30 Jahre ERASMUS: Die Hochschule Stralsund motiviert für Auslandsmobilität

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des ERASMUS-Programms feierten die Studierenden, Professor*innen und Mitarbeiter*innen der Hochschule Stralsund am 29.11. den zweiten HOST-Internationalisierungstag unter dem Motto „30 Jahre ERASMUS 2017: Wer sich bewegt, bewegt Europa!“

Den Teilnehmern wurde ein vielfältiges Programm aus Informationsveranstaltungen,
Workshops, Panel-Diskussion und Kino-Abend rund um das Thema Auslandsmobilität zwecks
Studium, Praktikum, Lehre oder Weiterbildung geboten. Eingeleitet wurde die Veranstaltung ab
11:30 Uhr mit Info-Ständen des International Office, International Affairs, AStA Internationales,
International Event-Point sowie dem Verein chinesischer Wissenschaftler und Studierender. Am
Nachmittag eröffnete Hendrik Dane vom International Office das Programm mit einer Panel-
Diskussion zwischen Studierenden, Professoren und Vertretern aus der Arbeitswelt zur Frage:
„Warum raus in die Welt?“, wobei das Publikum spannende Eindrücke aus verschieden
Blickwinkeln mitnehmen konnte.


Über die wichtigsten Schritte auf dem Weg ins Auslandssemester informierte anschließend Ines
Plantikow vom International Office. Auch Erfahrungen aus erster Hand kamen beim
Internationalisierungstag nicht zu kurz. Mandy Bernthäusl, Studienberaterin der HOST,
berichtete von ihren eigenen Erfahrungen im Auslandspraktikum und informierte über die
Planung von Praxisaufenthalten im Ausland. Zudem teilten auslandserfahrene Studierende ihre
Erlebnisse aus Auslandssemester und -praktikum und verrieten hilfreiche Tipps und Tricks für
Planung und Bewerbung, aber auch für das Leben, Studieren und Arbeiten in einer neuen
Kultur. In verschiedenen Workshops konnten sowohl internationale als auch deutsche
Studierende neue Kulturen kennenlernen, ihre Erfahrungen austauschen oder sich einfach zum
Thema Ausland inspirieren lassen.


Aber nicht nur Studierende wurden über die Möglichkeiten an der HOST informiert und für das
Thema Auslandsmobilität motiviert, sondern auch Professor*innen und Mitarbeiter*innen der
Hochschule. Katja Brachmann, Leiterin des Department International Affairs, informierte in zwei
Informationsveranstaltungen über Gastdozenturen sowie über Fort- und
Weiterbildungsmöglichkeiten für Hochschulmitarbeiter*innen an europäischen
Partnerhochschulen.


Alle Referenten waren sich in einem völlig einig: andere Kulturen durch einen
Auslandsaufenthalt im Rahmen von Studium, Praktikum, einer beruflichen Tätigkeit oder
Fortbildung kennenzulernen ist eine unvergessliche und bereichernde Erfahrung. Zudem kann
man seine fachlichen, sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen stärken sowie sein
berufliches und persönliches Netzwerk ausbauen. All das ist ein Plus für den eigenen Lebenslauf
– ein Plus für das ganze Leben!


Die Organisatoren freuten sich über die rege Teilnahme an den Veranstaltungen. Am Abend
stellte Professor Dr. Werner Gronau, Auslandsbeauftragter der Fakultät für Wirtschaft
abschließend fest: „Eigentlich gibt es viel mehr gute Gründe, ins Ausland zu gehen, als das nicht
zu tun“, und fügte hinzu: „Wir sollten uns also eher die Frage stellen, warum denn eigentlich
nicht raus in die Welt?“