Die Hochschule Stralsund verfolgt in ihren internationalen Aktivitäten klare strategische Schwerpunkte, etwa durch definierte Fokusregionen und die Mitgliedschaft in der Europäischen Hochschulallianz EUNICoast. Diese Aktivitäten sollen nun in einer übergreifenden Internationalisierungsstrategie gebündelt und weiterentwickelt werden.
Das Rektorat hat die Internationalisierungskommission (InterKom) beauftragt, im Sommersemester gemeinsam mit den Fakultäten und Bereichen in einem partizipativen Prozess eine Internationalisierungsstrategie sowie ein Rekrutierungskonzept zu erarbeiten.
Der Startschuss für diesen Prozess fiel am 25. Februar mit einem Internationalisierungsworkshop, zu dem das International Office eingeladen hatte.
Ziel des Workshops war es, Bedarfe, Anliegen und Anregungen aus Studierendenschaft, Fakultäten, Verwaltung und Zentralen Einrichtungen zur Internationalisierung zu sammeln. Insgesamt nahmen 34 Vertreter*innen aller Fakultäten, Bereiche sowie der Verwaltung teil.
Caroline Neumann, Leiterin des International Office, eröffnete die Veranstaltung und skizzierte das Ziel. Konkret sollen Feedback aus Fakultäten und Verwaltung in die Internationalisierungsstrategie einfließen, gemeinsame Prioritäten definiert, bestehende EUNICoast-Aktivitäten verortet und gestärkt, Fokusregionen konsolidiert sowie Internationalisation@home als strategischer Bestandteil verankert werden. Magdalene Weber, stellvertretende Leiterin und EUNICoast-Local-Coordinator, gab einen inhaltlichen Input zur Hochschulallianz und stellte den Bezug des Netzwerks zum Workshop her.
Der Workshop war interaktiv angelegt: Alle Teilnehmenden hielten schriftlich fest, in welcher Form Internationalisierung in ihrer jeweiligen Abteilung bereits stattfindet.
Im nächsten Schritt sammelten die Teilnehmenden in ihren Gruppen konkrete Ideen zur Internationalisierung, die sie vorstellten. Klar wurde dabei unter anderem: Um die Internationalisierung der Hochschule voranzutreiben und ausländische Studierende zu rekrutieren, ist der Ausbau des englischsprachigen Studienangebots unabdingbar
Mit Punktvergabe konnten die Anwesenden außerdem gewichten, welche Strategieschwerpunkte für sie höchste Priorität haben: „Rekrutierung von Internationals“, „Incoming Mobilität“, „Outgoing Mobilität“, „Internationalisation@home“, „Fokusregion“ oder „EUNICoast vertiefen“? Als klare Favoriten gingen hier die Schwerpunkte „Rekrutierung von Internationals“ sowie „EUNICoast vertiefen“ hervor.
Die Ergebnisse werden nun ausgewertet. Auf dieser Grundlage soll ein Strategieentwurf erarbeitet werden, der nach einer Feedback-Runde mit allen Beteiligten in eine finale Fassung überführt und dem Rektorat vorgelegt wird. Der Prozess soll bis zum Frühsommer abgeschlossen sein.



