wege und letztlich mehr Nachhaltigkeit ist die Mülltrennung an der Hochschule Stralsund überarbeitet und neu strukturiert worden. Das ist auch ein Plus im Hinblick auf die rechtlichen Verpflichtungen der Gewerbeabfallverordnung des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Maßgabe der Verordnung sind der Ressourcenschutz sowie das Ziel, Abfälle vorrangig zu vermeiden, zur Wiederverwendung vorzubereiten oder zu recyceln.

„Wenn Mülltrennung einfach, klar und nah am Alltag ist, machen alle mit und genau dann wird sie wirklich wirksam für unseren Campus.", sagt Wencke Wendlandt von der AG Nachhaltiger Campus und der gleichnamigen Rektoratskommission.

Insgesamt 31 neue kombinierte Mülltrennungsbehälter sind in den vergangenen Wochen angeschafft worden – für Leichtverpackungen, Hausmüll und Biomüll. Neben den Anforderungen an die Mülltrennung erfüllen sie auch die Vorgaben des Brandschutzes. Mitarbeitende des Dezernats 1 stellen die Behälter in Teeküchen und Fluren der Gebäude auf. Die Standorte wurden so gewählt, dass die Wege möglichst kurz sind – sodass beispielsweise eine Bananenschale nicht zwingend bis in die Teeküche gebracht werden muss, sondern auch im Flur entsorgt werden kann.

In den Papierkörben in den Büros soll künftig ausschließlich Papiermüll entsorgt werden. Diese werden einmal pro Woche geleert. Seminarräume, PC-Räume sowie Laborräume sind davon ausgenommen. Hier bleibt es bei der täglichen Leerung sowie der Bestückung mit Mülltüten.

Kartons können weiterhin über die blauen Tonnen auf den Müllplätzen selbst entsorgt werden. Für sensible Daten stehen nach wie vor Datentonnen bereit, die bei Bedarf beim Dezernat 1 angefragt werden können.

Die Reinigungsfirma FAM wurde in die Absprachen einbezogen. Die Umsetzung erfolgt schrittweise. „Ich hoffe, dass das gut angenommen wird“, sagt Claudia Heller, die für Dezernat 1 an der Umsetzung gearbeitet hat. „Ich bin aber zuversichtlich, dass es sich peu à peu einspielen kann.“ Bewusst setzt sie nicht auf eine gleichzeitige Einführung in allen Gebäuden: „Wir starten mit Haus 1, 3, 5 und 21. Wir wollen sehen, welche Problemstellungen vielleicht auftauchen und wo oder wie wir noch etwas anpassen können, ehe dann alle Standorte umgestellt sind – so soll es reibungsloser laufen.“

Aktuell sind die biologisch abbaubaren Müllbeutel in der Bestellung. Sobald diese verfügbar sind, kann mit der Umsetzung begonnen werden. Eine gesonderte Information dazu erfolgt durch Claudia Heller.