Warum die „Provinz-Hochschule“ Stralsund ein Geheimtipp ist

Eine Spitzen-Hochschule dort, wo andere Urlaub machen!

Die Hochschule Stralsund (HOST) hat abseits der großen Universitäten, die unter ihrem Massenbetrieb leiden ein Lehrangebot entwickelt, das sich bei Studierenden herumspricht. Der Grund: Auf dem Campus am Strelasund werden Praxis und Theorie aufs Engste verzahnt. Heute arbeiten die Studierenden der HOST bei Zukunfts-Projekten mit, beispielsweise für Industrie- und Forschungsaufträge rund um die digitale Fabrik der Zukunft. Die Hochschule pflegt aktuell Kontakte zu mehr als 70 ausländischen Universitäten und arbeitet mit Hochdruck daran, sich weiter international zu vernetzen.

Eine Spitzen-Hochschule dort, wo andere Urlaub machen: Die HOST-Stralsund setzt sich aus den drei Fakultäten Wirtschaft, Maschinenbau sowie Elektrotechnik und Informatik zusammen. Die Bereiche achten bei der Ausbildung ihrer Studenten konsequent auf eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. „Statt viel Zeit in anonymen Vorlesungen zu verbringen, stehen die angehenden Akademiker mit den Professoren zusammen in den Werkstätten und Laboren oder entwickeln gemeinsam Strategien am Computermodell“, erklärt Susanne Bowen, Kanzlerin der Hochschule Stralsund. „Die enge Anbindung von Forschung und Lehre an die Praxis spielt dabei eine Schlüsselrolle. Dazu pflegen wir mit Firmen und Forschungseinrichtungen in der Region, national und international ein Netzwerk der Spitzenklasse.“ 

Ausbildung für die Arbeitswelt der Zukunft

Die Kooperationen stellen sicher, dass die Studenten an der HOST sich nicht in einem Elfenbeinturm zurückziehen, sondern ganz konkret an Lösungen arbeiten, die später im Berufsleben gefragt sind. Dazu ein Beispiel aus dem  Maschinenbau: Professoren und Studenten der HOST forschen und entwickeln derzeit gemeinsam mit Industrieunternehmen Konzepte für die Fabrik der Zukunft. Roboter und Maschinen sollen künftig in der digitalen Produktion zusammenarbeiten. Für Projekte wie diese werden vernetzte Systeme entwickelt, die das Know-how traditioneller Maschinenbauer mit der IT-Kompetenz von Softwareentwicklern verbindet. Wie in den Werkhallen der Zukunft, entstehen hier ganz neue Teamstrukturen, mit der die Studierenden auf die nachgefragten Jobprofile vorbereitet werden. Die Studierenden aus Stralsund lernen das neue Zusammenspiel an Teilaufgaben, für die sie unter der Leitung der Lehrkräfte gemeinsam Verantwortung tragen.
 

Student und Prof kennen sich persönlich

„Im Unterschied zu größeren Hochschulen sind unsere Teams überschaubar – man kennt sich persönlich“, sagt Susanne Bowen. „Das enge Betreuungsverhältnis ist ein entscheidender Qualitätsvorteil. Denn nur, wenn Studierende und Professoren bei der Projektarbeit Hand in Hand arbeiten, entwickelt sich echtes Praxis-Know-how. Die neuen Erkenntnisse finden bei uns zudem schnellen Eingang in die theoretischen Lerninhalte.“

 

Maritimer Flair und Lebensqualität

Aktuell sind rund 2.200 Studierende an der HOST eingeschrieben. Ein familiäres Verhältnis prägt das Leben auf dem Campus: Hörsaal, Mensa und das legendäre Studentenwohnheim „Holzhausen“ sind fußläufig erreichbar. Viele Studentenunterkünfte und Sportstätten liegen auf dem Campus - direkt an der Ostsee mit eigenem Zugang zum Wasser. Der hochschuleigene Wassersportverein bietet Segelkurse an. Und nach dem Motto – wer hart arbeitet muss auch kräftig feiern - werden hier im Sommer Beach-Partys und Live-Events organisiert. 

Neue Studierende können sich selber ein Bild machen

„Auf der Suche nach der richtigen Hochschule nehmen wir angehende Studenten direkt mit in den Tagesbetrieb der Hochschule Stralsund“, erklärt Susanne Bowen. Die Interessenten unterhalten sich auf dem Campus mit den aktuell Studierenden und Absolventen, die von Anfang an einen Einblick in die Schnittstellen mit dem praktischen Berufsleben geben können. Wichtig ist zudem die begleitende Studienberatung der HOST-Experten. Die Interessenten werden bei der Analyse eigener Stärken und Schwächen unterstützt, um die richtige Ausbildung für sich zu finden“, sagt Susanne Bowen.


Schnuppertage am 05. Mai 2018 an der Hochschule Stralsund 

Seit vielen Jahren öffnet die Hochschule Stralsund für interessierte Schüler und deren Eltern Hörsäle und Labore. So auch mit dem Campus Tag am 5. Mai 2018. Neben zahlreichen Schnupper-Lehrveranstaltungen präsentieren sich auch zahlreiche Vereine und Kooperationspartner der Hochschule. „Die Atmosphäre ist einmalig und bei schönem Wetter macht es gleich doppelt Spaß hier auf dem Campus zu sein. Der Campus Tag entwickelt sich immer mehr zu einem Event mit Festival-Charakter“, so HOST-Kanzlerin Bowen. 


Über die Hochschule Stralsund

Die Hochschule Stralsund hat sich mit dem Leitgedanken „Praxis verstehen – Chancen erkennen – Zukunft gestalten“ ein ambitioniertes Leitbild gegeben, an dessen Verwirklichung sie über Jahre kontinuierlich arbeitet. Sie zeigt ihr unverwechselbares Profil auf den Gebieten Informatik, Technik, Tourismus und Wirtschaft. Sie bietet eine praxisorientierte Lehre und Forschung, gerichtet auf Interdisziplinarität, gesellschaftliche Relevanz und beruflichen Anwendungsbezug. Ein vertrauensvoller Umgang von Lehrenden und Studierenden sowie die engagierte Förderung frauenspezifischer Belange prägen das Hochschulklima. Familienfreundliche Studien- und Arbeitsbedingungen erleichtern die Vereinbarkeit von Studium, Beruf, Familie und ermöglichen Chancengleichheit zwischen Hochschulmitgliedern ohne und mit familiären Aufgaben. Die Hochschule Stralsund stellt sich flexibel den vielfältigen Herausforderungen in der Hochschulausbildung zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Dies zeigt sich in ihren innovativen Bachelor- und Masterstudiengängen. Ergänzend entwickelt sie arbeitsmarktgerechte Weiterbildungskonzepte für ein lebenslanges Lernen. Die Hochschule Stralsund fördert in hohem Maße die Internationalisierung zur fachwissenschaftlichen Zusammenarbeit in Lehre und Forschung. Die Hochschule Stralsund pflegt intensive Kontakte zu Wirtschaftsunternehmen und anderen nationalen sowie internationalen Einrichtungen. Sie versteht sich als Motor der regionalen Wirtschaft und als Partner der kleinen und mittleren Unternehmen Vorpommerns.

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