Abgeschlossene Forschungsprojekte

Biogas Intelligenz | Entwicklung einer Mixed Substrate Kleinfermentersteuerung für Biogasanlagen auf Basis Neuronaler Netze und Fuzzy Logic

Projekttitel: Entwicklung einer Mixed Substrate Kleinfermentersteuerung für Biogasanlagen auf Basis Neuronaler Netze und Fuzzy Logic

Projektleiter*in: Prof. Dr. Christine Wahmkow

Fakultät/Institut: Fakultät für Maschinenbau

Finanzierungsträger/Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Programm: Forschung an Fachhochschulen - FHprofUnt

Laufzeit: 2014 - 2017

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt unter: www.biogas.fh-stralsund.de

IKS@GRC | Open C3S – Teilvorhaben 9: Interne Kontrollsysteme (IKS) als Instrument zur Umsetzung effektiver und effizienter IT-GRC-Managementsysteme

Projekttitel: Open Competence Center for Cyber Security (OpenC³S) - Teilvorhaben 9: Interne Kontrollsysteme (IKS) als Instrument zur Umsetzung effektiver und effizienter IT-GRC-Managementsysteme

Projektleiter*in: Prof. Dr. rer. oec. Michel Klotz; Tel.: 03831 456946; E-Mail: Michael.Klotz(at)hochschule-stralsund(dot)de

Fakultät/Institut: Fakultät für Wirtschaft

Finanzierungsträger/Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Programm: Aufstieg durch Bildung - offene Hochschulen

Laufzeit: 01.04.2015 bis 30.09.2017

 

Projektbeschreibung:
Mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wurde im Förderzeitraum 01.04.2015 bis 30.09.2017 das Projekt „IKS4GRC“ gefördert. Hinter dem Akronym „IKS4GRC“ verbirgt sich das „Teilvorhaben 9: Interne Kontrollsysteme (IKS) als Instrument zur Umsetzung effektiver und effizienter IT-GRC-Managementsysteme – Modulvertiefung und -weiterentwicklung“ des Verbundvorhabens „Open Competence Center for Cyber Security“ (kurz: Open C³S) im Rahmen der zweiten Förderphase der ersten Wettbewerbsrunde Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen

Der Verbund hat sich das Ziel gesetzt, dem Bedürfnis der Wirtschaft nach einer akademischen Begleitung des lebenslangen Lernens in einer modernen Informations- und Wissensgesellschaft gerecht zu werden. Die Weiterbildungsarrangements als wesentliche Ergebnisse des Verbundvorhabens tragen mit hohem Nachfragepotenzial zu einer dauerhaften Verbesserung der persönlichen Berufssituation der Teilnehmer/Innen und dem Transfer in Beschäftigung bei.

Im Rahmen des Teilvorhabens der Hochschule Stralsund wurden die Handlungsbereiche „Interne Kontrollsysteme“ und „Continuous Monitoring“ in bestehende Module des Curriculums bzw. entsprechende Zertifikatsangebote/Weiterbildungspakete integriert. Thematische Zielsetzungen und Arbeitsziele des Teilprojekts waren:

  • Anpassungs- und Weiterqualifizierung für Zielgruppen aus IT, Management und Rechtsabteilung (Studierende mit akademischem Erststudium, z.B. BWL, Wirtschaftsrecht, Wirtschaftsinformatik, Informatik, IT-Sicherheit)
  • Entwicklung internetgestützter Lehr- und Lernkonzepte
  • Praxisorientierter Zuschnitt der Angebote
  • Sektorales Studienangebot mit außerordentlich hohem Bedarf in der Gesellschaft zur Erhöhung von Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten
  • Praxisorientiertes Studium, das sich an den Bedürfnissen der Studierwilligen (Vereinbarkeit von Familie/Beruf und Studium) und den Herausforderungen in den Unternehmen ausrichtet.

Speziell wurden im Bereich des nachhaltigen Betriebs von IT-GRC-Managementsystemen Kenntnisse und Kompetenzen vertieft bzw. Wissenslücken geschlossen. Von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die Stärkung der Kompetenz, interdisziplinäre Ansätze verfolgen und umsetzen zu können.

Projektergebnisse:
Über die wesentlichen Ergebnisse des Teilvorhabens 9 geben folgende Informationen Auskunft:

Aus dem Projekt hervorgegangene Publikationen:
Klotz, Michael: Interne Kontrollsysteme (IKS) – Ziele, Struktur und prozessorientierte Ausgestaltung. In: Der Betriebswirt, 2/2017, S.30-34, Deutscher Betriebswirte-Verlag, Gernsbach, ISSN 0172-6196

Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Projekt-Webseite http://open-c3s.de zu finden.

Downloads:

Aufgabenpraktisches Seminar

Begleitforschung

IKS-Publikation

Leitfaden TaxAudit

Literaturanalyse CM

Literaturanalyse IKS

Modulvertiefung

Netzwerkarbeit

Webinar CM

Webinar IKS-Labor

INSPECTIO | Integrierte Spezifikation und Umsetzung eines IT-Compliance-Framework

Projekttitel: INSPECTIO - Integrierte Spezifikation und Umsetzung eines IT-Compliance-Framework für die Interaktion zwischen einem ERP-System und einer Supply Chain Management Service Cloud

Projektleiter*in: Prof. Dr. rer. oec. Michel Klotz; Tel.: 03831 456946; E-Mail: Michael.Klotz(at)hochschule-stralsund(dot)de

Fakultät/Institut: Fakultät für Wirtschaft

Finanzierungsträger/Zuwendungsgeber: Land Mecklenburg-Vorpommern, kofinanziert von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung; Förderkennzeichen: TBI-V-1-105-VBW-036

Laufzeit: 30.11.2015 – 31.08.2018

 

Projektbeschreibung:

Im Verbund mit ComProjekt EDV-Systeme GmbH, Neubrandenburg, führt die Hochschule Stralsund das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben "INSPECTIO" durch, das vom Land Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) finanziert wird.

Unternehmen sehen sich heute einer Vielzahl von Vorgaben gegenüber, die vor allem aus Gesetzen und Verordnungen, aber auch aus Normen und Standards sowie Verträgen re­sul­tie­ren. Im Zentrum der Geschäftsprozessdurchführung muss jedoch die Erfüllung rechtlicher An­for­de­rungen, die "legal Compliance" stehen. Von zentraler Bedeutung ist hierbei die rechnungslegungsbezogene Compliance. Diese wird in den betreffenden Ge­schäfts­prozessen, d. h. der Finanz-, Anlagen- und Lohnbuchhaltung selbst, aber auch in der Be­schaffung, im Vertrieb, in der Logistik etc., maßgebend durch IT-Applikationen beein­flusst. Die übergeordnete Zielsetzung des Teilvorhabens ist es, die Möglichkeitsbedingungen für eine notwendige Transparenz für eine IT-gestützte, rechnungslegungs­be­zogene Compliance bei der Nutzung von ERP-/Cloud-Systemen zu ermitteln. Hierzu soll ein konzeptionelles IT-Com­pliance-Framework entwickelt und tech­nisch umgesetzt wer­den. Für die Entwicklung des Framework sind die Anforderungen der ver­schiedenen rech­nungs­le­gungsrelevanten Re­gel­werke, zu identifizieren und zu kon­so­lidieren. Hierbei sind die rech­nungs­legungs­be­zo­genen An­for­de­run­gen den entsprechenden Risiken zuordnen. Im Ergebnis werden risiko­ba­sier­te Kontrollen konzipiert, die die Erfüllung der konsolidierten An­for­derungen da­durch sicher­stellen, dass sie als automatisierte Kontrollen in das IT-System in­te­griert sind. Die Inte­gration der einzelnen Kontrollen in ein Framework stellt sicher, dass Kontrollen nicht mehrfach konzipiert und realisiert werden. Zudem bietet das Framework die Möglichkeit, weitere Vor­gaben aus anderen Regelwerken zu integrieren, was entsprechende Transparenz- und Effi­zienz­vorteile hat.

Entsprechend der Zielsetzung des Vorhabens gliedert es sich in drei inhaltliche Arbeitspakete:

  1. Entwicklung eines IT-Compliance-Framework für die Interaktion zwischen einem ERP-System und einer Supply Chain Management Service Cloud
  2. Prototypische Entwicklung der SCM-Service-Cloud
  3. Prototypische Umsetzung automatisierter Kontrollen in der verteilten Architektur eines ERP-/Cloud-Systems.
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (l.) im Gespräch mit Prof. Michael Klotz (r.) auf der CEBIT 2018

Vorstellung des INSPECTIO-Projekts auf der CEBIT 2018

Auf der CEBIT 2018 wurden vom 12. bis zum 15. Juni Ergebnisse des INSPECTIO-Projekts präsentiert. Am 13. Juni informierte sich auch die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommerns, Frau Manuela Schwesig, auf dem Landesgemeinschaftsstand über die erfolgreiche Forschungskooperation zwischen der Hochschule Stralsund (Teilprojekt INSPECTIO) und der Firma ComProjekt EDV-Systeme GmbH aus Neubrandenburg (Teilprojekt SCHERPA). Prof. Klotz von der Fakultät für Wirtschaft erläuterte insbesondere den Wissens- und Personaltransfer seitens der Hochschule in die regionale Wirtschaft, den Beitrag zur Digitalisierung von Produkten und Geschäftsprozessen sowie die nachhaltige Schaffung von Arbeitsplätzen als unmittelbare Folgen der Projektförderung.