Aktuelle Forschungs-, Entwicklungs- und Transferprojekte

DigiTOUR | Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Rostock | BMWi

Projekttitel: DigiTOUR | Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Rostock; Teilvorhaben: Digitalisierung des Mittelstandes im Tourismus

Projektleitung: Prof. Dr. rer. nat. Gero Szepannek; Tel.: 03831 456672; E-Mail: gero.szepannek(at)hochschule-stralsund(dot)de

Fakultät/Institut:  Fakultät für Wirtschaft

Finanzierungsträger/Zuwendungsgeber: Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Laufzeit: 01.10.2017 bis 30.09.2020

 

Projektbeschreibung:

Die Hochschule Stralsund ist Bestandteil des Kompetenzzentrums für Digitalisierung: Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Rostock, das im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 - Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im Jahr 2017 an den Start ging.

Unter der Konsortialführerschaft der IT-Initiative MV e.V. begleiten die Hochschule Stralsund, das Institut für Implantattechnologie und Biomaterialien e.V., die Universitätsmedizin Rostock Versorgungsstrukturen GmbH und die Hochschule Neubrandenburg regionale, mittelständische Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung. Unternehmen aus den Bereichen Tourismus, Medizintechnik und Gesundheitstourismus stehen dabei im Vordergrund. Im Fokus steht die Sensibilisierung für die Chancen und Potentiale, die die Digitalisierung mit sich bringt. Neben einem gezielten Informationsangebot bietet das Kompetenzzentrum Schulungen sowie Workshops für die Unternehmen und begleitet konkrete Umsetzungsprojekte. Anhand sogenannter Demonstratoren können sich Unternehmen im Vorfeld ein Bild davon machen, welche Möglichkeiten durch die Digitalisierung entstehen.

Das Teilprojekt DigiTOUR wird an der Hochschule Stralsund durch Prof. Dr. Gero Szepannek vertreten, der von Prof. Dr. Michael Klotz, Prof. Dr. Björn Jacobsen, Prof. Dr. Jasminko Novak und Projekt-Mitarbeitenden sowie Studierenden begleitet wird. Aufgrund der regionalen Branchenstruktur steht insbesondere die Tourismuswirtschaft, mit Themen wie Online-Marketing oder Data Science, im Mittelpunkt.

Das Projekt wird unter dem Förderkennzeichen 01MF17005E vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt.

Weitere Informationen zum Projekt unter: https://www.kompetenzzentrum-rostock.digital

DILab | Stralsund Digital Innovation Lab | IACS

Projekttitel:Stralsund Digital Innovation Lab (DILab) | Digitale Innovationen für Wirtschaft und Gesellschaft

Koordinierung: Prof. Dr.-Ing. Jasminko Novak; Tel.: 03831 456608; E-Mail: Jasminko.Novak@hochschule-stralsund.de

Fakultät/Institut:  Institute for Applied Computer Science

 

Projektbeschreibung:

Das Stralsund Digital Innovation Lab (DILab) bündelt die Forschungs-, Lehr- und Transferaktivitäten der Wirtschaftsinformatik  an der Hochschule Stralsund.

Im Fokus steht die Auslotung der Innovationspotentiale aktueller Informationstechnologien für die Wirtschaft und Gesellschaft.

Das Leitthema des Labors – Digitale Transformation – untersucht und zeigt auf, wie Innovationspotenziale der Digitalisierung gezielt identifiziert, gestaltet und ausgelotet werden. Dazu verbindet das DILab

  • e-Business
  • Informationsmanagement
  • Interaktions- und Kooperationstechnologien
  • Data Science
  • Visual Analytics
  • IT-Consulting
  • nutzerzentrierte Informationssysteme

Das DILab demonstriert, wie diese Kompetenzen zur systematischen Entwicklung effektiver digitaler Innovationen und ihrer Einführung in die unternehmerische und gesellschaftliche Praxis eingesetzt werden.

Beispielhafte Anwendungsbereiche und Projekte, in welchen diese Kompetenzen bereits erfolgreich zur Entwicklung digitaler Innovationen gebündelt werden, umfassen z. B. Digitale Transformation in der Wasser- und Energiebranche (Smart Energy), Digitalisierung im Risikomanagement und IT-Governance, Gamifizierung von IT-Anwendungen, Crowdsourcing und e-Business, digitale Dienste für Reise und Tourismus (SmartTravel) u. ä.

Weitere Informationen zum Projekt unter: DILab

ELMAR | Supporting South Baltic SMEs to enter the international supply chains and sales markets for boats and ships with electric propulsions | EU, INTERREG V A

Projekttitel: ELMAR – Supporting South Baltic SMEs to enter the international supply chains and sales markets for boats and ships with electric propulsions

Leadpartner: Wirtschaftsfördergesellschaft (WFG) Vorpommern

Projektleitung: Liane Voss, E-Mail: liane.voss@hochschule-stralsund.de

Fakultät/Institut:  Fakultät für Elektrotechnik und Informatik und Institut für Regenerative EnergieSysteme

Finanzierungsträger/Zuwendungsgeber: EU, INTERREG V A

Programm: Interreg South Baltic Programme 2014-2020

Laufzeit: 17.08.2017 – 16.08.2020 + Verlängerung bis Februar 2021

 

Projektbeschreibung:

Elektromobilität auf dem Wasser: EU-Projekt zur Förderung der Entwicklung, Produktion und des Vertriebs von Schiffen und Booten mit Elektroantrieb

Ziel des Projektes ELMAR ist es, Unternehmen aus dem Schiffs- und dem Bootsbau in der Anwendung neuer Technologien zu unterstützen. Mit einem Gesamtbudget von 1,8 Mio. EUR soll die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von Booten, Yachten, Ausflugs- und Kreuzfahrtschiffen mit Elektroantrieb in der südlichen Ostseeregion gefördert werden. Die Wirtschaftsfördergesellschaft (WFG) Vorpommern ist Lead Partner, weitere deutsche Partner sind die Hochschule Stralsund sowie der Marina Verbund Ostsee e.V., die ATI Küste GmbH, die IHK Neubrandenburg und MAZA MV e.V. als assoziierte Partner. Darüber hinaus beteiligen sich vier polnische und vier litauische Partner sowie weitere assoziierte Partner aus Schweden, Dänemark und Polen.

ELMAR bietet zahlreiche Möglichkeiten für Unternehmen mit Interesse an der marinen Elektromobilität:

  • die Bestandsaufnahme potenzieller Anbieter sowie Lieferanten- und Vertriebsketten von Bootsbau- und Schiffbauunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern,
  • eine Marktpotenzial- und Zielgruppenanalyse,
  • Unternehmerreisen nach Süddeutschland und Österreich sowie Schweden und Norwegen sowie
  • eine Teilnahme an Bootsbau-Workshops zum Bau von Demo-Booten in Litauen und Polen

Außerdem werden von den einzelnen Partnern Fachkonferenzen, Seminare und Unternehmerforen für Boots- und Schiffbauunternehmen mit potentiellen Herstellern und Lieferanten organisiert, ein Online-Portal zur Präsentation der Netzwerk-Unternehmen aufgebaut und Veranstaltungen für öffentliche Entscheidungsträger, ÖPNV-Unternehmen, Schifffahrtsgesellschaften und gewerbliche Nutzer sowie Events zur Präsentation von Elektrobooten und gemeinsame Unternehmens- und Produktpräsentation auf Messen durchgeführt.

Die Hochschule Stralsund ist verantwortlich für die:

  • Durchführung von Trainingskursen zu elektrischen Antrieben in der Schifffahrt,
  • Co-Organisation von Studienreisen,
  • Teilnahme an Messebesuchen und Fachbeiträge an gemeinsamen Konferenzen und Dialogforen,
  • Organisation von jährlichen ELMAR-Fachtagen im Rahmen des REGWA-Symposiums der HOST
  • Anfertigung von anwendungsbezogenen Studien wie z.B.
    • zur landseitigen Ladeinfrastruktur von Sportboothäfen
    • zum aktuellen Stand der Wasserstofftechnologie in der Schifffahrt sowie
    • eine Machbarkeitsstudie zur Elektrifizierung einer Fähre auf dem Strelasund

Weitere Informationen zum Projekt unter:  http://www.electric-water-mobility.eu/

Das Projekt wird im Rahmen des  Interreg South Baltic Programmes 2014-2020 kofinanziert.

JOHANNA | Joint staff qualification in South Baltic destinations | ERDF, INTERREG

Projekttitel: JOHANNA - Joint staff qualification in South Baltic destinations to increase the skilled workforce in the South Baltic Sea and by that ensure a sustainable Small Cruise Ship development in the South Baltic Sea.

Projektleitung: Prof. Dr. Werner Gronau; Tel.: 03831 456649; E-Mail: werner.gronau@hochschule-stralsund.de

Projektmitarbeiterin: Edna Ozuna, Tel.: 03831 456962; E-Mail: edna.ozuna@hochschule-stralsund.de

Fakultät/Institut:  Fakultät für Wirtschaft

Finanzierungsträger/Zuwendungsgeber: ERDF (European Regional Development Fund), INTERREG

Programm: INTERREG South Baltic 2014 – 2020

Laufzeit: 01.07.2019 – 30.06.2022

 

Projektbeschreibung:

Das JOHANNA-Projekt ist eine strategische Partnerschaft zwischen Städten, Tourismusbehörden, Hochschulen, privaten Institutionen und relevanten Tourismusakteuren der südlichen Ostseeregion, um maßgeschneiderte Qualifizierungsprogramme und Ausbildungsmodule in den Bereichen Reiseführung und Kreuzfahrtmanagement, insbesondere im Hinblick auf kleine Kreuzfahrtschiffe, zu entwickeln.

  1. Professionelle Ausbildung von Gästeführern: Regionale Kenntnisse, spezielle Bedürfnisse von Passagieren kleiner Kreuzfahrtschiffe, pädagogische Fähigkeiten. Zielgruppe: Studenten, Teilzeitbeschäftigte, Personen in Elternzeit.
  2. Hochschulausbildung im Bereich des Kreuzfahrtmanagements: Stadt- und Hafenentwicklung, Marketing, Tourismus, Cruise Business. Zielgruppe: Studenten, Schulabsolventen.

Durch diese Maßnahmen wird angestrebt, den Tourismussektor zu stärken, die Zahl der qualifizierten Arbeitskräfte in der Region zu erhöhen - sowie neue qualifizierte Arbeitskräfte anzuziehen, die Abwanderung durch die Eröffnung neuer Berufsperspektiven für junge Menschen zu verhindern und das wirtschaftliche Potenzial der kleinen und mittleren Städte in der Region durch den Tourismus zu nutzen.

Weitere Informationen zum Projekt an unserer Hochschule unter: https://southbaltic.eu/-/johanna
Social Media: Facebook: Johanna project
Instagram: @johannais_great

Productive4.0 | Automatisierte Flexible und Wandlungsfähige Mobile Robotersysteme | EU, ECSEL

Projekttitel: Productive4.0 | Automatisierte Flexible und Wandlungsfähige Mobile Robotersysteme

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Arthur Deutschländer; Tel.: 03831 456688; E-Mail: Arthur.Deutschlaender(at)hochschule-stralsund(dot)de

Fakultät/Institut:  Fakultät für Maschinenbau

Finanzierungsträger/Zuwendungsgeber: EU/ECSEL JU

Programm: EC Horizon2020 – ECSEL, Electronic Components and Systems for Europ. Leadership

Laufzeit: 01.06.2017 – 31.05.2020 + Verlängerung

 

Projektbeschreibung:

Mehr als 100 Partner aus 19 europäischen Ländern haben sich im Verbundprojekt „Productive4.0“ zusammengeschlossen, um den industriellen Wandel in der Automatisierungstechnik voranzutreiben. Die Hochschule Stralsund ist einer der Partner des Verbundprojektes Productive4.0, welches unter der Federführung der Infineon Technologies AG steht.
Ziel im Rahmen des Projektes Productive 4.0 ist es, eine intelligentere und flexiblere Produktion zu erreichen, Ressourcen besser zu nutzen und neue Standards für digital vernetzte Produktionsschritte zu setzen. Productive4.0 wurde initiiert, um die europäischen Industrie zu stärken und sie besser auf die digitalisierte Zukunft vorzubereiten. Das wird insbesondere durch die Forschung und Entwicklung in den Bereichen der Elektronik und der Informations-/Kommunikationstechnik angestrebt.
Um die digitale Welt mit der realen zu verbinden, sind neue Technologien gefragt. Dafür wird Productive4.0 Innovationen liefern und bereitstellen, die die bevorstehende digitale Revolution besser mit dem geschäftlichen Erfolg im Unternehmen verknüpft.
In den zehn Arbeitspaketen interagieren die Kooperationspartner untereinander und liefern spezifische Ergebnisse, die zur Zielsetzung des Gesamtprojektes Productive4.0 beitragen.
Die Hochschule Stralsund ist im Rahmen des Projekts Productive4.0 an zwei Teilprojekten des Arbeitspaketes „WP8-Automation and Digitization Pilot Lines and Test Beds“ beteiligt.

Weitere Informationen zum Projekt an unserer Hochschule unter: Productive4.0

Informationen zum Projektkonsortium unter: https://productive40.eu

SeLma4.0 | Selektives Laserstrahlschmelzen von Strukturbauteilen aus metallischen Leichtbaulegierungen | BMBF

Projekttitel: Selektives Laserstrahlschmelzen von Strukturbauteilen aus metallischen Leichtbaulegierungen – SeLma4.0

Projektteam: Prof. Dr.- Ing. Normen Fuchs (Leiter, Ansprechpartner);  Tel.: 03831 456551; E-Mail normen.fuchs@hochschule-stralsund.de
Prof. Dr.-Ing. Petra Maier
Prof. Dr.-Ing. Mark Vehse

Fakultät/Institut:  Fakultät für Maschinenbau

Finanzierungsträger/Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Programm: Forschung an Fachhochschulen

Laufzeit: 01.06.2020 bis 28.02.2021

 

Projektbeschreibung:

Die Hochschule Stralsund konnte ein Investitionsprojekt für ein Forschungsgroßgerät akquirieren. Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Förderprogrammes Forschung an Fachhochschulen durch das Bundesministerium für Bildung Forschung und Bildung (BMBF).

Für die Investitionsmittel wird sich die antragstellende Arbeitsgruppe Biomaterialien und Leichtbau der Fakultät für Maschinenbau, bestehend aus den Professor*innen Prof. Dr.-Ing Normen Fuchs, Prof. Dr.-Ing. Mark Vehse und Prof. Dr.-Ing. Petra Maier ein Fertigungssystem für das selektive Laserstrahlschmelzen metallischer Legierungen auf Basis von Fe, Al, Ti, Cu, Mg beschaffen. Hierbei können verschiedene Legierungssysteme für Bauteile bis zu einer Größe von 200 x200x 300 mm hergestellt werden.

Das Fertigungssystem soll im Themengebiet der additiven Fertigung für Fragestellungen der Konstruktion, Fertigungstechnik, des Qualitätsmanagements sowie der Werkstofftechnik für Forschungsprojekte und -arbeiten eingesetzt werden:

  • Generische Bauteile für die Biomedizintechnik (Implantate, Orthesen, Prothesen) mit dem Vorteil hoher biologischer Kompatibilität der Baugruppen und somit hervorragenden Voraussetzungen für die körperliche Verträglichkeit
  • Generische Bauteile für den Mobilitätssektor durch Ermöglichung eines effizienten Strukturleichtbaus und somit einer hohen Ressourceneffizienz der Produkte in Herstellung und Betrieb, d.h. über die Lebensdauer von Fahrzeugen, Flugzeugen, Schiffen
  • Vertiefte Kenntnisse zu Werkstoffeigenschaften additiv gefertigter Bauteile vor allem hinsichtlich Rissanfälligkeit in Abhängigkeit von den Fertigungsprozessparametern als Grundlage der vorbenannten Effekte
  • Innovative Fügetechnologien zum Verbinden additiv gefertigter Bauteile mit konventionellen sowie mit weiteren additiv gefertigten Baugruppen.
  • Weiterentwicklung von Simulationsmethoden für die Abbildung und Optimierung des Herstellprozesses additiv gefertigter Bauteil für biomedizinische Anwendungen sowie Strukturbauteile für den Mobilitätssektor
Wirtschaftliche Entwicklung durch aktive Kooperation zwischen den Hochschulen und Unternehmen der deutsch-polnischen Grenzregion | EU, Interreg V A

Projekttitel: Wirtschaftliche Entwicklung durch aktive Kooperation zwischen den Hochschulen und Unternehmen der deutsch-polnischen Grenzregion

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Petra Maier; Tel.: 03831 45 6914; E-Mail: petra.maier(at)hochschule-stralsund(dot)de

Fakultät/Institut: fakultätsübergreifend

Finanzierungsträger/Zuwendungsgeber: EU, Interreg V A

Programm: Kooperationsprogramm Interreg V A – Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen im Rahmen des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ des EFRE

Laufzeit: 01.12. 2018-31.10.2020

Projektbeschreibung:

In einem grenzüberschreitenden Interreg-Pilotprojekt erproben die Universität Szczecin, die Hochschule Stralsund, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (LEAD-Partner) und die Unternehmervereinigung Uckermark e. V. Strategien und Methoden zur Bindung junger, gut ausgebildeter Fachkräfte in der Region.

Während regelmäßig stattfindenden Firmenbesichtigungen, interaktiven Workshops, wissenschaftlichen Fachtagungen oder bei überregionalen Firmenkontaktbörsen stellen Unternehmen der Pommerania-Region ihre Möglichkeiten für Praktika, Bachelor- und Masterarbeiten, wissenschaftlicher Kooperationen bzw. Einstiegsmöglichkeiten vor. Studierende knüpfen direkt vor Ort Kontakt mit Unternehmensvertreter*innen, diskutieren zukünftige und innovative Fragestellungen und bilden Netzwerke zwischen den beteiligten Hochschulen und organisieren so selbsttätig einen Wissenstransfer. Zum Projektende wird ein Strategiepapier zukünftige Kooperationsmöglichkeiten und Best Practice aufzeigen.

Interessierte Studierende oder Lehrende können sich melden bei: Sabine Langner, Tel.: 03831 456808; E-Mail: sabine.langner(at)hochschule-stralsund(dot)de

Weitere Informationen zum Projekt an unserer Hochschule unter: Interreg 109

WIR!-CAMPFIRE | Wind und Wasser zu Ammoniak - Maritimer Kraftstoff und Energiespeicher für eine emissionsfreie Zukunft | BMBF

Projekttitel: CAMPFIRE – Wind und Wasser zu Ammoniak – Maritimer Kraftstoff und Energiespeicher für eine emissionsfreie Zukunft

Sprecherin und Koordinatorin des Bündnisses: Dr. Angela Kruth, Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP)

Projektleiter*in Hochschule Stralsund: Prof. Dr. rer. nat. Johannes Gulden, Tel.: 03831 456742; E-Mail: Johannes.Gulden@hochschule-stralsund.de

Fakultät/Institut:  Fakultät für Elektrotechnik und Informatik und Institut für Regenerative EnergieSysteme

Finanzierungsträger/Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Programm: Unternehmen Region | WIR! - Wandel durch Innovation in der Region

Laufzeit: 01.04.2018 bis 31.10.2018; 01.04.2019 bis 31.12.2021

 

Projektbeschreibung:

Das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben CAMPFIRE ist eine Initiative im Rahmen des Förderprogramms “WIR!- Wandel durch Innovation in der Region” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Ziel ist die Entwicklung neuer Technologien für die Erzeugung von grünem Ammoniak aus erneuerbaren Energien und dessen Einsatz in der maritimen Mobilität. Weitere Anwendungsbereiche sind die stationäre Energiespeicherung und –erzeugung sowie die chemische Industrie, z.B. kohlenstoff-freie Produktion von Düngemitteln.

Regional erzeugter Windstrom wird in dem Energieträger Ammoniak gespeichert und in innovativen Verbrennungsmotoren oder Brennstoffzellen als Kraftstoff in der Schifffahrt eingesetzt. Die Region Nord-Ost wird zum Industriestandort für kleine und mittelständische Unternehmen mit Know-How und emissionsfrei hergestellten Produkten und Komponenten für grüne Ammoniak-Technologien.

Eine zukünftige Energiewirtschaft auf der Basis von grünem Ammoniak aus regenerativen Energien wird eine kohlenstofffreie sichere Energieversorgung auf der Basis von Wasserstoff ermöglichen und langfristig effektive und wirtschaftliche Wege zur Verminderung des globalen Kohlendioxidgehaltes in der Erdatmosphäre eröffnen.

Eine siebenmonatige CAMPFIRE-Konzeptphase wurde von 31 regionalen und überregionalen Bündnispartnern und Unterstützern durchgeführt. Die Hochschule Stralsund gehörte mit dem INP Greifswald (Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie) und IKEM (Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität) zum Kernteam, das das CAMPFIRE-Konzept entwickelt hat. Im Frühjahr 2019 wurde das CAMPFIRE-Projekt als eine von 20 ostdeutschen Innovationsinitiativen ausgewählt, die in den kommenden fünf Jahren strategische Innovationskonzepte umsetzen und daraus neue Technologiefelder entwickeln.

Die Hochschule Stralsund engagiert sich in der Umsetzungsphase insbesondere in dem derzeit in Entwicklung befindlichen Konzept für den emissionsfreien Betrieb eines Binnenschiffes mit dem Kraftstoff Ammoniak.

Weitere Informationen zum Projekt unter: https://wir-campfire.de/


 

 

Abgeschlossene Forschungs-, Entwicklungs- und Transferprojekte

BalticMuseums LoveIT | EU, INTERREG V A

Projekttitel: BalticMuseums LoveIT

Projektleitung: Prof. Dr. rer. oec. Michel Klotz; Tel.: 03831 456946; E-Mail: Michael.Klotz(at)hochschule-stralsund(dot)de

Fakultät/Institut:  Fakultät für Wirtschaft

Finanzierungsträger/Zuwendungsgeber: EU, INTERREG V A

Programm: Programm Südliche Ostsee 2014-2020

Laufzeit: 01.01.2017 - 31.05.2020

 

Projektbeschreibung:

Im Projekt „BalticMuseums: Love IT!“ (2017-2020) sollen IT- unterstützte Besucherangebote für Museen und Science Center in der Region der südlichen Ostsee geschaffen werden, um die Besucherzahlen v.a. in der Nebensaison und aus internationaler Herkunft zu steigern. Dazu kooperieren Museen, touristische Attraktionen, IT-Spezialisten und Forschungseinrichtungen aus Polen (4), Dänemark (1), Schweden (1), Litauen (1) und Deutschland (2) sowie acht assoziierte Partner.

Unter Leitung der Universität Szczecin entstehen Anwendungen für die Smartphones der Besucher, basierend auf den Konzepten „Bring Your Own Device“, „Gamification“ und „User Experience“. Dazu werden z.B. IT-Begeisterte zu Programmier-Events (Hackathons) in die touristischen Einrichtungen eingeladen. Der Wissensaustausch zwischen den Partnern zur konzeptionellen Arbeit mit Besuchern bildet die Basis des Projektes, das zu einer gemeinsamen Marke der entwickelten Anwendungen führen soll.

Die Hochschule Stralsund ist verantwortlich für die Projektkommunikation, die Projektverwaltung sowie die Gestaltung und Auswertung einer Besucherbefragung. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf dem Wissensmanagement des Projektes liegen, in dem eine online Plattform weiteren Institutionen Zugang zu den Projekterfahrungen und –ergebnissen ermöglichen soll.

Das Projekt wird im Rahmen des Interreg South Baltic Programme 2014-2020 kofinanziert.

Weitere Informationen zum Projekt unter: http://bmloveit.usz.edu.pl

Wissensplattform unter: http://knowledge.balticmuseums.info

Biogas Intelligenz | Entwicklung einer Mixed Substrate Kleinfermentersteuerung für Biogasanlagen auf Basis Neuronaler Netze und Fuzzy Logic | BMBF

Projekttitel: Entwicklung einer Mixed Substrate Kleinfermentersteuerung für Biogasanlagen auf Basis Neuronaler Netze und Fuzzy Logic

Projektleiter*in: Prof. Dr. Christine Wahmkow

Fakultät/Institut:  Fakultät für Maschinenbau

Finanzierungsträger/Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

Programm: Forschung an Fachhochschulen - FHprofUnt

Laufzeit: 2014 - 2017

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt unter:www.biogas.fh-stralsund.de

BSTC | Baltic Sea Tourism Center | EU, INTERREG V A

Projekttitel:  BSTC | Baltic Sea Tourism Center

Projektleiter*in: Prof. Dr. Björn Jacobsen; Tel.: 03831 456681; E-Mail: Bjoern.Jacobsen(at)hochschule-stralsund(dot)de

Fakultät/Institut:  Fakultät für Wirtschaft

Finanzierungsträger/Zuwendungsgeber: EU, INTERREG V A

Programm: Programm Südliche Ostsee 2014-2020

Laufzeit: 01.01.2017 – 31.12.2019

 

Projektbeschreibung:

Ziel des Projektes ist der Aufbau einer B-t-B Dienstleistungseinheit für nationale und regionale Einrichtungen der Tourismuswirtschaft im (südlichen) Ostseeraum. Hierbei sollen Dienstleistungsangebote (wie z.B. Veranstaltungsformate, Marktforschungsinstrumente, Instrumente der Qualitätssicherung und -messung) gemeinsam mit Partnern in Dänemark, Deutschland, Litauen und Polen identifiziert und beispielhaft im Rahmen des Projektes umgesetzt werden.

Die Projektumsetzung der von der HOST verantworteten Arbeitsmodule konzentriert sich auf die Identifizierung, Nutzung und Verfügbarmachung von Open Data zur Entwicklung der touristischen Nachfrage sowie zum Benchmarking von Tourismusdestinationen im (südlichen) Ostseeraum.

Als unmittelbares Projektergebnis soll auf der Datenbasis ein weitestgehend autonomes Monitoringtool entwicklelt werden, welches die (teil-)automatisierte Erstellung von Reports zur touristischen Nachfrage sowie zum Benchmarking von Tourismusdestinationen im (südlichen) Ostseeraum ermöglicht.

Nähere Informationen zum Gesamtprojekt sind auf der Website des Projektgesamtverantwortlichen - dem TMV Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. - erhältlich. Das Projekt wird unter der Projekt Nr. SHTB.02.01.00-DE-0028/16 im Rahmen des Interreg South Baltic Programme 2014 – 2020 unterstützt.

Weitere Informationen zum Projekt unter: https://www.tmv.de/baltic-sea-tourism-center

IKS@GRC | Open C3S – Teilvorhaben 9: Interne Kontrollsysteme (IKS) als Instrument zur Umsetzung effektiver und effizienter IT-GRC-Managementsysteme | BMBF

Projekttitel: Open Competence Center for Cyber Security (OpenC³S) - Teilvorhaben 9: Interne Kontrollsysteme (IKS) als Instrument zur Umsetzung effektiver und effizienter IT-GRC-Managementsysteme

Projektleiter*in: Prof. Dr. rer. oec. Michel Klotz; Tel.: 03831 456946; E-Mail: Michael.Klotz(at)hochschule-stralsund(dot)de

Fakultät/Institut:  Fakultät für Wirtschaft

Finanzierungsträger/Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Programm: Aufstieg durch Bildung - offene Hochschulen

Laufzeit: 01.04.2015 bis 30.09.2017

 

Projektbeschreibung:
Mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wurde im Förderzeitraum 01.04.2015 bis 30.09.2017 das Projekt „IKS4GRC“ gefördert. Hinter dem Akronym „IKS4GRC“ verbirgt sich das „Teilvorhaben 9: Interne Kontrollsysteme (IKS) als Instrument zur Umsetzung effektiver und effizienter IT-GRC-Managementsysteme – Modulvertiefung und -weiterentwicklung“ des Verbundvorhabens „Open Competence Center for Cyber Security“ (kurz: Open C³S) im Rahmen der zweiten Förderphase der ersten Wettbewerbsrunde Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen

Der Verbund hat sich das Ziel gesetzt, dem Bedürfnis der Wirtschaft nach einer akademischen Begleitung des lebenslangen Lernens in einer modernen Informations- und Wissensgesellschaft gerecht zu werden. Die Weiterbildungsarrangements als wesentliche Ergebnisse des Verbundvorhabens tragen mit hohem Nachfragepotenzial zu einer dauerhaften Verbesserung der persönlichen Berufssituation der Teilnehmer/Innen und dem Transfer in Beschäftigung bei.

Im Rahmen des Teilvorhabens der Hochschule Stralsund wurden die Handlungsbereiche „Interne Kontrollsysteme“ und „Continuous Monitoring“ in bestehende Module des Curriculums bzw. entsprechende Zertifikatsangebote/Weiterbildungspakete integriert. Thematische Zielsetzungen und Arbeitsziele des Teilprojekts waren:

  • Anpassungs- und Weiterqualifizierung für Zielgruppen aus IT, Management und Rechtsabteilung (Studierende mit akademischem Erststudium, z.B. BWL, Wirtschaftsrecht, Wirtschaftsinformatik, Informatik, IT-Sicherheit)
  • Entwicklung internetgestützter Lehr- und Lernkonzepte
  • Praxisorientierter Zuschnitt der Angebote
  • Sektorales Studienangebot mit außerordentlich hohem Bedarf in der Gesellschaft zur Erhöhung von Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten
  • Praxisorientiertes Studium, das sich an den Bedürfnissen der Studierwilligen (Vereinbarkeit von Familie/Beruf und Studium) und den Herausforderungen in den Unternehmen ausrichtet.

Speziell wurden im Bereich des nachhaltigen Betriebs von IT-GRC-Managementsystemen Kenntnisse und Kompetenzen vertieft bzw. Wissenslücken geschlossen. Von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die Stärkung der Kompetenz, interdisziplinäre Ansätze verfolgen und umsetzen zu können.

Projektergebnisse:
Über die wesentlichen Ergebnisse des Teilvorhabens 9 geben folgende Informationen Auskunft:

Aus dem Projekt hervorgegangene Publikationen:
Klotz, Michael: Interne Kontrollsysteme (IKS) – Ziele, Struktur und prozessorientierte Ausgestaltung. In: Der Betriebswirt, 2/2017, S.30-34, Deutscher Betriebswirte-Verlag, Gernsbach, ISSN 0172-6196

Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Projekt-Webseitehttp://open-c3s.dezu finden.

Downloads:

Aufgabenpraktisches Seminar

Begleitforschung

IKS-Publikation

Leitfaden TaxAudit

Literaturanalyse CM

Literaturanalyse IKS

Modulvertiefung

Netzwerkarbeit

Webinar CM

Webinar IKS-Labor

INSPECTIO | Integrierte Spezifikation und Umsetzung eines IT-Compliance-Framework | Land M-V, EFRE - TBI

Projekttitel: INSPECTIO - Integrierte Spezifikation und Umsetzung eines IT-Compliance-Framework für die Interaktion zwischen einem ERP-System und einer Supply Chain Management Service Cloud

Projektleiter*in: Prof. Dr. rer. oec. Michel Klotz; Tel.: 03831 456946; E-Mail: Michael.Klotz(at)hochschule-stralsund(dot)de

Fakultät/Institut:  Fakultät für Wirtschaft

Finanzierungsträger/Zuwendungsgeber: Land Mecklenburg-Vorpommern, kofinanziert von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung; Förderkennzeichen: TBI-V-1-105-VBW-036

Laufzeit: 30.11.2015 – 31.08.2018

 

Projektbeschreibung:

Im Verbund mit ComProjekt EDV-Systeme GmbH, Neubrandenburg, führt die Hochschule Stralsund das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben "INSPECTIO" durch, das vom Land Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) finanziert wird.

Unternehmen sehen sich heute einer Vielzahl von Vorgaben gegenüber, die vor allem aus Gesetzen und Verordnungen, aber auch aus Normen und Standards sowie Verträgen re­sul­tie­ren. Im Zentrum der Geschäftsprozessdurchführung muss jedoch die Erfüllung rechtlicher An­for­de­rungen, die "legal Compliance" stehen. Von zentraler Bedeutung ist hierbei die rechnungslegungsbezogene Compliance. Diese wird in den betreffenden Ge­schäfts­prozessen, d. h. der Finanz-, Anlagen- und Lohnbuchhaltung selbst, aber auch in der Be­schaffung, im Vertrieb, in der Logistik etc., maßgebend durch IT-Applikationen beein­flusst. Die übergeordnete Zielsetzung des Teilvorhabens ist es, die Möglichkeitsbedingungen für eine notwendige Transparenz für eine IT-gestützte, rechnungslegungs­be­zogene Compliance bei der Nutzung von ERP-/Cloud-Systemen zu ermitteln. Hierzu soll ein konzeptionelles IT-Com­pliance-Framework entwickelt und tech­nisch umgesetzt wer­den. Für die Entwicklung des Framework sind die Anforderungen der ver­schiedenen rech­nungs­le­gungsrelevanten Re­gel­werke, zu identifizieren und zu kon­so­lidieren. Hierbei sind die rech­nungs­legungs­be­zo­genen An­for­de­run­gen den entsprechenden Risiken zuordnen. Im Ergebnis werden risiko­ba­sier­te Kontrollen konzipiert, die die Erfüllung der konsolidierten An­for­derungen da­durch sicher­stellen, dass sie als automatisierte Kontrollen in das IT-System in­te­griert sind. Die Inte­gration der einzelnen Kontrollen in ein Framework stellt sicher, dass Kontrollen nicht mehrfach konzipiert und realisiert werden. Zudem bietet das Framework die Möglichkeit, weitere Vor­gaben aus anderen Regelwerken zu integrieren, was entsprechende Transparenz- und Effi­zienz­vorteile hat.

Entsprechend der Zielsetzung des Vorhabens gliedert es sich in drei inhaltliche Arbeitspakete:

  1. Entwicklung eines IT-Compliance-Framework für die Interaktion zwischen einem ERP-System und einer Supply Chain Management Service Cloud
  2. Prototypische Entwicklung der SCM-Service-Cloud
  3. Prototypische Umsetzung automatisierter Kontrollen in der verteilten Architektur eines ERP-/Cloud-Systems.
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (l.) im Gespräch mit Prof. Michael Klotz (r.) auf der CEBIT 2018

Vorstellung des INSPECTIO-Projekts auf der CEBIT 2018

Auf der CEBIT 2018 wurden vom 12. bis zum 15. Juni Ergebnisse des INSPECTIO-Projekts präsentiert. Am 13. Juni informierte sich auch die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommerns, Frau Manuela Schwesig, auf dem Landesgemeinschaftsstand über die erfolgreiche Forschungskooperation zwischen der Hochschule Stralsund (Teilprojekt INSPECTIO) und der Firma ComProjekt EDV-Systeme GmbH aus Neubrandenburg (Teilprojekt SCHERPA). Prof. Klotz von der Fakultät für Wirtschaft erläuterte insbesondere den Wissens- und Personaltransfer seitens der Hochschule in die regionale Wirtschaft, den Beitrag zur Digitalisierung von Produkten und Geschäftsprozessen sowie die nachhaltige Schaffung von Arbeitsplätzen als unmittelbare Folgen der Projektförderung.

Metha-Cycle: Methanol-Kreislauf zur Speicherung erneuerbarer Energien; Teilprojekt: Elektrolyse mit Windstrom und Kopplung einer Methanolsyntheseanlage | BMWi

Projekttitel: Metha-Cycle: Methanol-Kreislauf zur Speicherung erneuerbarer Energien; Teilprojekt: Elektrolyse mit Windstrom und Kopplung einer Methanolsyntheseanlage

Ausführende Stelle: Leibniz-Institut für Katalyse e.V. an der Universität Rostock

Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Luschtinetz, E-Mail: Thomas.Luschtinetz@hochschule-stralsund.de

Fakultät/Institut:  Fakultät für Elektrotechnik und Informatik und Institut für Regenerative EnergieSysteme

Finanzierungsträger/Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Programm: Energie

Projektträger: Forschungszentrum Jülich GmbH

Laufzeit: 01.10.2016 – 30.09.2019

 

Projektbeschreibung:

Ziel des Verbundprojekts ist die technologische Erschließung der Energie- und Wasserstoffspeicherung in Methanol. Dazu haben sich die FAU Erlangen-Nürnberg, die Hochschule Stralsund, das Zentrum für Brennstoffzellentechnik, die ATI Küste GmbH sowie die EnviTec Biogas AG unter Koordination des Leibniz-Instituts für Katalyse zu einem interdisziplinären Konsortium zusammengeschlossen.

Ziel des Projektes ist die technologische Erschließung der Energie- und Wasserstoffspeicherung in Methanol. Diese Technologie ermöglicht gleichermaßen die kohlendioxidbasierte chemische Speicherung erneuerbarer Energien sowie eine dezentrale Energie- und Wasserstoffbereitstellung. Zusätzliche Vorteile sind die sehr gute Kompatibilität mit bestehender Infrastruktur für flüssige Energieträger sowie die zeitliche Entkopplung von Energieerzeugung und -verbrauch. Letztere können somit unabhängig voneinander gemanagt somit dem fluktuierenden Charakter von Wind- und Sonnenenergie Rechnung getragen werden. Kernstück ist der Einsatz neuer Katalysatoren und Prozesse, die die chemischen Umsetzungen im Methanol-Kreislauf mit hoher Effizienz und Selektivität sowie bei milden Bedingungen ermöglichen.

Das Ziel des Teilprojekts der Hochschule Stralsund ist eine modulare Simulation des gesamten Systems der Methanolerzeugung und Rückverstromung. Beim anschließenden Aufbau und Betrieb des kompletten Methanolkreislaufs soll ein effizienzoptimierter Betrieb entwickelt und gezeigt werden.

Werkstoffkundliche Untersuchungen an neuen kragengezogenen Halsringen nach partieller, induktiver Kurzzeit-Wärmebehandlung | Land M-V, EFRE - TBI

Projekttitel: Werkstoffkundliche Untersuchungen an neuen kragengezogenen Halsringen nach partieller, induktiver Kurzzeit-Wärmebehandlung

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Petra Maier; Tel.: 03831 45 6914; E-Mail: petra.maier(at)hochschule-stralsund(dot)de

Fakultät/Institut:  Fakultät für Maschinenbau

Finanzierungsträger/Zuwendungsgeber: Land Mecklenburg-Vorpommern, kofinanziert von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung; Förderkennzeichen: TBI-V-1-212-VBW-073

Laufzeit: 01.08.2017 – 31.12.2019

 

Projektbeschreibung:

Zusammen mit der HAFF-Dichtungen GmbH, Ueckermünde, führt die Hochschule Stralsund das industrielle Forschungsvorhaben „Werkstoffkundliche Untersuchungen an neuen kragengezogenen Halsringen nach partieller, induktiver Kurzzeit-Wärmebehandlung“  durch, das vom Land Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert wird.

Im Rahmen des Vorhabens wird eine neuartige, hoch belastbare Flachdichtung mit Innenbördel entwickelt. Dazu sollen die technologischen Nachteile, die sich aus dem Problem der Kaltverfestigung ergeben, über innovative Umformprozesse und ein partiell wirkendes Wärmebehandlungsverfahren auf Induktionsbasis im Bördelprozess gelöst werden. Daraus resultierend können Innenbördel für Flachdichtungen mit hohen Umformgraden und geringen Materialstärken realisiert und die Eignung neuer, alternativer Materialien für den Fertigungsprozess geprüft werden. Im Teilvorhaben befasst sich die Hochschule Stralsund mit einer Analyse, der im Fertigungsprozess wirkenden Parameter, der Simulation des Umform- und Wärmebehandlungsprozesses, grundlegenden werkstoffkundlichen Untersuchungen sowie mit der Entwicklung und Umsetzung einer Prototypanlage. Die Forschungsarbeiten erfolgen dabei auf Versuchsständen, mit denen die jeweiligen Prozessschritte experimentell abgebildet und Umformversuche mit variierenden Prozessparametern durchgeführt werden können. Die gefertigten Versuchsmuster werden metallographisch und bzgl. ihrer mechanischen Eigenschaften untersucht, um eine gezielte Entwicklung des Fertigungsverfahrens mit integriertem Wärmebehandlungsmodul und die Ermittlung des geeigneten Prozessfensters zu ermöglichen. Abschließend erfolgt eine Ergebnisvalidierung und Konzeption zur Teilautomatisierung.