Aktuelle Forschungsprojekte

BalticMuseums LoveIT

Projekttitel: BalticMuseums LoveIT

Projektleiter*in: Prof. Dr. rer. oec. Michel Klotz; Tel.: 03831 456946; E-Mail: Michael.Klotz(at)hochschule-stralsund(dot)de

Fakultät/Institut: Fakultät für Wirtschaft

Finanzierungsträger/Zuwendungsgeber: EU, INTERREG V A

Programm: Programm Südliche Ostsee 2014-2020

Laufzeit: 01.01.2017 - 31.06.2019

 

Projektbeschreibung:

Im Projekt „BalticMuseums: Love IT!“ (2017-2020) sollen IT- unterstützte Besucherangebote für Museen und Science Center in der Region der südlichen Ostsee geschaffen werden, um die Besucherzahlen v.a. in der Nebensaison und aus internationaler Herkunft zu steigern. Dazu kooperieren Museen, touristische Attraktionen, IT-Spezialisten und Forschungseinrichtungen aus Polen (4), Dänemark (1), Schweden (1), Litauen (1) und Deutschland (2) sowie acht assoziierte Partner.

Unter Leitung der Universität Szczecin entstehen Anwendungen für die Smartphones der Besucher, basierend auf den Konzepten „Bring Your Own Device“, „Gamification“ und „User Experience“. Dazu werden z.B. IT-Begeisterte zu Programmier-Events (Hackathons) in die touristischen Einrichtungen eingeladen. Der Wissensaustausch zwischen den Partnern zur konzeptionellen Arbeit mit Besuchern bildet die Basis des Projektes, das zu einer gemeinsamen Marke der entwickelten Anwendungen führen soll.

Die Hochschule Stralsund ist verantwortlich für die Projektkommunikation, die Projektverwaltung sowie die Gestaltung und Auswertung einer Besucherbefragung. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf dem Wissensmanagement des Projektes liegen, in dem eine online Plattform weiteren Institutionen Zugang zu den Projekterfahrungen und –ergebnissen ermöglichen soll.

Das Projekt wird im Rahmen des Interreg South Baltic Programme 2014-2020 kofinanziert.

Weitere Informationen zum Projekt unter: http://bmloveit.usz.edu.pl

DILab | Stralsund Digital Innovation Lab

Projekttitel: Stralsund Digital Innovation Lab (DILab) | Digitale Innovationen für Wirtschaft und Gesellschaft

Koordinator*in: Prof. Dr.-Ing. Jasminko Novak; Tel.: 03831 456608; E-Mail: Jasminko.Novak@hochschule-stralsund.de

Fakultät/Institut: Fakultät für Wirtschaft

 

Projektbeschreibung:

Das Stralsund Digital Innovation Lab (DILab) bündelt die Forschungs-, Lehr- und Transferaktivitäten der Wirtschaftsinformatik  an der Hochschule Stralsund.

Im Fokus steht die Auslotung der Innovationspotentiale aktueller Informationstechnologien für die Wirtschaft und Gesellschaft.

Das Leitthema des Labors – Digitale Transformation – untersucht und zeigt auf, wie Innovationspotenziale der Digitalisierung gezielt identifiziert, gestaltet und ausgelotet werden. Dazu verbindet das DILab

  • e-Business
  • Informationsmanagement
  • Interaktions- und Kooperationstechnologien
  • Data Science
  • Visual Analytics
  • IT-Consulting
  • nutzerzentrierte Informationssysteme

Das DILab demonstriert, wie diese Kompetenzen zur systematischen Entwicklung effektiver digitaler Innovationen und ihrer Einführung in die unternehmerische und gesellschaftliche Praxis eingesetzt werden.

Beispielhafte Anwendungsbereiche und Projekte, in welchen diese Kompetenzen bereits erfolgreich zur Entwicklung digitaler Innovationen gebündelt werden, umfassen z. B. Digitale Transformation in der Wasser- und Energiebranche (Smart Energy), Digitalisierung im Risikomanagement und IT-Governance, Gamifizierung von IT-Anwendungen, Crowdsourcing und e-Business, digitale Dienste für Reise und Tourismus (SmartTravel) u. ä.

Weitere Informationen zum Projekt unter: DILab

INSPECTIO | Integrierte Spezifikation und Umsetzung eines IT-Compliance-Framework

Projekttitel: INSPECTIO - Integrierte Spezifikation und Umsetzung eines IT-Compliance-Framework für die Interaktion zwischen einem ERP-System und einer Supply Chain Management Service Cloud

Projektleiter*in: Prof. Dr. rer. oec. Michel Klotz; Tel.: 03831 456946; E-Mail: Michael.Klotz(at)hochschule-stralsund(dot)de

Fakultät/Institut: Fakultät für Wirtschaft

Finanzierungsträger/Zuwendungsgeber: Land Mecklenburg-Vorpommern, kofinanziert von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung; Förderkennzeichen: TBI-V-1-105-VBW-036

Laufzeit: 30.11.2015 – 31.08.2018

 

Projektbeschreibung:

Im Verbund mit ComProjekt EDV-Systeme GmbH, Neubrandenburg, führt die Hochschule Stralsund das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben "INSPECTIO" durch, das vom Land Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) finanziert wird.

Unternehmen sehen sich heute einer Vielzahl von Vorgaben gegenüber, die vor allem aus Gesetzen und Verordnungen, aber auch aus Normen und Standards sowie Verträgen re­sul­tie­ren. Im Zentrum der Geschäftsprozessdurchführung muss jedoch die Erfüllung rechtlicher An­for­de­rungen, die "legal Compliance" stehen. Von zentraler Bedeutung ist hierbei die rechnungslegungsbezogene Compliance. Diese wird in den betreffenden Ge­schäfts­prozessen, d. h. der Finanz-, Anlagen- und Lohnbuchhaltung selbst, aber auch in der Be­schaffung, im Vertrieb, in der Logistik etc., maßgebend durch IT-Applikationen beein­flusst. Die übergeordnete Zielsetzung des Teilvorhabens ist es, die Möglichkeitsbedingungen für eine notwendige Transparenz für eine IT-gestützte, rechnungslegungs­be­zogene Compliance bei der Nutzung von ERP-/Cloud-Systemen zu ermitteln. Hierzu soll ein konzeptionelles IT-Com­pliance-Framework entwickelt und tech­nisch umgesetzt wer­den. Für die Entwicklung des Framework sind die Anforderungen der ver­schiedenen rech­nungs­le­gungsrelevanten Re­gel­werke, zu identifizieren und zu kon­so­lidieren. Hierbei sind die rech­nungs­legungs­be­zo­genen An­for­de­run­gen den entsprechenden Risiken zuordnen. Im Ergebnis werden risiko­ba­sier­te Kontrollen konzipiert, die die Erfüllung der konsolidierten An­for­derungen da­durch sicher­stellen, dass sie als automatisierte Kontrollen in das IT-System in­te­griert sind. Die Inte­gration der einzelnen Kontrollen in ein Framework stellt sicher, dass Kontrollen nicht mehrfach konzipiert und realisiert werden. Zudem bietet das Framework die Möglichkeit, weitere Vor­gaben aus anderen Regelwerken zu integrieren, was entsprechende Transparenz- und Effi­zienz­vorteile hat.

Entsprechend der Zielsetzung des Vorhabens gliedert es sich in drei inhaltliche Arbeitspakete:

  1. Entwicklung eines IT-Compliance-Framework für die Interaktion zwischen einem ERP-System und einer Supply Chain Management Service Cloud
  2. Prototypische Entwicklung der SCM-Service-Cloud
  3. Prototypische Umsetzung automatisierter Kontrollen in der verteilten Architektur eines ERP-/Cloud-Systems.
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (l.) im Gespräch mit Prof. Michael Klotz (r.) auf der CEBIT 2018

Vorstellung des INSPECTIO-Projekts auf der CEBIT 2018

Auf der CEBIT 2018 wurden vom 12. bis zum 15. Juni Ergebnisse des INSPECTIO-Projekts präsentiert. Am 13. Juni informierte sich auch die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommerns, Frau Manuela Schwesig, auf dem Landesgemeinschaftsstand über die erfolgreiche Forschungskooperation zwischen der Hochschule Stralsund (Teilprojekt INSPECTIO) und der Firma ComProjekt EDV-Systeme GmbH aus Neubrandenburg (Teilprojekt SCHERPA). Prof. Klotz von der Fakultät für Wirtschaft erläuterte insbesondere den Wissens- und Personaltransfer seitens der Hochschule in die regionale Wirtschaft, den Beitrag zur Digitalisierung von Produkten und Geschäftsprozessen sowie die nachhaltige Schaffung von Arbeitsplätzen als unmittelbare Folgen der Projektförderung.

Productive4.0 | Automatisierte Flexible und Wandlungsfähige Mobile Robotersysteme

Projekttitel: Productive4.0 | Automatisierte Flexible und Wandlungsfähige Mobile Robotersysteme

Projektleiter*in: Prof. Dr.-Ing. Arthur Deutschländer; Tel.: 03831 456688; E-Mail: Arthur.Deutschlaender(at)hochschule-stralsund(dot)de

Fakultät/Institut: Fakultät für Maschinenbau

Finanzierungsträger/Zuwendungsgeber: EU/ECSEL JU

Programm: EC Horizon2020 – ECSEL, Electronic Components and Systems for Europ. Leadership

Laufzeit: 01.06.2017 – 31.05.2020

 

Projektbeschreibung:

Mehr als 100 Partner aus 19 europäischen Ländern haben sich im Verbundprojekt „Productive4.0“ zusammengeschlossen, um den industriellen Wandel in der Automatisierungstechnik voranzutreiben. Die Hochschule Stralsund ist einer der Partner des Verbundprojektes Productive4.0, welches unter der Federführung der Infineon Technologies AG steht.
Ziel im Rahmen des Projektes Productive 4.0 ist es, eine intelligentere und flexiblere Produktion zu erreichen, Ressourcen besser zu nutzen und neue Standards für digital vernetzte Produktionsschritte zu setzen. Productive4.0 wurde initiiert, um die europäischen Industrie zu stärken und sie besser auf die digitalisierte Zukunft vorzubereiten. Das wird insbesondere durch die Forschung und Entwicklung in den Bereichen der Elektronik und der Informations-/Kommunikationstechnik angestrebt.
Um die digitale Welt mit der realen zu verbinden, sind neue Technologien gefragt. Dafür wird Productive4.0 Innovationen liefern und bereitstellen, die die bevorstehende digitale Revolution besser mit dem geschäftlichen Erfolg im Unternehmen verknüpft.
In den zehn Arbeitspaketen interagieren die Kooperationspartner untereinander und liefern spezifische Ergebnisse, die zur Zielsetzung des Gesamtprojektes Productive4.0 beitragen.
Die Hochschule Stralsund ist im Rahmen des Projekts Productive4.0 an zwei Teilprojekten des Arbeitspaketes „WP8-Automation and Digitization Pilot Lines and Test Beds“ beteiligt.

Weitere Informationen zum Projekt an unserer Hochschule unter: Productive4.0

Informationen zum Projektkonsortium unter: https://productive40.eu

Werkstoffkundliche Untersuchungen an neuen kragengezogenen Halsringen nach partieller, induktiver Kurzzeit-Wärmebehandlung

Projekttitel: Werkstoffkundliche Untersuchungen an neuen kragengezogenen Halsringen nach partieller, induktiver Kurzzeit-Wärmebehandlung

Projektleiter*in: Prof. Dr.-Ing. Petra Maier; Tel.: 03831 45 6914; E-Mail: petra.maier(at)hochschule-stralsund(dot)de

Fakultät/Institut: Fakultät für Maschinenbau

Finanzierungsträger/Zuwendungsgeber: Land Mecklenburg-Vorpommern, kofinanziert von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung; Förderkennzeichen: TBI-V-1-212-VBW-073

Laufzeit: 01.08.2017 – 28.02.2019

 

Projektbeschreibung:

Zusammen mit der HAFF-Dichtungen GmbH, Ueckermünde, führt die Hochschule Stralsund das industrielle Forschungsvorhaben „Werkstoffkundliche Untersuchungen an neuen kragengezogenen Halsringen nach partieller, induktiver Kurzzeit-Wärmebehandlung“  durch, das vom Land Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert wird.

Im Rahmen des Vorhabens wird eine neuartige, hoch belastbare Flachdichtung mit Innenbördel entwickelt. Dazu sollen die technologischen Nachteile, die sich aus dem Problem der Kaltverfestigung ergeben, über innovative Umformprozesse und ein partiell wirkendes Wärmebehandlungsverfahren auf Induktionsbasis im Bördelprozess gelöst werden. Daraus resultierend können Innenbördel für Flachdichtungen mit hohen Umformgraden und geringen Materialstärken realisiert und die Eignung neuer, alternativer Materialien für den Fertigungsprozess geprüft werden. Im Teilvorhaben befasst sich die Hochschule Stralsund mit einer Analyse, der im Fertigungsprozess wirkenden Parameter, der Simulation des Umform- und Wärmebehandlungsprozesses, grundlegenden werkstoffkundlichen Untersuchungen sowie mit der Entwicklung und Umsetzung einer Prototypanlage. Die Forschungsarbeiten erfolgen dabei auf Versuchsständen, mit denen die jeweiligen Prozessschritte experimentell abgebildet und Umformversuche mit variierenden Prozessparametern durchgeführt werden können. Die gefertigten Versuchsmuster werden metallographisch und bzgl. ihrer mechanischen Eigenschaften untersucht, um eine gezielte Entwicklung des Fertigungsverfahrens mit integriertem Wärmebehandlungsmodul und die Ermittlung des geeigneten Prozessfensters zu ermöglichen. Abschließend erfolgt eine Ergebnisvalidierung und Konzeption zur Teilautomatisierung.